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Bevor der Verfasser zur Schilderung von Neu-Palästina übergeht, gibt er eine längere Darstellung des alten Palästina. Dann fährt er fort: Neben den Massen von Alten, die nur wünschen, im heiligen Lande zu sterben, fließt seit einigen Jahren ein Strom jüdischer Emigranten nach Palästina, die dort nicht nur sterben, sondern auch leben wollen. … Und die in der Welt verstreuten Juden werden ihre Heimat wiedergefunden haben. .llll PALÄSTINA-RUNDSCHAU ■■ Hotel wesen in Palästina Nach den schon jetzt vorliegenden Anmeldungen wird die Zahl der jüdischen Touristen, die im Frühjahr nach Palästina fahren, weit größer sein als in irgendeinem früheren Jahre.
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In Italien und auch jetzt in Paris habe ich versucht, die theoretischen Kenntnisse zu vervollständigen, die mir in Palästina von Nutzen sein könnten. Und das Resultat aller dieser Reisen und meiner persönlichen Wahrnehmungen ist das Projekt, das ich jetzt der jüdischen öffentlichen Meinung und den kolonisatorischen Instituten für Palästina unterbreiten will. … Dieses hygienische Institut müßte mit andern sanitären Instituten in Palästina in Verbindung stehen, und ebenso auch mit wissenschaftlichen Autoritäten in Europa, die ihm nötigenfalls gern ihre Hilfe angedeihen ließen.
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Zum Schluß geht Zeitlin, der selbst nicht Zionist ist, mit jenen jüdischen Politikern scharf ins Gericht, die aus Angst vor dem Zionismus Palästina absichtlich aus dem Wege gehen — und sei es auch auf die Gefahr hin, daß ihre Kinder der Assimilation anheimfallen. PALÄSTINA-RUNDSCHAU Türkische Verwaltungsbeamte über die jüdische Kolonisation in Palästina (Von unserem Berichterstatter.) In letzter Zeit hatten wir mehrfach Gelegenheit, Aeußerungen hoher Verwaltungsbeamter in Syrien und Palästina zu vernehmen, aus denen hervorgeht, daß man jetzt, trotz aller Verleumdungen einzelner judenfeindlicher Preß Organe, in Regierungskreisen das zionistische Kolonisationswerk und seine Bedeutung für die Türkei zu würdigen weiß.
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Nunmehr gilt es, neue Kräfte zu sammeln, um die Organisation ujjd den Fortbestand des neuen hebräischen Schulwerkes in Palästina zu sichern." Im Leitartikel der Nr. 37 des „Hasman“ wird u. a. ausgefüht: „Unsere Leser wissen, was sich in den letzten Monaten in Palästina zugetragen hat. … Jetzt sind in dieser sachlichen Schrift, die vieles Tatsachenmaterial über den Sprachenkampf in Palästina enthält, nicht nur Darstellungen über die Bedeutung der hebräischen Sprache für das Gesamtjudentum, über das Schulwerk in Palästina, den Kampf der letzten Monate und die Broschüre Paul Nathans enthalten, sondern sie orientiert auch über den Verlauf der Sitzung des Kuratoriums am 22.
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Gegenwärtig leben bereits etwa 15 000 solcher Kolonisten in Palästina, und die türkischen Behörden hatten mehr als einmal Gelegenheit, den wohltuenden Einfluß der jüdischen Einwanderung auf die wirtschaftliche Entwicklung des Landes zu be- Das früher verödete, vernachlässigte Land ist jetzt nicht wiederzuerkennen. … Und tatsächlich wird russisches Holz in Palästina und Syrien sowohl für Privatzwecke als auch für die Bedürfnisse des Eisenbahnbaus usw. sehr gern verwendet. Die Hedschasbahn bezieht große Holzmengen aus Rußland.
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Chauvinismus ist höchst gefährlich und wird die Erziehung in Palästina auf den falschen Weg leiten. Wenn jüdisches Bewußtsein ein guter Charakterzug ist, so ist jüdische Emanzipation nicht weniger ruhmvoll. … Wenn diese Zustände sich weiter entwickeln und größer werden, so wird daraus eine Katastrophe für Palästina entstehen. Und diese fanatischen jüdisch-nationalen Kreise in Palästina haben dies verursacht, sie haben das Judentum in Zwiespalt gebracht.
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Es handelt sich hier um. Beantwortung der eoncreten Frage : Kann Palästina, dessen Rückgewinnung für die Bodencultur nach apriorischer Beurtheilung auf Grund historischer Thatsaohen kaum zu bezweifeln ist, umsoweniger zu bezweifeln, als die schon gegenwärtig blühenden palästinensischen Colonien*) erfreulichste Beweise für eine dickfällige Leistungsfähigkeit bieten — kann Palästina, fragen wir, auch industrieller Anlagen theilhaftig werden und kann man dieselben ertragfähig machen? … Wohl ist die Erde herrlich zumal, wo der Mensch nicht hinkommt mit seiner Qual! Hier aber steht die Sache so : In Palästina soll die Qual eines ganzen Volkes enden! Dass dies auf ganz normalem, hindernisfreiem Wege der Fall sein sollte, behaupten wir nHit.
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Ich bin ein strenger Palästinenser, und weil ich glaube, dass dieses Projekt einen Schritt vorwärts nach Palästina ist, befürworte ich es. Indem wir den Vorschlag Grossbritanniens annehmen, verlieren wir keineswegs die Hoffnung, Palästina zu erlangen. … Berger, K 4.74, 1.50 und Dr. A. B. in Paris 20__, in Summa K 26.24 sind für Palästina und Wad El Arisch gewidmet mithin ab K 26.24, verbleibt............. 46.45 Ein russischer Mönch Uber den Zionismus.
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Das Bestreben, unseren nationalen Einfluß im Lande zu mehren, ist ja die Seele vieler neuer Unternehmungen, die wir in den letzten Jahren in Palästina geschaffen haben. Dieses natürliche Streben hat insbesondere auch viel dazu beigetragen, unser Verhältnis zu Jerusalem und seinen 60 000 jüdischen Bewohnern zu ändern ... … Jetzt sind in dieser sachlichen Schrift, die vieles Tatsachenmaterial über den Sprachenkampf in Palästina enthält, nicht nur Darstellungen über die Bedeutung der hebräischen Sprache für das Gesamtjudentum, über das Schulwerk in Palästina, den Kampf der letzten Monate und die Broschüre Paul Nathans enthalten, sondern sie orientiert auch über den Verlauf der Sitzung des Kuratoriums am 22.
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Jahrhundert auch nach dieser Richtung hin bedeutsame Veränderungen bringen... Es ist sicher, dass. wenn Palästina durch fleissige, arbeitsame Leute neu besiedelt wird, es binnen kurzer Zeit zu einem reichen, fruchtbringenden Lande und Staatswesen emporgebracht werden könnte." … (Mit Illustrationen.) B. Ebenstein: „Ein vergessenes Stück Palästina". (Mit Karten.) Ben Israel: „Der ewige Jude*. Gedicht. S. Lublinski: „Ein jüdischer Roman*. Dr. Th. Z 1 o c i s t i: „Juda".
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Nr. 45 Seite 13 von Theobald Fischer, der alle Verhältnisse dieses Landes mit großer Sachkenntnis erörtert, und der angesichts der Reise des deutschen Kaisers nach Palästina besondere Beachtung verdient. Der Verfasser gelangt am Schlüsse seiner Darlegungen zu folgenden Betrachtungen. So wenig erfreulich die Gegenwart Palästinas ist, so zuversichtlich kann man die Frage nach seiner Zukunft beantworten. … Vermuthlich waren damals, wo das ganze Land angebaut und große Flächen berieselt waren, auch die Missernten seltener. Die Cultur von ganz Palästina, das von zwei Seiten von der Wüste umgeben wird, aber namentlich dieser Grenzlandschaften, ist eine zarte Pflanze, die sorgsamer Pflege und starken Schutzes bedarf: sie verdorrt, sobald beide nicht mehr gewährt werden können.
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Sept.) beklagt in einer Notiz über den Bericht der Jewish Colonisation Association (Ica) einige schwere Schäden, welche die Colonien sowohl in Argentinien wie in Palästina betroffen haben. Das englische Blatt sagt: .... Aber das sind unvermeidliche Hindernisse, mit welchen jedes grosse Unternehmen dieser Art rechnen muss; und wie wir vorher gesagt haben, kann ein plötzlicher und wundervoller Wechsel in den jüdischen Dingen weder von Seiten der Ica noch irgend einer anderen Körperschaft erwartet werden. … Das ist ja gerade das Empörende an diesem rumänischen Treiben, dass sogar noch die Majestät des Gesetzesbegriffes durch eine in ihrer Rabulistik beispiellose Gesetzesauslegung beleidigt wird. * * * Kleine Presse, Frankfurt a. M. Verein zur Erziehung jüdischer Waisen in Palästina. Wie wir dem Jahresbericht des Vereins zur Erziehung jüdischer Waisen in Palästina, Sitz in Frank-
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Der „New-York Observer“ beschäftigt sich in einer interessanten Ausführung mit der Palästina-Frage, die durch die zionistische Bewegung einerseits, den Besuch Kaiser Wilhelms andererseits wieder ins Rollen gekommen sei, und nicht mehr so bald wieder ruhen werde. Noch vor wenigen Jahren schien Palästina bloß Frankreich, Russland und England zu interessieren. Heute fiele es leichter, bei der Discussion des Problems Frankreich zu eliminieren, das, in Aegypten und Westafrika vollauf beschäftigt, zu einem freundlichen Einvernehmen mit den Russen in Palästina gezwungen und durch die rapide Entwicklung der deutschen Interessen in Syrien an die Wand gedrückt, seinen Einfluss langsam, aber sicher einbüße.
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Bei der teils schon vollendeten, teils deutlich in die Wege geleiteten Abschliessung der Länder des Westens sieht Zangwill die einzige Möglichkeit für die Lösung der Frage auf dem Boden der alten Judenheimat und hält sie für um so dringender, als die bevorstehende Erschliessung Westasiens bald so viele andere Elemente nach Palästina bringen wird, dass auch dieses Land damit den Juden pi aktisch verschlossen würde. Zangwill sagt, dass die jüdischen Palästina-Bestrebungen ausführbar sind, aber nur in dieser und keiner anderen Generation.
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Das Odessaer Komitee zur Unterstützung jüdischer Ackerbauer in Syrien und Palästina bekam günstige Berichte über die Ernte in Palästina. Das gegenwärtige Jahr -war ein sehr regnerisches, der Zustand der Frühsaaten ist ausgezeichnet, ab*er auf dem schweren Boden beginnt der Weizen infolg* des Ueberschusses an Feuchtigkeit g^lb zu werden. … Die Abnahme des toten Meeres. Aus Jerusalem wird berichtet: Dei letzte Erdstoss in Palästina, der am 30. März stattfand, schnnt im Jordantal wad um das Tote Meer herum am heftigsten gewesen zu sein. Der Spiegel des Toten Meeres ist beträchtlich gefalfien und jetzt ergiesst der Jordan sein Wasser in das Meer von einer Erhebung herab, währen I sein Wasserspiegel früher mit dem des Toten Meeres fast gleich war.
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Jede Versündigung an der Zukunft des Technikums wird als ein Schandmal in den Annalen der jüdischen Geschichte stehen." „Near East“ in London schreibt über Petroleumfunde in Palästina: Die türkische Petroleumkompanie hat sich eine Option für Petroleum führende Gebiete zwischen Haifa und Damaskus gesichert, sowie für ein Areal von 150 000 Acres an der Küste des Toten Meeres. … Man erwartet anscheinend eine beträchtliche Ausbeute, da man sonst nicht eine so große Anzahl von Ingenieuren und Arbeitern hingeschickt hätte. |_j Palästina-Rundschau [iiiiiimiliii[ Aus dem englischen Konsular-Bericht über Jerusalem Vor kurzem ist der Bericht des Konsuls in Jerusalem Mr.
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Jüdische Kolonisten i*i »Palästinß. Während der letzten 20 Jahre sind von Juden in Palästina 51 540 Hektar Land erworben und auf denselben 20 Dörfer und 13 Plantagen errichtet worden. In den Colonien leben in 708 nach europäischem Muster errichteten Steinhäusern 1205 Familien mit 4935 Seelen. 4340 Hektar sind dem Getreide-, 2307 Hektar dem Wein-, 1330 dem Obst- und 245 dem Gemüsehau gewidmet. … In Kirchhofes technischen Blättern schreibt ein deutscher Bergbau-Ingenieur: Wertvolle Mineral schätze sind kürzlich in Palästina entdeckt worden, so dass man mit Sicherheit prophezeien kann, dass das industrielle Erwachen des Heiligen Landes nicht länger ein Traum bleiben wird.
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Man braucht das Militär zur Steuere in treibung. In den letzten Tagen herrschte in Palästina kaltes, unfreundliches Regenwetter. Während dieser Regenzeit fiel das Zimmerthermometer einigemale auf 13 Grad Reaumur, so dass die „Kälte" ganz empfindlich war. … Löwen gab es augenscheinlich in biblischen Zeiten sehr viele in Palästina. Hiob sagte sehr wahr: „Der alte Löwe stirbt wegen Mangel an Beute." Der Chita, eine Art zur Jagd dressierter Leopard, wird in den Schriften erwähnt, aber nicht unter diesem Namen.
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Hilderscheid unlängst veröffentlichte Untersuchung, der bisher vorhandenen Regen- Beobachtungen in Palästina gibt darüber interessante Aulschlüsse. Hiernach hat der südliche Küstenbezirk und das tiefer als der Meeresspiegel liegende Gebiet am Toten Meer und im Jordanthal eine durchschnittliche jährliche Regenhöhe von etwas unter 500, der höhere westliche Teil des Berglaucies eine solche von 700 bis 750, das übrige Bergland 600 bis 700, die Ebene 500 bis 600 Millimeter. Der Monat Juli ist in Palästina so gut wie völlig regenlos; auch Juni, August und September sind fast völlig trocken, dagegen sind. März und November die eigentlichen Regenmonate, in denen fast 0,9 aller Niederschläge fallen.