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Seite 496 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr 69 Nr 69 Palästina ist einer der wichtigsten Faktoren für den Palästina• auf bau. Wir sind vor sieben Jahren in unsere neue Arbeit in Palästina auf Grund einer Ideologie cingetreten, die noch von Herd stammte. … Wir in Palästina wissen ganz genau, daß wir die Juden nicht von Europa nach Palästina bringen können, so wie sie sind und wir wissen, daß die Juden bei uns Produzenten werden müssen.
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Diese Anhänglichkeit der Juden an Palästina fand starken Widerhall in der jüdischen Literatur. Im Talmud und Midrasch, in den Responsen und in der Dichtung wird bald Palästina verherrlicht, bald ist von Reisen dorthin die Rede1. … O. und Mordechai Kethuboth XIV § 313. Doch sehen wir, daß im 12. Jahrhundert Reisen nach Palästina vorkamen: Jehuda ha-Levi, Maimuni, Benjamin aus Tudela und Petachja aus Regensburg reisten bekanntlich nach Palästina. 3 Vgl. weiter B I. 4 Daß in Palästina die Sünden vergeben werden, findet sich schon im Talmud (Kethuboth lila).
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Wie sehr aber dieses Bild durch unsere eigenen Publikationen verzerrt wird, erfährt man erst dann, wenn man aus dein widerspruchsvollen Labyrinth jüdischer Statistik eine richtige Vorstellung von der jüdischen Immigration nach Palästina gewinnen will. ■ Nach der Jüdischen Rundschau" vom 15. lauuar 1924 betrug die jüdische Einwanderung nach Palästina im Januar 1924 390 Seelen; am 11. … Nach der „wiener Morgciizcltung" vom 30. Mal 1924 immigrierten nach Palästina Januar —März 1924 1 046 Ncufinwaiiderer (598 Männer, 42 Frauen und 406 Kinder; die im Artikel erwähnte Zahl 1406 muß anscheinend 1046 heißen) und 106 Rückwanderer, insgesamt folglich nun 11521 Im Mal 1924 betrug die Einwanderung nach Palästina: nach einer Meldung der Zlko. vom 4.
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Während dieses Zeitraumes hat die jüdische Bevölkerung in Palästina die niedrigste Zahl erreicht. Im Jahre 1096 begann der erste Kreuzzug mit den Juden-Massacres in Mainz, Worms, Speyer und Verdun. … So findet auch Benjamin von Tudela nur sehr wenig Glaubensgenossen in Palästina. In Anttochia gab es kaum zehn Glasschleifer, in Tyrus an vierhundert Glasschleifer und Schifffahrer, in Ascalvn, Galiläa, Tiberias kaum einige Dutzende jüdischer Färber, in Jerusalem etwa zweihundett, in Acre vierhundert, alles in allem in ganz Palästina weniger als 2000 Juden.
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Wroblewski besuchte offiziell die Ausstellung des jüdischen Bildhauers Glicenstein und kaufte für die polnische Regierung die Bronzestatuo „Gebet". Drahtloser Verkehr mit Palästina. (J. C. B.) Einer offiziellen Kundmachung zufolge ist der drahtlose Verkehr mit Palästina dieser 'Jage aufgenommen worden. … April unter dem Titel „Die jüdische Stimme" eine doppelsprachige (englisch-jüdisch) Monatsschrift heraus. Palästina. Die Krisis im Misrachi. Der „Doar Hayom" schreibt zur Abdankung Rabbi Fischmanns einen längeren kritischen Artikel, in welchem er" dem Misrachi in Palästina jedwede Existenzberechtigung abspricht.
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Frankfurt a. M. Es gibt kein besseres Agitations- Mittel für Palästina als Palästina selb. Und wenn alle Juden das Land selbst in seiner paradiesischen Schönheit sehen würden, sie würden — glaube ich — Zionisten werden. … Herr Heß machte gegenüber den Ausfüh rungen des Referenten darauf aufmerksamdaß auch in Palästina Verstöße gegen die Religion Vorkommen, wie er es aus eigener Erfahrung bezeugen könne. Ihm hielt Herr G o i t e i n entgegen, daß jedenfalls in Palästina die Möglichkeit gegeben sei, religiös zu leben, während in der Diaspora das Leben die Beobachtung der Gesetze sehr erschwert, man denke nur an die Schwierig feit der Sabbatbeobachtung.
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Jjar ein Fest, dem sogar Reisende aus Damascus, Aleppo, Bagdad, Kairo und Eonstantiuopel beiwohnen (Schwarz S. 148). Ehe wir mit B. Palästina verlassen, möge Manches über den Zustand der Juden daselbst in den nächstfolgenden Jahrhunderten angeführt werden. … Ausführlicher berichtet ein fast gleichzeitiger Reisender: R. Jsack Chelo aus Lerida in Aragonien, der 1333 nach Palästina ging'). Zu Jerusalem fand er eine sehr zahlreiche jüd. Gemeinde. ״Sie bestehet, sagt er, aus Familienvätern aus allen Welttheilen, vorzüglich aber aus Franzosen.
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Der Verf. liefert eine Uebersicht der geographischen Literatur von Palästina in einer Ausführlichkeit, wie es nur ihm, der sich über dreißig Jahre mit dem Gegenstände beschäftigte, möglich war. … Abtheilung des Tobler'schen Werkes besteht aus solchen, welche Palästina nicht aus eigener Anschaung kennen, unter ihnen begegnen wir Löwisohn in Wien, Munk (Palestine,*), L. Traub, I. Gans, Abrami Es wird Vielen unbekannt sein, daß Munks mehrmals aufgelegtes Werk bereits im Jahre 1842, also
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Soeben weilten die konsularischen Vertreter Jugoslawiens und Bulgariens in Palästina auf Urlaub in den Hauptstädten ihrer Länder, um über die Beteiligungsmöglichkeit an der Levantetnesse in Tel-Awiw zu berichten. … Unter anderem wird ein sechsstockiges Wohn- und Handelshaus errichtet, das erste große Hochhaus in Palästina. Organisierung von Industriekapital Von Dr. Alfred Marcus, Haifa. Eine wirklich produktive Zollpolitik fehlt in Palästina bisher völlig. _ Der palästinensische Zolltarif ist ausgesproeben roh.
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Seite 7 sah, dessen Berichte nicht mit mönchischer Einseitigkeit geschrieben sind. Er kam nach Palästina mit einigermaßen wissenschaftlichem Interesse; er wollte das Land und die Orte der biblischen Geschichte kennen lernen. … Charles Wilson, Kapitän Conder und der bekannte Lord Kitchener angehörten, für den englischen Palästina-Verein das Westjordanland auf. 1884 unternahm Maudsley Grabungen an der Südmauer Jerusalems, die 1894—97 F. I. Bliß mit Erfolg fortsetzte.
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Den Rest der Spende gedenkt die Akademie der Wissenschaften für archäologische Ausgrabung im Orient, insbesondere in Palästina, zu verwenden. Die Zahl der wissenschaftlichen Körperschaften, die in Palästina arbeiten, nimmt somit in der letzten Zeit rapid zu. Regenmangel in Palästina Das Ausbleiben eines genügenden Frühregens beginnt auf alle interessierten Kreise beunruhigend zu wirken. Bis nun ist nur wenig Regen niedergegangen, so daß harter Boden noch nicht gepflügt werden kann.
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Derselbe ist trotzdem ein nicht zu unterschätzender Beweis des in den sehr zahlreichen Kreisen der jüdischen Ortodoxen Polens schlummernden Bedürfnisses nach Organisation und Anpassung an das wirkliche Leben. Palästina. Das Einwanderungs-Verbot nach Palästina. Jaffa. Bekanntlich wurde infolge des für die Juden geltenden (in der Praxis angewandte? … Der Pascha stellte bei dieser Gelegenheit ausdrücklich fest, .dass die Behauptung, er wäre der jüdischen Einwanderung und Ansiedlung in Palästina abgeneigt, durchaus unzutreffend sei, und berief sich auf das Zeugnis der jüdischen Abgeordneten Carasso Effendi, Nissim Effendi Masliah und des jüdischen Senators Behor Effendi, Aschkenazi, die seine guten Bekannten seien und bezeugen können, dass er den Juden durchaus freundlich gesinnt sei.
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,ändern keine Nachrichten mdbrachtc, die ein positives Ergebnis der Informationsreise darstclltcn. Der Bericht über Palästina aber ist in der nicht abreißenden Kette des Zionsgedankens und der Zionssclinsucht ein nicht unwesentlicher Markstein. … Wie die F n g I i s h Zionist Federation mittcilt, hat der gegenwärtig in London weilende High Oonimissionrr für Palästina, Sir Arthur Wauchopc, eine Abordnung der Fedcration empfangen und mit ihr eine Reihe von Angelegenheiten hctrclfend die derzeitige Lage in Palästina informativ erörtert.
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„Kulturelles und religiöses Leben in Palästina'" Anlässlich des Gemeindeabends in der alten Synagoge vom 30. Dezember hielt Herr Rabbiner Dr. Simonsohn einen von Psalmen des Chors umrahmten Vortrag über “Kulturelles und religiöses Leben in Palästina”. … Um 1480 schreibt der Mischnakommentator Obadja von Bartinuro interessante Briefe aus Palästina. Einen grossen Aufschwung nimmt der Jischuw nach der Vertreibung aus Spanien. Safed und Tiberias geben der Mystik und Gesetzeslehre eine Stätte.
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Der Bodenkauf in Palästina durch Juden soll bei einem offiziell anerkannten, unter der Kontrolle der Zionistischen Organisation stehenden Institut zentralisiert werden. 6. … Palästina wird genug Einwanderer finden. auch .wenn das Geld für die Hebung der produktiven Tätigkeit der Juden in den europäischen Ländern verwendet werden wird.
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Seite 8 DIE STIMME Nr. 7 Palästina Das Tote Meer Von Perez Hirschbein. Der berühmte jüdische Schriftsteller hat auf seiner drei Jahre währenden Weltreise auch Palästina besucht. … Auch jetzt noch sieht das kleine Land größer aus wie jeder Jude größer erscheint, der nach Palästina kommt und mit sich ein Häuflein Samenkörner bringt, sie nahe einer Quelle zu pflanzen. Palästina ist noch immer das Land, wo Traum und Wahrheit eng nebeneinanderschreiten, so nahe wie das Süßwasser des Jordans neben der bitteren Flüssigkeit des Toten Meeres, wie die Wüste sich der Jericho-Oase nähert, ihre trockene Lippe an der kalten Quelle zu benetzen ...
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Alles von Bordcaur aus. Das Faß enthält 228 Litres. Karte von Palästina, hebräisch und deutsch, von Rabbiner vr. E. 2. Blücher. ♦ baar 2 Tbalcr preußisch. bei Baumgartners Buchhandlung in Leipzig. Ncu4 ' ö l b ft u m m c Landkarte, und zwar: Palästina der altern biblischen Zeit, vom Rabbiner Vr. E. 2. Blücher dargestellt. Der csterr. Schuldete, die csterr. L-chulzcitung, die Wiener Mittlicilungcn und viele süddeutsche pädagogische Zeitschriften baden diese balbstumme Karte in jüngster Zeit sehr oft gründlich besprochen und zur Einführung in Schulen überaus warm empfohlen. 2i» Erempl. für ein und zwei Drittel Thaler preußisch, oder 2 fl. 50 Ncukreuzer öfter.
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770 DIE^ELT Nr. 24 m Der Jüdische Nationalfonds istzda&u bestimmt, in Palästina Ortend und Boden als unteräußerliches Eigentum des jüdischen Volkes Mt erwerben. Vom V. Zionistenkongreß im Jahre 1901 gestiftet, hat er bereits die Höhe von ca. 3x/2 Millionen Mark erreicht. … Gordon 8.45 zusammen Frcs. 70.20 — Jk 56.8b Goldenes Buch: Sammlung zur Eintr. d. jüdischen Palästina-Reisegesellsaiaft auf dem Dampfer Wien“ ins Gold. Buch Dr. Chwolles a. Hamburg Frcs. 31.25, M. Rotstein a. Warschau 20.—, Berger a.
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Ein Teil der Lehrer muß auch für eine gewisse Zeit nach 'Palästina geschickt werden, um sich dort zu guten Hebraisten I1cranzubild.cn und sicli vom Geiste des Judentums durchdringen zu lassen. … Außer der Emigration nach Amerika macht sich auch eine Emigration nach Palästina bemerkbar. Diese aber trägt einen ganz anderen Clin rakter. Sie ist nämlich keine j\1s!,ive, sondern eine aktive und reiilt die idenlistlsche jüdische Jugend mit, die in Palästina ein jüdisches Staatswesen zu gründen strebt.
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Nur wenn er über die Kinder des Landes, die ünftige Generation in Palästina, spricht, verlaßt ihn die Sachlichkeit; da geht ihm das Herz über. Niemand, der dieses Buch zur Hand nimmt, wird sich einem Einfluß entziehen können. … Es dauert ihn, daß sie nicht begreifen iönuen, daß sich in Palästina vor unseren Äugen etwas mechört Großes vollzieht: Die Verkörperung einer Idee. Aas Technikum. Bon Leo Kohn (London),.