Mannheim
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  1. 1899-07-28 · 30 (28.7.1899) · page 4

    …derherstellung des mittelalterlichen Feudalvnd Ständewesens das einzige Heilmittel für den modernen Staat." Diese Worte David Friedrich Strauß' vor 40 Jahren, sie haben nach jeder Richtung noch heute ihre volle Geltung. Dies sieht man so recht deutlich in der m…

  2. 1900-01-01 · No. 2. (1900) · p. [Seite]

    …gespräch“ einer in seinen ,,Faust“ ein geschobenen Scene, ,,den weisen Schreiber nie vergessener Schriften“ nennt, noch David Friedrich Strauss konnten ihn auf die Dauer fesseln und beruhigen. Die Werke des Amsterdamer Weisen gaben seinem Geiste nicht den Frieden…

  3. 1901-06-10 · Heft 45 (10.6.1901) · page 7

    …rt über, wo er sein AbiturientkN-Eramen bestand. Er bezog nun die Universität Tübingen. Wenn auch die Vorlesungen eines David Friedrich Strauß Schelling und Schlosser ihn allmählich von dem rabbinischen Berufe abzulenken suchten, so war doch der theologische Ke…

  4. 1902-02-14 · 7 (14.2.1902) · p. Seite 3

    …gen ein Philosoph geworden, der er im weiteren Sinne zum Schaden seiner Poesie stets geblieben ist. Schelling, Spinoza, David Friedrich Strauß wurden mit Eifer studiert, während seine ersten belletristischen Arbeiten gedruckt wurden. 1836 erschien „Das Judenthu…

  5. 1902-03-01 · Heft 3-4 (März 1902) · p. Seite 125 · Die Vorlesungen Ad. Harnacks über das Wesen des Christenthums

    …Kritiken der Evangelien, der Glaubenslehren des Christenthums und seiner ganzen seitherigen Entwickelung fasste endlich David Friedrich Strauss in seinem 1871 erschienenen Buche ״Der alte und der neue Glaube״ in kurzer und scharfer Form zusammen und beantwortete …

  6. 1902-12-05 · Heft 49 (5.12.1902) · p. Seite 583

    … Verstand bekommen, aufgeklärter geworden, und ihre Abneigung hat viel von seiner Schärfe verloren, wie wir dies ja bei David Friedrich Strauß und den Führern der Tübinger Schule sehen, die sich im Großen und Ganzen mit redlichem Eifer bemühten, auch dem Judent…

  7. 1903-01-01 · 6 (1903) · p. Seite 88 · Sein Blut komme über uns

    …sei bemerkt, daß die Stelle Matth. 27. 25 in der üblichen Auffassung psychologisch nicht denkbar ist. Hierauf hat schon David Friedrich Strauß in seinem „Leben Jesu" hingewiesen, wie von Philippson (S. 28/29) hervorgehoben ist. Er sagt: „Es ist nach ihm (Strauß…

  8. 1903-02-20 · 8 (20.2.1903) · page 9

    …, ist Joh. Chr. Edelmann, der schärfste und kühnste deutsche Freidenker in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Erst David Friedrich Strauß hat, selbst von seinen Gegnern „Edelmannus redivivus“ genannt, diesen Geist aus dem Bann der Vergessenheit erlöst, dem…

  9. 1903-10-16 · 42 (16.10.1903) · page 3

    …n sagen kann. Und nun der jüdische Unglaube. Das moderne Zeitalter ist das oes Unglaubens an die positive Religion. Bon David Friedrich Strauß' „Der neue uno ver alte Glaube" bis zu den „Welträthseln" von Häckel haben zahlreiche Arier ebenso sehr die positive R…

  10. 1904-04-01 · Heft 14 (1.4.1904) · p. Seite 163

    … von dem Treiben Stöckers in der Reichshauptstadt sprachen. In Darmstadt lernte er auch den Verfasser des „Leben Jesu", David Friedrich Strauß, kennen, und die kritische Schärfe desselben, womit er dem historischen und dogmatischen Christentum zu Leibe ging, im…

  11. 1905-01-01 · 8 (1905) · p. Seite 52 · Hillel und seine Zeit

    …aren von demselben entzückt, die anderen entsetzten sich wegen der rücksichtslosen Kritik, die er, in den Fußtapfen von David Friedrich Strauß wandelnd, an den Evangelien, die er zum Teile für Legenden hielt, geübt hat. Renan leugnet entschieden die Göttlichkei…

  12. 1905-03-31 · Heft 13 (31.3.1905) · page 11

    …tes hervorzultcnen. Sie registriert Friedrich Hebbels Äusserungen über Juden und Judentum. Eugen*Zlocistis Artikel über David Friedrich Strauss und dessen Stellung zur Judenuuterdrückung und Jiidcncmanzipation ist sehr lesenswert, er gipfelt in dem Satze, ״dass n…

  13. 1906-04-01 · Heft 4 (April 1906) · p. 218 · Die Rießer-Gedenkfeier des Central-Vereins

    …chen und mit welch edlem Zorne, welcher Begeisterung, welchem Geschick er die Waffen für Freiheit und Recht führte. Was David Friedrich Strauß einst über Ullrich von Hutten sagte: „Der Zorn war die Hebamme seines Geistes", das gelte auch von Gabriel Rießer, der…

  14. 1906-04-01 · 4 (4.1906) · p. Seite 5

    … nichts bewahrt. Man stellte es so dar, als hätten wir auf der Welt nichts mehr zu tun. Man möchte gerne, dass wir, wie David Friedrich Strauss vor Jahrzehnten die Frage stellte: „Sind wir noch C briste n?", auch an uns die Frage richten: „Sollen wir Juden bleibe…

  15. 1906-04-13 · Heft 15 (13.4.1906) · page 13

    …sor Ludwig Geiger. Er feierte Gabriel Rießer als den unermüdlichen Streiter, bei dem gleichfalls — nach einem Worte von David Friedrich Strauß über Ulrich von Hutten — „der Zorn die Hebamme seines Geistes gewesen sei". Die glänzende Charakteristik Rießers als K…

  16. 1906-06-15 · Heft 24 (15.6.1906) · p. Seite 280

    …tritt Hartmann an die geschichtliche Erscheinung des Christentums heran, sondern als freier historischer Forscher. Seit David Friedrich Strauß ist kaum so scharfsinnig, so kritisch kühl über das Christentum des Neuen Testaments geschrieben worden, wie in dem Ha…

  17. 1907-01-01 · 10 (1907) · p. Seite 236 · Mischpoche

    …zweier Leute, die bereits über die Jahre hinaus sind, um ein Kapitel zum „alten und neuen Glauben" zu liefern, das seit David Friedrich Strauß seine Grundideen wohl iaum im Stammgut derer von Wörlitz und in den Aktien der Biesendorfer Brauerei gefunden hat . Un…

  18. 1907-05-31 · Heft 21 (31.5.1907) · page 4

    … Stifter der christlichen Religion selbst eine historische Gestalt zu erblicken und pflichtete ich nicht der Anschauung David Friedrich Strauß's bei, daß er nichts Anderes sei, als die poetische Projektion ans den Weissagungen jüdischer Propheten, vornehmlich d…

  19. 1907-08-16 · Heft 32 (16.8.1907) · page 5

    … als Himmelsstnrmer und kühne Neuerer präsentieren, wozu wäre sonst das Konsistorium? Es wäre ihnen sonst ergangen, wie David Friedrich Strauß, der seine Professorstelle in Deutschland verlören und auf den ihm kurz darauf angebotenen Lehrstuhl in Zürich verzich…

  20. 1907-12-13 · Heft 50 (13.12.1907) · p. Seite 592

    …de Religion, so sagen jene Juden, ist auch das Judentum Lehre von Gott: wir aber haben kein Verhältnis zu Gott. Und wie David Friedrich Straußsagte: wir sind nicht mehr Christen, sosagensie: wir sind nicht mehr Juden. Es ist also eine Differenz in der Philosoph…