Mannheim
Compact Memory
347 pages · page 10Sort: oldest first · newest first
Pages per year (click a year to narrow down)
23
181219041996
  1. 1916-10-01 · Heft 7 (Oktober 1916) · p. 439 · Ostjuden und deutsches Reich

    …aß die Schlauheit der Östlichen wie die witzige Intellektualität der Westlichen nur herabgekommene Geistigkeit ist. Was Martin Luther 1523 von den Juden, nicht von den alten Hebräern, sondern von den getretenen Juden seiner Zeit und Umgebung mahnend ges…

  2. 1916-12-08 · 48 (8.12.1916) · page 3

    … deutscher Gelehrter des 19. Jahrhunderts bei.-') Selbst der Volksname der Deutschen sollte hebräischen Ursprungs sein. Martin Luther beutete das Wort Deutsch (deudsch) aus dent Kultus Gottes, beit die Teutonen ,Dud", aus dem Hebräischen dodd, nannten. …

  3. 1917-01-01 · Heft 1 · p. Seite 3 · Der Fremde ist der Feind

    …ert, und, komisch genug, ist es Luther selbst so mit dem von seinem Namen gebildeten Eigenschaftswort ergangen, das man lutherisch (also lateinisch, mit Betonung der zweiten Silbe), und nicht auf deutsche Art lutherisch (mit Betonung der ersten Silbe…

  4. 1917-01-01 · Heft 4 · p. 321 · Heinrich Graetz

    …giösen Anschauungen hinaus das gesamte Leben der abendländischen Völker beeinflußt hat. Auch für uns deutsche Juden hat Martin Luther seine Bedeutung. Denn er hat durch seine klassische Verdolmetschung der heiligen Schrift das Gottesbuch zum Gemeingut d…

  5. 1917-03-23 · 12 (23.3.1917) · page 13

    …m 14. und 15. Jahrhundert, wie auch in den llonnmenfa Habsburgica aus dem siebziger Jahren des 15. Jahrhunderts.^) Auch Martin Luther gebrauchte für Synagoge die „Jndenschule". 7,Ungesäuertes Brot" als „matze" tritt uns im Vocabnlarium theutonictim aus …

  6. 1917-03-30 · Heft 13 (30.3.1917) · p. Seite 4

    …icher Balladen, denen biblische Begebenheiten zugrunde liegen. Zu den Judenhassern gehören unter anderen der Reformator Martin Luther, Voltaire und Gustav Freytag, der uns'in seinem Soll und Haben einige, M: Gestalten im antisemitischen Sinne darstellte…

  7. 1917-03-30 · Heft 13 (30.3.1917) · p. Seite 2

    …det; sie sind von jüdischer Seite in einer 1911 von Reinhold Lew in (Breslau)' herausgegebenen Arbeit behandelt worden. Martin Luther hat sich in allen Zeiten seines Lettens mit den Juden beschäftigt, doch galt sein Interesse anfänglich nur dem Volk der…

  8. 1917-04-20 · 16 (20.4.1917) · p. Seite 2

    …ch sofort ein — seit Jahrzehnten kein Sarg getragen worden. Alles hier heißt Vergangenheit, Verwelken, Vernichtung. Afe Martin Luther ein Kind war, ist dieser Friedhof angelegt worden, in Goethes Todesjahr wurde er geschlossen. Ringsum trifft der Blick …

  9. 1917-05-25 · 21 (25.5.1917) · p. Seite 239

    …iche Vorliebe der Germanen und besonders der Deutschen für die Juden nachzuweisen, ja das Wort „deutsch“ selbst leitete Martin Luther aus dem hebräischen „dodd“ ab, und nirgends gibt es so viele an Juden erinnernde Ortsbezeichnungen wie in deutschen Lan…

  10. 1917-11-30 · 46 (30.11.1917) · page 1

    … AusgestoßeUe, Rassenfremde, Wilde — ..keine. Brüder, wie es ihn seine 'Religion lehrt. „Ich; wenigstens/" r.ief; einst Martin Luther, „wenn ich ein Jude gewesen .wäre und härte solche Tölpel und Klötze den Christenglauben regieren und lehren sehen, ich…

  11. 1918-01-01 · Heft 6 · p. 295 · Und das Krumme wird gerade [Rezension]

    …ohlhaas" denken; aber freilich entspricht bei Kleist die eherne Konsequenz der Entwicklung der ehernen Konsequenz eines lutherisch - deutschen Charakters, dem „kategorischen Imperativ"; während hier der jüdische, „psychologische" Mensch, sich in sein…

  12. 1918-04-01 · 1 (4.1918) · p. Seite 13

    …ndige Wirkung umsetzen, sein Volk erneuern. Das ist der heroische Nationalismus oder die nationalethische Romantik. Als Martin Luther ausrief: »Hier stehe ich, ich kann nicht anders!« so war das der innerste Ausdruck von Heldenhaftigkeit. Das Charakteri…

  13. 1918-06-21 · Heft 25 (21.6.1918) · p. Seite 290

    … Glaubens und der Humanität bei Lessinlg und Herder anknüpsen, den Fortsetzern des jungen und Uebevwindern des späteren Martin Luther. Für die Juden gibt die Verehrung den Ausschlag, die sie ihrem verklärten» Führer Hermann Cohen in seinen Bestrebungen …

  14. 1918-07-26 · 29 (26.7.1918) · page 12

    …n und noch ansehen, wie denn für ihr Seelenheil zum Teil noch jetzt an großen Feiertagen in den Synagogen gebetet wird. Martin Luther nennt es darum „Narrenwerks“, den Juden die Schuld zu geben, „sie müssen Christenblut haben“. Allein in bezug auf chris…

  15. 1918-07-26 · 29 (26.7.1918) · page 14

    … >. Das hindert nicht, daß im Mittelalter christliche Sekten sich gegenseitig diese Anklage zuschleuderten und daß auch Martin Luther, der die Ritualmordbeschuldigung der Juden als „Narrenwerk“ brandmarkt, sich nicht scheut, gegen „Pfaffen“ solchen Verd…

  16. 1919-05-09 · 18/19 (9.5.1919) · p. Seite 214

    …aß die Schlauheit der östlichen wie die witzige Intellektualität der Westlichen nur herabgekommene Geistigkeit ist. Was Martin Luther 1523 von den Juden, nicht von den alten Hebräern, sondern von den getretenen Juden seiner Zeit und Umgebung mahnend ges…

  17. 1919-06-20 · Heft 25 (20.6.1919) · p. Seite 276

    …Weinberge gebaut, und der gläubigste Protestant könne davon trinken, denn es sei just genau dieselbe Marke, von der Dr. Martin Luther sein berühmtes: „Wer nicht liebt Wein. Weib und Gesang" der durstigen Menschheit verkündet. Und dann trank der Herr Leu…

  18. 1920-01-01 · Heft 2 · p. 108 · Ein Vergessener

    …biger Jude, und empfand sehr gegen seinen Willen den grimmigen Haß, den die führendenMänner der Religion der Liebe (wie Martin Luther) gegen die Juden gehegt hatten. Wir knüpften daran an, und zugleich gab ich ihm statt negativer Kritik etwas von der fl…

  19. 1920-05-28 · 19 (28.5.1920) · p. Seite 2

    …ine. Dr. Luark. Karl Liebkneck.t. Dieser entstaMMbdäterücherseit« einer urchristlich« Familie, die sich zu d« Nochkomm« Martin Luther« rechnen darf, rmd »ütterkicherseits einer Familie Reh. die ed«foll« '«inchristlich ist. Der Urheber dr« Landauer Putsc…

  20. 1920-06-01 · Heft 6-8 (Juni 1920) · p. Seite 69

    …nnt, die sich von ihrer Jugend auf eine tiefe.Begeisterung für den Fortschritt der Menschheit bewahrt haben und die mit Martin Luther sagen: „Hier stehe ich, ich kann nicht anders!" . Wo aber das Verständnis für solche Auffassung der Dinge geschwunden, …