-
Man mutz anerkennen, datz die zionistische Organisation selbst hie Schmierigkeiten keineswegs verschleiert, die dem Aufbauwerk in Palästina entgegen sie den. Es mutz auch den Nichtzionisten eigenartig trübe stimmen, wenn er sieht, wie den Juden selbst in diesem Lande, das ihnen doch durch die „Balsour-Deklaration" in feierlicher Weise zugesprochen -worden ist. allerlei politische und kulturelle Hindere niste von der eigentlichen politischen Herrin von Palästina, England, entgegengesetzt werden. … Es ist natürlich sehr schwer, dos wirkliche Verhältnis zu .Palästina vom Arbeitstisch in Berlin aus zu finden. Man müßte einmal als Harun al Raschid Wochen und Monate lang dieses Palästina durchziehen, um sich aus eigener An-- schauung ein Bild zu formen von dem, was lebenskräftig ist. und von dem. was sich nicht halten kann.
-
«Lanoar», Ein neues Bändchen ist erschienen: «HebrOn* von Schachrai, ein Längsschnitt durch die Geschichte dieser wichtigen Stadt in Palästina. Preis S 1.50. Mischnah mit Bialiks Kommentar. Der Verlag «Dwir* hat Einzelhefte, und zwar den vollständigen Text der Mischnah. mit einem wunderbaren Kommentar. … Von den Resolutionen zu politischen Fragen sind zu nennen: Die Proklamierung des Judenstaates uhter Einschluß Transjöräaniens als Endziel des Zionismus-; die Forderung nach Legalisierung und Verstärkung des jüdischen Selbstschutzes in Palästina und nach der Gründung einer jüdischen Legion; .... n MiHUI Protestresolutionen gegen die britische Beamtenschaft in Palästina, den Brith-Sehaiom und den Kanzler der Hebräischen Universität, Df.
-
Jehoschuah Bier er: Das Arbeiter- und Bauerkotlek* üv In Palästina. Verlag. Wallishausersche Buchhandlung, Wien, I. Es ist ein erster wissenschaftlicher Versuch, die organisatorischen Formen der palästinensischen Arbeiterbewegung zu erfassen. … Josef Nassi hat sich auch für die Idee der Wiederaufrichtung eines Judenstaates in Palästina eingesetzt und vom Sultan als Geschenk Stadt und Land Tiberias erhalten, wo er eine großzügige jüdische Ansiedlung in die Wege leitete.
-
So wird in 'diesem Kapitel der jüngsten Nummer behauptet, daß in Palästina „Sasria" und " „M'zora" voneinander getrennt werden, um schon bei der ersten Gelegenheit den Ausgleich mit der;Gola zu schaffen, wo man einen achten Fesittag mit Festtagsabschnitt 'federte, während man dort schon „Schmini" gelesen hatte. Das stimmt nicht ganz, und schon in den ersten drei Tagen nach Erscheinender Nummer zählen wir etwa ein Dutzend Zuschriften aus: unserem Leserkreise, in denen wir darüber. belehrt , werden, daß der Ausgleich in Palästina in Wahrheit erst später, bei „Achare" und „K'dauschim" vorgenommen wird. Die Zusendungen, Beanstandungen, Belehrungen und Berichtigungen ausi Palästina sind noch unterwegs und werden; in den nächsten.
-
Friedrich S t u m m e r -eine Festrede, in der er sich auch mit dem gegenwärtigen Palästina beschäftigte. Er ging in diesem Zusammenhange auf den Zionismus ein und sagte u. a. folgendes: „Die Aussichten auf den Erfolg des Zionismus sind schwer zu beurteilen. … Wer die Geschichte der Palästinaeinwariderung nach dem Kriege kennt, weiß, daß diese Sozialisten vor dem Druck des russischen Bolschewismus, der sich gegen sie als nationale Juden wandte, nach Palästina auswichen. Pünktlichkeit ist die Höflichkeit Ihrer Zeitung. So regelmäßig und auf die Stunde genau, wie Sie jeden Dienstag und Freitag die „Jiidische Rundschau" im Haus haben, so pünktlich möchten wir auch gern Ihre Zahlung für unser Blatt bei uns eingehen sehen.
-
Heinemanns Nachweis, daß die alexandrinischen Juden im Gegensatz zu ihren Zeitgenossen irr Palästina eine besondere Profangerichtsbarkeit nicht besaßen, und Das richtige Radio-Gerät für Sie - und viele interessante Angaben in dem soeben erschienenen Ehrenfeld-Radio-Katalog Nr. 6-1931 40 Seiten, 305 Abbildungen, 1154 Artikel; mit Radioberatung : „Was man vor Kauf einer Radio-Anlage wissen muß“ IE i n unentbehrlicher Ratgeber für jeden Funkfreund!
-
Desmfcer 1937 man m dem Spsdpian dnimtirW Dichtungen vo* Beer-Hofmaan «der Stefan Zweig •teilte, die große bMisehe Themen in einer bestimmten jüdischen flnffemnag behamieiten- Und sa* scheidend wurde nan die Hhwendnag za den spezifisch jgdiacfam Theaterliteratnren. Zwar ans Palästina ist emstweilen noch nieht viel za holen. (Doch maetiie die Berliner Kattarbondböhne auch mit einem hebräisch geschriebenen Werk ans der Jüdischen Geschichte einen Versuch.)
-
Denn obwohl ihr Ziel ist «ein lebendes Bindeglied zwischen den über die ganze Welt zerstreuten Juden und ihrer Vergangenheit und Gegenwart zu sein» und ein Nationaltheater mit dem Hauptsitz in Palästina zu begründen, geben uns die Habima-Schauspieler mit ihrem ausgezeichneten Repertoire unzweifelhaft einen einzigartigen Einblick in den Genius eines Volkes, dessen Talente und verständnisvolle Förderung so viel zur Hebung des Niveaus der internationalen Bühne beigetragen haben.
-
Indem die Wiener Rabbiner Wert darauf legen, auch in formeller Weise ihrer lieberzeugung Ausdruck zu gehen, daß die Mitarbeit am Aufbau Palästinaeine unerläßliche Aufgabe des gesamten Judentumist, legen sie sich selbst die Verpflichtung qnf, in ihren Gemeinden für die Idee des jüdischen Palästina tatkräftig zu wirken und sie in die weitesten Kreise des Wiener Judentums hinauszutragen. Der erfreuliche Anschluß des Wiener Rabbinerverbandes wird sicherlich geeignet sein, die von den Wiener Zionisten ausgenommen« Tätigkeit für den Keven Hajessod in bedeutendem Maße zu stärken und die geschlossen« Stimmung im Wiener Judentum mitzuerzeugen, die der großen Sache den entsprechenden Erfolg verbürgen kann.
-
In diesem sind fast vollzählig die in serbokroatischer Sprache erschienenen Judaika und Zionistika, eine allgemeine jüdische Presse- und Bücherschau, ferner eine Palästina-Abteilung, zu sehen. Ehrung Mara Spiegels durch die British Boy Scouts’ Association. Eine besondere Ehrung wurde dem jüdischen jugendlichen Bühnen- und Filmstar Mara Spiegel aus Berlin seitens des englischen Pfadfinderbundes (British Boy Scouts' Association) zuteil.