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Jul. Földes das Wort zu seinem Referate, „Hochkonjunktur in Palästina", Hierauf .sprach Heinr Samuel Friedimlann über die Arbeiterbewegung in Palästina. Beide Referate wurden mit Begeisterung aufgenommen. … Es ist sehr •begrüßenswert, daß die Nitraer ..Liga" im Rahmen einer abendfüllenden Veranstaltung das Interesse des jüd1. Publikums für Palästina erweckte undl die notwendige geistige Umstellung vorbereiten half. Kuttna. Teplitz-Schönau (Liga f. d!. arbeitende Palästina).
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Wo sind wenigstens 500 junge Leute von den vier Millionen Juden Amerikas, die sich mit Palästina seelisch verbunden haben? Wohl trifft man einzelne, die beabsichtigen, sich in Palästina niederzulassen, aber immer stellen sie Bedingungen. … Ich glaube an die Verwirklichung vieler Träume in Palästina, »her nicht an eine geistige Hegemonie in absehbarer Zeit. Ich glaube an Hunderte von jüdischen Dörfern, an viele schöne Städte in Palästina, und daß unsere Bauern sich glücklich fühlen werden, und daß unsere städtische Jugend stark, gesund und frei aussehen wird, aber ich erwarte auch für die nächste Generation keinen bedeutenden Dichter, kein großes Buch aus Palästina.
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Er steht im 44. Lebensjahr und ist tätiges Mitglied des Pro Palästina- Komitees, hat Palästina besucht und verschiedentlich in Veranstaltungen des Pro Palästina-Komitees über diese Reise berichtet.
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Unserer Jugend — denn es ist zu bezweifeln, ob 2»weig trotz aller Ehrungen, die er nach seiner Rückkehr aus Israe (er ging schon 1933 nach Palästina) in der DDR erfuhr, für die Jugend dieser Zeit noch lebendig war. Gewiss nicht in der westlichen Welt, trotz mancher Alterserfolge wie zum Beispiel dem „Beil von Wanusbeck“, das sogar ins Hebräische übersetzt und verfilmt wurde, und trotz „Die Zeit ist reif“ (1958), das in seiner Altersweisheit von fern her an Fontane erinnert. … Er war von Haus aus oppositionell, als Zionist unter assimilatorischer Mehrheit, als Sozialist unter Liberalen, als Pazifist unter Anbetern des Krieges als Stahlbad und menschlicher Notwendigkeit. Aus Opposition ging er nach Palästina, wo er sich aus Opposition durchaus nicht wohl fühlte und vieles ihm und er vielen missfiel; aus Opposition ging er nach Ostberlin, und wenn er dort auch keine aktive Opposition betreiben konnte, kann man füglich annehme- , dass auch dies nur eine „faute-de-mieux“- Lösung war.
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Historisch Feststehendes hierüber zu sagen, ist Unmöglich. Tatsache ist bloß, daß, als die Araber in Palästina eni/gedrunigen sind, sie an verschiedenen Orten hei- 'Hge Gräber der ehemaligen jüdischen Bewohner vorfanden und diese von' den Haiden ih eilig gehaltenen Grabstätten aueh selbst heilig respektierten. … Sehr getobt wjtd die Musik Josef Achrons, die sehr viel Neues bringt und durch, ihre dynamischen Feinheiten überwältigend wirkt. Literatur und Theater In Palästina, Die beiden Theater „Habima44 und „Obel44 greifen in Aosgestaltumg fbres Repertoires auf die Jiddische Literatur zurück.
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Und dabei wird es auch ein Bindeglied zwischen uns und dem arbeitenden Palästina sein, ein schaffendes, unmittelbares und natürliches Bindeglied. Diesen Entschluß wollen wir sofort in Wirklichkeit umwandeln und wir übergeben «Dewarenu» den Hebräern und den Freunden der hebräischen Sprache in Wien. … Nicht minder wichtig ist auch die Zusammenfassung aller Hebräer in der Histadruth und die Propaganda für Tozereth-Haarez. Und all das bedeutet nichts anderes, als ein Stück Palästina in der Galuth zu schaffen. Das will die Histadruth Iwrith. Wenn wir heute hebräisch sprechen und eine hebräische Tat vollbringen, ist es keine Romantik, kein «Idealismus» mehr.
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In Halbleinen K 46 000 ,n»i» Traeis de* West jaden, der dem Wirtsvolk sich angleichen nnd seinem Blut doch verbanden bleiben will,“ Ein Palästina Reisebuch von Artur Hundt und R. K Hermann. Illustriert in HalbFinen R 40.^00 .Von diesem Bache iflhren viele Wege znr Erkenntnis, nicht bloss für die Jaden.* ("„Berliner Börsen-Gonrier“) HR«?
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Die jiddische Sprache ist eine Brücke zum Ver* ständnis des Deutschen; auch in Palästina, wo Jiddisch durch Hebräisch verdrängt wird, ist Deutsch noch heute zwar nicht die meist gesprochene, wohl aber, die meisit verstandene Fremdsprache.