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188719171948
  1. 1887-06-16 · Heft 24 (16.6.1887) · p. Seite 380

    Diese Schrift ist für Jeden von größtem Werthe, dem es daran gelegen ist, richtige Aufschlüsse über die gegenwärtigen Zustände in Palästina zu erhalten, Aufschlüsse, die von keinem Vortheil, von keiner Voreingenommenheit dictirt oder gefärbt sind. Einige Auszüge daraus werden deshalb willkommen sein. … Bekanntlich hat vor einigen Jahren der Sultan durch einen Erlaß den Juden die Niederlassung in Palästina untersagt. Da war es die russische Regierung, welche, gestützt auf ältere Verträge, sich diesem Erlasse wiedersetzte.

  2. 1896-04-03 · 14 (3.4.1896) · page 9

    Interviewer: Die Rechte der gegenwärttgen Grundbesitzer in Palästina würden unter jüdischer Herrschaft dieselben bleiben? Holman Hunt: Gewiß. Eine Art Rath könnte die Angelegenheit der neuen Natton leiten, bis diese selbst stark genug dazu ist. Interviewer: Wenn der Sultan sich weigerte, Palästina zu verkaufen, was dann? Holman Hunt: Der Türke befindet sich in einem Zustande chronischen Bankerotts. Wenn er sich anfangs weigern sollte, so wird er es sicher später thun.

  3. 1948-01-14 · 19 (14.1.1948) · p. Seite 4

    Zweitens sind die Juden In Palästina stark genug, innere Sabotage und lokale Unruhen von Seiten aufgehetztet Araber zu verhindern oder abzuwehren. Ich kann Deinen Pessimismus ln dieser Hinsieht nicht teilen, besonders nach dem, was ich persönlich letztes Jahr von Palästina gesehen habe. … Ich kann Dir versichern,.daß viele tausende von jungen amerikanischen Juden sieh als Freiwillige nach Palästina melden würden, sobald Hilfe hötig Ist . . . tlnser® Aufgabe ist klar (imrissen; Wir sollen «in Institut aufbaucn, das der rmen nni angewandten* Forschung dient und das durch seine Arbeit die Aufnahmefähigkeit von Palästina für jüdische Imigration vergrößert.

  4. 1934-12-21 · Heft 424 (21.12.1934) · page 8

    Schmiedl und Lektor Friedmann Als Hauptmittel, die Nation zu erhalten und wieder lebendig zu machen, betrachtet Smolenskin die hebräische Sprache. Sr>2ter nahm er auch den Palästina-Gedanken am. Im Jahre 1874 schickt ihn die Alliance Israelite Uriverseile anläßlich der Judenverfolgungen nach Rumänien, damit er die Lage der Juden kennenlerne und Plvine für die kulturelle Hebung der Juden in Rumänien ausarbeite. … Er machte darin den Vorschlag, dem König der Belgier Albertl. als katholischen Herrscher ein Völkerbundsmandat Uber Konstantinopel und Palästina zu übertrafen. Clemenceau habe erwidert, daß diese „Kombination" ihm gefalle. Er habe sich anheischig gemacht, den Vorschlag bei Lloyd George durchzusetzen.

  5. 1919-08-16 · Heft 207 (16.8.1919) · p. Seite 3

    Im Laufe der Zeiten wurden immer wieder Versuche gemacht, tu Palästina festen Fuß z« fassen, Ansiedluugen, auch landwirtschaftliche, dort M schaffen; nach Palästina pilgerten die Geistesfürsten Israels auch in Zeiten, wo dies mit höchster Gefahr verbunden war, und der Wunsch, im heiligen Lande begraben zu werden, führte zu allen Zeiten betagte Fromme ins Land. … An erster Stelle ist hier Sir Moses Montefiore zu nennen, dez: mit selbstloser Hingabe für das Wohl der verfolgten Juden arbeitete und den erstenr Ansiedlungsversuch in Palästina machte (1857). Dieser Schicht entstammten auch Baron Hirsch und Baron CÄmond de Rothschild, von denen noch die Rede, sein wird.