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189119472004
  1. 1891-07-31 · Heft 31 (31.7.1891) · p. [Seite]

    Gar manches Land ist namhaft gemacht worden, aber nur zwei können ernstlich in Betracht kommen : Argentinien und Palästina. Ich bin weit entfernt, das hochherzige Projekt des Baron Hirsch tadeln zu wollen, im Gegentheil, ich wünsche, daß es recht vielen unserer bedrängten Brüder zum Heile gereichen möge; aber ich möchte, daß der großen Zahl der Auswanderer, die nach Palästina streben, keine unnützen Schwierigkeiten von Seiten des Centralkomitees gemacht werden. … Wenn wir denn schon durchaus politisiren wollen und die Erbschaft des kranken Mannes, der eine so zähe Gesundheit hat, durchaus vertheilen müssen, läßt es sich denken, daß England oder Italien, ja selbst Frankreich zugeben sollten, daß sich Rußland in nächster Nähe des Suez-Kanals festsetzt, der den Seeweg nach Indien, China und Japan beherrscht? Palästina gehört in die englische und nicht in die russische Interessensphäre. Sind aber die Einwürfe gegen Palästina widerlegt, die Gründe als stichhaltig erkannt, wäre es da nicht um so viel mehr unsere Pflicht, diejenigen unserer Brüder, die nach Palästina wollen, nachKräften zu unterstützen, als sie zur Auswanderung nach Ländern zu zwingen, wohin sie nicht wollen?

  2. 1928-02-02 · Heft 5 (2.2.1928) · page 7

    Zweig (Jerusalem) und Adolf Böhm: Die gegenwärtige Lage in Palästina. Eintritt frei. Gäste willkommen. Zionistische Bezirkssektion Floridsdorf: Montag, den 6. Februar findet im Cafe am Spitz um 7 Uhr der erste Vortrag der Sektion statt. … Wir wissen nun, was wir davon zu halten haben werden.« # Palästina-Anleihe und Zehent. »Palesline and ncar east« erörtert im Leitartikel seines letzten Heftes die Verwendungszwecke der Palästina-Anleihe, von der bekanntlich nur ein Drittel, zirka 1A Millionen Pfd.

  3. 1909-04-09 · 15 (9.4.1909) · p. Seite 8

    Herr Herrmann illustrierte dann seinen Vortrag durch Vorführung einer Reihe von schönen Palästina-Lichtbildern, die ad oculus demonstrierten, daß Palästina nicht nur das Land unserer Träume, sondern auch unserer Gegenwart und nächsten Zukunft sei. … Bez., Türkenstraße 9, eine große statt. TAGESORDNUNG: Frau S. Weismann aus Palästina: Wir und Palästina. Herr Dr. O. Abeies und Herr Sal. Kaplan s k i: Probleme und Aufgaben des. bevorstehenden IX. Kongresses.

  4. 1935-09-17 · Heft 75 (17.9.1935) · page 10

    In Gustaf Da! in ans großangelegtem Werke ״Arbeit und Sitte in Palästina“ tritt uns ein drittes Palästina entgegen: das Land der mohammedanischen und christlichen Araber, der Fellachen, die auch heute noch nicht so sehr viel anders leben als vor Jahrtausenden. … Und warn wir uns näher in den Inhalt des Werkes vertiefen, dann zeigt sich, daß dag uns zuerst so fremd animitemle andere Palästina in vielem unser eigenes Palästina ist, unser altes gelobtes Land. Noch heute wird kein fruchttragender Baum umgehauen und die Frucht ist dem vorbeigeheiuieii Wanderer nicht versagt.

  5. 2004-01-01 · No. 77 (2004) · p. Seite 17

    Zweig beschreibt kurz den Konkurs der väterlichen Firma, den Umzug der Familie nach Kattowitz, dann ausführlich seinen eigenen schriftstellerischen Werdegang 17 und schließt mit dem Jahr 1 933: Im Jahre 1933 wiederholt sich sein Schicksal und das seines Vaters: er muß, ohne persönlich belästigt zu sein, Haus, Garten, Manuskripte und Bücher der Beschlagnahmung durch die politische Polizei überlassen und für sich und seine Kinder in Palästina eine neue Heimat suchen." Palästina ist ihm nicht zur Heimat geworden und auch nach dem Krieg gab es keinen Weg mehr zurück in die niederschlesische Stadt Glogau, in der er seine ersten Lebensjahre rückblickend unbeschwert und glücklich verlebt hatte.

  6. 1909-12-01 · Heft 17 (Dezember 1909) · p. Seite 26 · Bericht über die literarische Tätigkeit der Vereine im Winterhalbjah 1908/1909

    Mögen: Der Eintritt der Juden in die deutsche Kultur. — Dr. Felix Theilhaber: Meine Reise durch Palästina. — Prof. Dr. Karl Joel-Basel: Jüdische Gestalten aus dem Zeitalter der Romantik. — Rabbiner Dr. Chone-Konstanz: Die Ansichten der neuen Belletristik /über die Juden zur Zeit der Entstehung des Christentums.

  7. 1933-12-15 · 50 (15.12.1933) · p. [Seite]

    Die Angaben über die Erwerbs- und Einbürgerungsbedingungen machen diese Broschüre zu einem besonders wertvollen Auskuuftsmaterial. „Alijah", die amtliche Informations-Broschüre des Palästina-Amtes der Jewish-Agency, Berlin, ist soeben in völlig umgearbeiteter und stark erweiterter Auflage neu erschienen. … Wir erwähnen aus dem Inhalt nur die Beitrage über: Einwanderungsbestimmungen, Mitnahme von Kapitalien, Mitnahme von Gepäck, Auto usw.., Reiseverhindungen, Kapital-Transfer und Devisenfragen, Zollfragen, Wirtschaftsfragen, Arbeitsmarkt, Elektrizitätslieferung, landwirtschaftliche Siedlungsmögiichkeit, Qesundheitsfragen, Lebenshaltungskosten und vieles andere. Die „Alijah" ist zum Preise von RM. 0.75 durch das Palästina- Amt der Jewish-Agency, Berlin W 15, Meinekestr. 10, durch seine Vertrauensstellen in der Provinz und alle jüdischen Buchhandlungen zu beziehen.

  8. 1927-01-28 · 4 (28.1.1927) · p. Seite 50

    Aber inzwischen stellten Freunde von ihm und Freunde des Heiligen Landes Mittel zur Erziehung von Waisenkindern aus den Geldern des neugegründeten „Vereins zur Erziehung jüdischer Waisen in Palästina" ihm zur Verfügung. Er siedelte mit seiner Familie nach Jerusalem über. .Herzbergs Reise im Jahre 1336'87 nach Europa hatte den Erfolg, daß die Zahl der Zöglinge im Waisenhaus, in welchem auch seine Frau hingebungsvoll wirkte, erhöht werden konnte. … Die Lämel-Schule sollte ihre Wiederauferstehung feiern. Herzbergs Abreise aus Palästina im April 1891 hinterließ eine Lücke, denn wir alle standen dem seinsinnigen Denker, Dichter und Gelehrten, nahe. Der Kreis der Intellektuellen, welche sich um ihn scharten, umfaßte Adelmann, Pines, Frumkin, Luucz, Ben Jchuda.

  9. 1937-12-02 · Heft 48 (2.12.1937) · page 5

    Die Palästinakonferenz des Keren Hajessod nahm eine Resolution an, in der die »britische Regierung namens der polnischen Juden aufgefordert wird, dem gegenwärtigen Zustand des Terrors und der Unsicherheit in Palästina ein Ende zu machen und durch eine jüdische Einwanderung größten Stiles die Kräfte der Zerstörung zum Rückzug zu zwingen. Die Resolution erklärt, daß die letzte Einwanderungsverordnung eine vollkommene Schließung der Türe des Landes für die Millionen Juden bedeutet, die in Palästina die Zukunft ihres Volkes aufbauen wollen. Die Konferenz autorisierte das Präsidium, wenn nötig, eine Delegation der polnischen Judenheit nach London zu entsenden, um die Wünsche der jüdischen Massen in Polen der britischen Regierung zu unterbreiten.

  10. 1900-01-01 · No. 1. (1900) · p. Seite 8

    M., Lehrbuch der jüdischen Geschichte und Litteratur. — I). II. v. Soden, Prof., Palästina und seine Geschichte. 6 Vorträge. — Jo 11. de le Roi, Judentaufen im 19. Jahrhundert. Bücherschau. — Litterarische Anzeigen.

  11. 1902-01-23 · Heft 7 (23.1.1902) · page 8

    Nagq-Megyer. Rußland: Petersburg. Biilgarieit: Küstendil. Palästina.- Jerusalem. — Vermischtes. t . Pädagogisch« Beilage: Der Herr Lehrer betet zu langsam. Belletristisch« BrUage: Ein Wort._■ _ - Verantwortliche Redaction: Oscar Lehmann in Maiiu. — Expedition des „Israelit".

  12. 1895-12-13 · Heft 50 (13.12.1895) · p. [Seite]

    Die Ausgrabungen, die von verschiedenen Nationen, namentlich von Engländern, in Babylon, Aegypten und Palästina unternommen werden, fördern die wichtigsten Resultate zu Tage, die allerdings zunächst noch den wissenschaftlichen Kreisen Vorbehalten bleiben.

  13. 1894-09-21 · 38 (21.9.1894) · page 16

    Kaminka, Rabbiner in Prag. 18. Die Agrikultur in Frankreich und Palästina. (In Fortsetzungen.) Von Prof. Josef Halevtz. Mit einer Einleitung von R. Brainin. 19. Recensionen von I. H. Weiß, R.

  14. 1895-01-11 · Heft 2 (11.1.1895) · p. Seite 15

    Gegenwärtig wird von derselben Seite darauf hingearbeitet, die bis jetzt gegen die Juden gerichteten Einwanderungsverbote nach Palästina l zu beheben. Es wäre zu wünschen, daß die Bemühungen der Genannten bald mit Erfolg gekrönt sein mögen. Dr David Nostn.

  15. 1906-12-28 · 52 (28.12.1906) · page 18

    Martin B u b e r: Die Geschichte von dem Stier und dem Widder. El. Lädier: Chanukalämpchen. Ben David: Palästina und seine Bevölkerung. Oskar Rosenfeld: Gedanken über jüdische Kunst. — Rundschau und Notizen. Korrespondenzen. David Frischmann: Der kleine Engel.

  16. 1929-11-01 · 11 (11.1929) · p. [Seite]

    Djer Philanthrop Baron Hirsch streckt von Paris aus seine hilfreichen tflrme leidenden Inden entgegen und der Aufbau der neuen jüdischen Heimat in Palästina ist für ewige Zeiten mit dem Nanien Edmond Rothschilds irr Paris verbunden. Nach dem Weltkriege zieht die Stadt an der.

  17. 1915-06-25 · Heft 26 (25.6.1915) · p. Seite 312

    Hervorhebung verdient ferner die Ausführung: „Judentum-Aristokratie: ein Gott hat die Welt erschaffen und regiert sie, alle Menschen sind seine Kinder, aber die Juden find seine Lieblinge, und ihr Land ist sein auserwähl- 312 . tes Dominium. Er ist ein Monarch, die Juden sind der Adel, .und Palästina ist das Exarchat Gottes." Sodann der Spruch: „Die Juden loaren die einzigen, die bei der Christlichwerdung Europas sich ilue Glaubensfreiheit behaupteten."

  18. 1919-10-24 · Heft 74 (24.10.1919) · page 8

    Kriegskommission für rituelle Lebensmittel G. m. b. H. gez. Freirich. gez. Blank, AUFBRUCH und AUFBAU zur Palästina-Aufbauwuclie ..IlINI; GI.Al'AZKN'DK 1 1־;ISRtiSU'lf't l'KBEI; A 1.1.1־: PA- LAKSTIN AFBAGKN“ 3a״t »irr,. Joodsoho Wächter“ über A r t 11 u r I; u ין p 1 u s ..I) e r A 11 fb :1 u des fand es Im׳;h׳I״.

  19. 1891-11-16 · Heft 22 (16.11.1891) · p. Seite 4

    Täglich entsprangen viele neue große Gedanken unseren Köpfen, z. B. jüdische Hochschulen in Palästina zu gründen, in Paris ein jüdisches Gymnasium.mit hebräischer Unterrichtssprache in's Leben zu rufen u. a. dgl. Die Begeisterung Vieler war so groß, daß sie dem Baron Edmund Rothschild in Paris zürnten, der als Einzelner, sei er auch, wer er sei, ein Werk aussühren zu können glaube, an welchem das ganze Volk Theil nehmen Das leuchtendste Zeichen jener schönen Zeit einer mächtigen jüdisch - nationalen Bewegung war aber die Belebung der hebräischen Sprache.

  20. 1930-02-06 · Heft 112 (6.2.1930) · page 11

    Aus der hebräischen Bewegung Gründung einer hebräischen Sprachakademie ln Jerusalem Die hebräische Presse in Palästina veröffentlicht einen Aufruf von Dawid Yellin, Dr. Jeliuda Janowltz, Prof. Epstein, Ch. N. Bialik, Prof. Klausner und vielen anderen, in dem der Vorschlag unterbreitet wird, eine Akademie für die hebräische Sprache und deren Erforschung ins Leben zu rufen.