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18901895
  1. 1890-06-26 · N° 26. (26.6.1890) · p. [Seite]

    Die Funde bei TeH el-Amarna haben gezeigt, dass gegen 1400 ante ein bedeutender schriftlicher Verkehr zwischen Assyrien, Babyloiiien, Nordsyrien und Palästina nnd zwar zwischen den Städten' Tyrus, Sidon, Askalon, Lachisch, Megiddo etc. einerseits nnd den egyptischen Pharaoh’s, Ameoophis nnd Amenophis IV. andrerseits stattgefanden hat and :dies zu einer Zeit, als der grösste Theil der Hebräer in Goschen wohnte. Aus den neuesten Thaterweisen geht klar hervor, dass beim Beginne des zweiten vorchristlichen Jahrhunderts das heilige Land nicht bloss yon so vielen Elementen der Caltur and Wissenschaft amgeben war, sondern aach mit diesen in directe Berührung kam, dass es absolut unglaublich ist, dass die Kinder Israels bei ihrer ersten Ansiedlung in Palästina und zur Zeit der Richter nicht schon im Besitze einer Litteratur gewesen sein sollten; auoh der Glaube, dass Moses die Worte desDeoalogs buchstäblich niedergeschrieben, ist. historisch keineswegs so tfnwahrsoheinlisoh, als einigo heutige Schriftsteller uns glauben machen wollen.

  2. 1895-04-12 · 15 (12.4.1895) · page 14

    Rabbi P-tachjah von Reqensburg hat auf seiner Forschungsreise Böhmen, Polen, Rußland, das alte kumanische Reich, Babylonien, Syrien, Palästina bereist und kehrte über Italien und Frankreich nach Deutschland zurück. Die Aufzeichnungen dieses geographischen Forschers enthalten manche ethnographische Aufzeichnung von großer Wichtigkeit.