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Nr. 563 vom 22. Mai 1936 DDE NEUE TflELT Sielte f Palästina« WsHsdiaf» Die Industrieabteilung der Zionistischen Exekutive veröffentlicht folgend© Ziffern: Im Jahre 19SÖ gab es in Palästina 2688 jüdische Industrielle und gewerbliche Unternehmungen, in denen 3,363.000 Pfundinvestiert und 11.3 49 Arbeiter beschäftigt waren. … Bezüglich des Erdölvorkommens ist Dr. Stern der Ansicht, daß es in Palästina Mineralöle in großen Mengen gibt. Die Palästina-Regierung stehe aber allen For> schungsversuchen unfreundlich gegenüber.
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Darum wollen wir nicht murren, daß wir in sechs oder sieben Jahren soweit gekommen sind und nicht weiter. Unsere Beziehungen zur Palästina-Regierung werden durch einen hauptsächlichen Faktor bestimmt: durch unsere Stärke im Lande selbst. Wir sind heute 163003 in Palästina gegen 500 000 bis 690000 Nichtjuden. … Bevor ich dieses Kapitel verlasse, möchte ich eine Sache erwähnen, die ein Diskussionsgegenstand wird und aus der politischen Situation erwächst. Es ist die Frage der Staatsländereien in Palästina. Ich möchte diese Erklärung im Bewußtsein meiner Verantwortung als einer, der einige Kenntnis von Palästina hat, abgeben.
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Ich weiß, daß Einstein ein Anhänger der zionistischen Idee und des Gedankens eines iüdischen Palästina ist. Im Jahre 1926 war ich in Palästina und habe die Ergebnisse gesehen, welche die zionistische Arbeit im Lande erzielt hat. … Es sollen Juden nach Palästina gehen und dort Wurzel fassen. Selbstverständlich würde ich nicht den reichen Juden Europas oder Amerikas Zureden, hinzugehen und ihr Heim in Palästina aufzuschlagen; doch in Europa gibt es jetzt viele Zehntausende von Juden, die nirgends festen Fuß fassen können, und für sie könnte Palästina eine gute Heimstätte werden.
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Der Völkerbund hat einen Kommissär für die Flüchtlinge bestellt, und dieser Kommissär, der eben Palästina bereist, hat sich voll Staunen und Überraschung über die jüdische Arbeit geäußert. Wir wollen hoffen, daß er seine Eindrücke dazu verwenden wird, in Genf für die ungehemmte Einwanderung der Juden zunächst aus Deutschland, dann aber auch aus dem Osten nach Palästina sich einzusetzen. … Aber es erweist sich wieder, daß nur innerhalb und mit der lebendigen tatkräftigen Mithilfe dos jüdischen Palästina eine tiefgreifende Milderung der so schwierigen Angelegenheit angebahnt werden kann. Palästina hat schon bisher an 30.000 jüdische Menschen aus Deutschland . aufgenommen und seiner Wirtschaft eingegliedert.
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Damals stand Warburg dem Palästinawerk noch sehr kühl gegenüber. Aber sein Besuch in Palästina, wo er das Werk aus eigener Anschauung kennen lernte, hat sein Interesse geweckt. Mit dem Werk in Palästina, fuhr Kurt Blumenfeld fort verbinden wir 240* nisten die Hoffnung auf eine Renaissance des Judentums. … Bernhard Kahn Zeitungsberichterstattern eine Unterredung. Auf die Frage, ob man sich in Rußland für Palästina interessiere, erklärte Warburg: ״Erlassen Sie mir diese Frage! Ich möchte in Angelegenheit der Kontroverse Palästina und Krim Ruhe haben.
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Franz Oppenheimer hat in Palästina nicht nur Söhne, sondern viele Freunde und Schüler, sein Name ist mit der Gründung von Merchavia, der ersten Siedlung im Emek Jesreel und mit der von ihm propagierten Idee der Siedlungsgenossenschaft eng verknüpft, Oppenheimer hat schon vor 10 oder 15 Jahren rn Bezug auf die politische Zukunft Pa- ENGLANDS POLITISCHE METHODE Von unserem Berichterstatter DIE PALÄSTINA-KONFERENZ G. … Diese Seite darf nicht übersehen werden. Für die Juden ist Palästina der. Mittelpunkt, für das Britische Imperium ist es nur eine der vielen kritischen Positionen. Auch das muss für unsere Taktik berücksichtigt werden.
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Juni 1929 in Berlin tagende Konferenz des ״Initiativkomitees für die Erweiterung der Jewish Agency in Deutschland“ nimmt die an die deutsche Judenheit ergangene Aufforderung freudig an und beschließt, folgender Form sicher zu stellen: a) Eine Palästina-Konferenz aller deutschen Juden, die bereit sind, an den Arbeiten der durch Artikel 4 des Völkerbundsmandats für Palästina eingesetzten Jewish Agency teilzunehmen und an der Entwicklung derjüdischen Nationalen Heimstätte in Palästina mitzuarbeiten, ist so bald wie möglich einzuberufen. … Obwohl wegen der Kürze der Zeit die geplante f” ’" treten waren, die heute in Deutschland beim Aufbau des Jüdischen Nationalheims in Palästina mitwirken wollen, hatte die Versammlung doch einen schlechthin repräsentativen Charakter. Sie war ein lebendiger Ausdruck der großen Wandlung, die sich in den letzten Jahren im ganzen Judentum und auch unter den deutschen Juden in ihrer Stellung zu Palästina vollzogen hat.
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November abends 8י£ Uhr Gruppe Nord, im Sitzungssaal des Gemeindehauses, Rosenstr. 2/4. Herr Dr. Georg Landauer, Palästina: ״Wlrtschaftslsge und Arbeitslosigkeit in Palästina“. Nachm. V!5 Uhr Jüd. FrauenarbeKsgemetnschaft Grunewald, bei Frau Freund, Granewak! … Der polnische Handelsattache Dr. Bernhard Hausner teilt mit, daß demnächst in Palästina eine Filiale der Bank Gospodarstwa Krajowego zwecks Kräftigung der Handelsbeziehungen zwischen Palästina und Polen eröffnet werden wird.
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Durch das Palästina-Mandat sei die Sache der jüdischen Heimstätte mit der Gemeinschaft aller Völker verbunden. Die indische Welt i< sich nach dem Kriege durch den Zusammenbruch des osteuro- ,:i Judentums und durch die Einwanderungssperre in den über- - heu Ländern stark verändert. Die Not steigt, und die Probleme drängen einer Lösung zu. Hier stehe Palästina im Mittelpunkte. Es ( in Palästina letzt ein indisches Heimatgefühl entstehen, das auch für dielenigen luden, die in anderen Ländern leben, und deren ineingeschränkte Gleichberechtigung als Bürger dieser Länder die allen gemeinsame Voraussetzung sei. ein ideales Werk bedeutet.
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Einige palästinensische Industrielle haben den Leiter des Handeisdcpartements der Palästina-Regierung, Mr. Stcad, um seine Meinung hierüber befragt. Stead erwiderte, daß Palästina als Manda ts I a n d formell dem englischen Empire nicht angehört und daher an den Vorzugszöllen keinen Anteil haben könne. … Stern geleiteten Vortragsabend sprach Herr Adolf P 011 a k (Berlin) über: 50״ Jahre Palästina-Aufbau“. Die sehr interessanten Ausführungen haben das neuerwachte Interesse an der Palästina-Arbeit an unserem Orte stark gefördert.
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Mit verbindlichsten Grüßen Max Reinhardt.“ Satirisches Theater in Palästina Von M. Y. Ben-Gavriel, Jerusalem. Die Entwicklung des Theaters in Palästina geht merk• würdige Wege. Es ist eine, wenn man so sagen darf, stoßweise Entwicklung. … Die erste Sorte ist jüdisch, die zweite Sorte ist Jüdisch, die dritte dagegen wäre jüdisch. Veranstaltungen der Franenarbeitsgemelnscbatt für Palästina am 25. and 29. Oktober 192« Die Frauenarbeitsgemeinschaft für Palästina (die Verbindüng des Verbandes Jüdischer Frauen für Kulturarbeit in Palästina und •des Bundes Zionistischer Frauen) beginnt in diesem Jahre ihre Arbeit mit zwei großen Veranstaltungen: Am 23.
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diesem eine antisemitische Gefühlseinstellung vorwiegt^ Nicht nur in der jetzigen Gründungsperiode bers hebräischen Universität in Palästina, sondern Zeit! meines Lebens habe ich es als eine heilige Pflicht an«! gesehen, nach besten Kräften zum . Gelingen der hebräi-; schen Universität in Palästina .beizntragen, und. … D'ie „Zione Zion" unter Führung -N ssisch kins' schlugen alle Versuche der Territorialistens-derartige Beschlüsse zu erreichen, unter großen Stürmen ab;- - in .Lengefaßten Resolutionen würde' .die Organisati-on chnverrückbar auf Palästina festgelegt, und uach dem eindrucksvollen Bericht der Palästina-Kommission wurde beschlossen, . in Palästina, praktische Arbeit zu leisten.
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Für eine Rebe in Palästina kann es kaum einen besseren Abschluß geben, als den Besuch einer ״Tözereth Haarez"-Aussteliung, die dem Besucher in eindrucksvoller Zusammenfassung alles zu zeigen vermag, was Palästina heute zu produzieren und zu versenden Imstande ist. … Mt in Palästina unmöglich׳‘. Gesagt habe ich, daß der Klassenkampf für einen Sozialisten nie Selbstzweck sei. Aufhören müsse ein experimenteller Klassenkampf, wie er in Palästina leider oft erkennbar sei.
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ispektor Selim II Cafe Pension Eckstein Semmering Effendi Hanna, Einwanderungsinspektor Stanley Prosser, das Mitglied des Obersten Möslemitischen Rates Abdel Rahman Bey El Taji und der Leiter des Regierungshospitals in Jerusalem Dr. Yusuf Hajjar. Ägudas ]isroel und Palästina. Auf der dieser Tage in Warschau stattgehabten Tagung des Zentralrates der Weltorganisation Agudas Jisroel, fand auch eine sehr lebhafte Aussprache zur Frage der Palästina-Arbeit statt, nach der beschlossen wurde, eine vielgliedrige Delegation nach Palästina zur genauen Untersuchung der Lage im Lande zu entsenden. Der Zentralra't nahm eine scharf gefaßte Resolution gegen die die Einwanderung einschränkenden Maßnahmen der Palästinaregierung an. Beschlossen wurde ferner eine zentrale Aguda-Bank in Palästina zu gründen, einen Fonds von einer MiMion Zloty für den Keren Hajischuw zur Ansiedhing orthodoxer Juden in Palästina zu schaffen, sowie in Jerusalem eine Weltexekutive der Agudas Jisroel unter der Leitung von Dr.
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Außerordentlich große Mittel müssen aufgebracht werden. Mit den gesammelten deutschen Geldern soll der Palästina- Sache ein möglichst großer Dienst geleistet werden. Mit Rücksicht auf die Entwertung der deutschen Währung sollen diese Gelder daher ausschließlich in Deutschland für Palästina verausgabt werden. … Wie durch die weltumspannende Keren Hajcssod-Aktion eine Organisation aller Juden für den Aufbau Palästinas geschaffen worden ist, so soll hier der Keren Hajessod (Jüdisches Palästinawerk) E.V. die Kräfte aller Juden Deutschlands zu gemeinsamer Palästina-Arbeit vereinen./ Der Keren Hajessod dient ausschließlich dem praktischen Siedlungswerk in Palästina. Die Durchführung des Werkes erfordert von jedem Einzelnen Leistungen,die der Größe der Aufgabe entsprechen.
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Wir alle würden wünschen Albert Einstein bald im Lande, in einem befriedeten Palästina ku bcgrüBsen. Stundet* Dm Ausscheiden von Justice Brandeis aus dem Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten ist ein amerikanisches Ereignis, nicht ein jüdisches. … Diese Seite darf nicht übersehen werden. Für die Juden ist Palästina der Mittelpunkt, für das Britische Imperium ist es nur ein« der vielen kritischen Positionen. Auch das musa für unsere Taktik berücksichtigt werden.
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Jahrgang Aus anderen Gemeinden und Verbänden Gründung eines tleut^ch^n Komitees ..Pro Palästina" zur Förderung der jüdischen Palästinasiedlung. In Berlin wurde am 15 Dezember ein deutsches Komitee „Pro Palästina" konstituiert; führende Politiker und hervorragende Vertreter des deutschen Geisteslebens sind der Einladung zum Beitritt gefolgt. … Puender, der in Verlretung des Reichskanzlers erschienen war, gab die Erklärung ab, er sei beauftragt, die besten Witnrehe des Reichskanzlers und der Reichsregierung zu überbringen und fügte hinzu, daß die Reichsregierung den Bestrebungen des Komitees Pro Palästina das lebhafteste Interesse entgegenbringt. In der über die Gründung herausgegebenen Mitteilung heißt es: „Das Komitee wird in der Oberzeugung,' daß der Aufbau der im Palästinamandat vorgesehenen Heimstätte für das jüdische Volk als ein Werk menschlicher Wohlfahrt und i Gesittung Anspruch auf die deutschen Sympathien und die tätige Anteilnahme dtr deutschen Juden hat, bemüht sein, die deutsche Öifentiidikcit über das jüdische Kolonisationswerk in Palästina aufzuklären, die Beziehungen zwischen Deutsch* iand und Palästina zu pflegen und allgemein die Erkenntnis zu verbreiten, daß das jüdische Aufbauwerk in Palastina ein hervorragendes Mittel für die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung des Oriems, für die Ausbreitung deutscher Wirtschaftsbeziehungen und für die Versöhnung der Völker ist."
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Dem stehen auch die europäischen Machtansprüche entgegen, das Band um alle diese Staaten ist einstweilen nicht so sehr der panarabische Gedanke als ihre Zugehörigkeit zum Islam. AUS PALÄSTINA. Einnahmen und Ausgaben der Palästina-Regierung im Jahre 1930. Jerusalem, 25. Jänner. (J. T. A.) Die Einnahmen der Palästina-Regierung im Verlauf der ersten zehn Monate des Jahres 1930 betrugen 5,854.143 Pfund, die Ausgaben 5,812.229 Pfund. Im Oktober 1930 hat die Palästina-Regierung 248.293 Pfund eingenommen und 258.362 Pfund ausgegeben. Die Sturmkatastrophe in Palästina. Jerusalem, 23.
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Cafä Bohne, Steglitz, Albreehtstr. 127. llehtbildervortrag des Herrn Aschbel, Palästina: ״Die orientalischen Juden in Palästina“. ' Abends 8',! Uhr Freunde des arbeitenden Palästinas, Ortsgruppe Berlin. … Georg Landauer über ״Wirtschaftslage und Arbeitelosigke« in Palästina". Der Referent geht von den Beobachtungeu und Erfahrungen aus, die er ln jahrelanger Arbeit an verantwortlicher Stele im Arbeitsamt der zionistischen Exekutive in Palästina gesammelt hat.
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Es wird der Vorschlag gemacht, daß die Royal Air Force-Einheiten (Flugzeuge und IUnzerautos), die bisher in Palästina stationiert waren, durch ein Bataillon Infanterie ergänzt werden. If. Einwanderung. Grundbedingung für die Errichtung der Jüdischen Nationalen Heimstätte ist eine jüdische Einwanderung nach Palästina, die keiner Einschränkung auf Grund der nationalen Zugehörigkeit der Einwanderer unterliegt. … Dafegen verbliebe die Verantwortung für die Gesamtzahl der zuzulassenden Einwanderer der verschiedenen Kategorien bei der Jewish Agency für Palästina. Gleichzeitig würde die Jewish Agency die volle Verantwortung dafür übernehmen, daß die Einwanderer nicht den öffentlichen Mitteln Palästinas zur Last fallen.