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Sie werden, hier oder anderwärts, ihre Schau- Das Mcdheft enihieli u. a.: Sorgen um Palästina | Seelsorge — heule von Manfred Swarsensky, Max Eschelbacher und Ulrich Sieuer / Ludwig Landau, Gustav Mahler / Mala Laaser, Der lüde im Spiegel (Novelle) / Freud und die Psychoanalyse von Felix Mayer und Hermann Kameneizky. Im Juliheft schreiben u. a.: Hans Keilson, Disziplin / Max Dienemann, Das Gesicht des religiösen Liberalismus in Palästina / Zwei Heine-Artikel von Martin Friedland und Erich Loewenthal. 115
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Nur die Ernte ist demnach Gegenstand des Rechtsverkehrs, nicht aber das Feld. Ein eigentlicher Liegenschaftsverkehr ist am alten Palästina nur an Häusern in Städten, nicht aber an sonstigen Grundstücken möglich. Wie die Forderung des Jobeljahres im alten Israel verwirklicht worden ist, wissen wir nicht. … Als in unseren Tagen die Besiedelung von Erez Israel' in greifbare Nähe rückte, erwarb der jüdische Nationalfond im engsten Anschluß an alt jüdische Gedanken Grund und Boden in Palästina als Eigentum des jüdischen Volkes.
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Er weilt in Persien am Hofe des Grosskönigs in hoher Stellung, ruhig und sorglos, aber wie er von dem Elend in Palästina hört, da lässt es ihm keine Ruhe, „da setzte ich mich hin und wreinte und trauerte tagelang. Ich fastete und betete vor dem Herrn des Himmels „0 Herr, Gott des Himmels, grosser und furchtbarer Gott, der Du den Bund und die Treue bewahrst, denen, die Dich lieben und Deine Gebote beobachten! … Und so löst er sich los von Heimat und Behagen und zieht nach dem armen Palästina, um dort zu helfen. Und wie freundlich und fröhlich tröstet er dort das betrübte Volk! „Gehet heim, sagt er ihnen, esset, was stärkt und trinket, was labt, und sendet Gaben dem, der nichts hat, und betrübt Euch nicht, denn die Freude an Gott ist eure Stärke."
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Die wechselseitige Verpflichtung der Familienglieder ist von Anfang an der Motor dieser Geschichte gewesen. Noch heute gibt in den neuen jüdischen Siedelungen in Palästina die Aussicht, ihre Eltern zu sich nehmen zu können, den Siedlern die Kraft zu übermenschlichen Anstrengungen. Damit ist für den ganzen Verlauf der jüdischen Geschichte mindestens ein entscheidender Punkt erwiesen.
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Zu den wissenschaftlichen und publizistischen Aufsätzen, die diesen Kalender zieren, gehören ferner: Dr. Heinrich Loewes Abhandlung über die „Chalukah* in Palästina und ihre Ausschreitungen, besonders die der deutsch-holländischen; „Unser nationales BewusstFein in Gegenwart und Zukunft" von Dr. … Ein Stamm, der 1900 Jahre lang seines Glaubens, seiner Abstammung wegen gehetzt und verfolgt wurde, tat sich hier zusammen, als jüdisches Volk, nicht um sich bei den Völkern, unter denen er wohnt, seine Stellung zu verbessern oder zu behaupten, sondern einzig und aliein, um Palästina, dem Lande seiner Väter, seine Treue zu beweisen und zu beraten, wie er den geheiligten Boden jemals wieder betreten könne.
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Will man aber den Versuch machen, so beginne man von vollkommener Mitteilung aller bürgerlichen Rechte und Pflichten, woraus allein innigere Vereinigung allmählich entstehen kann. Die Juden werden vielleicht Palästina vergessen, wenn man sie in Europa nur völlig einheimisch macht, werden vielleicht glauben, Jesus sei der Messias, wenn man sie nicht mehr zwingt eines Anderen zu harren."
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Um so mehr erinnert es uns an eine andere Stimme, die ein Jahrhundert vorher in Palästina gehört worden war. „Man kann nicht zwei Herren dienen, Gott und dem Mammon. Sorget nicht für euer Leben, was ihr essen, noch für euren Leib, was ihr anziehen werdet.
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Da berichtet der römische Schriftsteller Ammian gelegentlich, wie der Kaiser Mark Aurel nach Palästina kam. Hier sei ihm eine „turba petentium Judaeoruin" begegnet, eine Schar bittender Juden. Ein witziger Mönch hat nun wahrscheinlich das petentium in fetentium verwandelt, und nun hiess es auf einmal, eine Schar stinkender Juden.