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  1. 1933-10-27 · Heft 43 (27.10.1933) · page 4

    Aus Palästina wird vor dem Erlernen des Friseur-, Friseusen- und Kosmetikeririnenberufes füb Palästina gewarnt, da die Aussichten in diesen Berufen zurzeit denkbar ungünstig sind. … Die Jugendorganisation „Freiheit" entfaltet eine rege Werbetätigkeit Die Zahl der Mitglieder wächst von Tag zu Tag. M. K. Ende des Lehrerstreiks in Palästina Jerusalem, 20. Oktober. Der Lehrerstreik an den hebräischen Schulen der Jewish Agency in Palästina, durch den die Wiedereröffnung der Schulen am 1.

  2. 1933-08-25 · Heft 34 (25.8.1933) · page 6

    Das Kuratorium kam überein, daß in den nächsten Monaten größtmögliche Anstrengungen zur Aufbringung neuer Mittel für das Institut gemacht werden sollen, um die UeberWindung der gegenwärtigen Krise und die Schaffung größerer Möglichkeiten für Lehre und Forschung zu sichern. Das Departement für öffentliche Arbeiten bei der Palästina-Regierung hat seine Unterabteilungen bei den einzelnen Distrikten angewiesen, von nun an bei allen durch Regierungsstellen zu vergebenden öffentlichen Arbeiten jüdische Arbeiter in einem Ausmaß zu beschäftigen, daß ein Drittel der für Löhne bestimmten Gelder an jüdische Arbeiter zur Auszahlung gelangt. * Wie aus dem soeben veröffentlichten Bericht des Schatzamtes der Palästina-Regierung hervorgeht, betrug der Verwaltungsüberschuß der Palästina-Regierung Ende März 1,230.296 Pfund. … Der Vater Abraham Stavskys, dem das englische Konsulat in Warschau vor einiger Zeit die Erteilung eines Einreisevisums nach Palästina verweigert hat — wie man annahm, wegen der Tatsache, daß gegen seinen Sohn eine Untersuchung wegen Mordes geführt wird —, hat nunmehr auf dringliche telegraphische Anfrage bei der Palästina-Regierung die vom britischen Konsulat in Warschau geforderte Bestätigung erhalten, daß gegen seine Einreise keine Bedenken bestünden.

  3. 1964-01-10 · 2046 (10.1.1964) · p. [Seite 9]

    Gaster protestierte als Zionist gegen das Projekt. Er wollte jüdische Kolonisation nur in Palästina haben. Zangwill dagegen führte den Kampf für Ostafrika. The Times war damals für Lucien Wolf und gegen Israel Zangwill. Sollte die Kolonisation in Cstafrika erfolgreich werden, schrieb The Times, so würden dann die Zionisten einen stärkeren Druck arsüben können, um Palästina zu erhalten. Pogrome in Russland, insbesondere in Kisehenew, hatten Zangwill tief bewegt. Bis Palästina erlangt werden wird, wollte er unterdessen ein Territorium als Sammelpunkt der wandernden Juden haben, um sie dann für die letzte Einwanderung — nach Erez Israel — vorzubereiten.

  4. 1934-07-03 · Heft 366 (3.7.1934) · page 5

    Man muß es heute als feststehende Tatsache betrachten, daß es nur ein Land gibt, das jüdische Massen aufnehmen kann, und das ißt Palästina. Es steht weiter fest, daß nur in Palästina die Umschichtung jticlißcher Massen von den intellektuellen Bern fen zum Handwerk und zur Landwirtschaft erfolgen kann. … Argentinien hat einen sehr guten Boden und die Bedingungen für die Landwirtschaft sind dort bedeutend bessere als in Palästina. Aber in Palästina arbeiten die Juden mit Enthusiasmus und haben Erfolg; freilich nicht die künstlich gemachten Kolonien. sondern die auf der Basis der großen, nationalen Idee nach dem System der Selbsthilfe gegründeten.“ Heute ist dio Lage ärger als zu Herzls Zeit.

  5. 1931-04-24 · Heft 31 (24.4.1931) · page 5

    Bei dieser Gelegenheit fügte Warburg hinzu, daß auch das Eintreten für den Aufbau einer Jüdischen Heimstätte in Palästina keinen Widerspruch zu den patriotischen Pflichten des deutschen Juden bilde. Heute, wo das Judentum in der Welt überall so bekämpft wird, braucht es dringender als je eine gesicherte Heimstätte, wie sie Palästina bilden kann. … Das ״Ohel“-Theater stellt einen neuen Typ des jüdischen Theaters dar. — In Palästina vor sechs Jahren durch Hal6vy, einem Schüler von Stanislawsky und Wachtangoff, ins Leben gerufen, macht es sich zur Aufgabe, eine typisch-palästinensische Theaterkultur zu schaffen.

  6. 1934-03-15 · 6 (15.3.1934) · p. Seite 118

    Wirklich zum Leben kommen diese arabischen Mundarten in ihren charakteristischen Verschiedenheiten erst, wenn man sie hört oder in den ursprünglichen Schriftzeichen lesen kann. Das in Palästina gesprochene Arabisch ist eine Kultursprache ersten Ranges; ihre Erlernung und Pflege lohnt sich nicht nur praktisch. … Band, enthaltend das Pentateuch und das Buch der Richter, erscheinen. Daran schließt sich ein Palästina-Buch, in dem, mit einem erläuternden Text, eine Fülle neuaufgenommener und fesselnder Photos des gelobten Landes enthalten sind.

  7. 1960-12-20 · 1837 (20.12.1960) · p. [Seite]

    (ITA) G ein schäften in nazistische ände fielen, habe man sich darauf geeinigt, die Juden nach Palästina abzusebieben, Laut\,Hamburger'Echo” berichtete Merten über das Gespräch mit Eichmann folgendes: „Eichmann fragte mich, wieviele Juden ich nach Palästina abschieben möchte. … So habe sich Eichmann am Telefon in meiner Gegenwart, erklärte Merten, dafür stark ¡gemacht, dass 20.000 griechische Juden nach Palästina ¡abgeschoben werden, was bedeutete, dass sie am Leben bleiben würden. Umsonst!” In einem Brief an das ¡Hamburger Echo hat Staats- : Sekretär Globke inzwischen die Darstellung Mertens dementiert.

  8. 1910-10-14 · Heft 41 (14.10.1910) · p. Seite 491

    Sie geht stets von den entsprechenden Verhältnissen der biblischen Zeit aus, ein Verfahren,, das um so berechtigter ist, „als man annehmen darf, daß Gerät« schäften, die zur Jagd und Fischerei gehörten, sogar in einem Zeit» raum von tausend Jahren in Palästina einer Aenderung kaum unterworfen waren", und-zieht in weitestem Umfange die Privataltertümer anderer Völker, namentlich der Aegypter und Babylonier sowie der Griechen und Römer heran, um so durch Vergleiche die Darstellung einerseits zu beleben und anderseits Lücken in dem Material der jüdischen Quellen auszufüllen.

  9. 1924-12-16 · Heft 2092 (16.12.1924) · p. Seite 5

    Sie bat den bekannten Sänger Myro Glaß, der soclbett aus Palästina eingetroKen ist, za diesem Zwecke engagiert. Herr Maß wird einige Aassifche hebräische Gesäuge. sowie ein - vertontes Lird von Bml« zum Vortrag bringen. ... * Rene Postmarkeu in Palästina.

  10. 1966-02-04 · 2154 (4.2.1966) · p. [Seite 4]

    Noch 195T trat sie mit einer biographischen Schrift „White Fire — The Life and Works of Jessie Sampter“ hervor, einer ungewöhnlichen New Yorkerin gewidmet, die, als Kind gelähmt, sich nur noch geistig beschäfhgen konnte und. obwohl oder weil sie einem jüdisch indifferenten Milieu entstammte, zum Judentum und zum Zionismus fand und als Freundin von Henriette Szold, sich schliesslich in Palästina niederliess. Die jetzt 80-Jährige ist die Tochter des um die breslauer jüdische Gemeinde verdienten Gymnasialprofessor Dr.