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  1. 1937-07-30 · Heft 60 (30.7.1937) · page 4

    Im Talmud ist die Wiedergeburt des Volkes in Palästina eine Grundidee des Judentums. Das beweisen bekannte talmudische Aussprüche wie etwa: ״Wer in Palästina lebt, wird eins mit Gott“, ״Ein in Palästina verlebtes Jahr befreit von allen Sünden“, ״Die Luft von Erez Israel macht weise“, ״In Palästina leben ist gleichbedeutend mit der Ausübung aller Gebote Gottes“. … Sabbatai Zwi endete schmachvoll, abei die Zionssehnsucht verschwand nicht mit ihm. Etwa 100 Jahre später wandert eit 1800 Juden nach Palästina aus. In dieser Zeit lebte R. Jacob Emden, der in dem von ihm herausgegebenen Gebetbuch schreibt: ״Höret meinen Rat: wenn ihr nur irgendwelche Mittel habt, bescheiden in Palästina zu leben, so fahret nach Palästina.

  2. 1937-04-20 · Heft 637 (20.4.1937) · page 3

    Eg war wie die Geburt eines Erstlings, die Geburt einer großen Liebe. KURZE NACHRICHTEN Österreichs Handelsverkehr mit Palästina. In den Monaten Jänner und Februar 1937 betrug die Ausfuhr Österreichs nach Palästina 5453 q im Werte von S 683.000, hievon Fertigwaren 3139 q im Werte von S 607.000. … Zwischen 1932 und 1935 sind insgesamt 111 Millionen Zloty nach Palästina geflossen. Auf Grund dieser Kapitalbewegungen ist auch die Handelsbilanz zwischen Polen und Palästina fortgesetzt aktiv zugunsten von Polen.

  3. 1931-12-23 · 50-51 (23.12.1931) · page 1

    In all den Zentren arabischen Lebens über, die dem Einfluß der europäischen Zivilisation zugänglich waren, in Syrien, in Palästina, im Irak-Gebiet, in Aegypten hat sich innerhalb weniger Jahrzehnte ein grundlegender Wandel der Lebensformen und damit auch der geistigen Strömungen und politischen Bewegungen vollzogen. … Es ist deshalb absurd, wenn die Zionisten behaupten, sie stellten in Palästina das fortschrittliche Element gegenüber den Arabern dar, und es zeugt von fahrlässiger Verkennung der Situation, wenn man die Gegenbewegung gegen den Zionismus als das Werk einiger feudaler arabischer Drahtzieher hinstellt.

  4. 1919-11-13 · Heft 46-47 (13.11.1919) · p. Seite 1497-1498

    Soker, Jaffa: Zur Lage. Dr. Jacob Thon: Der Stand des Genossenschaftswesens in Palästina. Hugo Berg m a n n: Zur Gründung der j Hithachduth haawodah. A. D. Gordon.' An meine „besiegten“ Gesinnungsgenossen. … Fürst Peter Kropotkin: Aus den Memoiren eines Revolutionärs. Aus Palästina: Joseph Bussels Tod; Konferenz der neutralen Arbeiter in Merchavia. Zur Gegenwart: Eugen Höflich: Das wiedererwachende Asien.

  5. 1937-12-31 · Heft 104 (31.12.1937) · page 10

    Ein solches Prograinm unserer jüdischen Aktion als Volk in der Diaspora und in Palästina könnte etwa folgende 6 Hauptpunkt« umfassen: 1. Im jüdischen Volk muß sich die Erkenntnis vom Charakter unseres Schicksals und unserer Nöte als eines Volksschicksals durchsetzen. … Die Palästina-Aktion muß daher in ganz anderem Umfange als bisher in den Mittelpunkt des Interesses der Judenheit aller Länder gestellt werden.

  6. 1919-01-01 · Editorial · page 2

    Bernstein: Die Judenpolitik der rumänischen Regierung.87 Chaim Nachmann Bialik „Nach dem Pogrom" . . 87 Richard Lichtheim Der Aufbau dejüdischen Palästina" .87 Dr. Felix Theilhaber „Jüdische Flieger im Kriege" 8« Theodor Lerzl „Der Judenstaar".88 Achad Laam „Autoemanzipalion".88 Nachum Goldmann „Die drei Forderungen dejüdischen Volke-'.88 Dr. … 199 Martin Buber „Cherurh".199 Joseph Köhler .Shakespeare vor dem Forum der Jurisprudenz" .Oscar Goetz).200 „Pro Palästina".200 „Die Weltbücher, eine jüdische Schriftenfolge' . . 200

  7. 1935-06-26 · 26 (26.6.1935) · page 1

    Im weiteren Verlauf seiner Ausführungen wandte sich der Redner der Besprechung der Schwierigkeiten in der Auswandererhilfsarbeit zu. Mit Palästina allein könne das Auswanderungsproblem nicht gelöst werden. Ebenso wichtig wie die Frage der Einwanderung nach Palästina, erklärte er, ist dio Frage der Lenkung des Auswandererstroms in die übrige Welt, denn Palästina kann auch nicht annähernd alle jüdischen Auswanderer aufnehmen, wenn auch die Zahl der Juden, die es im vergangenen Jahr aufgenommen hat, überraschend groß war. Hinzu kommt, daß auch nicht alle deutschen Juden, dio auswandern, für eine Ansiedlung in Palästina geeignet sind. Der Hilfsverein hat ein Netz von ungefähr 400 Korrespondenten in allen Landern ausgebaut, durch die er Informationen über EinwanderungsmögUchkeiten bekommt.

  8. 1929-02-01 · 2 (2.1929) · p. Seite 9

    Deshalb wird u. a. in Wein, Honig, Orangen, Olivenöl dort das Beste und Vorzüglichste geboten. Die Import-Gesellschaft Palästina in Berlin, Bülowstraße 89, hat sich zur Aufgabe gesetzt, diese Palästina-Produkte in Deutschland einzuführen. Sie hat dank der vorzüglichen Qualität ihree Waren bereits einen großen Liebhaberkreis, insbesondere für ihre Tafel- und Dessertweine, Weinbrand, Orangeade, Bienenhonig und.Liköre gefunden und empfiehlt sich mit ihrer reichhaltigen Auswahl allen denen, die Wert auf Qualität und Wohlgeschmack legen.

  9. 1930-08-15 · 8 (15.8.1930) · page 8

    Unser Wert", so betitelt sich eine Zeitschrift, die von den Mitgliedern des Jewish Agency und dem Präsidium des Keren Hajessod gemeinschaftlich herausgegeben wird. Es orientiert eingehendst über den fortschreitenden Palästina-Aufbau und über die grossen Probleme, die es gilt im Lande der Väter zu lösen. Die uns vorliegende Nr. 3/4 (März/April) enthält u. a. folgende Aufsätze: „Das gefetzestreue Judentum" (A. Horovitz), „Die fünfte Alija" (Gerda Arlosoroff-Goldberg), „Die jüdische Einwanderung im Jahre 1929 und die Vermehrung der jüdischen Bevölkerung", „Das jüdische Sanitätswesen in Palästina" u. a. m.- Nr. 5/6 (Mai/Iuni) enthält u. a.: „Der Bericht der Untersuchungskommission", „Jewish Agency und Genreinden", „Agudas Jisroel und Jewish Agency".

  10. 1926-10-26 · Heft 84 (26.10.1926) · page 3

    Diese Erkenntnis muß propagiert werden, muß sich durchsetzen und muß befolgt werden, Fs gibt heute bereits genügend Möglichkeiten für Vermögens,inlagcn in Palästina, die eine Stärkung unserer Arbeit darstellen, wie Kräftigung unserer Ranken, Erwerb von Obligationen, der Brünnsche Plan der Orangenpflanzungen und worauf hier besonders hingewiesen werden soll —- die Möglichkeit von Rodenerwerb für private Zwecke bei der P. … Es bietet sich hierbei für viele eine Möglichkeit, sich selbst durch private Kapitalsanlage mit Palästina zu verbinden und dadurch auch der von der Wirtschaftskonferenz aufgestellten und notwendigen Forderung Genüge zu leisten.

  11. 1937-08-26 · 34 (26.8.1937) · page 5

    Am Ende des Bändchens eine Aufnahme aus Palästina; Toscanini unterzeichnet die Ehrenurkunde des ihm gestifteten Orangenhaines. _ F. B. Oskar Koplowitz: Otto Brahm als Theaterkritiker. … Auf der andern Seite ist ihm gerade auf Grund seiner jüdisch-religiösen Einstellung schwärmerische Verehrung zuteil geworden; so haben ihn zum Beispiel jüdische Schriftsteller in Palästina begeistert gefeiert. Nun muss man gestehen, dass an seiner teilweisen Verkennung Brunner selbst nicht ganz "unschuldig ist.

  12. 1917-03-09 · 10 (9.3.1917) · p. Seite 3

    Mit Bezug auf die durch die Tagesblätter verbreitete Nachricht über die der Israelitischen Allianz zu Wien durch den amerikanischen Botschafter zugegangene Spende vpn 21S.OOO Dollars wird uns vom Vorstande der Israelitischen Allianz Folgendes mitgeteilt: Es handelt sich nicht um eine neue Geldzuwendung, durch welche der Verein in die Lage Unsere Friedensfrage * Der (anonyme Verfasser dieser Broschüre will, da der Weltkrieg sich seinem Abschlüsse nähert, über eine der wichtigsten Fragen des Judentums, über die Ostjudenfrage Sprechen. Er fändet ihre Lösung in der Auswanderung nach Palästina. Er denkt sie sich weiter und großzügiger, planvoller und systematischer als sie bis jetzt geschah. Das wichtigste Motiv dieser Lösung ist ihm die Kulturirage.

  13. 1927-01-01 · Heft 2818 (1.1.1927) · p. Seite 9

    Lauko: Die jüdische Musik (aus dem Original übersetzt durch Frau Gisela Aranyi. Bratislava). Dr. Fritz Löwenstein: DaS jüdische Palästina. Herausgegeben von den Direktorien des Keren Kajemeth Lejisrael und Keren Hajessod. Jerusalem. Hugo Marti: Rumänisches Intermezzo.

  14. 1937-09-02 · 35 (2.9.1937) · page 8

    Nicht weniger fürs Auge, aber minder anspruchsvoll im Künstlerischen, ist der vom Verlag der Jüdischen Rundschau herausgegebene, mit einem von Heinz C o n d e 11 montierten Umschlag versehene und von Joachim Prinz eingeleitete „Palästina-Kalender". Die Uebersichtlichkeit seines Kalendariums hat unter der Tatsache gelitten, dass der Kalender eine propagandistische Aufgabe zu erfüllen hat,, die er mit allen Mitteln des künstlerischen Photos löst.