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Mittel seiner Tätigkeit selbst bestimmen, denn Jedes Volk hat seine eigenartigen Interessen; die richtige Antwort auf die Frage nach der positiven Arbeit des jüdischen Proletariats .muss der Ausfluss der Interessen des jüdischen Weltproletariats sein, denn seine soziale Lage trägt überall die gleichen Kennzeichen an sieb, hauptsächlich den Mangel an Boden, das Fehlen einer n ati o n alen, normalen Wirtschaft und einer .gesunden nationalen Kultur. (Ein zweiter Artikel folgt.) * Palästina. Die Auswanderung nach Palästina vom I, Jänner bis zum 30. Juni 1908. Nachstehend veröffentlichen wir einen statistischen Ueberblick über die über Odessa und mit Hilfe des Informationsbureaus des Odessaer Palä- . stinakomitees erfolgte Auswanderung nach Palästina; über Zahl, Alter, Beruf, Vermögensverhältnisse und Provenienz der Reisenden, Zielpunkt und Zweck der Reise etc. in besonderen Rubriken, je npeh den verschiedenen Kategorien und nach Monaten geordnet. … Unter 924 Passagieren, die sich in den letzten : sechs Monaten über Odessa nach Palästina be- ..gaben, waren Kinder unter 15 Jahren 205, also xirka 22°/o (1907 waren es 20°/o); junge Leute von 15—30 .Jahren 285 .= 30% (1907 24%); älter nls 50 Jahre 199 — 21% (1907 30%).
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„Haowed", Bund jüdischer Handwerker zur Vorbereitung und Organisierung der Auswanderung, nach Palästina. Samstag, den 18. November findet im Saale der Volksbibliothek „Zion", II., Kleine Mohrengasse 3, um halb 8 Uhr abends die erste Zusammenkunft statt, zu der alle Handwerker und Fachleute, die nach Palästina auswandern wollen, eingeladen sind. … /4 Los S 12.—, % Los S 48.—. Beachten Sie das Inserat auf Seite S. Nächste Palästina-Reise t 6* Dezember 1933 Die vom Reisebüro Marienbrücke (Reiseleitung: Berta Taubes) veranstaltete Palästina-Reise ist, trotz des Generalstreiks in Palästina, programmgemäß mit minutiöser Pünktlichkeit im Lande eingetroffen.
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Einst bevor er den „Judcnstaat" veröffentlicht hatte. Es ist geradezu unverständlich, wie Theodor Herzl in Palästina als Dramatiker behandelt wird! Totgeschwiegen im Galuth und totgeschwiegen in Palästina! Es klingt komisch, wenn man erfährt, daß die Weisen der hebräischen Literatur den Edgar Wallace und Conan Doyle übersetzt haben und nicht den Dramatiker Herzl. … Werke von Judentäuflingen und von Judenfeinden erscheinen in hebräischer Sprache, nur Herzls Dramen nicht. Und das hebräische Theater in Palästina, ob es „Habimah" oder „Ohel" heißt, kramt Dramen aller möglichen und unmöglichen Dichter hervor, nur den Herzl nicht.
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B. spüren keinen Hang in uns, die Araber aus der Mehrheit ui Palästina zu verdrängen, wohl aber haben wir den heißen Wunsch, uns hier in Deutschland unseren Platz wieder zu erarbeiten. ".... Nach Schluß der Redaktion erfahren wir, daß die Zionistische Exekutive eine weitere „Erklärung“ gegen die Revisionistische Petitionsbewegung erlassen hat. Auf Grund des Palästina-Mandats sei die Jewish Agency "die einzige zu Palästina betreffenden politischen Schritten ermächtigte Instanz. Dies revisionistische Aktion stehe außerdem zu. den Beschlüssen des letzten Zionistenkongresses und des zionistischen -Organisationsstatufs im Widerspruch.
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Bis jetzt sind zwei Länder des osmanischen Reiches Gegenstand solcher Fremdeneinwanderung geworden: Palästina und Mesopotamien. Beide Gegenden sind imstande, eine vielfach dichtere Bevölkerung zu ernähren, als sie besitzen. In Palästina wanderten in den letzten Jahrzehnten die Israeliten ein. … Aber diese seine Ueberzeugung war grundfalsch, ebenso wie es falsch war, durch den „roten Schein“' den Aufenthalt der neuj hinzukommenden Juden in Palästina zu beschränken.! Ucbrigens ist es uns nicht bekannt, daß der rote Schein! mir für eine bestimmt-beschränkte Zeit erlassen und j auch nicht, daß er dann aufgehoben wurde . . . die!
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Herausgegeben vom Hebräischen Lehrerverband in Palästina und vom Verlag „Koheleth". Redaktion: Mordechai ben Hillel Hakohen, Dr. Ludvipol, Chaim Harari. II. Band, Heft 3 und 4. … Beiträge von Sombart, Naumann , Hermann Bahr, Frank Wedekind u. a. m. — Preis M.2,— DAVIS TRIETSCH. Bilder aus Palästina Mebr als 150 Abbildungen. Preis M. 4,—. Ein warmherziges von Liebe zum Heiligen Lande erfülltes Buch. IGNAZ ZIEGLER.
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578 DIE2EKELT Nr. 24 Galizien Die Passagiere des Schiffes „Helonnan“ auf der Reise nach Palästina (ges. durch Frau Dr. Schlesinger und Dr. Syrop) . ... Kr. 300.— JL 252.— Debica: Dr. Isser Dintenfass . ... „ 50.— „ 42.— Kleine Spenden: Verein „Zion“, Sammlung Bramer, E. … JL 92.06 Aegypten . Cairo: Sammlung Bentwish .... Fres. 80.88 JL 64.70 Palästina Kleine Spenden: Zewi Epstein, Alb. Grünfeld .Frcs. 21.57 JL 17.26 Süd-Afrika Bloemfontein:.£ 1. 1.— Johannesburg:.. 27. 5.6 Pv ramid Station:.„ 1. 1.— CapeTown:.„ 8.11.1 Pretoria.. „ 34. 1.6 £ 72.—.1 JL 1468.90 K i n r o s s , High Veld Z.
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DIB STIMME Nr. 280 — 18. Mal 1093 Noch für zehn Siüdie wie Tel-Awiw ist in Palästina Baum Nahurn Sokotow über Patüstinaaufbau und das deutsche Judenprobtem Was stellt sich Jedoch heraus? Von den Zugelassenen sind Ober 70 (siebzig!!) … Auf meinen Reisen durch die ganze Welt, erktärte Soko» low, habe ich ein einziges Land gefunden, In dem dit Menschen glücklich und zufrieden leben und an den Erfolg ihrer Arbeit glauben: Palästina. Dort gibt es noch genug Niemandsland. Zehn Städte wie Tel-Awlw mit seinen Ü0.000 Einwohnern könnten dort noch errichtet werden.
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Februar sprach in der ZOG, Erwin Pollak (Berlin) über: ,,Palästina-Wanderung und Ucbersce-Wandcrung*'. Lohr (Main). Lehrer i. K. Simon Strauß (früher Ifuighaun) vollendete .sein 70. … Mannheim. I'ie Photo-Schau von Aenne Mosbachcr (Kassel) ..Palästina von heute", die bei einem Tccnachmittng der Wizo vermittelt wurde, bot hochkünstlerisehe Bilder aus Lrez I-racl. ü.
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Nr. 26 633 DIES^HLT nistische Arbeit in Palästina, einerlei ob sie von der zionistischen Organisation, vom Odessaer Komitee, dem Verein „Esra“ usw. ausgeht, in Palästina in einer autoritativen, der zionistischen Organisation verantwortlichen Institution konzentriert sein müsse. Esist nicht in Ordnung, daß die zionistische Arbeit in Palästina durch verschiedene Behörden geleistet wird. Dadurch entstehen nicht bloß überflüssige Ausgaben, sondern auch Konflikte und Reibungen, die der Arbeit schädlich sind.
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. — Die soeben abgehaltene Konferenz der englischen Arbeiterpartei (Laboinv Party), welche in Llandudno tagte, beschäftigte sich auch mit der Palästina«Fragc. Der an der Tagung teilnehmende Vertreter der jüdischen Arbeiterpartei P o a 1 e Z i o n brachte eine Resolution, welche sich für die E r r i c h* tung des Jüdischen Nationalhcimes in Palästina ausspricht. … Hugh Dal ton stimmte der Resolution namens der Exekutive der Arbeiterpartei zu und sprach sich für ein Zusammengehen der jüdischen und der arabischen Arbeiter in Palästina aus. Die z w e i t e von der Poale Zion eingebrachte Resolution, die sich mit der Suspendierung der Arbeitcr<Einwan* derung nach Palästina befaßt, wurde auf Grund einer Vereinbarung zurückgezogen.
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Während des letzten Jahres hat in Palästina eine Reihe sehr bedeutungsvoller Prozesse stattgefunden. Die Prozesse hatten durch ihren mehr oder weniger politischen Inhalt, Ursachen oder Folgen weitgehenden Einfluß nicht nur auf die politische Lage im Jischuw Palästinas, sondern auch auf die jüdische und nichtjüdische Welt, welche an Palästina aus verschiedenen Gründen interessiert ist. … Wedgwood den Kolonienminister, ob er bekanntgeben könne, wieviel Juden während der letzten zehn Jahre oder innerhalb eines anderen Zeitraums in Palästina wegen Ermordung von Juden verurteilt wurden. Kolonienminister Cuncliffe-Lister antwortete, er könne solche Ziffern nicht bekanntgeben, da die von der Palästina-Regierung vorgelegte Verbrechens-Statistik keine rassen mäßigen Unterscheidungen bei Tätern und Opfern macht.
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Acher, Mathias: Bloß Feststellungen. S. 116. Auerbach, Elias: Eine Kriegsfahrt aus Palästina. S. 113. Blumberg, Selma: „Die zionistische Utopie". S. 42, 69. Feuchtwanger, Ludwig: Was bedeutet uns Nichtzionisten Theodor Herzl? … R. St.: Der Verband jüdischer Frauen für Kulturarbeit in Palästina. S. 105. Schönemann Josef: Auch ein Aufruf an die deutschen Juden. S. 31. Schönemann Josef: Duplik auf Achers Entgegnung.
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Wo hat er für Palästina mitgekämpft? Diese letzte Frage können wir leider nicht beantworten. Wir haben von diesem Mitkämpfer im Zionismus bisher nichts gehört. … Endlich nimmt ein hervorragender Genosse die Worte «Jude» und «Palästina» in den Mund, ohne zu mauscheln oder zu antisemitein. Da will man doch den Genossen zeigen, wie aufrechte Mitkämpfer der sozialistischen Zionisten in der Wienzeile sitzen und blamiert sich so jämmerlich.
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In der Vormittagssitzung am Montag fand eine ausführliche Besprechung über unser neues Schulwerk in Palästina statt. Herr Motzkin gab eine kurze Schilderung des Zustandes der Schulen, wobei er ausführlicher über die Entwicklung .unserer Realschule in Haifa und der Schule in Jaffa, die er in ihrem Betrieb beobachten konnte, sprach. … Dabei wurde von verschiedenen Seiten auf die Mängel der in Palästina und in einigen Orten Europas existierenden Bureaus und die Notwendigkeit einer grundlegenden Reorganisation hingewiesen.
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Die Einberufung dieser Konferenz wird wahrscheinlich noch im Laufe dieses Monats stattfinden. Brief aus Palästina. Jaffa, Anfang Februar. In Palästina steht man murr dem Eindrücke der Feiern, die zu Ehren der siegreichen englischen Truppen veranstaltet wurden. … Auf deni Gebiete der Kinderversorgung haben der Waad Ha'ir und die Zionistische- Palästinakommission große Verdienste.. ■ •' > . Seit Mitte D^ember ist der telegraphische Verkehr in Palästina mit dem Auslande fürdie-Zivilbevölkerung freigegeben. Besondere Trlegraphenstationen wurden in Jerusalem, Jaffa, Haifa, Ramleh und Afule errichtet. .
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״B e z a I c I“ Verein zur Verbreitung von Kunstgewerbe und Hausimlustric in Palästina und den Nachbarländern Der Vorsitzende gez. O. Warburg. Der zehnjährige Todestag Herzl’s Die Her/l-Gedcnkfeiern werden in diesem Jahre eine größere Bedeutung und einen besonderen (31araktcr haben. … Vom Jüdischen Kulturfonds ״Kedem“ Nach Erledigung der erforderlichen technischen Vorbereitungen ist der Jüdische Kulturfonds ״Kedem“ nunmehr an seine praktische Tätigkeit zur Förderung der hebräischen Sprache und Kultur in Palästina lierangctrcten. Soeben ist eine ausführliche Broschüre über die Ziele und die nächsten Arbeiten des ״Keilern“, sowie über die Bedeutung der nationaljüdischen Kiilturbestrebungeii in Palästina erschienen.
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Die panarabische „I s t a k 1 a 1“-P a r t e i, die bisher in Palästina als Partei kaum tätig war und aus einer kleinen, allerdings sehr aktiven Gruppe Intellektuller bestand, begann jetzt sich zu organisieren und beschloß, ein eigenes Büro in Jemsalem zu schaffen. … Wenn die arabischen Demonstrationen in Palästina vom Herbste 1933 vor allem unter der Losung des Kampfes gegen die jüdische Einwanderung geführt wurden, so wurde jetzt der Schwerpunkt auf den Kampf gegen jüdische Bodenkäufe verlegt.
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Die Judenfi-age in ihrer ganzen Schwere und Grausamkeit trat in den Mittelpunkt seiner Existenz. (Schluss auf Seite 2) Palästina-Araber zusammen, der von Delegationen fast aller arabischer Länder beschickt war. Der Kongress beschloss die Gründung einer „Befreiungsorganisation für Palästina“. … Die Syrer präsentierten auf diesem Kongress einen Plan, um bereits jetzt einen neuen Staat Palästina zu schaffen. Sie erklärten sich bereit, das kleine Gebiet, das sie von Palästina übernommen hatten, zuriiekzugeben. wenn Aegypten den Gaza-Streifen und Transjordanien das cis. jordanische Gebiet zur Bildung dieses neuen Staates zur Verfügung stellen, was von Nasser und Hussein, dem König Transjordaniens, rundweg abgelehnt worden ist.
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In einer Welt, die von zahllosen Konflikten erschüttert wird, sind die Gefahren für die Verstärkung der Spannung in einem Lande wie Palästina gewiß sehr groß; wenn es gelingen sollte, diese Krisenherde weiterhin einzudämmen oder gar zu beseitigen, wenn insbesondere im Gebiete des Mittelmeeres eine endgültige Bereinigung der dort vorhandenen politischen Probleme erfolgen sollte, dann wächst unsere Hoffnung auf ein Gelingen des Versuches, auch in Palästina wieder die Atmosphäre friedlicher Arbeit heraistellen. … Es geht dabei nicht so sehr um die Einzelheiten der Regelung als um das Problem, das die Lebensfrage der jüdisehen Arbeit in Palästina und des jüdischen Volkes überhaupt ist. Das für die zukünftige jüdische Arbeit vorgesehene Gebiet muß eine derartige Einwanderung und Kolonisation zulassen.