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  1. 1927-02-11 · 6 (11.2.1927) · p. Seite 91

    Er sagte, er werde in absehbarer Zeit ein zweites Mal nach Palästina kommen, um das gesamte jüdische Kolonisationswerk eingehend zu studieren. Ein Gesandter Ibn Sauds in Jerusalem Jerusalem, 1. … Der Mittelstand in Palästina organisiert sich Jerusalem, 1. Februar. (JTA.) In Tel-Awiw wurde eine neue Organisation begründet, die die Vertretung der Interessen der Angehörigen des Mittelstandes in Palästina zum Ziele hat.

  2. 1927-02-09 · 2 (9.2.1927) · p. Seite 44 · Neustadt a. d. H.

    Augenblicklich können auch außerpsälzische Pensionäre in beschränkter Zahl gegen mäßigen Verpflegungssatz ausgenommen werden. Ein Deutsches Komitee Pro Palästina Am 15. Dezember 1926 wurde, in Berlin das Deutsche Komitee Pro Palästina gegründet. Das Programm des Komitees, das einstimmig genehmigt wurde, lautet wie folgt: Das Deutsche Komitee Pro Palästina zur „Förderung der Jüdischen Palästinasiedlung" wird in der Überzeugung, daß der Aufbau der im Palästinamandat vorgesehenen Heimstätte für das jüdische Volk als ein Werk menschlicher Wohlfahrt und Gesittung Anspruch aus die deutschen Sympathien und die tätige Anteilnahme der deutschen Juden hat, bemüht sein, die deutsche Öffentlichkeit über das Kolonisationswerk in Palästina aufzuklären, die Beziehungen zwischen Deutschland und Palästina zu pflegen und allgemein die Erkenntnis zu verbreiten, daß das jüdische Aufbauwerk in Palästina ein hervorragendes Mittel für die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung des Orients, für die Ausbreitung deutscher Wirtschaftsbeziehungen und für die Versöhnung der Völker ist. … Die Gründung ,'^es Komitees zeigt uns, daß die maßgebenden Kreise der deutschen Politik die Bedeutung des jüdischen Kolonisationswerks in Palästina verstanden haben, und niemand wird fürdermehr behaupten dürfen, daß die Beteiligung von Juden an diesen Bestrebungen deutschen Interessen zuwiderlaufe.

  3. 1928-02-07 · Heft 11 (7.2.1928) · page 1

    Nathan Straus anläßlich seines SO. (iclnirtstages am '11. Januar 100 000 Dollar nach Palästina überwiesen 11:1t. Aus näliereii ,Meldungen geht hervor, daß er diesen Betrag au Miß S / o 1 d , das Mitglied der zionistischen Palästina-Exekutive, zu ihrer freien Verfiigung sandte. … Die Verwirklichung des Plaues der Erbauung des großen Hafens von Haifa und die Entwicklung des L a n d - d i s t r i k t s längs der H a i f a ־ B 11 c 111 werden Palästina mit beiden! versehen. 1111 Verlauf des Gespräches erhob Sir Alfred Mond Einwände gegen das in Palästina noch herrschende phihiiitropische Arbeitssystem, das zum Ergebnis habe, daß jüdische Kapitalisten noch kein volles Vertrauen zu dem Palästina- Werk haben.

  4. 1924-08-08 · 32 (8.8.1924) · p. Seite 214

    214 Das Jüdische Echo Nr. 32 Griechenland Wachsende jüdische Einwanderung in Palästina aus Saloniki. Die Einwanderungsbewegung von Juden aus Saloniki nach Palästina nimmt von Tag zu Tag zu. In den letzten Tagen ist eine große Gruppe von 70 Personen, Männern und Frauen, in Palästina eingetroffen, darunter eine Anzahl von Familien von Handwerkern und Kaufleuten, die sich im Lande niedergelassen haben. … Die erwähnte Gruppe aus Saloniki ist bereits die zweite, die von dort in Palästina einwandert. (Ziko) England Großer kommerzieller Erfolg der Jaffa-Orangen auf der Reichsausstellung in Wembley In dem Palästina-Pavillon der Britischen Reichsausstellung in Wembley werden hauptsächlich die Orangen aus Jaffa verkauft.

  5. 1929-12-20 · 49 (20.12.1929) · page 4

    Wenn wir auch, beißt es in der Resolution weiter, über die Ereignisse in Palästina Trauer empfinden, so ändert dies nicht unsere Haltung gegenüber dem Zionismus. Nach wie vor sind nur tief davon überzeugt, daß Palästina eine! … Lord Melchett lenkte die Aufmerksamkeit des Hauses auf den Zusammenhang zwischen der kommunistischen Propaganda und der Lage in Palästina und meinte, daß die Unruhen!in Palästina, ebenso wie die in China, Indien imcl Aegypten, zu einem großen Teil auf die bolschewistisehe!

  6. 1935-09-27 · 39 (27.9.1935) · p. [Seite]

    Herausgegeben von der Künstlerhilfe der Jüdischen Gemeinde zu Berlin. Palästina-Kalender 5b9o. Herausgeber: Zionistische Vereinigung für Deutschland. Berlin (Verlag Jüdische Rundschau). Neben den in diesen Blättern schon angezeigten Kalender des Jüdischen Frauenbundes stellen sich diese beiden, in künstlerischer Ausstattung hergestellten Kalender für das beginnende Jahr: Der Kalender der Künstlerhilfe, nun schon in seiner Art bewährt, der Palästina-Kalender zum ersten Male. … Neben bewährten und bekannten Namen begegnen auch solche, die sich erst durchsetzen möchten und deren Arbeiten zeigen, daß man ihrer Entwicklung mit Zuversicht entgegensehen darf. — Mitten hinein in die praktischen Forderungen unserer Zeit führt der Palästina-Kalender, der in gleich künstlerischer Gestaltung sich die Aufgabe gestellt hat, das Bild des werdenden Palästina in den Alltag des Juden zu tragen und zugleich als täglich neu vernommener Aufruf zur wirksamen Mithilfe das Aufbauwerk zu fördern.

  7. 1934-01-01 · Heft 1 (Januar 1934) · p. Seite 38 · [Nachricht]

    Wir bauen Palästina, Bericht der Exekutive der Jewish Agency an den 18. Zionistenkongreß. Fiba-Verlag, Wien 1933, S. 239. Bücherei des Schockenverlages, Berlin 1933: Nr. 1. … Berichte zur Kultur- und Zeitgeschichte, Nr. 193/4, Reinhold-Verlag, Wien 1933, S. 96. All jäh Informationen für Palästina-Auswanderer. 5. Auflage, Jänner 1934, Palästina-Amt, Berlin W 15, S. 46. Cheruth, herausgegeben von Hechaluz, Berlin, S. 48.

  8. 1936-05-12 · Heft 38 (12.5.1936) · page 1

    Sollte es zum Steuerstreik kommen, so darf man seine Bedeutung allerdings nicht überschätzen. Die Regierungseinnahmen in Palästina beruhen in der Hauptsache auf indirekten Steuern und Zöllen, während direkte Steuern nur einen kleinen Teil des Budgets decken. … Es ist notwendig, die Palästina-Frage in ihrem ganzen Umfange zu überschauen, will man das Ziel erreichen, eine Wiederholung von Ereignissen, wie wir sie in den letzten Wochen erlebten, für die Zukunft zu vermeiden.

  9. 1928-03-23 · 12 (23.3.1928) · p. Seite 192

    Er vertritt die sogenannte „selbständige Orthodoxie“, die lediglich das Wort, das Gesetz anerkennt, eine Zusammenarbeit mit anderen Richtungen aber ablehnt. Im Gegensatz hierzu steht hier der Oberrabbiner von Palästina, Kuck, der es geradezu für eine Pflicht der Orthodoxie hält, mit anderen Richtungen in Fühlung zu treten. Kuck glaubt, daß der Aufbau in Palästina nicht die Erlösung selbst ist, aber ein Schritt dazu. Er hat besonders unter den irreligiösen Strömungen in Palästina sehr gelitten. Das Gemeinsame jener Männer sieht der Redner darin, daß ihr Wirken auf eine kulturelle Höherentwicklung des Judentums abzielt.

  10. 1929-12-19 · Heft 105 (19.12.1929) · page 1

    VII.KA1SERSIRASSE 46.IM STOCKS mm V« Regierung wegen Schadenersatz für die polnischen Bürger in Palästina, denen während der Unruhen Schaden zugefügt worden ist, interveniert Die englische Regierung hat dem Gesandten in einer Note mitgeteilt,, daß die Palästina-Regierung den Anspruch der polnischen Bürger auf Schadenersatz anerkennt. Die polnischen Bürger in Palästina mögen darum der Palästina-Regierung entsprechende Ansuchen wegen Entschädigung unterbreiten. Zwei Juden in der neuen tschechoslowakischen Regierung Prag, 9.

  11. 1928-02-01 · Heft 6 (Februar 1928) · p. 670 · [Rezension]

    Anzeigen New York wohnen allein mehr als zehnmal soviel Juden denn in ganz Palästina, trotz unermüdlicher Agitation. Von den 887 000 Einwohnern der amtlichen Schätzung vom 1. September 1926 sind i58 000 Juden i7,8°/o, Christen 78000 8,8%, Mohammedaner 64i 000 72,270/0. Von Palästina als einem {'üdischen Lande kann also noch lange keine lede sein. Was im großen Publikum gleichfalls fast ganz unbekannt ist, das ist der Umstand, daß es in Palästina eine andere jüdische Kolonisation gibt, die vom Zionismus nichts wissen; will und nicht nur älter, sondern auch viel bedeutender als die zionistische ist.

  12. 1928-02-03 · 5 (3.2.1928) · p. Seite 68

    Sein Interesse gilt vorwiegend der Schaffung einer jüdischen Volkshochschule in Palästina. Nicht nur auf dem Gebiete der jüdischen, sondern auch der allgemeinen Religionswissenschaft gehört Buber zu den führenden Persönlichkeiten. … -Hauptvorstandes nicht gleichzeitig Mitglied des Keren-Hajessod-Vorstandes sein dürfe, daß Mitglieder des C.-V. aus dem Pro-Palästina- Komitee austreten müßten und daß dem Keren- Hajessod und dem Palästina-Aufbau offene Feindschaft anzusagen sei. Freilich sind im C.

  13. 1928-08-23 · Heft 34 (23.8.1928) · page 2

    Der alte Judenfriedhof ia Prag: Das Grabmal des hohen Rabbi Löw. V ' mumm ' C 9 imm mkmsm f-Mil mm IWiM mm mm mm mm Das Palästina-Komitee der Zweiten Internationale Am 9. August wurde in Brüssel in Anwesenheit von etwa 4 0 führenden Persönlichkeiten der Zweiten Internationale die von Eduard Bernstein, Leon B 1 u m, Artur H ende r s n n und Emile V a n d c r v e 1 d c cinbcrufcnc Palästina-Konferenz abgehaltcn. … J a r b 1 u m entwickelte das Programm des zu gründenden Palästina-Komitees der Internationale. Vandervelde brachte sodann eine Resolution ein, die ungefähr besagt: Die Leistungen der neuen jüdischen Gemeinschaft in Palästina werden anerkannt, insofern sie auf dem Prinzip der Arbeit, der sozialistischen Umformung und der internationalen Solidarität beruhen; diese Arbeit verdient die Unterstützung nnd Förderung seitens aller Sozialisten.

  14. 1927-10-21 · Heft 83-84 (21.10.1927) · page 5

    Manchmal kommt es auch zu Exzessen. * Dieses Kabarett lag schon lange sozusagen in der Luft; man brauchte es in Palästina. Hatten nicht Hameirt, Ireay und Donath sich zusammengetan, um den ״Kum-kum“ zu machen, so hätten, früher oder später, andere es getan. Und wären die Szenen, Parodien und Couplets über die heute ganz Palästina lacht, um die Hälfte witzloser, ganz Palästina würde trotzdem über sie lachen; wären die Schauspieler (. . . noch) schlechter — ״Kum-kum“ hätte auch dann durchschlagenden Erfolg.

  15. 1936-06-16 · Heft 48 (16.6.1936) · page 7

    Frau Gertrud Cohn sprach begleitende Worte. — Am 28. Mai sprach Dr. Wassermann» Oberhausen, über ״Palästina im Rahmen der englischen Orientpolitik“. Geilenkirchen. Am 25. Mai sprach Dr. Neuberger, Düsseldorf, in einer Gemeindeversammlung über die Ereignisse in Palästina. … Paul Eckdisch sprach über ״Die Ereignisse in Palästina — unsere Antwort“. Ankündigungen Br ca lau. Am 18. Juni, 20 Uhr, Lcsslngsaal: Gemeindeabend für die Jugend-AUJah-Bewegung.

  16. 1934-04-01 · Heft 4-5 (April 1934) · p. Seite 214 · [Rezension] / f. m.

    Die elegante und handliche Ausführung des Buches macht dem Fiba-Verlag, der sich seit einiger Zeit durch seine modernen Palästinapublikationen sehr verdienstvoll betätig!) hat, alle Ehre. f. m. Palästina Kunde I Geographie von Dr. Hugo Herrmann, mit 21 Abbildungen, Fiba-Verlag, Wien, S. 80. — In der reichen Palästinaliteratur fehlte es bisher a*n einem richtigen Leitfaden der Palästinakunde. Der Verfasser, durch zahlreiche Vorträge, Referate, Publikationen, zuletzt durch sein Buch „Palästina wie es wirklich ist" — das eine ungemein große Verbreitung gefunden hat — bekannt als Fachmann darin, hat es übernommen, vier kleine Büchlein: Geographie, Bürgerkunde, das Jüdische Aufbauwerk und Geschichte über Palästina zu schreiben.

  17. 1928-05-11 · Heft 37 (11.5.1928) · page 4

    Der Vollständigkeit halber sei auch noch auf die als ״Bemerkungen und Dokumente“ rubrizierten kleineren, aber fast durchweg sehr bemerkenswerten Beiträge von Leo Herr- Die Frauen-Werbewochen Erfreuliches bisheriges Ergebnis Die Frauenwerbewochcn für Palästina haben am 15. März eingesetzt. In 18 Zirkelversammlungen wurde der Sinn und Zweck des Zusammenschlusses von Bund zionistischer Frauen, Kulturverband und Keren Kajemeth zur Frauenarbeitsgemeinschaft erörtert und die Dringlichkeit erhöhten Mitgliederbestandes der beiden für Palästina organisierten Frauenverbände und intensivierter Keren Kajemeth- Arbeit dargestellt. … Dal man (Greifswald) bespricht das Wienersche Palästina-Buch. In der Besprechung heißt es: ״Es ist hocherfreulich, daß nun auch von jüdischer Seite auf Schäden in dem zionistischen Palästina-Werk aufmerksam gemacht wird, nicht, um es zu stören, sondern um dazu beizutragen, daß es auf solidere Grundlagen gestellt werde.

  18. 1930-08-20 · 34 (20.8.1930) · page 5

    Sollen in ihr Hoffnungen geweckt werden, die die traurige Wirklichkeit in Palästina zerstören muß? Tie jüdischen Gemeindewähler werden am 30. November auch hierüber zu entscheiden haben. Palästina-Sitzung des Völkerbundes. Der Unterstaatssekretär im Kolonialamt, Dr. Drummond Shiels, dessen Palästina-Reise kürzlich offiziell angekündigt wurde, wird sich, wie jetzt verlautet, noch vor Antritt dieser Reise nach Gens begeben, um an der in der ersten Hälfte des September stattsindenden Versammlung des Völkerbundes, in der die Palästina-Frage zur Behandlung kommen wird, teilzunehmen.

  19. 1934-02-23 · Heft 330 (23.2.1934) · page 6

    Im Jahre 1795 trat Brothers mit dem Plan vor die Öffentlichkeit, das jüdische Reich in Palästina wieder zu errichten. Er bombardierte förmlich das englische Parlament und den König mit Eingaben, in denen er die Wiedererrichtung des Judenstaates in Palästina verlangte. … Mit aller Entschiedenheit wendete er sich gegen den Begriff der illegalen Einwanderung: Wir Juden haben ein Recht auf Palästina, nicht nur ein historisches Recht, sondern ein Recht, das auf der Leistung der letzten Jahrzehnte basiert, und wir kommen nach Palästina kraft unseres Rechtes.

  20. 1939-12-08 · 26 (8.12.1939) · p. Seite 5

    Der französische Hochkommissar von Syrien, M. Puhux, der »I» Gast des High Commissioners von Palästina einige Tage in Jerusalem wellte, wohnte einem Konzert des Palästina-Orchesters in Jerusalem bei. Der Präsident des VVnad Leumi, Pinkas R u Mit tiefer Erschütterung hat die Jmlenhcit itellung in New York teilgenommen hatten, Palästinas von dem tragischen Ableben von 8, A. wurde in einer Versammlung in Tel-Aviv v ft 11 Vnesland Kenntnis erhallen, der mit unter dem Vorsitz von Klleser Kiiphin die I cinem Kopfschusa tot in «einer Wohnung aufge- Möglichkeit von stärkeren Wirtschaftabeziehun-! … Bis zur Erlangung der Lizenz und auch dann noch durch längere Zeit wird eine materielle Förderung der nach Palästina eingewanderten Arzte nötig sein. Zu diesem Zweck wurde bei der jüdischen Arztekonferenz in Genf am 15. bis 17. August d.