Mannheim
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  1. 1928-11-23 · Heft 93 (23.11.1928) · page 2

    Es war stets ein Axiom der zionistischen Politik, daß wir das Nationalheim in Palästina nicht für das palästinensische Judentum verlangen, sondern für das gesamte jüdische Volk, dessen auf Palästina gerichtete Kräfte in der Zionistischen Organisation politisch zusammengefaßt sind. Die Zionistische Organisation ist befugt, im Namen des Volkes zu sprechen, soweit es sich um Palästina handelt. Sie vertritt die Forderungen aller Juden, die Palästina als Jüdisches Nationalheim wollen, auch wenn sie selbst nicht in Palästina sitzen, und die ihre Ansprüche herleiten aus der — übrigens aach Völkerrechtlieh anerkannten —‘ historischeh Verbundenheit des jüdischen Volkes mit Erez-Israe] und aus dem Willen, das Nationalheim in Palästina aufzubauen.

  2. 1931-01-13 · Heft 3 (13.1.1931) · page 4

    Der Ruf nach der Mehrheit bringt nicht einen luden nach Palästina hinein, nicht einen Araber aus Palästina heraus. Die Mehrheit ist etwas, was wir erreichen können, vielleicht erreichen müssen: sie zu fordern hat etwa soviel Sinn, wie zu fordern, daß Palästina nicht drei, sondern sechs oder acht Millionen Einwohner fassen kann. … Selbst wenn wir in einigen Jahrzehnten die Majorität in Palästina erreichen, werden die Araber, mindestens für viele Jahrzehnte und vielleicht für immer, eine starke nationale Minderheit in Palästina sein.

  3. 1926-11-16 · Heft 90 (16.11.1926) · page 4

    llilWIIIIIIIII1yiMIIIWUllllllllillli(iillllllillllliill Der Palisfln* Arbeiter-Foods De diesjährige Aktion für den Palästina-Arbeiter-Fonds fällt in eine Zelt schwerer Wirtschaftskrise in Palästina. Seit Monaten ist das Land in wirtschaftlicher Depression. … Wir wenden uns an alle, welche die Arbeit unserer Pioniere in Palästina zu schätzen wissen, daß sie unsere Aktion mit aller Kraft fördern und den Palästina-Arbeiter- Fonds instand setzen, seine Aufgaben in dieser schweren Zeit zu erfüllen.

  4. 1927-06-28 · Heft 51 (28.6.1927) · page 5

    Hertz, die Gattin des Reichsrabbiners, führte während der Aussprache über Palästina den Vorsitz. Frau Eder skizzierte die Ergebnisse des jüdischen Aufbauwerks und die Rolle der Frau in der jüdischen Arbeit in Palästina. … Jeden Donnerstag abends 9 Uhr Zusammenkunft der Charlottenburger Zionisten im Cafö Kersten, Kurfüretendamm 90. Baompflanzangen in Palästina In Nummer 30 der ״Jüdischen Rundschau" gibt Herr Dr. Brünn eine Analyse aer Aussichten für Orangenpflanzungen in Palästina "(Mittelstandskolonisation in Palästina).

  5. 1928-05-24 · Heft 21 (24.5.1928) · page 5

    Palästina hat die letzte Krise bereits überwunden, ein Zeichen für seine wirtschaftlich gute Fundierung. Ich selbst, schloß Mond, habe nach jeder meiner Palästina- Reisen immer größere eigene Kapitalien im Lande investiert. Gegenüber Pressevertretern kam Mond auch auf das Projekt der Palästina-Anleihe zu sprechen und sagte, er halte den Plan einer Palästina- Anleihe für durchaus realisierbar, vorausgesetzt, daß entsprechende Sicherheiten für die Amortisation geschaffen werden.

  6. 1933-09-05 · Heft 71 (5.9.1933) · p. Seite 491

    Ein unentbehrlicher Ratgeber für jeden, der sich für die Einwanderung nach Palästina interessiert, ist die Broschüre ״A I i j a h“, herausgegehen vom Palästina-Amt Berlin. Auf 24 Seiten erfährt der Leser alles Wissenswerte über Zoll, Devisen. … Die Broschüre ״Aliiah“, die alle amtlichen Informationen des Palästina-Amtes Berlin enthält, ist zum Preise von 0,75 RM. beim Palästina-Amt, Berlin W15, Meinekestr. 10, zu beziehen (gegen Voreinsendung des Betrages) oder durch die Zionistisehen Orlsgrupoen, Palästina-Beratungsstellen der Provinz und die jüdischen Buchhändler.

  7. 1919-11-07 · Heft 78 (7.11.1919) · page 1

    Dr. Theodor Zlocisti (Berlin): Unsere einzigen Gc>jn.cr in Palästina sind die arabischen Oroßgrumdbesitze!•. Der Kampf gegen den Großgrundbesitz ist ebenso ein Erfordernis praktischer Politik, wie wahr- Haft sozialer Gesinnung. … •Davis Trietsch (Berlin): Zionismus bedeutet die Konzentration der ganzen jüdischen Wanderung nach Palästina. Im Osten und Südostei! teilt man meine Ideen, Die Geldmittel wird vor allem Amerika geben müssen. Ich halte den Kleinsiedler für den gegebenen Typus in Palästina.

  8. 1935-01-29 · Heft 9 (29.1.1935) · page 8

    Berliner Zionistische Vereinigung Ankündigungen aus dem Reich Breslau: Zion. Vereinigung. Acn 30. Jan., 20.30 Uhr, im Palästina- Fiüro, (iartens'r. 25. Vortragszyklus: „England und Palästina'', 4. (letzler) Teil: „Das Palästina-Mandat — Inhalt und Verwirklichung'1. … Frau Johanna G o 1 d s. c ii m i d t, Münster, begeht am 2. Fcbrual den 89, Geburtstag. Palästina -Amts -Tagung fUr Rheinland -Westfalen Zwecks gründlicherer Information und engerer Zusammenarbeit veranstaltet das Palästina-Amt eine Reihe von Bezirkstagungen seiner Vertrauensleute im Reich.

  9. 2009-01-01 · No. 84 (2009) · p. Seite 9

    9 Palästina gekommen waren, hatten sich längst zu sehr im Land eingelebt, um es nach dem Holocaust und Zweiten Weltkrieg wieder verlassen zu wollen. … Schon von daher wurden die Jeckes bald ein beliebtes Objekt der Kabarettisten, sie waren sozusagen »die Ostfriesen von Palästina«, wie die langjährige, selbst aus Deutschland stammende Chefredakteurin der >Israel- Nachrichten< Alice Schwarz-Gardos es einmal formulierte.

  10. 1917-06-29 · 26 (29.6.1917) · p. Seite 291

    Ihre Ge- , das zu pfleem entgegenvischen ihnen piel Heinrich mtscher oder it, das gegenikreich auch hinwe: und vermif hisch-ungari . und gegen hie, ein Bei uropa besori ich ein Hin g, die die >n Juden er- Jntergrundes st doch sind richtig: iaatlich und 3lgt weder vermittelnd Unter dem Zwange der Kriegsereignisse haben Tausende unserer Brüder und Schwestern in Palästina ihr in jahrzehntelanger Arbeit geschaffenes Heim verlassen müssen. Jaffa ist evakuiert. Fast die ganze jüdische Bevölkerung hat die Stadt verlassen müssen, deren stolzer Aufschwung ein unzerstörbares Zeugnis jüdischer Schaffenskraft geworden ist. … Helft mit Liebe! Das Judentum wird seine Pflicht tun. Das Hilfswerk für Palästina verlangt Eure Tat. Hilf swerk für Palästina Postscheckkonto: Berlin 4192, Hilfswerk für Bankkonto: Nationalbank für Deutschland, Palästina, Berlin W 15.

  11. 1924-06-06 · Heft 45 (6.6.1924) · page 8

    II a 1 b e r r, t a d t: 15. März: Frau Arlosoroff: ״Aktuelle Fragen der Palästina-Kolonisation“. (Oeffentl. Vers.) — 17. März: Frau Arlosoroff: ״Bericht über die A.-C,-Siizung“, — 26. Mal: Georg Herz, Aschersleben: ״Bericht über meine Palästina-Eindrücke". … (Ocffcntl. Vers.) — 23. Mai: Dr. Landsberg: ״Galuth und Palästina“. (Oeffentl, Vers.) Liegnitz; 23. Mai: Palästinafilm. Ltt d w i g s 11 a f e 11: 23. März: Palästinafilm. Mainz: 30.

  12. 1935-01-15 · Heft 5 (15.1.1935) · page 12

    Es ist wünschenswert, die Personalien solcher Betrüger einwandsfrei festzustellen und dem Palästina-Amt zu übermitteln. Altkündigunsen aus dem Reich Breslau: Schulungskurse der Zionistischen Vereinigung. Am 16. Jan., 20.30 Uhr, Palästina-Büro, Gartenstr. 25, Vortragszyklus: „England und Palästina", Fortsetzung des 3. … Redner: Dr. Hans Pomeranz und Georg Guthmann: „Palästina als Wirklichkeit und Aufgabe". — München: Zionistische Ortsgruppe: Palastina-Lichtbildabcnd am 19. Jan., abends 8.15 Uhr, im Museumssaal. 1.

  13. 1935-01-25 · Heft 8 (25.1.1935) · page 12

    Januar Vortrag Dr. Kurt Licht (Mannheim): „Warum bauen wir Palästina?" Beginn 8 l'hr. Synagoge. — Breslau: Ziuii. Vereinigung. Am 30. Jan., 20.30 Uhr, Palästina-Büro, Gatitn-tr. 25, \'oi! … Februar, 20'/» Uhr, Im großen Saal des BrOdervereins, Kurfürstenstraße 115-116 Selbsthilfe und Solidarität Bericht des Leiters der deutschen Abteilung der Jewlsh Agency In Palästina Dr. QE0RQ LANDAUER Donnerstag, den 7. Februar, 20'/2 Uhr, Im großen Saal des Logenhauses, Kleiststraße 10 Die Zukunft Erez Israels Palästina 1900 — 1935-1950 Dr.

  14. 1929-09-16 · 12 (16.9.1929) · p. Seite 159

    das jüdische Palästina werk. „Hilfe durkh Aufbau“! Das grobe Werk der Einigung der Judenheit für den Palästina-Aufbau ist in Zürich gelungen. In feierlic 1er Form haben sich neben den Vertretern der Zionistischen Organisation die Repräsentanten der jüdischen Gemeinschaften aller I änder verpflichtet, mit aller Kraft an der Errichtung der jüdischen nationalen Heimstätte; in Palästina mitzuarbeiten. Offizieller Tri ger des'Palästinawerks ist seit diesem Tage die erweiterte Jewish Agency für Palästina.!

  15. 1931-01-09 · Heft 2 (9.1.1931) · page 5

    In dem Artikel von Abraham Schwadron ״Die Victoria Hitlerensfa von Palästina aus ge* sehen“ in Nr, 100 des vorigen Jahrgangs der ״J. R.“ haben sich leider drei sinnstörende Fehler emgeiehiichen. … Die Ausstellung, die von der zioniatisch-sozlalist. Jugend Breslaus geschaffen war, zeigte neben Palästina-Arbeiten (Korb-, Spitzen-, Kleiderwarcn) und einigen aus Privatbesitz stammenden Bezalel-SKicken, vor allem die Tätigkeit sowie die In• stitutionen der Histaaruth und die Grundprinzipien des Moschaw und der Kwuzab in Bildern, Plakaten und Tabellen, Vermischtes Freunde des arbeitenden Palästina.

  16. 1909-12-10 · 50 (10.12.1909) · page 10

    Das neue „Palästina-Handbuch", das auf den stattlichen Umfang von ca. 300 Seiten angewachsen ist, empfiehlt sich auch durch seinen außerordentlich billigen Preis allen Freunden der jüdischen Palästinabestrebungen als ein unentbehrliches Werk. Wohl"; gab es seit jeher eine außerordentlich große und auch ziemlich vielseitige Literatur über das „Heilige Land", — wohl eine größere und vielseitigere als über ein anderes so kleines Stück unserer Erde, — aber eine Art von Interesse an Palästina ist bisher so gut wie gar nicht zu ihrem Rechte gekommen, und das ist gerade das Interesse des alten Volkes von Palästina — de|r Juden — an den gegenwärtigen und zukünftgen Zuständen des Landes!

  17. 1921-07-29 · 30 (29.7.1921) · p. Seite 372

    Die Vollsitzung des Waad Leumi erachtet die von der Regierung eingeleiteten Schritte zur Schaffung eines Parlaments in Palästina als illegal, solange das Palästina-Mandat vom Völkerbund nicht ratifiziert worden sei; 2. spricht sich gegen die in der Erklärung des High Commissioners vom 3. … Die Sitzung nahm zum Schluß noch eine Resolution an, in der die Spaltung in der amerikanischen zionistischen Organisation bedauert wird, da sie sowohl die politische Arbeit der zionistischen Organisation als auch die Position des Jischub in Palästina schwächt, und appelliert daher an alle amerikanischen Zionisten, den 12. Zionistenkongreß in Karlsbad zu beschicken und sich der Autorität der allweltlichen zionistischen Organisation unterzuordnen.

  18. 1929-09-13 · 37 (13.9.1929) · p. Seite 550

    Das J ifcdische Palästiawerlt Hilfe di Das große Werk der Einigung der Judenheit für den Palästina-Aufbau ist in Zürich gelungen. In feierlicher Form haben sich neben den Vertretern der Zionistischen Organisation die Repräsentanten der jüdischen Gemeinschaften aller Länder verpflichtet, mit aller Kraft an der Errichtung der jüdischen nationalen Heimstätte in Palästina mitzuarbeiten. Offizieller Träger des Palästinawerkes ist seit diesem Tage die erweiterte Jewish Agency für Palästina. Unvergeßlich wird in allen Teilnehmern der Eindruck jener Stunde weiterleben, in der nach langen Zeiten der Zersplitterung der große und dauernde Bund aller Teile der jüdischen Welt zu gemeinsamer Tat geschlossen wurde.

  19. 1935-02-14 · 7 (14.2.1935) · page 11

    Februar über „Selbsthilfe und Solidarität". Er zeigte zunächst das Verhältnis der deutschen Palästina-Wanderung zur Gcsamtemigration, behandelte die Fragen der Einordnung deutscher Juden in Palästina und forderte Unterstützung des AusbauS. der für das deutsche Judentum auch in Zukunft von größter Bedeutung sein würde. … Michael Traub sich in einem Bortrag über „Die Zukunft Erez Israels — Palästina 1900—1935—1950" bemühte. Rechenschaft darüber abznlcgcn, welche Konscquenzen das Palästina von morgen für die .Inden der Welt haben wird.

  20. 1934-02-23 · Heft 330 (23.2.1934) · page 6

    Im Jahre 1795 trat Brothers mit dem Plan vor die Öffentlichkeit, das jüdische Reich in Palästina wieder zu errichten. Er bombardierte förmlich das englische Parlament und den König mit Eingaben, in denen er die Wiedererrichtung des Judenstaates in Palästina verlangte. … Mit aller Entschiedenheit wendete er sich gegen den Begriff der illegalen Einwanderung: Wir Juden haben ein Recht auf Palästina, nicht nur ein historisches Recht, sondern ein Recht, das auf der Leistung der letzten Jahrzehnte basiert, und wir kommen nach Palästina kraft unseres Rechtes.