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  1. 1929-03-08 · 10 (8.3.1929) · p. Seite 149

    Der Palästina-Aufbau sei nicht nur ein Kolonisationswerk, sondern Palästina solle wieder das Kulturzentrum für die gesamte Judenheit werden. … Kreishauptmann Buck (Dresden) setzte die Motive auseinander, die ihn zu der Pro-Palästina-Bewegung geführt haben. Ihm sei als Verwaltungsbeamten die Not des wandernden Teils der Judenheit bekannt, denen nun in Palästina eine bleibende Wohnstätte geschaffen werde.

  2. 1929-03-05 · Heft 18 (5.3.1929) · page 2

    Dann ergriff Regierungspräsident Haussmann, Stralsund, das Wort, um begeistert von seinen persönlichen Eindrücken in Palästina zu erzählen. Die jüdische Renaissance sei in Palästina kein Schlagwort, ein neues, freies und glückliches Geschlecht wachse dort in engster Verbundenheit mit der Urheimat empor. Der Palästina-Aufbau sei nicht nur ein Kolonisationswerk, son* dern Palästina solle wieder das Kulturzentrum für die gesamte Judenheit werden.

  3. 1930-04-24 · Heft 123 (24.4.1930) · page 6

    Würden wir Palästina jetzt Selbstregierung gewähren, dann würden wir eine Wiederholung dessen sehen, was im Irak geschehen ist und jetzt in Indien geschieht. … Was das Problem der Selbstbestimmung und Selbstregierung betrifft, müsse ein Land reif dafür sein, bevor es sie gewährt erhalte. Und Palästina befinde sich in einem Zustand des Uebergangs. Commander Kenworthy sagte, daß von dem Gesichtspunkt der Strategie, der Reichsinteressen und des Handels Palästina für das britische Reich lebenswichtig sei.

  4. 1922-01-20 · Heft 6 (20.1.1922) · page 3

    Außerordentlich große Mittel müssen aufgebracht werden. Mit den gesammelten deutschen Geldern soll der Palästina- Sache ein möglichst großer Dienst geleistet werden. Mit Rücksicht auf die Entwertung der deutschen Währung sollen diese Gelder daher ausschließlich in Deutschland für Palästina verausgabt werden. … Wie durch die weltumspannende Keren Hajcssod-Aktion eine Organisation aller Juden für den Aufbau Palästinas geschaffen worden ist, so soll hier der Keren Hajessod (Jüdisches Palästinawerk) E.V. die Kräfte aller Juden Deutschlands zu gemeinsamer Palästina-Arbeit vereinen./ Der Keren Hajessod dient ausschließlich dem praktischen Siedlungswerk in Palästina. Die Durchführung des Werkes erfordert von jedem Einzelnen Leistungen,die der Größe der Aufgabe entsprechen.

  5. 1928-06-12 · Heft 46 (12.6.1928) · page 1

    Ls heißt, daß die Beratungen nur der Erörterung und der Festsetzung der Prinzipien der neuen Arbeit in Palästina gelten und daß die Fassung endgültiger Be- Schlüsse über die Einzelheiten des Werkes einer folgenden Konferenz Vorbehalten sein sollen. … Diese Resolutionen fordern bekanntlich, daß die Arbeit der Jewish Agency auf der folgenden Grundlage vor sich zu gehen habe: Verstärkung der jüdischen Einwanderung nach Palästina, fortdauernde Erwerbung von Boden in Palästina als Eigentum des jüdischen Volkes, Basierung der Kolonisation auf der jüdischen Arbeit und der hebräischen Sprache und Kultur.

  6. 1922-01-19 · Heft 3 (19.1.1922) · p. Seite 5

    Jeder Jude muss heute wissen, dass das Schicksal der neuen jüdischen Siedlung in Palästina auch für ihn von Bedeutung ist. Die jüdische Leistung im jüdischen Lande wird Geist und Kraft der gesamten Judenheit stärken. … Mit Rücksicht auf die Entwertung der [deutschen Währung sollen diese Gelder daher ausschhliesslich in Deutschland für Palästina verausgabt werden. Dem Aufbauwerk wird am besten gedient, [wenn in Deutschland Waren gekauft werden, die Palästina braucht, wenn Palästinawandrer durch Ausrüstung und Werkzeug unterstützt werden, wenn in [Deutschland Ausbildungsstätten geschaffen werden, die sie landwirtschaftlich nnd handwerklich auf ihr neues Lehen vorbereiten.

  7. 1929-09-16 · 12 (16.9.1929) · p. Seite 159

    das jüdische Palästina werk. „Hilfe durkh Aufbau“! Das grobe Werk der Einigung der Judenheit für den Palästina-Aufbau ist in Zürich gelungen. In feierlic 1er Form haben sich neben den Vertretern der Zionistischen Organisation die Repräsentanten der jüdischen Gemeinschaften aller I änder verpflichtet, mit aller Kraft an der Errichtung der jüdischen nationalen Heimstätte; in Palästina mitzuarbeiten. Offizieller Tri ger des'Palästinawerks ist seit diesem Tage die erweiterte Jewish Agency für Palästina.!

  8. 1922-01-20 · 3 (20.1.1922) · page 4

    Jeder Jude muß heute wissen, daß das Schicksal der neuen jüdischen Siedlung in Palästina auch für ihn von Bedeutung ist. Die jüdische Leistung im jüdischen Lande wird Geist und Kraft dg* gesamten Judenheit stärken. … Mit Rücksicht auf die Entwertung der deutschen Währung sollen diese Gelder daher ausschließlich in Deutschland für Palästina verausgabt werden. Dem Aufbauwerk wird am besten gedient, wenn in Deutschland Waren gekauft werden, die Palästina braucht, wenn Palästinawanderer durch Ausrüstung und Werkzeug unterstützt werden, wenn in Deutschland Ausbildungsstätten geschaffen werden, die sie landwirtschaftlich und handwerklich auf ihr neues Leben vorbereiten.

  9. 1929-09-13 · 37 (13.9.1929) · p. Seite 550

    Das J ifcdische Palästiawerlt Hilfe di Das große Werk der Einigung der Judenheit für den Palästina-Aufbau ist in Zürich gelungen. In feierlicher Form haben sich neben den Vertretern der Zionistischen Organisation die Repräsentanten der jüdischen Gemeinschaften aller Länder verpflichtet, mit aller Kraft an der Errichtung der jüdischen nationalen Heimstätte in Palästina mitzuarbeiten. Offizieller Träger des Palästinawerkes ist seit diesem Tage die erweiterte Jewish Agency für Palästina. Unvergeßlich wird in allen Teilnehmern der Eindruck jener Stunde weiterleben, in der nach langen Zeiten der Zersplitterung der große und dauernde Bund aller Teile der jüdischen Welt zu gemeinsamer Tat geschlossen wurde.

  10. 1930-01-17 · 3 (17.1.1930) · p. Seite 37

    Wenige Stunden nach Veröffentlichung dieser Mitteilung wurde das Blatt nach einer Unterredung, die der Vorsitzende der zionistischen Palästina-Exekutive, Harry Sacher, mit dem High Commissioner Sir John Chancellor hatte, unverzüglich beschlagnahmt. Aus der jüdischen Welt Große Kundgebung des jüdischen Friedensbundes Berlin, 13. … Jetzt hat das Reichsgericht, das als höchste Instanz von den Klägern angerufen war, die Entscheidung des Kammergerichts als rechtsirrtümlich aufgehoben. Erste Sitzung der Palästina-Untersuchungskommission nach ihrem Wiedereintreffen in London London, 10. Januar. (JTA.) Nach ihrer Rückkehr aus Palästina hat die Palästina-Untersuchungskommission ihre erste Sitzung in London am 9.

  11. 1966-03-11 · 2159 (11.3.1966) · p. [Seite 3]

    Der eine — das mag hier eingeschaltet sein — verliess die Delegation nach wenigen Tagen in Moskau, liess sich als Medizinstudent an der Universität einsohreiben und kehrte nicht mehr nach Palästina zurück; der zweite begann im geheimen mit der antizionistischen Jewsekcia zu verhandeln, kehrte dann nach Palästina zurück, agitierte unter seinen Chawerim gegen den Zionismus und brachte es fertig, 60 junge Kameraden dem Lande abspenstig zu machen und mit ihnen nach Russland zu gehen. … Es hielt ihn aber nur noch einige Monate in Russland, dann reiste er tief beeindruckt nach Palästina zurück. Mit den Vorschlägen Tilisers freilich war vorerst kaum etwas Praktisches anzufangen; denn di? Mandatsbehörden überwachten jeden Schritt, namentlich das Verhalten der jungen jüdischen Generation im Jischuw.

  12. 1929-07-30 · Heft 59 (30.7.1929) · page 2

    In den letzten zwei Jahren hat sich die Lage aufgebellt und wir haben mit Freude vernommen, daß der High Commlt• sioner für Palästina vor der Permanenten Mandatskommission des Völkerbundes kürzlich erklären konnte, daß die Zeit des Ucberschusses der Auswanderung beendet ist und eine Zeit der Einwanderung beginnt. … Wir waren in den letzten Jahren ausschließlich konzentriert auf die praktische Arbeit in Palästina. Heute, wo eine neue Generation herangewachsen ist, empfinden wir, daß es an der Zeit ist, den Zionismus mit erneuter Hingebung als eine Sache der sittlichen E n t s c h e id u n g vor die jüdische Welt zu bringen.

  13. 1929-08-13 · Heft 63 (13.8.1929) · page 1

    Sie ist die bewegende Kraft der Massen. Palästina bedarf großer Geldmittel, aber vor allem ist der moralische Wert, der mit diesen Geldopfern verbunden ist, von Bedeutung. … Am Samstag abend aber schien alles vergeblich, da die Poale Zion forderten, daß Kaplanski als beamteter Departementsleiter für Kolonisation engagiert werde, wenn sie auf den Exekutivposten in Palästina verrichten sollten. Foitsetzuag s. S. 408, Der Schluß des Kongresses

  14. 1929-06-06 · Heft 75 (6.6.1929) · page 8

    Baron Edmottd de Rothschild ein Freund der Jewish Agency Dr. Chaim Weizmaon, der, von Palästina ziurüokkehrend, einige Tage in Paris geweilt hat, besuchte Baron Edmond de Rothschild, den «Vater» der Jüdischen Kolonisation in Palästina. … Die Konferenz verpflichtete sich, innerhalb dreier Jahre 75.000 Pfund für den jüdischen Natioiralfonds zwecks Bodenkaiufs in Palästina aufeubringen. Als an die Konferenz der Appell gerichtet wurde, den gegangenen und deportierten Zionisten in Rußland zur Reise nach Palästina zu verhelfen, wurden in weinigen Minuten für dieser Zweck 400 Pfund aufgebracht.

  15. 1929-08-16 · 33 (16.8.1929) · p. Seite 494

    Es sind die Führer der jüdischen Gesamtheit gewesen, die in Zürich gesprochen haben — sie durften im Namen der ganzen Judenheit reden und sie haben zu den Vertretern der ganzen Judenheit gesprochen; die politischen Führer des Judentums und die geistigen und die der Wirtschaft — neben Weizmann und Sokolow Leon Blum und Herbert Samuel, neben dem Rabbi Usiel aus Jerusalem Albert Einstein, neben dem Rabbi Lipszyc aus Polen Arlosoroff und Kaplansky Oskar Wassermann Lord Melchett und Felix Warburg — alle differierenden Tendenzen des modernen Judentums waren hier aufgehoben, wo es galt, das Mandat des Völkerbundes für Palästina soweit ganz zu erfüllen, als es die Juden angeht, wo es galt, nachdem dreißig Jahre lang nur die Zionistische Bewegung in politischem Sinne Träger und Schöpfer der jüdischen Geschichte gewesen war, die ganze Judenheit wiederum zum Subjekt ihrer Geschichte zu machen. … Zionist oder Nichtzionist — wer diese Stunde miterleben durfte, hat empfunden, was das jüdische Volk Weizmann verdankt; hat aber auch empfunden, daß dieser große Anfang verpflichtet, daß aus ihm eine große Entwicklung folgen muß, eine Empfindung, für die wiederum Ussischkin die rechten Worte fand, als er allen Menschen mit grauen Haaren, die am Präsidiumstisch saßen, wünschte, daß sie alle die Zeit noch erleben möchten, wo Palästina aufhört Palästina zu sein und Erez Jisrael sein wird. Die beglükkende Zuversicht, daß es so sein wird, beherrschte die Stunde in Zürich — man wird den 5.

  16. 1927-10-14 · Heft 81-82 (14.10.1927) · page 8

    Da der holländische Konsul in Jerusalem, Jacobus Kann, nicht mehr nach Palästina zurückzukehren gedenkt, wird, wie der ״Haarez“ berichtet, das holländische Konsulat in Jerusalem geschlossen. Jerusalem, 7. Oktober. <J. T. A.) Wie die J.T.A. erfährt, hat die Palästina-Regierung beschlossen, die Hälfte der im Jahre 1924 von den palästinensischen Tabakzüchtern geleisteten Steuern zurückzuerstatten.

  17. 1921-05-03 · 32 (3.5.1921) · p. Seite 7

    Weder hatten sie Spenden gesammelt, noch sind größere Summen auf dem Wege der Privatinitiative nach Palästina gekommen. Die Organisation hat sich von ihnen abgewendet und folgt in stur-. Mischer Begeisterung denjenigen Führern, die ihnen zwar keine Dividende, aber ein jüdisches Heim, einen jüdischen Staat versprechen. … Die Aufgabe des zwölften Zionistenkongresses wird es vor allem sein, den Weg zum großzügigen Aufbau der jüdischen Heimstätte in Palästina zu weisen.^ Dieser Auf- .bgu ist nicht mehr Angelegenheit einer Frak- ^«ön im Judentum, sondern Aufgabe aller Juden der Welt.

  18. 1929-09-01 · 1 (9.1929) · p. Seite 33

    Hieran schloß sich eine aufschlußreiche Debatte über die von den Referenten behandelten Fragen. Das Schlußwort hielt das Mitglied der Palästina-Exekutive Harry Sache r. Die Dienstag-Sitzung war der Kulturarbeit in den Diaspora-Ländern gewidmet. Jizchak Grünbaum hielt das einleitende Referat. … Die Budgetkommission war der Ansicht, daß die vorgesehenen Einnahmen von 750 000 Pfund für das Jahr 5690 nicht nur erreicht, sondern überschritten werden können, wenn die Bedeutung des Aufbauwerks in Palästina für das ganze Judentum richtig erfaßt wird. Hierauf wurden ohne weitere Debatte die Anträge der Budgetkommission angenommen.

  19. 1929-11-01 · Heft 11-12 (November 1929) · p. Seite 639 · [Nachricht]

    . — Die Novomejsky-Gesellschaft wurde in London mit einem bar eingezahlten Kapital von 250.000 Pfund registriert. — Die Regierung des Jemen verbot die Auswanderung nach Palästina unter Androhung von Gefängnisstrafen und Vermögenskontiskationen. — Zum Vorsitzenden des Waa.d Leumi wurde der Industrielle Pinchas Ruthenberg gewählt, der nun gemeinsam mit Harry Sacher als Vertreter der Jewish Agency die politische Führung des Jischuws übernommen hat. — Zufolge der starken Chaliizeinwanderung in den letzten Monaten sind die Zertifikate erschöpft; da im Lande Nachfrage nach Arbeitskräften herrscht, hat die Zionistische Exekutive 6000 neue Zertifikate angefordert.

  20. 1929-03-08 · Heft 77 (8.3.1929) · page 2

    Der Zeppelinflug. ' Im englischen Unterhaus fragte Oberst Kenworthy an, ob für das deutsche Luftschiff „Graf Zeppelin" uro die Erlaubnis nachgesucht wurde, über Aegypten, Palästina oder andere unter britischer Kontrolle stehende Territorien .zu fliegen. Ünterstaatssekretär Locker-Lamp-* son erwiderte, nach Beratung mit dem Luftfahrtminister Sir Samuel Hoare und dem Oberkommissar für Palästina Sir John Chancellor habe der Außenminister am!