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  1. 1903-06-26 · 26 (26.6.1903) · p. 16 · Russland in Palästina [Kommentar]

    Der Patriarch von Konstantinopel wird nur in spiritualibus als der Patriarch der älteren Kirche betrachtet, er hat aber keine sonstige Vorrangstellung. Die russische Palästina-Gesellschaft, die eine grosse Rolle als Werkzeug des Panslavismus in Syrien und Palästina spielt, besteht seit beinahe 25 Jahren. … Verschiedene Anstalten wurden auch eingerichtet, um das eingeborene Element heranzuziehen, und das alles geschieht gegen die griechischen Interessen in Syrien und Palästina. Die Anstalten, welche die russische Palästina-Gesellschaft in Jerusalem besitzt, wachsen von Tag zu Tag an, so dass sie darin heute bereits ein Bollwerk gegen die Interessen der ganzen Welt besitzt.

  2. 1929-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1929) · p. Seite 76 · Hebräische Palästina-Literatur [Rezension]

    Es ist der erste Versuch einer zusammenfassenden wissenschaftlichen Geographie des heutigen Palästina, der volles Lob verdient.- Der topographische Teil (vgl. auch Abschn. I: Namen, Grenzen, Ausdehnung, Lage des Landes) scheint mir ein wenig schwach geraten zu sein«.

  3. 1934-12-01 · Heft 12 (Dezember 1934) · p. Seite 532 · Die arabische Bewegung in Palästina im Jahre 1934

    rufen und andererseits die Fäden, die zwischen Hedschas, Palästina und Syrien gelackert waren, zu festigen. Denn außer dem Mufti bildeten Syrer quantitativ und qualitativ den Hauptteil der Delegation, die eine Annäherung an König Ibn Saud auch für die Lösung der Stellung Palästnias zu Syrien suchte. … Neben der K a 1 i-Industrie am Toten Meer ist auch die Seifen-, kosmetische, Zündholz-, Farben- und Lack-, Arzneimitte 1-Industrie und die von ätherischen O eleu im heutigen Palästina bereits so weit entwickelt, daß die Einfuhr entsprechend zurückgegangen ist, wenn nicht gar die Ausfuhr, zunächst wohl nur im Kleinen, aufgenommen worden ist.

  4. 1938-05-01 · Heft 2 (Mai 1938) · p. 52 · Wahrheit über Zion

    Deshalb aber muß die gesamte Judenheit sich gegen Theorien wehren, die versuchen, Palästina zur Galut umzuwerten. Wir können uns eine solche Wertminderung angesichts des gesamten Wertehaushaltes unseres Volkes ganz und gar nicht leisten. Maybaum sagt, daß Palästina nicht Erez Israel werden kann, da ein Leben in Palästina ohne Macht unmöglich ist und Israel sich nicht auf Macht stützen darf.

  5. 1937-08-01 · Heft 8-9 (August 1937) · p. Seite 437 · Zur Frage der Bewässerung

    Untersuchungen. Wer sich um den Aufbau einer jüdischen Gemeinschaft in Palästina bemüht, wird sich immer wieder die Frage vorlegen müssen, wie die heterogenen Teile des jüdischen Volkes, die in Palästina zusammenkommen, zu einer Einheit verbunden werden können. … Wenn wir ihre wirtschaftliche, soziale und kulturelle Situation beschreiben, geben wir damit zugleich ein Bild von der Situation aller primitiven Schichten der Juden in Palästina. Ihr Leben enthält für jeden, der sehen und erkennen will, eine ernste Warnung: sie sind * Ein weiterer Artikel, der Reformvorschläge enthält, folgt in der nächsten Nummer.

  6. 1938-05-01 · Heft 2 (Mai 1938) · p. 54 · Wahrheit über Zion

    Die Macht der Wahrheit und Gerechtigkeit ist Wirklichkeit für den Juden und den jüdische Maßstäbe anlegenden Menschen. Indem Lemle daran auch für Palästina festhält, gibt er zu, was er ursprünglich nicht zugeben will. Er erhärtet den Satz, daß „äuch in Palästina jeder Schritt nur auf Grund der Voraussetzungen getan werden darf und kann, die in irgendeinem Diaspora-Land für die Entfaltung jüdischen Lebens gelten". 3. … Aber dies ginge über den Rahmen dieser Erwiderung weit hinaus. 4. Die Hoffnungen, die ich an Palästina knüpfe, sind erstens soziale: Einwanderung, Entfaltung jüdischer Gesellschaft, zweitens kulturelle: hebräische Sprache und Wissenschaft vom Judentum.

  7. 1901-12-06 · 49 (6.12.1901) · p. 3 · Die commerzielle Zukunft Palästinas

    Das müssen wir riskieren, denn wenn, wie die halbe Welt glaubt, Palästina einer glorreichen Zukunft entgegengeht, so kann diese Zukunft unmöglich einer industriellen Basis entbehren. Elija wurde von den Raben gespeist, aber das Brot, das sie ihm brachten, muss doch von jemandem gebacken worden sein, und wir kennen ja die Gewohnheiten der Raben. … Der heilige Sabbath selbst ist ja von den sechs Arbeitstagen abhängig. Und Palästina ist nicht nur ein Traumland. In diesen malerischen Ruinen müssen die Leute wohnen. Und diese Ruinen sind nicht, wie man sich vorstellt, die Ruinen einer primitiven Hirtengegend, sondern die Ruinen eines grossen Culturstaates.

  8. 1936-06-01 · Heft 3 (Juni 1936) · p. 115 · Jüdisches Theater in Deutschland

    Sie werden, hier oder anderwärts, ihre Schau- Das Mcdheft enihieli u. a.: Sorgen um Palästina | Seelsorge — heule von Manfred Swarsensky, Max Eschelbacher und Ulrich Sieuer / Ludwig Landau, Gustav Mahler / Mala Laaser, Der lüde im Spiegel (Novelle) / Freud und die Psychoanalyse von Felix Mayer und Hermann Kameneizky. Im Juliheft schreiben u. a.: Hans Keilson, Disziplin / Max Dienemann, Das Gesicht des religiösen Liberalismus in Palästina / Zwei Heine-Artikel von Martin Friedland und Erich Loewenthal. 115

  9. 1937-02-01 · Heft 11 (Februar 1937) · p. 512 · Vernachlässigung aus Armut?

    Gerade weil wir hoffen, daß auch dem religiösen Liberalismus in Palästina einmal neue Blüte und neue Früchte beschieden sein werden, wird es erst recht unsere Aufgabe, den Liberalismus aus seiner Erscheinung zur Zeit der Aufklärung und Assimilation herauszunehmen und fortzubilden, damit die Verbindung zu dem, was in Palästina entstehen soll, 512

  10. 1936-08-01 · Heft 8 (August 1936) · p. Seite 397 · Die kolonisierende Tätigkeit der "American Zion Commonwealth" und der Keren Hajessod

    Mit der Exekutive der Zionistischen Organisation stand die »Amzic« nur in sehr loser Verbindung und ebenso war die Zusammenarbeit zwischen der Büros der Gesellschaft in Amerika und Palästina nicht richtig geordnet. Die Fehlschläge der »Amzic« und ihrer Tochtergesellschaften können als wertvolle Lehre dienen und man sollte ihnen deshalb genau nachgehen, um jene in Zukunft zu vermeiden. … Daß die Tätigkeit der Gesellschaften,' die hier besprochen wurde, nicht in Zusammenbruch geendet hat, ist jedenfalls nur der wirksamen Hilfe des Keren Hajessod zu verdanken. Probleme der Jugendverwahrlosung in Palästina Von Dr. Carl Frankenstein, Jerusalem. Es ist gewiß keine unerlaubte Übertreibung, wenn man sagt, daß die Ursachen der Verwahrlosung der Jugend in den sozialen Bedingungen zu suchen sind, unter denen sich das Leben des Kindes und des Jugendlichen abspielt.

  11. 1938-05-01 · Heft 2 (Mai 1938) · p. 50 · Wahrheit über Zion

    Der Begriff der „jüdischen Autochthonie", gegen den Maybaum sich wendet, soll uns im Augenblick einmal als klar genug definiert erscheinen. Er polemisiert dagegen, daß der jüdische Anspruch auf Palästina „mit dem Rechtsanspruch des Schwertes oder der Erdgewachsenheit" begründet werde. Den meisten unter uns, die an Palästina-Debatten interessiert sind, ist es jedoch wohlbekannt, daß gerade an dieser Frage die Majorität aller Zionisten sich von ihrer Minorität scheidet.

  12. 1935-06-01 · Heft 3 (Juni 1935) · p. 134 · Das hebräische Theater

    So will der junge Regisseur Fraenkel, früher am Kamburger Theater, Palästina mit einer regelmäßigen Oper beschenken. Dem neu geplanten „Tel-Aviver Landestheater" steht allerdings vorläufig nur der Boden zur Verfügung und die Pläne des Architekten Professor Oskar Kaufmann, der in Berlin die Volksbühne, die Kroll-Oper, den Sportpalast und das Stadion schuf. … Es wird eine Pracht werden — für das Publikum, das zum erstenmal in Palästina auf gepolsterten Bänken sitzen wird, und für die Schauspieler, von denen die ältesten in ihrer Moskauer Zeit in heimlichen Höfen und Kellern und unter ständiger Gefahr, nach Sibirien verbannt zu werden, das vom Staat verpönte und verfolgte Hebräisch zelebriert haben. 134

  13. 1936-10-01 · Heft 7 (Oktober 1936) · p. 324 · Galut

    Solange ist Galut — von Menschen Hand nicht aufhebbar —, solange dauern die Leiden Israels, ob ihr Schauplatz nun Polen, Brasilien oder Palästina heißt. Daß die Bebauung des Landes dennoch eine Mizwa ist — meint aber die heute geläufige Rede von der „Erlösung des Bodens" dies wirklich im Sinne der Tradition? … Und solange wir noch nicht leben in der zukünftigen Welt, werden wir uns schlecht und recht einzurichten haben in dieser Welt, der wir aber als das „heilige Volk" nicht verfallen können, sondern in der wir, bei aller Verpflichtung gegen ihre Ordnungen und bei aller Anteilnahme an ihren Geschicken, Gäste bleiben im Sinne des Psalmwortes: „Ich bin ein Gast auf Erden, Herr, verbirg deine Gebole nicht vor mir" (119, V. 9). Und dies gilt auch für das Land der Verheißung, für Palästina — im Sinne dieser wie im Sinne jener Welt. Diese letzten Ausführungen greifen schon über das hinaus, wras der Historiker Baer mit seinem Büchlein über die Galut zeigen wollte.

  14. 1935-01-01 · Heft 1 (Januar 1935) · p. Seite 57 · Leseprobe aus der demnächst erscheinenden grossen Theodor Herzl-Biographie

    Herzl besichtigte, von Niego Herzl mit der Delegation auf der Fahrt nach Palästina *) FIBA-Verlag, Wien

  15. 1914-06-12 · 24 (12.6.1914) · p. 577 · Die III. Konferenz der zionistischen Studentenorganisation "Hechawer" in Heidelberg

    Auch an der allgemeinen zionistischen Arbeit hat der „Hechawer“ einen regen Anteil genommen. Während des Kampfes für die hebräische Sprache in Palästina hat der „Hechawer“ die Initiative ergriffen und in allen jüdisch-russischen Kolonien Protestkundgebungen gegen das Vorgehen des Hilfsvereins in Palästina veranstaltet.

  16. 1928-10-02 · 19 (2.10.1928) · p. Seite 307 · Vortrag Kurt Blumenfeld

    Nirgends würden die zionistischen Grundprinzipien mehr aufrechterhalten, als gerade in Palästina. Uber verschiedene über die palchtinische Kolonisation entstandene Streitpunkte sei mit einer Einigung zu rechnen. … Notwendig sei eine Beschleunigung des Tempos. Über aller Qualitätsforderungen dürfe die Quantität in Palästina nicht vergessen werden; die Masse des jüdischen Volkes. Wichtig sei die Kooperation mit den nichtzionistischen Korporationen, eine Kooperation im Tun und nicht im Denken.

  17. 1837-01-01 · Heft 3 · p. Seite 387 · Neuhebräische Poesie [Rezension]

    Das dritte Capitel beginnt die Lehre der Formen selbst und zwar die des „soferischen Zeitalters," d. h. die zur Zeit des Thalmuds bestehenden, und zwar unter die in Palästina geltenden für die hebräischen Dichtungen, und unter L die außerpalästinischen, mit Berücksichtigung der matten griechischen Ueberreste von alexandrinischen Juden und mit besonderer Benutzung der tüchtigen Schrift des Hrn. v.

  18. 1901-01-01 · Heft 3 · p. Seite 236 · Zacharias Frankel

    Sie führten in weiterer Erörterung zu einer Untersuchung über die Entstehung und die Eigenthümlichkeit dieser Uebersetzung und ihrer Bedeutung für das Verständniss ihrer Zeit, zu einer Beleuchtung der in Palästina und Aegypten berrsehenden Anschauungen und Studien. Die in den Vor-

  19. 1935-12-01 · Heft 9 (Dezember 1935) · p. 407 · Berthold Goldschmidt und eine palästinensisches Hirtenlied

    An dem Zusammentreffen dieser verschiedenen Kräfte, die doch beide aus dem so vielfältig durchgepflügten jüdischen Bereich kommen, können wir die Spannung zwischen den Standorten Diaspora und Palästina ermessen; gleichzeitig auch die allgemeinere, nicht minder wichtige Spannung von übervölkischem Zeitstil und dem Stil des in der Natur gewachsenen Volksmelos, der aus elementaren Gesichten der Masse entstanden ist.

  20. 1936-08-01 · Heft 5 (August 1936) · p. 223 · An den Mond

    .: Julius Brodnitz / Juden und Disziplin von Hans Keilson und Hans Bach / Max Dienemann, Das Gesichi des religiösen Liberalismus in Palästina / Gina Gäriler, Flucht in die Welt | Erich Loewenihal, Heines .Rabbi von Bacherach" | Hans Tramer, Die Messiasbraui Im Seplemberliefi schreiben u. a.: Joachim Prinz und Ignaz Maybaum über Jüdische Politik / Jacob Picard, Offener Brief an Franz Werfel / Karl Escher, Der Stein aus Garten Eden 223