-
Von den Regierungsbehörden wurde jede Palästinaarbeit, auch die jüdische Auswanderung nach Palästina, streng verboten. Hebräische Bücher und Zeitungen dürfen weder gedruckt noch eingeführt werden. Nach Ausbruch der blutigen Unruhen in Palästina gelangte früher als alle arabischen Länder, das irakische Land in die Haßwelle, Juden wurden gezwungen, in öffentlichn Erklärungen alle Sympathien mit Palästina abzuschwören. Hilfsaktionen für die Brüder in Erez Israel durften nicht stattfinden, dagegen wurden Juden gewaltsam große Summen für die Hilfsaktion für die Palästina=Araber abgenommen. Und zuletzt nun die U eberfälle und Mordtaten. Daß es ein Jude war, Jecheskiel Sasson, welcher iti Genf die Interessen des Irak vertreten und seine Selbständigkeit bewirkt hat, ist im Irak längst vergessen, (Siehe Woehenrundsch.au.)
-
Mit der wachsenden jüdischen Einwanderung nach Palästina unter dem britischen Mandat und unter dem Einfluss der jüdischen Migrationsbewegung seit 1933 wächst wieder das jüdische Interesse an Zypern und wird aktiv. Vor allem waren es jüdische Einwanderer aus Mandats-Palästina, die auf der klimatisch und bodenmässig verwandten Insel die ersten grossen Zitrusplantagen anlegten. Da Zypern nördlicher liegt als Israel werden hier die Orangen später reif, und man kann hier dickschalige Apfelsinen essen, wenn es in Israel nur noch „Valencias” gibt.
-
Die Tatsache, <dass sich das Judentum in der Diaspora mehr als zw ' ' Jahrtausende hindurch, weit länger nIso als 'Palästina, erhalten hat, zeigt nllTtc^1<äl«l<Aiifiabe Jichkeit, dass in der Diaspora Israels Aufgabe liegt — zumal es in der Zerstreuung sein wertvollsten Leistungen für die ElhwerunR un .Verinnerlichung des Judentums vollbracht ha. •' Für uns folgt aus diesen Erkenntnissen die -Ablehnung einer ■ nur nationaien jüdischen Konzentration, eelbst wenn sie “.. … Möir von Rothenburg, Nachmanides, David Räubeni, Salomo Molcho, Ascher Lemle, Don Josef Nassi und schliesslich Theodor Herzl sind in die Ge- : schichte Israels eingegangen, alle aber in völlig voneinander verschiedener, individueller Be- Ziehung zu Palästina und damit zur Diaspora. Aber unabhängig von diesen Entwicklungsnhläufen konnte sich das Gesetz vor. den,neuen Anforderungen der Diaspora bewähren.
-
GOLDMANN Pierre ^busson die Taufo aller Juden verlangt, die grösstenteils nach Italien flüchteten, aber zurückkehrten, als die Türken 1523 die Insel besetzten. 1912 gelangte Rhodos unter italienische Souveränität, wurde aber 1947 mit den Inseln des Dobereits vor dem zweiten Weltkrieg eine Auswandererbewegung nach dem asiatischen Festland wie nach Palästina. Von der die Altstadt umgürtenden Festungsmauer führt eine besonders schöne Pforte, einst die Juden¬ Mp f Ml mmmmm Das Eingangstor zum jüdischen Viertel von Rhodos dekanes mit Griechenland vereinigt.
-
In achtjährigem Wandern durchzog er das östliche Mittelmeer, die Türkei, Aegypten, Palästina, Syrien, Babylonien,, Kurdistan, Persien und Indien. Nachdem er über Afghanistan zurückgekehrt war, trat er eine neue Fahrt über Wien und Konstantinopel nach Nordafrika an.