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Ein Schlag für die Judenheit des Orients Die Einschränkung der Einwanderung in Palästina bedeutet einen Schlag für die Juden der Orientländer, deren Streben nach Palästina infolge der Verschlechterung ihrer wirtschaftlichen Lage immer stärker wird. … Dezember 1933 Die vom Reisebüro Marienbrücke (Reiseleitung: Berta Taubes) veranstaltete Palästina-Reise ist, trotz des Generalstreiks in Palästina, programmgemäß mit minutiöser Pünktlichkeit im Lande eingetroffen.
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In diesen Tagen begaben sich in einem Sonderzug vom Warschauer Bahnhof 500 polnische Juden zu ständigem Aufenthalt nach Palästina. Die Hälfte der Palästina- Wanderer sind Chaluzim, die andere Hälfte Mittelstandsangehörige. Bis zur P.ssachzeit werden sich allwöchentlich aus Warschau 200 Juden nach Palästina begeben. … Beginn präzise halb neun Uhr abends. Bankett für die parlamentarischen Palästina-Freunde London. Der englische Zweig der Jewish Agency veranstaltet am 2. März im Savoy-Hotel zu Ehren der Mitglieder des Palästina-Komitees im englischen Unter- und Oberhaus ein Bankett, dem Dr.
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A. ausgewandert sind als nach Palästina, ist wohl bei dem Niveauunterschied der wirtschaftlichen Entwicklung beider Länder nicht zu verwundern. Vergleichen wir aber die Bewegung der Einwanderungsziffern1, so ersehen wir aus der von Abramowitsch veröffentlichten Tabelle folgendes: Die jüdische Einwanderung nach Palästina hat sich im Jahre 1922 gegenüber dem Vorjahre verdreifacht, die nach U. … Uraufführung eines biblischen Zyklus »Frauengestalten« (Esther, Ruth, Mirjam u. a.), weiters Ghettolieder und andere Tanzvorführungen, ausgeführt von Gertrud Kraus und ihrer Tanzgruppe. Der gesamte Reinertrag wird dem Palästina-Arbeiter-Fonds in Tel-Aviv überwiesen und dient vor allem dem Wiederaufbau der anläßlich der letzten. Vorfälle in Palästina zerstörten Arbeiterwirtschaften.
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Von den beiden großen englischen Banken, die in den Kolonien und im Ausland tätig sind, hat in Palästina bisher nur eine, die Barclay’s Bank gearbeitet. Die Anleihe für die Jewish Agency ist die erste Investition in Palästina seitens der zweiten Bank dieser Kategorie, der „Lloyd’s Bank“. Diese Bank hat bereits seit langem für sich eine Anlage in den Ländern des Mittleren Ostens gesucht und jetzt diese durch das Werk der Juden in Palästina erhalten. Hiedurch ist ein neuer Ring geschaffen worden, der Palästina mit dem Mandatsstaat verbindet, und es bedarf keiner ausführlichen Erläuterungen zu der Bedeutung der Tatsache, daß dieser Ring durch das jüdische Aufbauwerk in Palästina und in direkter Verbindung mit den jüdischen nationalen Institutionen geschmiedet worden ist.
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Auch Michael Brandmann machte den Versuch, sich in Palästina eine Existenz zu schaffen: er wanderte 1921 sogar mit •einem Teil seines Kamenez-Podo-lsker Chores nach dem Heiligen Land aus. … Also auch hier bewußtes Streben nach einer in jüdischer Gefühls- und Geisteswelt wurzelnden Kunst. An dem Entstehen einer Musikkultur in Palästina ist seit 1922 Mordechai Sandberg beteiligt, der mit Sinfonien, Kammermusik, Chören und Bühnenwerken erfolgreich hervorgetreten ist.
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In einem Moment, in dem sieh das jüdische Volk und vor allem das Jüdische Proletariat in allen Ländern Europas in schwerer seelischer und materiell ler Bedrängnis befindet, ist unser hoffnungsvoller Blick auf Palästina gerichtet. Über alle Krisen und Nöte hinweg haben unsere Brüder in Palästina und Vor allem die palästinensische Arbeiterschaft mit ungeheurer Zähigkeit das Werk . des Aufbaues des Landes vollbracht und vollbringen es täglich. … Die Veranstaltung trug den Charakter einer würdigen revolutionären Feier. Von der Liga für das arbeitende Palästina. Die Liga für das arbeitende Palästina, die unter der Führung Dr. Goldhammiers in erster Linie von einer Reihe umserer Genossen geleitet wird, ist eine Institution geworden, die aus dem jüdischen Wien nicht mehr, wegzudenken ist.
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Und er legt gleich zu Beginn ein Geständnis ab. So oft er sich im allgemeinen vornahm, viel über Palästina zu erzählen, mußte er immer wieder erleben, daß er eigentlich recht wenig wiederzugeben vermag. Denn von Palästina kann man nicht erzählen, Palästina, dieses jüdische Wunderland, muß gesehen und erlebt werden. … Ein eigenes Kapitel bildet das Konzertpublikum in Palästina. Das junge Palästina bekundet wieder die Tatsache von der j großen Musikalität des jüdischen Volkes. Und mit Hubermann kann ich wohl sagen, daß es in Palästina bei 250.000 jüdischen Einwohnern ebensoviele Konzertbesucher gibt, die das kunstsaohverständigste und dabei dankbarste Konzertpublikum sind, das man sich nur denken kann.
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Die Vermutung von Graetz, Fanny Arnstein habe sich auch für die Gleichberechtigung der Juden eingesetzt, ist nicht erwiesen. 500 Juden kamen im Dezember nach Palästina Jerusalem, 3. Jänner. (J. T. A.) Im Verlauf des Dezember 1931 kamen, wie soeben vom Einwanderongsamt mitgeteilt wird, 499 Juden, 139 Christen und 15 Moslems nach Palästina. … Chaim Arlosoroff, Mitglied der Exekutive der Jewish Agency, besuchte den Ex-Khediven von Aegypten, Abbas Hilmi Pasha, der für einige Tage nach Palästina gekommen ist. Es heißt, daß des Ex-Khediven Besuch in Palästina in Zusammenhang steht mit seinem Anspruch auf den Thron Syriens.
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Palästina aber sei den Juden gegeben worden, die strengstens darauf achten werden, daß 'weder arabische noch christliche oder andere Interessen vcrld/t werden. … Heute hat sich vieles geändert: es gibt bessere Verkehrsmittel, das große Ruthcnbergsche Elektrizitätswerk, vergrößerte und verfeinerte Orangenkultur, erweitertes und verbessertes Kreditsystem, verbilligten Häuserbau (um die Hälfte billiger als 1925) u. a. in. 1925 mußten jüdische Wirtschaften aus Kreditmangel untergeben, heute erhält man in Palästina Kredite zu 6 bis 8 0/0. Die Jewish Agency in Polen ist bestrebt, den Zug nach Palästina systematisch zu regeln. Zwar hat die Palästina-Regierung den Vermögcnszenstis für Mittelstandseinvvanderer von 1000 Pfund auf 500 Pfund herabgesetzt, dafür aber müssen die Einwanderer Vorkenntnisse in dem Fach nachweisen können, dem sie siejt iri Palästina widmen wollen.
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Es handelt sich dabei nicht nur um die jüdischen Einwanderer, so weit sie sich auf dem Lande ansiedeln wollen, sondern auch um arabische Pächter, die durch Boden- Verkäufe in Palästina landlos werden, und die, wie es im Simpson-Bericht heißt, die Gefahr der Bildung eines ״landlosen Proletariats“ für Palästina heraufbeschwören, wenn es nicht gelingt, für sie neuen Boden zu finden, der aber in West- Palästina nicht vorhanden ist. Es ist also begreiflich, daß gerade die Juden, deren Lebensinteresse es ist, der Ein- Wanderung und Ansiedlung in Palästina keine künstlichen Schranken setzen zu lassen, auf Transjordanien hinweisen, das mit Palästina eine geographische Einheit bildet und relativ sehr schwach besiedelt ist, obwohl der Boden sehr gut und fruchtbar sein soll.
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Es gelangen folgende Preise zur Verteilung: 1. Preis. Ein Billett II. Klasse nach Palästina und zurück. 2. Preis. Ein einfaches Billett 111. Klasse nach Palästina und zurück. 3. Preis. Ein einfaches Billett III. Klasse nach Palästina. 4. Preis. Freie Station für 14 Tage in Palästina. 5. und 6. Preis. Trostpreise im Werte von je £ 5/—. Es kann keine Föderation, resp.
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„Hilfskommission 1915" und „Oesterrerchisches Landes- Komitee" füzr Palästina. Wien, 4. Bez., Frankenberggasse 14. Palästina-Aktion des k. u. k. Ministerium des Aeußern —- Sammlung der „Neuen -Freien Presse" Är. 4981.16; Ignaz Adler, Hotelier, Franzensbad, für die Evaluierten in Palästina durch Palästina-Komitee des Zentralvereines zur Pflege jüdischer -Angelegenheiten Prag 1000.—; Rabbinat Nikolsburg 5.—, von I. … Ernst Plager, Samuel Earsünkel," Helene Bur je ,—.50, zusammen Kr. 130.80. - s . . Spenden für die Evakuierten in Palästina erbitten wir an das Bankhaus S. M. v. R o t h s ch i l d, Wien/ 1. Bez., Renngasse 3, aus Konto „Hilsskommission 1915 für Palästina" mit dem Vermerk: Für die Evakuierten.
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Die Antwort wird sehr kurz sein: 03• Palästina ist ein Land der Wunder und ru diesen rechne ich auch die Oper. Ein Mann, namens Golinkin. berühmter Dirigent in Rußland, kam nach Palästina mit einer Id;e fixe: er will eine hebräische Oper schaffen. … Ein Sammeln der Kräfte. Eine Revision. Das Publikum kommt, Palästina will eine Oper haben. Nur muß die Oper — wie jede andere — unterstützt werden. Von der Regierung, von Kunst'iebcnden, von Palästina-Freunden.
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Ke. AM Wkeit, MitttvvH Menre MoeaMMuttg. Ms Balfour n-ach Palästina kam, gab es keinen, der zu Hanfe bkkb. Bon Sen 36.000 Einwohnern der Stabt Tsl- Awtzv waren zumindest 30.000 Leute auf der Gasse. … Ich habe dort den hebräischen Dichter Bialik, den Vater der hebräischen Kultur, Achad H a a m, und andere hebräische Dichter besucht. Es besteht die Absicht, aus Palästina das große Zentrum für den jüdischen Verlag zu machen. Mke», was hebräisch gedruckt ist, soll in Palästina konzentriert bleiben.
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. — Für besinnliche, besonders weibliche Leser, auch für jüngere Menschen. H. G. 2. Palästina. Bücher über Palästina: Herrmann, Hugo: Palästina, wie es wirklich isL (3. Aufl.). Wien-Leipzig: Fiba-Verl. 411 S. — Gottgetreu, Erich: Das Land der Söhne. … (Schaubücher 13.) — Casparius, Hans u. Rundt, Arthur: Das Palästina- Bilderbuch. Leipzig-Wien: Tal 1934. 96 S. — Landauer, Georg: Palästina. Berlin: Jüdische Buchvereinigung 1935. 120 S. — Morpnrgo, Luciano: Erez JisraeL Palästina. 265 Originalbilder.
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Sie wendet sich zum wirtschaftlichen und zum psychologischen Gebiete. Es galt lange Zeit in Palästina als ketzerisch, das Kolonisationswerk nach rein wirtschaftlichen Gesichtspunkten abzuschätzen. Und in der Tat gibt es Dinge in Palästina, die mit wirtschaftlichen Mitteln allein niemals hätten durchgeführt werden können und bei denen jede Rentabilitätsrechnung ihren Sinn verliert Das hat man langsam einsehen gelernt Man beginnt zu begreifen, daß die ökonomischen Gesetze der ganzen Welt auch in Palästina wirksam sind und daß jede Uebertretung dieser Gesetze sich früher oder später rächen muß. … Aber er weiß sie, ohne wirklich zu empfinden, was das alles bedeutet Und vielleicht liegt es daran, daß Palästina das Empfinden hat, einsam im Kampfe zu stehen. Wie weit beschäftigt den Zionisten irgendeiner Ortsgruppe die Lage in Palästina?
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März Wien verließ, ist anstandslos und gesund in Palästina gelandet. Zweite Gesellschaftsreise nach Palästina und Aegypten veranstaltet vom Reisebureau Compaß Tours Dank dem großen Erfolg, den die erste vom Reisejureau Compaß Tours arrangierte Gesellschaftsreise nach Palästina und Aegypten aufzuweisen hatte, hat sich dieses Reisebureau entschlossen, eine zweite Reise, wieder mit dem Luxus-Expreß-Motorschiff «Vulcania», das, von Amerika kommend, über Neapel direkt nach Palästina fährt, durchzufiihren. … Tel. R 44-6-54. Adresse: 11., Ferdinandstraße 28. Palästina-Reise — Purim 1934 (Sparverein) Die Zionistische Bezirkssektion Leopoldstadt und der Klub «Erez Israel» veranstalten zu Puritn 1934 eine Gesellschaftsreise nach Palästina.
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Am Donnerstag findet im jüdischen Rathaus in Prag eine Protestversammlung gegen die Ereignisse in Palästina statt, in der unter anderen Max Brod sprechen wird. Dem Zionistischen Bureau in Prag ging vom tschechoslowakischen Konsul Fritsch in Jerusalem ein vom Sonntag datiertes Telegramm zu, wonach di« Tscfoechoslowaken in Palästina weder Verluste an Menschenleben noch an Gut erlitten haben. … Aus Malta wurde außer der Besatzung der Kriegsschiffe auch noch ein Landbataillon zur Wiederherstellung der Ordnung nach Palästina entsandt. Die neuesten Mitteilungen besagen, daß insgesamt 5 Kriegsschiffe von Malta nach Palästina unterwegs sind und daß der gesamte Eisenbahnverkehr von Aegypten nach Palästina zwecks Beschleunigung der Truppentransporte für den Privatverkehr stillgeiegt ist.
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Die Zionistische Exekutive hatte ihrerseits die Aufnahmefähigkeit des jüdischen Arbeits- Diiirktes in Palästina für neue Einwanderer mit 18.600 Arbeitenden berechnet. Die Palästina-Regierung hat demnach dieser Forderung nur zu 40 Prozent entsprochen, Immerhin bedeutet dies einen Fortschritt gegenüber früheren Einwanderungsperioden. … Schon deshalb, weil die Zionistische Exekutive anderen als sozialistischen Elementen keine Möglichkeit gibt, nach Palästina zu kommen. Durch die Einwanderer aus Deutschland und Oesterreich sind in der letzten Zeit in Palästina „Zellen" derselben revolutionären Organisationen gebildet worden, welche vor dem Umstürze in diesen beiden Ländern tätig waren."
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Es ist das eine Norm, mit der die Filmproduktion bereits rechnet: Palästina ist auf dem Wiener Filmmarkt sicherer und zahlungskräftiger Ku nd e. Oje obenerwähnte Tarnung hat zur Folge, daß das jüdische Palästina Filme erwirbt, die zwar in Oesterreich hergestellt wurden, aber in Wirklichkeit nazistischen Geiste.s sind und keine Juden als Mitwirkende aufweisen. … Palästina, das die Einfuhr der in Prag hergestellten Arierparägraph-Filme nicht zuläßt, wird dieses Prinzip logischerweise auch auf Wien anwenden.