-
Scharf wandte sich der Redner gegen jene Konjunklur/ionisteri, die nach Palästina gehen, weil es gerade ein Land der Prosperität ist. Nach Palästina zu gehen hat nur einen Sinn, wenn man als Z. i o n i s t dorthin geht. … Es gelte nicht, die Jugend zu tanati* sierett, sondern sie /um Denken aiifzunilcn: nachzudcnkcn über unsere jüdische Lage und die einzige LösungMiiöglichkeit. Tausende von (leutsehen Juden leben heute in Palästina ohne eine wirkliche Beziehung zum Zionismus. Die Prospcritat ist, so betrachtet, eine wirkliche Gefahr. Man geht nach Palästina als wahrer Zionist nur, wenn man sein!.
-
Im übrigen enthalten die Hefte reichhaltiges Material aus Politik, Wirtschaft und Palästinaarbeit, Besprach ungen interessierender Neuerscheinungen und ein Palästina-Archiv, das vielerlei Anregungen für die künftige praktische Arbeit in Palästina zu geben vermag. Abonniert auf die ,Jüdische Rundschau“ Seit Anfang Februar gibt der ״jüdische Volksrat“ in Posen ein Mitteilungsblatt heraus, das in der Zukunft 1* zwangloser Folge erscheinen soll. … Wer unterstützt finanziell 2 junge Zionistinnen, die sieb für Palästina landwirtgchaftlich ausbilden ■wollen? Off. unt. Z.L. 1213, Welt-Verlag G. nt. b. II, Kurfürstenstr. 160. Ir bitten unsere Leser, bai Bestellungen untere Interenten zu bevor- *ugen mul!
-
In dem «Ausblick», der den Bericht abschließt, wird u. a. ausgeführt: Am 3. Februar fuhr die Habimah nach Palästina. Sie will ihre beiden neuen Repertoirestücke im ganzen Lande zeigen und dann wieder neue Stücke einstudieren.. Das Ensemb.e gedenkt, mehrere Jahre in Palästina zu bleiben, dort seine Tradition weiterzubilden und jüdische Geschichte und Jüdische Gegenwart in großen Aufführungen für Palästina und die ganze Welt zum Ausdruck zu bringen. Anderseits will Palästina die allgemeinen Kulturprobleme im Theater dargestellt sehen, wie sie sich in der Welt heute darbieten. Es wird dabei auch an die aktuellen sozialen Probleme gedacht.
-
Isaac Breuer: Die Tragik des Misrachi. Herausgegeben von der Palästina-Zentrale der Agudas Jisroel, Frankfurt a. M., Schwanenstrasse 12. 1934. In der großen historischen Auseinandersetzung über. die metaphysischen religiösen Grundlagen des jüdischen Aufbauwerkes in Palästina sind Agudas Jisroel und Misrachi im Grundprinzip einig. … Isaac Breuer, der in diesen Tagen in die Agudaleitung in Palästina eintritt, zum Anlaß, den Nachweis zu erbringen, daß ein Misrachi, wie ihn Amiel versteht, und eine Aguda, die Palästina bejaht, sehr wohl Zusammengehen könnten, wenn sie sich beide zusammenfinden, um im Sinne der Schrift von Amiel einen gemeinsam entschieden und klaren Weg zu gehen, und entschieden und klar für das Primat der Tora im jüdischen Lande und jüdischen Volke eintritt.
-
Näheres siehe Inserat. Die Frauen-Arbeitsgemeinschaft für Palästina eröffnet am 18. Januar 1982 einen Schulungskursus. Programm; I. 18. u. 19. Jahrhundert: a) Emanzipation und Assimilation (ein Abend), Dr. … SalK Hirsch: ״Die Ergebnisse der zionistischen Stadtkonferenz Berlin". — Gruppe Nordwest der B.Z.V« Montag, den 11, Januar, abends 83^ Uhr, in der Konditorei Kähler, Flensburger Str. 19, Enzo Sereni: ״Giwath Brenner". Der Aufbau einer neuen Siedlung in Palästina. Frauen-Arbeitsgemeinschaft für Palästina. Gruppe Grünewald: Sonntag, den 10. Januar, vorm. 11 Uhr: Arbeitssitzung bei Frau Cläre Hirsch, Landshuter Str. 1.
-
Führer des Zentralvereins, die den Volksbegriff ablehnten, waren bereit, sich für die Errichtung einer jüdisch-nationalen Heim- Stätte in Palästina einzusetzen; »lisch יn sie die Einheit des jüdischen Volkes leugneten. Sie erkannten aber an, daß die Juden in Palästina nur eine jüdisch-nationale Entwicklung nehmen können. … Festsetzung solcher politischen, administrativen und ökonomischen Bedingungen für Palästina, daß seine Entwicklung zu einem von der gesamten Judenheit getragenen autonomen Gemeinwesen (common wealth) gesichert wird. 5.
-
Die von Davis Trictsch hcrausgegebcne Zeitschrift will, wie sie in ihrem Programmartckel sagt, den Wiedereintritt derJuden in die Weltgeschichte in ernster Mitarbeit begleiten In ihr sollen „Volk und Land" — das heißt die gesamte jüdische Welt und ihre großen Wander-und Siedelungsbewegungen in Palästina und anderwärts — behandelt werden. Von allen bisherigen jüdischen Zeitschriften unterscheidet sie sich dadurch, daß weder religiöse noch parteipolitische, weder literarische noch allgemein kulturelle, sondern lediglich wirtschaftliche, politische und soziale Interessen — also Fragen der Judenhcit, nicht des Judentums — ihre Erörterung finden werden.
-
Rülf in Saarbrücken, der die Ehre und die Interessen der saarländischen Judenschaft mit sehr viel Takt, aber auch mit Mut und Unerschrockenheit verteidigt hat, verläßt am 1. Jänner 1935 Saarbrücken, um nach Palästina zu übersiedeln. An seine Stelle wurde Dr. Lothar Rothschild aus Basel zum Rabbiner des Kreises Saarbrücken gewählt.
-
In jedem Jahr werden Romane unserer besten Autoren erscheinen. Ein Palästina-Biich, herausgegeben von Georg Landauer, Jerusalem, enthält mit einem erläuternden Text eine Fülle neu aufgenommener fesselnder Photos des Landes.
-
Herzl-Wald: Hamburg: Zion. Arbeitsgruppe im Verband jüd. Frauen f. Palästina-Arbeit spend. den Helfern anläßlich d. Kinderfestes am 15. Schwath 12. Bad Soden: Patienten d. Israel. Kuranstalt anl. e.