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LL Inhalt: Ein Reisebericht zur religionspolitischen Lage im Orient — Zum hebräischen Schriftsystem — Das Älteste Heiligtum der Menschheit — Aus der Gemeinde München — Aus der Gemeinde Bamberg — Aus dem übrigen Bayern — Verband der Israelitischen Kultusgemeinden der Pfalz — Lehrerzeitung — Vereine — Bücherschau — Personalia Lin Reisebericht zur religionspolitischen Lage im Orient" Anläßlich der Krisis des jüdischen Aufbauwerkes in Palästina „Die Zrvilrsierung des Ostens ist das Ende des Westens", diese Asienparole der Ruffen faßt schlagwortartig zusammen, warum heute ein so brennendes allgemeines Gegenwartsintereffe an den sehr verwickelten Verhältnissen im vorderen Orient, auch in der Palästina-Frage, besteht. … Hier findet man über die staatsrechtliche Entstehung und den politischen Werdegang der verschiedenen Staatenbildungen aus dem ehemaligen ottomanischen Reich eine urkundenmäßige Darstellung. Speziell für die Palästina-Frage ist ergänzend die völkerrechtliche Arbeit von Ernst Marcus „Palästina — ein werdender Staat" (Leipzig 1929) über die Völker- und staatsrechtliche Gestaltung des Mandatslandes Palästina mit Gewinn heranzuziehen.
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Zwar sind die Mandate für Irak und Syrien mit dem ausdrücklichen Auftrag gegeben worden, diese Länder ehest zur Selbständigkeit zu führen (Art. 1 der beiden Mandatssatzungen) und diese Unabhängigkeit ist >-* respektive wird sein -~ eine durch Verträge mit den früheren Mandatsmächten beschränkte, immerhin ist das ein besonderes Stimulanz, speziell für die Araber Palästinas, welches Land für sie immer als Südsyrien galt und als solches auch stets von den syrischen Arabern angesprochen wurde. Es ist deshalb daran zu erinnern, daß Palästina nicht eingeschlossen war in den bekannten Zusagen Mac Mahons an Hussein. Selbst Lawrence hat, wie er an Robert Graves schrieb *, ausdrücklich Palästina aus der nationalen Einheit der Araber auszunehmen gewünscht. … Im Sykes-Picot-Vertrag wurde ein internationales Regime für Palästina vorgesehen und alle maßgebenden Staatsmänner haben sich dahin geäußert, daß schon wegen der großen religiösen und politischen Interessen die mit Palästina verbunden sind, dieses Land immer in irgendeiner Form international (Völkerbund o. dgl.) kontrolliert werden wird.
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Ein Jahr später mußte er seine Studien an der Architekturabteilung der Technischen Hochschule in Wien unterbrechen, um als Achtzehnjähriger zum Kriegsdienst einzurücken. 1920 unterbrach er zum zweitenmal seine wiederaufgenommenen Studien, um mit der damaligen Alijah des „Haschomer Hazair" nach Palästina zu gehen. Hier arbeitete er mit einer größeren Gruppe von Gesinnungsgenossen bei Sumpftrockenlegungen. Schwer erkrankt, mußte er nach Europa zur Heilung zurückkehren, beendete dann die Studien an der Technischen Hochschule in Wien und ist seit 1925 in Palästina als Architekt tätig. … Jüdisch-soziale und zionistische Arbeit in Amerika. 1928 in Wien als Lehrerin am Chajesrealgymnasium. 1929 Übersiedlung nach Berlin, wo sie die Frauenarbeit^^emeinschaft für Palästina organisiert. j^DUARD STRAUSS, geboren den 18. Februar 1876 in Kreuznach. Wohnt in Frankfurt a. M. Promovierte als Chemiker in Berlin 1899.
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Die Isolierung der Revisionisten, die an und für sich in Palästina bedeutungslos sind, und sich lediglich cturchT ihre Propaganda und ihre .Methoden Platz zu verschaffen wußten, wird wohl innerhalb einer kurzen Zeitspanne eine Gesundung der Verhältnisse zur Folge haben. Im Interesse des jüdischen SiiedlungsWerkes in Palästina ist eine derartige Entwicklung sicherlich herbeizusehnen. (Wie gemeldet wird, haben die Revisionisten selbst die Initiative zu einer Konferenz mit der Histadruth ergriffen. — Die Red.) 3.
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Grunwald hielt sodann einen glänzenden Vortrag über den gegenwärtigen Schulkampi in Palästina. Er kritisierte in scharfen Worten das gewalttätige, unjüdische Vorgehen des Hilfsvereins und dessen verhängnisvolle Schulpolitik in Palästina. … Die Steigerung der Einnahmen des Jüdischen Nationalfonds ist auf das wachsende Verständnis für seine fruchtbare Wirksamkeit zurückzuführen und auf die Liebe der breiten Schichten des jüdischen Volkes zu einem Fonds, der berufen ist, den nationalen Besitz in Palästina zu mehren und vor allem den besitzlosen einwandemden Massen die Verbindung mit der heimatlichen Scholle zu erleichtern.
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Ig LEASAR LUBRANY, 1898 in Rußland geboren, verbrachte die Kindheit in Palästina, wo er das Gymnasium in Tel Aviv und Jerusalem besuchte. War während des Krieges Arbeiter und Schomer. Nach <dem Kriege studierte er an den Universitäten von Wien und Berlin. Sein Gebiet ist: Theater und Literatur. 1915 veröffentlichte er seine erste literarische Arbeit in Hebräisch, 1923 begann er auch deutsch zu schreiben. 1928 erschien sein erstes größeres Werk, ein Novellenband („Schalhavoth" im Verlag „Tarbuth", Jerusalem). L. ist ein in Palästina bekannter Theater- und Kunstkritiker und schafft seit mehreren Jahren sowohl in hebräischer als auch in deutscher Sprache.
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JARDENI : Moses (Zum zehnten Todestage Theodor Herzls) . . 692 HERMANN BAHR: Erinnerung . . 693 ADOLF STAND : Theodor Herzl . . 694 Zionistischer Zentralfonds .... 696 Palästina-Rundschau ..699 Weltchronik.701 Aus der Bewegung.703 Literarische Rundschau.705 Mitteilungen des Hauptbureaus des J.
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Geboren 1894 in Mannheim, 1912 bis 1914 philosophische, nationalokonomische und rechtswissenschaftliche Studien an den Universitäten Heidelberg, München und Freiburg; 191 ö Feldzüge in den Karpathen, Tirol und Serbien, Ende 1915 verwundet; 1916 bis 1918 Feldzüge in Rußland und Frankreich; 1919 Referendarexamen und Promotion mit der Schrift „Die Rechtsstellung der Ausländer in den jüdischen Gemeinden Deutschlands''. 1919 bis 1922 im badischen Staatsdienst, 1922 Assessorenexamen, 1922 bis 1925 Rechtsanwalt in Mannheim; 1926 nach Palastina, dort Studium des vorderasiatischen, insbesondere des palästinensischen Rechts, 1927 Advokatenexamen in Jerusalem, 1927 bis 1930 als Advokat in Palästina, seit 1930 wieder Rechtsanwalt in Berlin.
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Wir stehen in Verbindung mit den Autoren und überhaupt mit den Zentren jüdischen kulturellen Lebens in Palästina, in Polen und Amerika, um so stets informiert zu sein, und unsere Programmberatung von diesen Strömen lebendigen jüdischen Kulturschaffens speisen zu lassen." — „Ja, das mag für die größeren Kulturbünde gut sein, aber wir kleineren Veranstalter haben davon doch nur sehr wenig." — „Das ist nicht richtig.
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Der Imam von Jemen hat überhaupt nicht mitgemacht und das für Palästina wichtigste arabische Land, Syrien, war als französisches Mandatsland von vornherein von dieser Aktion ausgeschaltet.
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Inhalt: Die Gottesfurcht der hebräischen Hebammen — Das unsterbliche Blut — Herbert Eulenberg reist in Palästina — Simfon — Das Schächtverbot in Bayern — Joseph Roth — Juden auf Wanderschaft — Bon jüdischen Büchern — Aus der Gemeinde München — Aus den bayerischen Gemeinden — Bon den Hochschulen — Aus dem Verbände — Geschäftsnachrichten — Perfonalia vie öolteskurckt der hebräischen kebammen Zum Wochenabschnitt Schemoth (2.
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Jüdischer Frauenbund Ortsgruppe München Der Vortrag von Frau Müller-Cohen „Frauenarbeit in Palästina" findet am Dienstag, den 13. Mai, abends 8 Uhr, in den Räumen der Concordia, Prannerstraße 4, statt. (Statt wie ursprünglich angekündigt, Donnerstag, den 24.