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Vom 4. Jahrgang (1907) an erschien sie unter dem Titel »Palästina« , Organ für die wirtschaftliche und kulturelle Erschließung des Landes. Die Redaktion führte Dr. Jacob Thon. Die Palästina-Kommission stellte Ende 1907 das Erscheinen der Zeitschrift ein, da sie an ihrer Stelle wissenschaftliche Palästina-Jahrbücher herausgeben wollte. … Hingegen bleibt für das Ausland der bisherige unverändert 2 amer. Dollar.*) Administration von »Palästina« Verlag C. Barth, Wien L, Heßgasse 7. *) Für Deutschland M 8.40, für die Tschechoslowakei Kc 70.—, für Polen ZI. 17.—, für Jugoslawien Din. 130.—, für Ungarn Pengö 12.—, für die Schweiz.
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Augenblicklich können auch außerpsälzische Pensionäre in beschränkter Zahl gegen mäßigen Verpflegungssatz ausgenommen werden. Ein Deutsches Komitee Pro Palästina Am 15. Dezember 1926 wurde, in Berlin das Deutsche Komitee Pro Palästina gegründet. Das Programm des Komitees, das einstimmig genehmigt wurde, lautet wie folgt: Das Deutsche Komitee Pro Palästina zur „Förderung der Jüdischen Palästinasiedlung" wird in der Überzeugung, daß der Aufbau der im Palästinamandat vorgesehenen Heimstätte für das jüdische Volk als ein Werk menschlicher Wohlfahrt und Gesittung Anspruch aus die deutschen Sympathien und die tätige Anteilnahme der deutschen Juden hat, bemüht sein, die deutsche Öffentlichkeit über das Kolonisationswerk in Palästina aufzuklären, die Beziehungen zwischen Deutschland und Palästina zu pflegen und allgemein die Erkenntnis zu verbreiten, daß das jüdische Aufbauwerk in Palästina ein hervorragendes Mittel für die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung des Orients, für die Ausbreitung deutscher Wirtschaftsbeziehungen und für die Versöhnung der Völker ist. … Die Gründung ,'^es Komitees zeigt uns, daß die maßgebenden Kreise der deutschen Politik die Bedeutung des jüdischen Kolonisationswerks in Palästina verstanden haben, und niemand wird fürdermehr behaupten dürfen, daß die Beteiligung von Juden an diesen Bestrebungen deutschen Interessen zuwiderlaufe.
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Indessen hat die Jewish Agency mit nicht geringen finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen, die nicht allein auf die Weltwirtschaftskrise zurückzuführen sind, obwohl Palästina davon weit weniger betroffen ist als andere Länder, sondern auch auf das Mißtrauen gegenüber einer zum Teil mit Savotage arbeitenden Verwaltung in Palästina, die sich initunter nicht einmal scheute, ihre Zuflucht zu einer Politik der Sticheleien zu nehmen. … Während der Kongreßzeit wurde die Ernennung eines neuen Oberkommissars für Palästina bekannt. General Wanchope wird als hoher Militär wohl eine bekannte Eigenschaft seines Standes, Sinn für Gerechtigkeit, mitbringen.
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Nr. 9 DlEKfeELT 217 WELTCHRONIK tiiiiiiiimimimiiiimiiiimimiiniiii Die allgemeine jüdische Palästinafahrt im Frühjahr Das Wiener Palästina-Informationsbureau schreibt uns: Mehrere Gruppen aus allen Ländern bereiten sich für das Frühjahr zu einer Palästina-Reise vor. … Die Anmeldung zur Fahrt erfolgt durch die Ueberweisung der Hälfte des Fahrpreises an den Jüdischen Nationalfonds, Konto Palästina-Informationsbureau, Wien II, Karmeliterplatz 1. Die Teilnahme an der Reise in Palästina und Aegypten ist durch Anzahlung von Kr. 100.— bei der Unionbank Wien, Konto Anglo Palestine Co., Jaffa, für Sachs, anzumelden.
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Falls Sie es für zweckmässig finden, bitte ich sie höfl., meinen Dank dem „Bezalel" in der Zeitschrift „Palästina" oder dergleichen veröffentlichen zu wollen. Vielleicht werden sich manche dadurch für den „Bezalel" interessieren lassen. … Mit diesem Wunsche trete ich von der Herausgeberschaft der Zeitschrift „Palästina" zurück. Dr. med. Felix Theilhaber. P. S. Die nächste Nummer VI. erscheint zu Beginn des Juni. ^^^§£§^^^0-- 106
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Mielec (Galizien): Die Mitglieder des Vereins „Jüdische Bibliothek und Lesehalle“ protestieren energisch gegen das Vorgehen des Hilfsvereins in Palästina und sprechen der heldenmütigen jüdischen Jugend in Palästina ihre herzlichste Sympathie aus. Wir senden für das hebräische Schulwerk 25 Kronen und werden die Sammlung fortsetzen. … Horodok (Gouv. Grodno): Brüder, die ihr für die jüdische Erziehung in Palästina kämpft, seid gegrüßt! Mit edler Hingabe und Aufopferung habt ihr den Tempel unseres Volkes, unsere nationale Sprache beschützt.
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Besonderes Interesse erregte die Darstellung des Schulkampfes in Palästina. Als Dr. Levin mit der Aufforderung schloß, diese gute Sache zu unterstützen, war die Begeisterung allgemein. Die Versammlung schloß der Obmami des Vereins Dr. … Juda Bornstein ein Referat über das Thema „Der Sprachenkampf in Palästina“ hielt. Nach dem Referate wurde einstimmig eine Protestresolution angenommen und eine Sammlung für das hebräische Schulwerk eingeleitet, die bisher über SO Kronen ergeben hat.
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Abhandlungen: Dr. Jacob Segall, Berlin: Die Zahl der Juden in Palästina. — Dr. S. Weißenberg, Elisabethgrad, Die russischen Juden in der Kriegs- und Kevolutionszeit — J. Koralnik: Progrormnaterialien. — Dr. … Wir bringen nachstehend aus dem tabeliariundderhauptsächlichstenKontessionenautdie i sehen Material die wichtigsten Ergebnisse: Zum ersten Male in der modernen Zeit hat in Palästina im Jahre 1922 eine amtliche Zählung stattgefunden, die ein einigermaßen zuverlässiges Bild derVerteilung der Gesamtbevölkerung!
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Ein anderer Artikel beschäftigt sich mit der Orangenkultur in Palästina. Die Preise am Ort, früher 6—8 Frs. pro Kiste, sind durch die großen Pflanzungen auf 3 -4 Frs. gesunken. Die Unkosten betragen bei kleinen Gärten fast 50 Prozent, bei größeren bloß 16 Prozent. … „Revue des Etudes Juives" enthält im Oktoberhefte 1911 einen Aufsatz: „La Figue en Palestine ä l'Epoque de la Mischna". (Der Feigenbaum in Palästina im Zeitalter der Mischna) von Felix Goldmann. Unter der Redaktion von H G r o t h e, erscheint eine groß angelegte Zeitschrift, „Orientalisches Aichiv" (Verlag Hiersemann, Leipzig), (vierteljäh ich), das von berufener, meist der (3elehrtenscha t angehöriger Seite Aufsätze bringt, die Kunst, Ku turgeschichte und Völkerkunde des Orients behandeln, (der Orient in weitesten Sinne gemeint).
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Ernst Reinhardt. 8°. XVI+539 Seiten. Preis 10 M. Paquet, Alfons. In Palästina. Jena 1915. Eugen Diederichs. 8°. 200 Seiten. Preis 3 M. Plato, Immanuel. Kunst oder Schablone im Religionsgesetz. … Preis 10 Pfg. T s c h 1 e n o w , Dr. E. W. Fünf Jahre der Arbeit in Palästina, Berlin 1913. Jüdischer Verlag 8". 86 Seiten. Preis 1 M. R. Travers Herford. Das pharisäische Judentum. Leipzig 1913.
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.: Das unruhige Asien. Reise durch Indien, China, Japan, Palästina u. a. Mit 64 Photogr. Leinen M. 10.—t Heimann, Moritz: Nachgelassene Schriften. Leinen M. 7.—. Jacobus, Ad.: Der Gottesstaat. … Rosin, H.: Die Juden in der Medizin. M. 1.50. Schoenaich, General Dr. von: Palästina. Mit Abbildungen. Geb. M. 2.75. Stern, H.: Warum sind wir Deutsche? M. 1.90. Steuernagel, C.r Hebräische Grammatik. 7. neue Ausl.
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Wir stehen in Verbindung mit den Autoren und überhaupt mit den Zentren jüdischen kulturellen Lebens in Palästina, in Polen und Amerika, um so stets informiert zu sein, und unsere Programmberatung von diesen Strömen lebendigen jüdischen Kulturschaffens speisen zu lassen." — „Ja, das mag für die größeren Kulturbünde gut sein, aber wir kleineren Veranstalter haben davon doch nur sehr wenig." — „Das ist nicht richtig.
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g.r. 20 Bayerische Israelitische Gemeindezeitung 323 kunstgewerbliche Ausstellung. Der Verband jüdischer Frauen für Kulturarbeit in Palästina, Ortsgruppe München, veranstaltet in den Räumen der Ewer- Buchhandlung, Ottostraße 2, am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag, 16. bis 18. Oktober, eine Verkaufsausstellung von neu aus Palästina eingetroffenen kunstgewerblichen Arbeiten: Gestickte Kinderkleider aus Rohseide, Samt und Crepe, Besuchstaschen, Spitzendeckchen, Taschentücher, Borten usw., Arbeiten in ungewöhnlicher, sehr geschmackvoller Ausführung, für Geschenkzwecke vielfach geeignet.
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Elias Auerbach über: „Das Judentum am Scheidewege". Der Redner hat jahrelang als Arzt in Palästina gelebt und ist einer der besten Kenner des inodcrnen Palästina, sowie der politischen und wirtschaftlichen Probleme des Palästinaaufbaues.
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Es beginnt mit acht australischen Zeitschriften', davon zwei in jiddischer Sprache, sechs englisch; Argentinien schickt achtzehn jiddische und neun spanische Zeitschriften, Palästina fünf-jiddische, sechsundzwanzig hebräische; drei bulgarischen folgen aus Belgien zehn jiddische und zwei französische, aus Brasilien drei jiddische und eine portugiesische; aus Polen 231 jiddische, 21 hebräische, 54 polnische und eine deutsche.
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. — Auswanderung aus dem Gouvernement Wilnas — Die Umgangssprache der Juden in Palästina. — Die Juden in Victoria. III. Literatur, Philippson, Martin: Neueste Geschichte des jüdischen Volkes. — Bergmann, J,: Jüdische Apologetik im neutestamentlichen Zeitalter.
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Arthur Ruppin, der die Zeitschrift drei Jahre lang redigiert hatte und diese Tätigkeit infolge seiner Übersiedlung nach Palästina aufgeben mußte, glaubte bei seinem Scheiden, daß in der Folge ein regelmäßiges Erscheinen der Zeitschrift nicht möglich sein würde.
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Petersburg: Die Heiraten von Juden im Europäischen Rußland vorn Jahre 1867 bis 1902. -- Dr. L. Sofer, Wien: Palästina im Lichte der neuen Ausgrabungen. II. Statistisches Archiv. Die Bewegung der jüdischen Bevölkerung in Frankfurt a.
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Die jüdische Jugend aller Richtungen ließ sich von ihm entscheidend beeinflussen. Heute steht er der Bewegung für das arbeitende Palästina nahe. Buber ist Mitbegründer des ^Jüdischen Verlages", er redigierte eine Zeit lang die von diesem Verlage herausgegebene Zeitschrift „Der Jude".
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Junge Falaschas wurden in Italien, in Deutschland und neuerdings in Palästina als Lehrer der jüdischen Religion ausgebildet, die, in die Heimat zurückgekehrt, die Lehre der Väter verbreiten und bereits viele Abtrünnige wieder zu ihr zurückgeführt haben.