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190319201938
  1. 1922-05-12 · 17 (12.5.1922) · page 4

    Wroblewski besuchte offiziell die Ausstellung des jüdischen Bildhauers Glicenstein und kaufte für die polnische Regierung die Bronzestatuo „Gebet". Drahtloser Verkehr mit Palästina. (J. C. B.) Einer offiziellen Kundmachung zufolge ist der drahtlose Verkehr mit Palästina dieser 'Jage aufgenommen worden. … April unter dem Titel „Die jüdische Stimme" eine doppelsprachige (englisch-jüdisch) Monatsschrift heraus. Palästina. Die Krisis im Misrachi. Der „Doar Hayom" schreibt zur Abdankung Rabbi Fischmanns einen längeren kritischen Artikel, in welchem er" dem Misrachi in Palästina jedwede Existenzberechtigung abspricht.

  2. 1934-10-30 · Heft 87 (30.10.1934) · page 3

    ,ändern keine Nachrichten mdbrachtc, die ein positives Ergebnis der Informationsreise darstclltcn. Der Bericht über Palästina aber ist in der nicht abreißenden Kette des Zionsgedankens und der Zionssclinsucht ein nicht unwesentlicher Markstein. … Wie die F n g I i s h Zionist Federation mittcilt, hat der gegenwärtig in London weilende High Oonimissionrr für Palästina, Sir Arthur Wauchopc, eine Abordnung der Fedcration empfangen und mit ihr eine Reihe von Angelegenheiten hctrclfend die derzeitige Lage in Palästina informativ erörtert.

  3. 1928-02-16 · Heft 7 (16.2.1928) · page 8

    Seite 8 DIE STIMME Nr. 7 Palästina Das Tote Meer Von Perez Hirschbein. Der berühmte jüdische Schriftsteller hat auf seiner drei Jahre währenden Weltreise auch Palästina besucht. … Auch jetzt noch sieht das kleine Land größer aus wie jeder Jude größer erscheint, der nach Palästina kommt und mit sich ein Häuflein Samenkörner bringt, sie nahe einer Quelle zu pflanzen. Palästina ist noch immer das Land, wo Traum und Wahrheit eng nebeneinanderschreiten, so nahe wie das Süßwasser des Jordans neben der bitteren Flüssigkeit des Toten Meeres, wie die Wüste sich der Jericho-Oase nähert, ihre trockene Lippe an der kalten Quelle zu benetzen ...

  4. 1917-10-12 · Heft 38 (12.10.1917) · p. Seite 5

    Er . warnt zugleich einen jeden vor jenen Menschen, welche in die Häuser gehen, unter seinen Namen herumlaufen, indem er nur auf Verlangen kömwt. Seine Butike ist im 1. Gang Nr. 94." s Wau« wurde Palästina verwüstet?' 4kochi im zehnten Jahrhundert wurde Palästina „Der Garten der Welt" genannt, und neben dem Ackerbau wurden darin die feinsten Industrien gepflegt. … Hermann, Zeit 21). gingen noch als NeujahrsglückwunschÄblösungen ein: Dr. Rosenthal, Bad Homburg 10 Mk.; S. Oppenheim 1 M. für Palästina-Rotstandsaktion. Palästina-N otstands-Aktio n. Dr. med. Rofenthal, Bad Homburg, 10 M.; Salo Rotschild, Sandweg 6a, 10 M.; B.

  5. 1938-03-25 · Heft 24 (25.3.1938) · page 11

    Uebrigens bleiben viele bedeutende Juden jener Zeit (so z. B. auch Jehitda Halcvi) unerwähnt. Palästina spielt in der arabischen Gesamtscliau nur eine Nebenrolle. Das einzige Kapitel, in dem Palästina in den Mittelpunkt rückt-, ist das Kapitel über die Kren zzüge. … Dies alles ist — wenn auch die Analogie natürlich nicht übertrieben werden darf — von großem Interesse auch für unsere Zeit, wo wieder vom Westen her eine Bevölkerung nach Palästina kommt. Im übrigen werden wir uns bei dieser Dar- Stellung auch bewuBt, wie eng zu jener Zeit Palästina, obwohl sein Charakter, wie die Kreuzznge beweisen, niemals unbestritten moslemisch war, doch mit der arabisch-moslemischen Kultur jener Zeit verbunden war, was ja auch architektonisch und traditionsmäßig im heutigen Bild des Landes noch hervortritt.

  6. 1903-09-01 · Heft 9 (September 1903) · p. Seite 615 - 616 · Berühmte jüdische Weltreisende

    Ein Zeitgenosse von ihm war P et ach ja ben Jakob aus Prag, der von 1175 —1190 von Regensburg durch Polen, Russland, das Chazarenreich, Armenien, Medien, Persien, Babylonien und Palästina reiste und dann über Griechenland zurück kam. Seine Notizen hat sein Landsmann Jehuda ben Samuel, der Fromme, unvollständig und ohne Ordnung aufgezeichnet. … Mit kritischer Schärfe und seltener Beobachtungsgabe bestimmt dieser Geograph die Lage von Jerusalem, die palästinensischen Gewächse usw. Solche Palästinageographen und Palästina-Schriftsteller des Mittelalters waren noch der Kabbaiist B. Jizchak ben R. Joseph aus Aragonien, R. Elia v. Ferrara, der weit bekannte Erklärer der „Mischna" R.

  7. 1935-11-01 · 11 (1.11.1935) · p. Seite 5

    Man legt ihm den Ausspruch in den Mund: „Der Gott der Juden würde Palästina nicht so gepriesen haben, wenn er sein Land, Sizilien, gekannt hätte.“ Die Geschichte des jüdisches Volkes ist mit dieser Insel aufs mannigfachste verbunden. … Jahrhunderts nach Sizilien kam, berichtete er, daß er die Juden in einer recht guten Lage antraf. Er sah auf der Rückreise von Palästina die Orte Messina, Palermo und Trapani. Nach seiner Angabe sollen sieb 1500 jüdische Familien auf der Insel befunden haben.

  8. 1925-03-13 · 11 (13.3.1925) · p. Seite 176

    Benjamin von Tudela ist der erste Vertreter der geographischen Wissenschaft im Judentum. Er wurde durch seine Reise nach Palästina, Mesopotamien, Persien und Ägypten be< rühmt, auf Grund deren er die Geographie um zahlreiche nicht oder nicht mehr gekannte Tatsachen bereicherte. Seine Reise trat er im Jahre 1160 von Saragossa aus an, durchwanderte das südliche Frankreich, Italien, Griechenland, Cypern, Cilicien, Palästina, Mesopotamien, das Kalifat und Persien. Hier trat er über das Indisch-Arabische Meer und die Küstenstädte von Yemen die Rückreise nach Ägypten an, von wo er über Sizilien in die Heimat zurückkehrte.

  9. 1905-04-19 · Heft 16-17 (19.4.1905) · page 1

    Akademisches Arbeitsamt Von Felix Theilhaber Das Blutmärchen Von Simon Grün Aus der Bewegung Der Zionismus erstrebt för das Jüdische Volk die Schaffung einer öffentlichrechtlich gesicherten Heinistä::e in Palästina. (Baseler Programm.) Rundschau Aus Russland Jüdische Massenauswanderung Das Nachtasyl und die A. J. A. Arische Intelligenz Von Beerseba bis Dan ....

  10. 1934-08-09 · Heft 32 (9.8.1934) · page 5

    Der Verfasser fragt, 1. ob nicht die „Verbeugung", die die „Anerkennung" der von den Zionisten in Palästina geschaffenen areligiösen Tatsachen bedeute, uns zu „Mitschuldigen an dem historischen Verbrechen, das heute in Erez Jisroel geschieht, mache." 2. … Gewiß: ich behaupte, daß die Vorsehung der zionistischen Bestrebung, in Palästina eine nationale Heimstätte für das jüdische Volk zu errichten, durch den Weltkrieg, durch die aus seiner Konstellation hervorgegangene Balfour-Deklaration und durch die Ereignisse der Nachkriegszeit in einer geradezu ins Auge springenden wunderbaren Art zu Hilfe gekommen ist, Ich fciehe daraus die Folgerung, daß wir nicht damit rechnen dürfen, es werde sich der Zionismus als eine vorübergehende Erscheinung erweisen, daß wir vielmehr das jüdische Nationalheim in Palästina und seine notwendigen Rückwirkungen auf die ganze Gola als eine von der Vorsehung dem thoratreuen jüdischen Volk gestellte Aufgabe erkennen müssen, deren Lösung wir nicht ablehnen, sondern beherzt und entschlossen in Angriff nehmen sollen, da wir sonst die Gefahr laufen, daß sie ohne uns und gegen uns, also falsch, gelöst wird und der Sache G'ttes auf Erden, von uns im Stich gelassen, unermeßlichen Schaden zufügt.

  11. 1938-02-17 · Heft 7 (17.2.1938) · page 5

    Jahrhundert in Palästina, zeitweilig wohl auf dem QTPtn iri' ein Synhedrion, mit gewaltigen Befugnissen. Die Araber hatten diesem Synhedrion sogar die Gerichtsbarkeit über Leben und Tod für Juden eingeräumt. … Darunter leiden, wie die anfangs erwähnte Resolution des indischen mohammedanischen Kongresses beweist, noch heute die Beziehungen der Araber zu allen Juden. Ob die heutige Politik in Palästina die richtige Instanz ist, um diese üble Wirkung der assimilationslüsternen Juden Frankreichs auszugleichen, ist nach den Ereignissen der letzten Jahrzehnte mehr als zweifelhaft.

  12. 1932-01-01 · Heft 3 · p. Seite 249 · Nachwort zum Jüdischen Lexikon [Rezension]

    (Nb.: Die Gesellschaft für Geschichte und Ethnographie in Palästina (Jerusalem) ist überhaupt nicht erwähnt.) GomperSj Samuel — kein Wort, daß G. zunächst die j. Arbeiterbewegung wie überhaupt alle j.

  13. 1927-11-01 · Heft 11 (November 1927) · p. 663 · Die Juden in Palermo

    Man legt ihm den Ausspruch in den Mund: „Der Gott der Juden würde Palästina nicht so gepriesen haben, wenn er sein Land, Sizilien, gekannt hätte." Die Geschichte des jüdischen Volkes ist mit dieser Insel aufs mannigfachste verbunden.

  14. 1917-12-21 · Heft 48 (21.12.1917) · p. Seite 4

    Lord Robert Ce eil versicherte, daß England nicht nur an die Juden, sondern auch an die Armenier und außerdem an die Araber denke; seinem Wunsche nach solle Armenien den Armeniern, Arabien den Arabern, Palästina den Juden, ja soweit möglich die Türkei den Türken zufallen. Wenn England jetzt die -Zionisten unterstütze, gehorche es nur seinen politischen Traditionen. 8t« wichtiger Beschluß der JTv.' … Bei dem Komitee gingen folgende Geld« in Frsein: 4385' (1808/10), 3386 (1311), 3271 (1312), 3459 (1913), 5404 (1914), 9748 (1915) 26.382 (1916) und 13.387 (erstes Halbjahr 1917). ' . . ■ Palästina. Jüdisches Krankenhaus „Schaare Zeüek". I. M arx-J«ufalem, der Inspektor.des Jüd. Kr an» kenhauses „Schaare Zedek",.schrieb am 17.

  15. 1903-01-01 · Editorial · p. 4

    .: Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur S c h o r r S. Rev.: Palästina für die Juden Ein neuer hebr. Bibelkommentar 12 Tongers Taschen-Albumband Union, österr.-Isr. Kalender 5664 —w.: Dr.

  16. 1938-03-31 · 13 (31.3.1938) · page 4

    Aber man muss doch bedenken, dass die Entfernung von Babylon bis nach Palästina — für uns heutige eine Entfernung von wenigen Stunden — damals dasselbe bedeutete, wie heute eine Entfernung von Berlin nach Palästina. Und Italien zur Zeit der Römerherrschaft, da die jüdischen Gemeinden von der pharisäischen Organisation der Diaspora mit erfasst wurden, war zu jener Zeit von Palästina so weit, wie heute die Länder der Uebersee von Europa entfernt sind. Wenn einst das Mittelmeergebiet der Ort der jüdischen Zerstreuung war, beute die ganze Welt der Raum ist, über den Juden zerstreut sind, so hat sich an der Aufgabe nichts geändert.

  17. 1925-06-19 · Heft 2273 (19.6.1925) · p. Seite 2

    Die Beautwortnng der ztv-sitcn Frage entfällt. Keine Darlehen für Palästina. Mr. Walter Guineß beantwortete eine Anfrage Mr. Herbert Williams dalstn, daß für Palästina außer den laufenden Zuivendnngcn keine w e i t c r c « Darlehen in Aussicht genommen tverdcn.

  18. 1936-04-03 · Heft 27-28 (3.4.1936) · page 4

    Weiterhin brachte Sir Herbert Samuel zum Ausdruck, daß es nicht schwer sein sollte, in Palästina die Aufnahme für etwa die Hälfte der 100000 jungen Juden aus Deutschland zu sichern, ln anderen Ländern müsse für 10000 bis 12 000 jährlich im Verlauf der nächsten vier Jahre Raum gefunden werden, was auch nicht schwer sein sollte, wenn man sie über eine große Anzahl von Ländern verteilen würde. … Dabei wird berücksichtigt, daß für einen erheblichen Teil unserer Jugend Auswanderung, insbesondere nach Palästina, unausweichlich ist. Die Tätigkeit in der Werkstatt (Pappe, Holz, Metall, Elektrotechnik) und der Gartenbau sollen der Weckung der Freude an kärperlicher Arbeit dienen und eine Beziehung zwischen dem jugendliehen Menschen und dem Arbeitsstoff herstellen.

  19. 1918-06-07 · Heft 23 (7.6.1918) · p. [Seite]

    Im Sornmersemester 1917 betrug die Zabl derHörer 2 3, von denen 16 aus Deutschland. 6 ans Oesterreich-Ungarn und ein Hörer aus Palästina lammte. Im Wintersemester 1917/18 stieg die Hörerzabl ans 24. Die Neuanmeldung von Studierenden ist also durch den Einfluß des Krieges nicht unerheblich aurückaegangerr.

  20. 1937-03-11 · 10 (11.3.1937) · page 14

    Das gleiche Bekenntnis zu einem tapferen Lebensmut vernehmen wir schliesslich in der Aufzeichnung Naftali H.s, eines in Palästina geborenen Jungen ostjüdischer Abstammung, der jüdischpolitisch sehr stark interessiert ist und im übrigen eine vielversprechende Neigung und Begabung für das graphische Gewerbe besitzt: „Jeder reckt seine Arme, als wollte er sagen: ,In mir schlummert eine ungeheure Kraft, ich muss sie nur ausnützen können.' … Plastisch erstanden die Geschichtsbilder dieser ersten Einwanderung nach Palästina, wobei die Erfassung des Worttextes eingehend zur Vermittlung der Erkenntnisse versucht wurde. Die schwierige Sprache des Deboraliedes wurde lebhaft zum Bewusstsein gebracht.