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19071913
  1. 1908-10-02 · Heft 39 (2.10.1908) · p. Seite 9

    Es entspricht durchaus seiner Politik am persischen Golf, in Arabien und an der syrischen Küste, wenn ein weiterer Gebietsteil Palästina; vom türkischen Reiche losgelöst und dem britischen Kolonialbesitz angenähert -wird. Bedauerlich bleibt nur. dass bei dem zionistisch-englischen Kompromiss der deiuscjic Handel und das Deutschtum in Palästina zunächst die Leidtragenden, sind. … Tu der jetzigen Zeit der politischen Umwälzungen im ottotnanisehen Reiche ist es für die Juden eine Sache politischer Klugheit, durch Gründung von eigenen Blättern die öffentliche Meinung zu beeinflussen. Zur Zeit ist der Stand des jüdischen Zeitungswesens in Palästina, wie wir in der ,.Palästina" lesen, folgender: „Es ist ganz natürlich, dass unter der jüdischen Bevölkerung Palästinas, das sich kulturell erst zu entwickeln bebeginnt, das Journalwesen bis vor einiger Zeit so ziemlich ärmlich war.

  2. 1908-07-17 · Heft 29 (17.7.1908) · p. Seite 10

    „Aber in Rumänien gibt es viele Juden 1" Und beide lachen . . . * * * Die jüdischen Hotels in Palästina. Die letzte Nummer der Monatsschrift „Palästina" weist einen reichhaltigen Inhalt auf. Wir finden u. a. einen Artikel von Frau Dr. Rahel S t r a u s „Frauenarbeit in Palästina"; von Pastor Eberhard „Die Bedeutung der Palästina - Forschung für die Bibel" u. s. w. In einem Aufsatze „Die jüdischen Hotels" wird ein sehr wunder Punkt berührt, der an dem schwachen Besuche Palästinas Schuld trägt.

  3. 1912-01-12 · Heft 1 (12.1.1912) · p. Seite 8

    Eine neue hebräische Zeitung in Safed, Seit kurzem besteht in Safed (Palästina) eine jüdische Buchdruckerei. Die beiden Eigentümer der Druckerei beabsichtigen nun, demnächst ein hebräisches Wochenblatt unter dem Namen „Hagalil* („Galiläa*) herauszugeben. Viele der in den galizischen Städten und Kolonien lebenden hebräischen Schriftsteller haben sich bereit erklärt, an dem neuen Blatte, das in erster Linie die Interessen der jüdischen Bevölkerung in Galiläa pflegen will, mitzuarbeiten. * * * Das Ende einer judenleindlichen arabischen Zeitung. Die antisemitische Zeitung „El-Karmel" in Haifa (Palästina), die, wie bekannt, eine gehässige Agitation gegen die jüdische Einwanderung nach Palästina, wie überhaupt gegen alles Judische betrieb, hat aus Mangel an Abonnenten ihr Erscheinen eingestellt.

  4. 1907-08-30 · Heft 38 (30.8.1907) · p. Seite 11

    Und der junge Mensch erzählt: „Es war vor 18 Jahren, Großpapa, als Juden verschiedenster Stände, Aerzte, Advokaten nach Palästina reisten, auch der ehrwürdige Reb Samuel Mohilewer fuhr mit ihnen, und als sie dort anlangten, warfen sie sich auf die Erde, küßten den Staub und weinten inbrünstig. … In diesem Wasser floß jüdisches Blut. Dort unten weit in Palästina, dort ist unser Platz, dorthin zieht uns unsere Sehnsucht." „Dort, weit in Palästina," wiederholt der Alte vor sich hin, schüttelt mit dem Kopfe und schaut in das Weite. — Jenseits des Städtchens, am Ufer, erblickt man den Friedhof; der kleine Zaun ist halb versunken in die Erde, man sieht einige Grabsteine und einige Bäume, die auf dem Berge stehen und in der Mitte das kleine Dach eines Zeltes, unter welchem sich das Grab des heiligen Rabbi befindet.

  5. 1913-01-03 · Heft 1 (3.1.1913) · page 1

    Das Budget der Wiener Kultusgemeinde pro 1913. Ein jüdisches Schulmuseum für Palästina. Unser unbestreitbares Recht. Sprechsaal. Korrespondenzen. Gemeinde- und Vereinsnachrichten. Aus allen Weltteilen.

  6. 1912-04-19 · Heft 8 (19.4.1912) · p. Seite 9

    Jüdischer Verlag, Berlin 1912. Seit jeher hat das Interesse für Palästina eine ganz bestimmte Färbung gehabt Die Beisenden suchen und sehen im Land vor allem das Historische und (las Religiöse Dieses zeigt sich auch in der Literatur Man braucht nur die bekannten Reiseführer zur Hand zu nehmen. Dali aber Palästina auch eine lebendige und praktische Gegenwart hat, scheint den meisten unbekannt zu sein. So ist es z. B. vor kurzem vorgekommen, daß ein sehr verdienstvoller, politischer Schriftsteller und Kolonialpraktiker Keisebriefe aus Palästina veröffentlicht hat, in denen er mit keinem Worte der neuen jüdischen Kolonien Erwähnung tat Nun ist aber ein Werk erschienen, welches uns zeigt, daß das heilige Land vom Strudel des modernen Lebens ergriffen ist; das Buch von Trietsch, von dem jetzt <lie dritte Auflage her.iuskomm , bildet eine Darstellung aller Tatsachen über die wirtschaftlichen, sozialen, politischen Verhältnisse des Landes.

  7. 1913-01-03 · Heft 1 (3.1.1913) · p. Seite 7

    Sitzt im Zwischendeck, in seinen Augen noch den Abglanz jenes letzten Blickes, den er ,— vielleicht zum letzten Male im Leben — seinen an der Küste zurückgebliebenen Kindern zugeworfen hat. Nach Palästina fährt er, um in der heiligen Erde zu ruhen. Am Oelberg wird er sein Grab sich wählen und im Bethamidrasch — Davids Psalmen auf den Lippen — den Tod erwarten. … Als erste Publikation dieser Sammlung erschienen die Reiseschilderungen von Schalom A s c h „Im Lande der Väter, Bilder und Dichtungen aus Palästina". Die Einleitung zu dem Büchlein bildet das von uns hier reproduzierte Kapitel „Auf dem Schiffe". Die weiteren Kapitel enthalten, äußerst /fesselnde Schilderungen des palästinensischen Milieus.

  8. 1911-07-14 · Heft 14 (14.7.1911) · p. Seite 10

    Seite 10 a Neue National-Zeitung " Nr. 14 Ueber die jüdischen Ackerbaukolonien in Palästiua veröffentlicht der Korrespondent des ..Berliner Taghlatt" in Jaffa anläßlieli der Angriffe einiger Abgeordneten im türkischen Parlament sehr interessante Mitteilungen, die geeignet sind, für die Kolonien in den Kreisen der westlichen Judensehaft neue Sympathien zu erwecken. Auch die alten Freunde der jüdischen Kolonisation in Palästina werden durch diese Nachrichten gewiß sehr angenehm berührt sein. „Die Kolonien sind durch die Höhe, auf welche sie ihre Plantagen gebracht haben, für das ganze Land vorbildlich, wie sie sich auch sonst durch die Einführung moderner landwirtschaftlicher Arbeitsmethoden, durch die Anpflanzung großer Eukalyptuswälder zum Zweck der Assanierung sumpfiger Gegenden, durch ein gutes Unterrichtswesen und die Unterhaltung guter Aerzte und Spitäler um die Hebung des Landes verdient gemacht haben. … Dr.Alexander Hausmann: Zywiol Zydowski w Palestynie (Das jüdische Element in Palästina). Verlag Gebethner & Wolff in Krakau-Warschau 1911. (Polnisch). Kurzgefaßtes Wörterbuch für Englisch und Jüdisch, herausgegeben vom „Hilfsverein der Deutschen Juden in Berlin«, 1911.

  9. 1907-06-21 · Heft 28 (21.6.1907) · p. Seite 9

    Der Heimgegangene war auch ordentliches Mitglied der bayerischen Akademie der Wissenschaften und anderer gelehrter Körperschaften. Studienreisen nach Palästina. Dr. Arthur R u p p i n, der Leiter des Berliner Bureaus für jüdische Statistik, das Mitglied der 1. russischen Duma, Dr. … G a s t e r -London und der frühere Agronom der „Ica", Treidel, befinden sich zur Zeit in Palästina, um die dortigen Verhältnisse eingehend zu studieren. Eine Zadoc Kahn-Gesellschaft wurde in Paris zu Ehren des verstorbenen Grand Rabin von Frankreich in Paris gegründet, deren Zweck die Pflege jüdischer Wissenschaft sein soll.

  10. 1908-01-01 · Editorial · p. None

    .: Das Original Jackiw Mychajlo: Nuchim Jarosz W.: „Nur eine Jüdin" J. K.: Das Baumfest in Palästina Lazare Bernard: »fc 31 48 47 Die Illusion 43 Lessing Bruno: 6 Janoschefsky's Werbung 13, 14, IS Der größte Schmutzian .39, 40, 4} 10 Meiseis Samuel : Berthold Auerbach ■j 16, 17 Saul Tschernichowski 10 Der Jargon 35 40 Rosenfeld J.: Eine gestörte Hochzeit 31 12 Scholem Aleichem : Der Besen und die Bürste 16, 17 47 Eifrige Verteidiger 22 Die Quelle des Glücks 30 24 Simches Uhr 46 Rosenfeld Morris: 14 Golus-Visionen 36 Schacherl Max: 7 Jacob Wassermann 12 Spektor M.: 3 Schewuoth- Verlobung 23 Steinberg Jehuda: 21 Ein Gedicht 46 Steiner Julius: 3 Vrchlickys „Trilogie von Simon" 21 4 Tschechow Anton : 5 Rotschilds Geige r27, 28 \) Wengeroff Pauline: 10 Dr.

  11. 1908-06-19 · Heft 25 (19.6.1908) · p. Seite 10

    Besonders bemerkenswert und ein sehr bedeutsames Zeichen für den Fortschritt, den das moderne Erziehungswerk in Palästina macht, ist es, dass unter den neu Aufgenommenen sich allein 110 Knaben befinden, die in früheren Zeiten den Cheder besucht hätten.

  12. 1912-12-20 · Heft 25 (20.12.1912) · p. Seite 12

    The Jewish Press Publishing Company in New York. 1912. Jesaias Press: Die jüdischen Kolonien in Palästina. (Mit einer Karte.) J. C. Heinrich'sche Buchhandlung. 1912. Dr. Ignaz Schwarz: Die Geschichte der Juden in Wien bis zum Jahre 1625.

  13. 1911-02-03 · Heft 3 (3.2.1911) · p. Seite 9

    Während Mapu, der unter dem Einfluß der Kabbala stand, begeistert von den landschaftlichen Reizen seiner Heimat Kowno (Rußland), die in Bezug auf ländliche Romantik an Palästina erinnert, sich in Phantasiebildern von der Vergangenheit des jüdischen Staates ergeht, ohne welche Absicht dabei auszusprechen, ist Smolensky ein Arbeiter für die Gegenwart, ein Stürmer und Dränger, der in seinen Werken und in der von ihm später in Wien begründeten Monatsschrift „Haschachar" klipp und klar seine Tendenzen dokumentiert.

  14. 1911-03-17 · Heft 6 (17.3.1911) · p. Seite 10

    Die hebräischen und Jargonzeitungen veröffentlichten längere Jubiläumsartikel sowie Erinnerungen aus den „Kinderjahren" der hebräischen Tagespresse Die unmittelbaren Nachfolger des „Hajom" waren die Tagesblätter „Hameli z" und „H a z e f i r a h", von denen das letztgenannte nach mehrjähriger Unterbrechung wieder in Warschau erscheint. * Eine hebräische Jugendzeitschrift in Palästina. Vom Monat Nissan angefangen wird, vom palästinensischen Lebrerverbande und dem Vereine „Kohelet" herausgegeben, unter der Leitung des hebräischen Schriftstellers S.

  15. 1909-04-23 · Heft 9 (23.4.1909) · p. Seite 12

    Einwanderung nnch Argentinien im Jahre 1907. Die Monatsschrift „Palästina" beschäftigt sich an leitender Stelle mit der „Jungen Türkei". Sehr instruktiv sind die „Landwirtschaftliche Fragen" von Karlin (Sickron Jacob.) * „Die Welt" gegen die Jüdische Zeitung".

  16. 1909-11-19 · Heft 24 (19.11.1909) · p. Seite 9

    „Palästina11 gegen die Kolonialbank. Jrn letzten Hefte der Monatsschrift „Palästina" veröffentlicht Dr. Felix Theilhaber in einem Artikel „Die Agrarkreditbank" einen sehr scharfen Angriff gegen die Jüdische Kolonialbank.

  17. 1910-06-24 · Heft 13 (24.6.1910) · p. Seite 11

    Sowohl Springer als auch Popovici sind die au*gesprochensten Gegner aller nationalen Bestrebungen, die sich auf verbriefte, sogenannte „historische" Rechte berufen (was würden wohl diese Denker zu den Ansprüchen der Zionisten auf Palästina sagen?). Der veralteten, oft höchst phantastisch aufgefaßten Geschichte stellen sie die reale Gegenwart gegenüber, deren Verhältnisse sich nicht nach dem Schema vergilbter Pergamente entwickeln.

  18. 1909-02-12 · Heft 4 (12.2.1909) · p. Seite 8

    Jänner (alten Styls) in Odessa stattfindenden Jahresversammlung des Palästina-Vereines mitteilen wolle. Als wichtigste Aufgabe der zionistischen Parteileitung bezeichnet er die Schaffung einer jüdischen Presse, welche die Spaniolen für di: allgemein jüdischen Aufgaben interessieren würde.