-
Wie sich aber auch immer der kolonisatorische Erfolg des Zionismus in Syrien stellen mag, der Zionismus bleibt auf jeden Fall eine Bewegung edeldenkender, im besten Sinn sozial- und nationalgesinnter Männer und Frauen, die ihre nationale Geistigkeit im Interesse der ganzen Kulturmenschheit erhalten und fortgebildet wissen wollen, und die zugleich die geknechteten osteuropäischen Juden von dem Gefühl der Heimatlosigkeit befreien und eine neue Stammheimat schaffen wollen, in der sie aus der tiefen Nacht sozialen und nationalen Elends zur Freiheit und Menschenwürde emporzudringen vermögen.“; PALÄSTINA - RUND SCHAU Die neue Einwanderung nach Palästina (Von unserem Berichterstatter.) Wir haben jetzt eine verstärkte jüdische Einwanderung nach Palästina zu verzeichnen, die sich von ähnlichen Erscheinungen früherer Jahre unterscheidet. … Auch dort hat eine stärkere Auswanderung eingesetzt, die zwar jetzt nicht mehr ausschließlich Palästina zum Ziele hat, aber immerhin alle paar Wochen. mehr oder minder zahlreiche Gruppen von Auswanderern nach den Häfen Palästinas führt.
-
Die Protestkundgebungen gegen den Hilfsverein aus den entlegensten Ländern und Erdteilen, die werktätigen Sympathien, die dem neuen hebräischen Schulwerk in Palästina allerorten entgegengebracht werden, legen Zeugnis ab von dem machtvollen Vordringen der hebräischen Renaissancebestrebungen in alle Kreise der zeitgenössischen Judenheit. … Denn gewaltig groß sind unsere moralischen Pflichten gegenüber der jüdischen Erziehung in Palästina! Mit der bedeutsamen Frage der Ottomanisierung der palästinensischen Juden beschäftigt sich „L’Aurore“ (Konstantinopel) in ihrer Nummer vom 30.
-
Im „Moment“ wendet sich Hillel Zeitlin in einem ,,N u r in Palästina'4 überschriebenen Artikel gegen die in manchen russisch-jüdischen Kreisen propagierten Bestrebungen, eine jüdische Universität in einem westeuropäischen Lande zu begründen. Zeitlin vertritt mit aller Entschiedenheit die Meinung, daß einzig und allein Palästina als Ort für eine jüdische Universität in Betracht komme. Selbst wenn sich erweisen sollte, daß die Schaffung einer jüdischen Universität in Deutschland, Frankreich oder der Schweiz etwas leichter durchzuführen wäre als in Palästina, so würde dies absolut nicht ins Gewicht fallen.
-
Der Verfasser, ein guter Kenner des Landes und Autor eines der besten Palästina-Werke, konstatiert vielfache Fortschritte insbesondere auf landwirtschaftlichem Gebiete und in Verbindung mit der deutschen und der jüdischen Kolonisation. … Einigermaßen naiv klingt folgender Satz: „Daß die Christen um der Liebe willen für die Bewohner des Heiligen Landes tätig sein wollen, geht dem Muslim nicht ein; er sieht dahinter politische Absichten und hat sich längst die Frage vorgelegt, wessen Herrschaft er am liebsten in Palästina ertragen würde.“ Weiter heißt es dann: „Durch die jüngsten Ansiedlungen der Juden werden endlich deren Schutzmächte, abgesehen von der Türkei, besonders Rußland und Oesterreich, wieder in ganz anderer Richtung für Palästina in Anspruch genommen.“ — Rußlartd als Schutzmacht der Juden ist hübsch gesagt.
-
nicht ganz unbeträchtliche Minderheit bilden, lossagen und der ruchlosen Selbstzerfleischung Einhalt tun, die die friedliche Entwicklung der jüdischen Kolonie in Palästina zu vernichten droht und für die Existenz des palästinensischen Judentums selbst die schwerste Gefahr bedeutet. Vielleicht fallen die ebenso warmherzigen als einsichtsvollen Mahnworte, die Dr. … Das ist etwas Neues in unserem Leben, ein Gruß aus dem neuen Palästina, zu dem wir uns beglückwünschen dürfen. In Rußland läßt sich unsere Jugend aus Gründen der „Karriere“ taufen, in den freien Ländern singen unsere Kinder christliche Lieder — und in Palästina nimmt die Schuljugend den Kampf für das Hebräische auf.
-
Das Bestreben, unseren nationalen Einfluß im Lande zu mehren, ist ja die Seele vieler neuer Unternehmungen, die wir in den letzten Jahren in Palästina geschaffen haben. Dieses natürliche Streben hat insbesondere auch viel dazu beigetragen, unser Verhältnis zu Jerusalem und seinen 60 000 jüdischen Bewohnern zu ändern ... … Jetzt sind in dieser sachlichen Schrift, die vieles Tatsachenmaterial über den Sprachenkampf in Palästina enthält, nicht nur Darstellungen über die Bedeutung der hebräischen Sprache für das Gesamtjudentum, über das Schulwerk in Palästina, den Kampf der letzten Monate und die Broschüre Paul Nathans enthalten, sondern sie orientiert auch über den Verlauf der Sitzung des Kuratoriums am 22.
-
Jahrhundert auch nach dieser Richtung hin bedeutsame Veränderungen bringen... Es ist sicher, dass. wenn Palästina durch fleissige, arbeitsame Leute neu besiedelt wird, es binnen kurzer Zeit zu einem reichen, fruchtbringenden Lande und Staatswesen emporgebracht werden könnte." … (Mit Illustrationen.) B. Ebenstein: „Ein vergessenes Stück Palästina". (Mit Karten.) Ben Israel: „Der ewige Jude*. Gedicht. S. Lublinski: „Ein jüdischer Roman*. Dr. Th. Z 1 o c i s t i: „Juda".
-
In einem Aufsatz: „Les Juifs et la Palestine ä travers Thistoire“ wird die Geschichte der Juden in Palästina vom XI. bis zum XVI. Jahrhundert behandelt. Bereinsnachrichten. Brünn. Die jüdisch-nationale Verbindung „Berit as" veranstaltete am 15. d. … Juli, zum Doctor der gesummten Heilkunde. Feuilleton Kaugedanken für Palästina. Vom Architekten Oskar Marmore! in Men. n. Das Wauernhaus. Die Wiederherstellung des Tempels als fichtbarer Ausdruck der Wiedergeburt der Nation und der wiedererrungenen Selbstständigkeit ist vorläufig nur ein Problem der Sehnsucht und der Hoffnung.
-
„Leipziger Tageblatt*4 Leipzig, den 25. Juli 1901: Eine jüdische Plantagengesellschaft für Palästina soll ins Leben gerufen werden. In dem betreffenden Aufrufe heisst es u. a.: „Jüdisches Kapital muss ins Land gebracht werden, jüdische Intelligenz soll ihre Verwendung finden, jüdische Arbeiter sollen ihr Brot erwerben und dem Lande erhalten bleiben. … Ein ganzes Netz solcher Plantagengesellschaften soll in Zukunft Palästina umspannen." „Freisinnige Zeitung," Berlin, den 28. Juli 1901: Ein uraltes Schriftstück, welches für die Geschichte Alt-Berlins von bedeutendem Werte ist, wurde kürzlich bei Bauarbeiten in der Jüdenstrasse in einer Art Grundstein gefunden.
-
Jede Versündigung an der Zukunft des Technikums wird als ein Schandmal in den Annalen der jüdischen Geschichte stehen." „Near East“ in London schreibt über Petroleumfunde in Palästina: Die türkische Petroleumkompanie hat sich eine Option für Petroleum führende Gebiete zwischen Haifa und Damaskus gesichert, sowie für ein Areal von 150 000 Acres an der Küste des Toten Meeres. … Man erwartet anscheinend eine beträchtliche Ausbeute, da man sonst nicht eine so große Anzahl von Ingenieuren und Arbeitern hingeschickt hätte. |_j Palästina-Rundschau [iiiiiimiliii[ Aus dem englischen Konsular-Bericht über Jerusalem Vor kurzem ist der Bericht des Konsuls in Jerusalem Mr.
-
Der hiesige zionistische Verein entwickelt sich jetzt dank der Rührigkeit des Herrn Apothekers K u r z r o ck, der seine ganze freie Zeit der Agitation widmet ungemein rasch. Neulich wurde eine hiesige jüdische Familie nach Palästina geschickt. Bei einem bescheidenen Mahle im Vereine sprach Apotheker Kurzrock das herzliche Abschiedswort und schloss feine Rede mit dem Wunsche aus ein baldiges Wiedersehen in Palästina.
-
Herr T a u b e s, Redacteur des „Haam" aus Kolomea besprach unter großem Beifalle der Anwesenden die Idee eines Judenstaates in Palästina. Acclamirt wurde auch die Rede des Herrn. Israel Krasucki, der ebenfalls für den Zionismus energisch eintrat. Dem Vereine sind eine große Anzahl neuer Mitglieder zugekommen. … Der Abend hat dem Brünner Verbände des „Zion" zahlreiche neue Mitglieder rmd viele neue Freunde geworben. Je ui Ne ton. Nauycdimlren für Palästina. Von Architekt Oskar Marmore! in Wien. I. Der Tempel. Für Viele, gegenwärtig noch für die Meisten, ist Zion ein Phantom, der Traum von Phantasten, den sie höhnisch, im besten Falle mitleidig belächeln.
-
. — Saui und David von Lord Byron. — A. L. Lewinski: Die Reise nach Palästina im Jahre 2030. — Schulem-Aleichem: Die Narren. — Mittheilungen des Actions-Comitäs. Ein Vollbild aus dem kürzlich besprochenen Werke „Juda" von Frh.
-
Lilien. Verkleinerte Titelzeichnung der neuen Zeitschrift „Palästina". Eine eigentümliche „Berichtigung" des Herrn Houston Stewart Chamberlain lesen wir in der „Münchener Allgemeinen Zeitung", von der wir folgendes bringen: „Auf S. 373 meiner „Grundlagen des 19.
-
Ben-Jehuda in Jerusalem herausgegebene hebräische Zeitschrift a z e w i" ist das einzige dem Zionismus dienende Blatt in Palästina. Es bringt Originalnachrichten aus dem heiligen Lande, besonders aus den Colonien und vertritt voll Begeisterung das Baseler Programm.
-
Der bekannte „Magid-Jewserow" hat in unserer sogenannten Soldatensynagoge eine ausführliche Rede gehalten, worin er für den Zionismus Propaganda macht und das Volk auffordert, nach Palästina zu streben. „Ich bin durchaus kein Antizionist und doch kann ich nicht umhin, die Erscheinung hervorzuhcben, dass viele sympathische Mitglieder unserer Gemeinde durch den Zionismus hingerissen, die "allerwichtigsten jüdischen Interessen gänzlich unberücksichtigt lassen.