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Demonstrationen, Kongresse sind an der Tagesordnung. Anfang September wurde in Damaskus ^ein allgemeiner Palästina-Kongreß ab gehalten, auf welchem sämtliche Redner scharf gegen den Zionismus loszogen; es wurde beschlossen, den Namen Palästina abzuschaffen und den ganzen Landesteil Provinz Damaskus zu nennen. … Als Endziel wurde die Vertreibung der fremden Eroberer aus Palästina proklamiert, ein national-arabischer Schutz- und Trutzbund für Syrien und.Palästina wurde gegründet. Sir .Herbert Samuel, der im Aufträge der englischen Regierung nach Palästina kam, um das National Home einzurichten, empfing in Sichern (Nablus) die Häupter der Araber, die gegen die Pläne der Zionisten protestierten.
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Vom 4. Jahrgang (1907) an erschien sie unter dem Titel »Palästina« , Organ für die wirtschaftliche und kulturelle Erschließung des Landes. Die Redaktion führte Dr. Jacob Thon. Die Palästina-Kommission stellte Ende 1907 das Erscheinen der Zeitschrift ein, da sie an ihrer Stelle wissenschaftliche Palästina-Jahrbücher herausgeben wollte. … Hingegen bleibt für das Ausland der bisherige unverändert 2 amer. Dollar.*) Administration von »Palästina« Verlag C. Barth, Wien L, Heßgasse 7. *) Für Deutschland M 8.40, für die Tschechoslowakei Kc 70.—, für Polen ZI. 17.—, für Jugoslawien Din. 130.—, für Ungarn Pengö 12.—, für die Schweiz.
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202 Fm deutschen Reich 460 Millionen Mohammedaner und nur 12 Millionen Juden, daraus folgt, daß es schon setzt verhältnismäßig viel zu viel Juden in Palästina gibt; anstatt neue einzulaffen, müssen die vorhandenen zum Teil, entfernt werden, um das Gleichgewicht herzusteüen. … Dieses Komitee verlangte ungestüm eine sofortige Masseneinwanderung von Juden nach Palästina! Das war der Gipfel des Zynismus und der Gewissenlosigkeit. Eine Mafserreinwanderung in ein so kleines Land wie Palästina würde eine Katastrophe für das Land und die Einwanderer bedeuten und die wüsteste Revolution heraufbeschwören.
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Augenblicklich können auch außerpsälzische Pensionäre in beschränkter Zahl gegen mäßigen Verpflegungssatz ausgenommen werden. Ein Deutsches Komitee Pro Palästina Am 15. Dezember 1926 wurde, in Berlin das Deutsche Komitee Pro Palästina gegründet. Das Programm des Komitees, das einstimmig genehmigt wurde, lautet wie folgt: Das Deutsche Komitee Pro Palästina zur „Förderung der Jüdischen Palästinasiedlung" wird in der Überzeugung, daß der Aufbau der im Palästinamandat vorgesehenen Heimstätte für das jüdische Volk als ein Werk menschlicher Wohlfahrt und Gesittung Anspruch aus die deutschen Sympathien und die tätige Anteilnahme der deutschen Juden hat, bemüht sein, die deutsche Öffentlichkeit über das Kolonisationswerk in Palästina aufzuklären, die Beziehungen zwischen Deutschland und Palästina zu pflegen und allgemein die Erkenntnis zu verbreiten, daß das jüdische Aufbauwerk in Palästina ein hervorragendes Mittel für die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung des Orients, für die Ausbreitung deutscher Wirtschaftsbeziehungen und für die Versöhnung der Völker ist. … Die Gründung ,'^es Komitees zeigt uns, daß die maßgebenden Kreise der deutschen Politik die Bedeutung des jüdischen Kolonisationswerks in Palästina verstanden haben, und niemand wird fürdermehr behaupten dürfen, daß die Beteiligung von Juden an diesen Bestrebungen deutschen Interessen zuwiderlaufe.
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Indessen hat die Jewish Agency mit nicht geringen finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen, die nicht allein auf die Weltwirtschaftskrise zurückzuführen sind, obwohl Palästina davon weit weniger betroffen ist als andere Länder, sondern auch auf das Mißtrauen gegenüber einer zum Teil mit Savotage arbeitenden Verwaltung in Palästina, die sich initunter nicht einmal scheute, ihre Zuflucht zu einer Politik der Sticheleien zu nehmen. … Während der Kongreßzeit wurde die Ernennung eines neuen Oberkommissars für Palästina bekannt. General Wanchope wird als hoher Militär wohl eine bekannte Eigenschaft seines Standes, Sinn für Gerechtigkeit, mitbringen.
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IL Als Mittel zur Erreichung dieser Zwecke werden empfohlen: Die Belebung der bestehenden Palästina-Kolonisations- Vereine durch eine kräftige Propaganda und die Gründung neuer Vereine dieser Art; das Zusammentreten und die zentrale Organisation aller Kolonisationsvereine; der loyale Zusammenschluss letzterer mit allen jüdischen Körperschaften, die sich für Palästina interessieren, und die Herbeiführung einer dauernden Verständigung unter denselben zwecks einheitlicher Führung des Ansiedelungswerkes. … Die Versammlung spricht dem Baron Edmund Rotschildschen Palästina-Komitee und der J. C. A. für ihre bisherige Tätigkeit, durch welche das jüdische Ansiedelungswerk im Orient begründet und gefestigt wurde, ihre wärmste Anerkennung aus.
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Nr. 9 DlEKfeELT 217 WELTCHRONIK tiiiiiiiimimimiiiimiiiimimiiniiii Die allgemeine jüdische Palästinafahrt im Frühjahr Das Wiener Palästina-Informationsbureau schreibt uns: Mehrere Gruppen aus allen Ländern bereiten sich für das Frühjahr zu einer Palästina-Reise vor. … Die Anmeldung zur Fahrt erfolgt durch die Ueberweisung der Hälfte des Fahrpreises an den Jüdischen Nationalfonds, Konto Palästina-Informationsbureau, Wien II, Karmeliterplatz 1. Die Teilnahme an der Reise in Palästina und Aegypten ist durch Anzahlung von Kr. 100.— bei der Unionbank Wien, Konto Anglo Palestine Co., Jaffa, für Sachs, anzumelden.
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Sir Herbert Samuel hatte es freundlicherweise übernommen, vor ihnen ein Referat über Palästina zu halten. Nach der Begrüßung durch den Leiter der Versammlung, Herrn Dr. Elias Straus, und dem Vorsitzenden der Kultusgemeinde, Herrn Oberlandesgerichtsrat Dr. … „Es ist nicht wahrscheinlich", sagt Sir Herbert Samuel wörtlich in der Diskussion, in der er nocbmals auf diesen Vunkt zurückkam. ..daß Palästina jemals das jüdisch-nationale Heim sein wird, aber i n Valästina wird den Juden ein Heim geschaffen werden können."
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Wir haben die feste Zuversicht, daß sich viele gern an einer Palästina-Arbeit beteiligen werden, die zur Repräsentation des Judentums in dieser zukunftsreichen Stadt in hervorragendem Maße beitragen wird. … Wollermann 1912. Lorch: Die römische und griechische Kirche in Palästina. (Schwäbische Korrespondenz, Stuttgart.) 31
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Sir Herbert Samuel ist einer der Hauptträger dieser Strömung, und daß 'gerade er und kein anderer zum englischen Oberkommiffar für Palästina ernannt wurde, muß die Araber nur noch in der Ueberzeugung bestärken, daß die ganze „jüdische Nation", die hinter den Zionisten stehe, sich mit England verbunden habe, um die Unabhängigkeitsbestrebungen der Araber niederzuhalten, hinter denen der ganze Islam steht. … Und wenn. Britannien das Mandat über Palästina übernehmen sollte, wird es trachten müssen, dieses Land zu entwickeln, um ihm eine gedeihliche und erfolgreiche Zuknnft zu sichern.
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Hinsichtlich der von der Judenheit, insbesondere von den Zionisten verfolgten Bestrebungen in Palästina, begrüßen wir daher die Erklärungen, die der Großwesir Talaat-Pascha kürzlich abgegeben hat, isisbesondere die Absicht der Kaiserlich Osmanlschen Regierung, gemäß ihrer den Juden stets bewiesenen freundlichen Haitang die aufblühende Jüdische Siedeleng In Palästina durch Gewährung von freier Einwanderung und Niederlassung in den Grenzen der Aufnahmefähigkeit des Landes, von örtlicher Selbstverwaltung entsprechend den Landesgesetzen und von freier Entwicklung ihrer kulfereilea Eigenart zu fördern."
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Würde ein Judcnstaat, unabhängig oder dem Sultan unterthan, in Palästina etabliert werden, so würden die Juden der ganzen Welt an ihm ein besonderes Interesse nehmen, aus denselben Gründen, die ihren Patriotismus gegen ihre jetzigen Vaterländer inspirieren." … Eine fixe Zeit wäre unsererseits auch nicht für die Ausübung des Schwesterndienstes bestimmt, wenn es ausgeschlossen wäre, dass eine oder die andere Dame auf Vereinsunkosten eine kleine Lust- oder Studienreise nach Palästina unternehmen möchte. Mit den Kosten der Beförderung nach dem heiligen Lande und der Ausbildung steht daher eine Minimaldienstzeit von zwei Jahren doch wohl im Einklänge.
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Türkei14 über Verschäi-ßöfigen des Verbotes de| Einwanderung von Juden nach Palästina. fffv > % § Die Mittheilung hat folgenden Wortlaut: O. M. Die kürzlich signalisierte .Verfügung der Pforte, welcher zufolge siel) die, sei es $i HaruJelszwecken oder als Pilgernach P a 1 ä s t i n a b^gebgiiden Israeliten daselbst nicht länger als drei Mtuiäle aufhalten dürfen, bildet, wie man uns aus Consta iict i mg p e 1 berichtet, die Fortsetzung einer seit Jahren eingeleimten Actiori, die auf die Verhinderung der dauernden Niederlassung auslandischer Juden in der bezeichneten Provinz abzielt. … Der hierdurch im Hinblicke,auf die zionistische Bewegung gerrährte Argwohn konnte die Pforte in der auf *die Verhinderung einer grösseren Judeneinwanderung gerich- telen Tendenz selbst^erstäfrdlfch nur bestärken, was sich in : dem Umstände deutlich g«teug ausspreche, dass es mit allen : erwähnten Massre^In ß^ciell auf die Fernhaltung der Israeliten von Palästina Abgesehen ist. Es handelt^ /'wie man sieht, keineswegs um irgendwelche positive" öder neue Mittheilnngen, sondern nur um eine Gombination von aus Constantinopel datierten Meinungen wonach, die türkische Regierung "V?
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. — Die jüdischen Reichsratsabgeordr.eten in Oesterreich seit 1867. — Jüdische Einwanderung nach Palästina im zweiten Halbjahr 1908. III. Literatur. Jahrbuch der Statistik. — Jüdische fragen. — Palästina. Nachdruck der Abhandlungen ist nur mit besonderer Genehmigung des übrigen Inhalts nur mit vollständiger Quellenangabe gestattet.
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December wurde am hiesigen Platze die von den Colonisationsvereinen „Esra" veranstaltete Palästina-Ausstellung vor einem zahlreichen, geladenen, auserlesenen Publicum durch einen feierlichen Act eröffnet. Herr Rechtsanwalt Plotke wies in seiner Eröffnungsansprache auf die hohe Bedeutung dieser Ausstellung hin, welche den Juden die Resultate der noch jungen jüdischen Colonien in Palästina vor Augen führen soll. … Weise gefördert haben, wovon die hier ausgestellten Erzeugnisse der jüdischen Ackerbauer und Handwerker in Palästina ein so beredtes Zeugnis ablegen! — Der Redner schloss seine officielle Eröffnungsrede mit einem dreifachen Hoch auf Se.
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Es wurden dabei unter anderem die Beschlüsse gefasst: an hebräischen Spracheursen theilzunehmen und im Sinne der Resolution III des Zionistentages zur Lage der jüdischen Colonisten und Arbeiter in Palästina vorzugehen. Ungarisch-Hradisch. Montag den 8. d. M. veranstalteten die jüdisch-akademische FerialVerbindung „Achiwah" und der Einzel vorein „Zion" eine Passah-Feier im grossen städtischen Redoutensaale. … Wie Ihnen bekannt sein dürfte, hat der Erste österreichische Zionistentag in Olmatz, geleitet von der Erkenntnis, dass die politischen Zionisten berufen sind, den Pionnieren des Zionismus, den nothleidenden jüdischen Colonisten und Arbeitern in Palästina, zuhilfe zu kommen, nachstehende Resolution gefasst: „Alle zionistischen Vereine Oesterreichs werden aufgefordert, in kürzester Zeit Versammlungen und gesellige Abende, welcher Art immer, nicht nur an den Sitzen der Vereine selbst, sondern auch ausserhalb derselben, zu veranstalten, deren Reiherträgnis den nothleidenden Arbeiterfamilien in Palästina zuzuwenden ist.
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Am Schlüsse forderte der Redner die Anwesenden auf, angesichts der gegenwärtigen Verhältnisse in Palästina nicht die Hände in den Schoß zu legen, sondern mit aller Kraft an der Verwirklichung unseres hohen Zieles zu arbeiten. … Geyer in einer zahlreich besuchten Volksversammlung in Kimpolung über den „Sprachenstreit und das Schulwerk in Palästina". Nach der Rede wurde eine Sammlung für das Schulwerk eingeleitet, die vorläufig 115 Kr. ergab. Die Sammlung wird eifrig fort- Jüdischer Kulturfonds „Kedem“ Spenden-Ausweis 10.
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Mt. 19 DIE :lt 471 Der Jüdische Nationalfonds istjdaxu bestimmt, in Palästina Grvnd und Boden als unveräußerliches Eigentum des jüdischen Volkes Mt erwerben. Vom V. Zionistenkongreß im Jahre 1901 gestiftet, hat er bereits die Höhe von eirca 4 Millionen Mark erreicht. … April d- Js. eingegangen und in der „Revue Israelite“, Athen, detailliert ausgewiesen . . Frs. 633.95 — Palästina. Durch die A. P. C. in Jerusalem eingegangen und in Nr. 17 von „Erez Israel“ detailliert ausgewiesen.Frs. 566.10 — Nordamerika.
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JARDENI : Moses (Zum zehnten Todestage Theodor Herzls) . . 692 HERMANN BAHR: Erinnerung . . 693 ADOLF STAND : Theodor Herzl . . 694 Zionistischer Zentralfonds .... 696 Palästina-Rundschau ..699 Weltchronik.701 Aus der Bewegung.703 Literarische Rundschau.705 Mitteilungen des Hauptbureaus des J.
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Eine Gefahr wäre es, wenn die Zionisten bei irgendeiner wichtigen Gelegenheit den Zionismus ausseracht Hessen. Sir Samuel M o n t a g u war einen Monat in Palästina, und dieser kurze Aufenthalt genügte ihm zur Abgabe eines Urtheiles, wonach das Land "sich nicht für die Ansiedlung der Juden eigne. Anerkannte Autoritäten aber haben über dieses Land ein ganz entgegengesetztes Urtheil gefällt. Der Grund, weswegen Palästina sich nicht für die Besiedelung mit Juden eignen soll, ist. dass das Land angeblich ungesund und unfruchtbar sei. Das wäre ein sehr gewichtiger Einwand, wenn er irgendwie begründet wäre.