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  1. 1929-11-07 · Heft 99 (7.11.1929) · page 2

    Gedenktag der Balfour-Deklaration kann uns sicherlich nicht so festlich stimmen, wie in den früheren Jahren. Die traurigen Ereignisse in Palästina sind noch in viel zu frischer Erinnerung, als daß sie uns das Verhalten der Palästina-Administration vergessen lassen. … Glauben Sie es mir, Ihrem aufrichtig Ergebenen Balfour.» Palästina-Aussprache im englischen Parlament Am Dionstag, den 29. Oktober, kam es im Unterhaus zu einer kurzen Aussprache über die Lage in Palästina.

  2. 1930-08-21 · Heft 139 (21.8.1930) · page 6

    Wien, im August 1930. fceo Funk und Familie Großteil der Juden an ihren nationalen Traditionen mit einer Zähigkeit festhalte und innerlich mit Palästina verbunden ist. Er ist überzeugt, daß es möglich sei, die Juden als ein nomadisches Volk, das über bewegliche Vermögenswerte verfügt, innerhalb der kürzesten Zeit nach Palästina zu bringen. Die Juden könnten sich nicht nur in Palästina, sondern auch in den angrenzenden Gebieten ansiedeln und so die Möglichkeit haben, große Teile ihres Volkes dorthin zu bringen.

  3. 1930-03-27 · Heft 119 (27.3.1930) · page 4

    Nach den letzten Nachrichten haben die Zionisten die Beschlußfassung erwirkt, wonach die Exekutive der Agency bis zur nächsten Sitzung im Oktober aus acht Zionisten und vier Nichtzionisten bestehen solL In der Abendsitzung sprachen R a p p i n und Julius Simon über Koionisationsfragen, Ussischkin über den Bodenraarkt in Palästina. Alle Redner stellten fest, daß Palästina jährlich 50.000 Juden aufnehmen könne, und forderten auf dieser Grundlage die Einleitung einer großen Immigration nach Palästina. .Wichtige Erklärung Macdonalds im Unterhaus London, 24. … In kultureller und konfessioneller Hinsicht verlangt der Sejmklub: Oeffentlichkeitsrecht für Lehrerseminare, allgemeine Schulen und Fachschulen mit herbräischer oder jiddischer Vortragssprache. Thomas Mann in Palästina Jerusalem, 23. März. (J. T. A.) Der deutsche Dichter Thomas Mann ist soeben, aus Kairo kommend, in Palästina eingetroffen.

  4. 1965-04-15 · 2112 (15.4.1965) · p. [Seite 9]

    ten- Eir hatte Besprechungen mit Weizmann auch | mit Jabotinskv und im Unterhaus wehrte er heftige Angriffe gegen den Zionismus und gegen ein jüdisches Palästina ab. Im Jahre 1936 sprach er gegen den Vor schlag zur Bildung eines gesetzgebenden Rates m Palästina. Seine Rede — nicht die „einzige Hoffnung der Juden“ zu zei stören — begrub diesen gefährlichen An. … Mehrmals sah er Weizmann und versprach, dass er nach dem Krieg auf der Friedenskonferenz, Vorschläge über ein jüdisches Palästina bringen werde- Aber nach dem Weltkrieg wurde C- R. Aftlee Mi. nisterpräsident, und Ebnest Bevin wurde Aussenminister.

  5. 1937-01-12 · Heft 622 (12.1.1937) · page 3

    Kommission die Vernehmung von Zeugen nach ihrer Rückkehr aus Palästina in London fortsetzen werde. Es würden Winston Churchill, Lord Swiuton, der Minister für die Dominien und ehemalige Kolouienminister Malcolm MacDonald sowie Sir Herbert Samuel, ehemaliger High Commissioner von Palästina, als Zeugen erscheinen. … Shaw, will die „Errichtung des Jüdischen Nationalheims in Palästina" als eine Gefahr für den Frieden bezeichnen. Palästina ist also in seiner Auffassung eine Art Großbritannien, das durch Schaffung einer jüdischen Provinz zu dauernder Unruhe verurteilt wäre.

  6. 1921-12-06 · Heft 97 (6.12.1921) · page 2

    Fortsetzung der politischen Aktionen zwecks endgültiger Festlegung unserer An- Sprüche auf Palästina, Sicherung der bereits bestehenden Positionen in Palästina im weitesten Sinne, insbesondere Schutz des Jischub im Sinne der bereits gefaßten Be- Schlüsse, Erringung unbeschränkter rechtlieber Möglichkeiten für eine große Ein- Wanderung nach Palästina und Besiedlung des Landes. ß. … Schlusses des Karlsbader Zionistenkongresses als Führer der zionistischen Delegation, die sich zum High Commissioner Herbert Samuel begibt, nach Palästina reist. Vor seiner Abreise aus London soll Oberrabbiner Chajes im englischen Kolonialministerium in Sachen der Einwanderung nach Palästina vorsprechen.

  7. 1935-03-19 · Heft 435 (19.3.1935) · page 3

    An diesem Streit und seinen Folgewirkungen litt lind leidet noch heute die zionistische Organisation. Man denke an das stolze Wort: „Palästina muß so jüdisch werden, wie England englisch ist“, an den jüngst wieder aufgetauchten Plan vom siebenten Dominion Palästina, an den defätistischen Satz: „Ich glaube nicht an den Judenstaat! … Die Frage des Ortes der endgültigen Beisetzung Theodor Herzls in Palästina ist noch nicht geklärt. Hierüber wird bei der am 27. März beginnenden Sitzung des Aktionskomitees ein Beschluß gefaßt werden.

  8. 1927-11-01 · Heft 87 (1.11.1927) · page 3

    November stattfinden, damit Dr. Weizmann, der gegenwärtig in Palästina weilt, ihm beiwohnen kann. Ehrengast der Veranstaltung wird Lord Baifour sein, von den Persönlichkeiten, die ihr Erscheinen an- . … Weizmann und B i a 1 i k haben die amerikanischenZionisten telegraphisch gebeten, alle Anstrengungen zu machen, um die amerikanischen Beiträge für das Schulbudget zu erhöhen. Britische Gäste in Palästina Je ru sa 1 e m , 28. Oktober. (I.T. A.) Sir James Hope, der ״Denuty Speaker־“ (Vizepräsident) des englischen Unter- Hauses, der gegenwärtig in Palästina weilt, besuchte die Stadt Haifa und die jüdischen Kolonien im Emek Jesreel. ln einem Gespräch mit Pressevertretern sagte er, die jüdische Arbeit in Palästina habe auf ihn einen starken Eindruck gemacht.

  9. 1922-10-24 · Heft 84 (24.10.1922) · page 1

    X. 1922 ״Oasaler Programm•' Buir Ä&dfadla In London Transjordanien and Palästina (J.P.Z.) London, 16. Oktober. Emir Abdulla von Transjordanien, •der Bruder des Königs Feissal, ist jnm Sonntag in London angekommen, wo er mit der englischen Regierung ein neues Statut für Trans״ jordanien besprechen will. … Diese Pogrom* Propaganda in der Hauptstadt des Landes wird mit den Drohungen des Ministers Pctrulis in Zusammenhang gebracht. Die Einbörgerungs-Aktion in Palästina Bekanntlich gibt die •unlängst für Palästina veröffcntliclite Verfassung das Wahlrecht mir den palästi* nensLschen Bürgern.

  10. 1930-03-28 · 13 (28.3.1930) · p. Seite 180

    Jahrhunderts hatte die Idee der Rückkehr der Juden nach Palästina in führenden Persönlichkeiten (George Eliot, Laurent Oliphant u. a. m.) einflußreiche Vorkämpfer gefunden. Benjamin Disraeli (Lord Baconsfield) stand ihr sympathisch gegenüber. … Während des Weltkrieges propagierte das „British Palestine Committee“, dessen Zentrum Manchester war, die Schaffung einer Heimstätte für die Juden in Palästina unter britischer Oberhoheit. Diese Idee fand die Sympathien der damaligen führenden Staatsmänner Englands wie Balfour, Lloyd George, Lord Robert Cecil, des früh verstorbenen Sir Mark Sykes.

  11. 1927-11-08 · Heft 89 (8.11.1927) · page 1

    Die zionistischen Fonds sind die Form, in welcher die jüdische Gesamtheit für den Palästina-Aufbau Steuer leistet. Der Palästina-Aufbau ist eine Angelegenheit der jüdischen Gesamtheit, nicht eine Parteisache der Zionisten. … Die Vorgcschichte der Balfour-Deklaration reiche bis ins Jahr 70 nach Christi zurück, und zwar nicht darum, weil die Juden vor diesem Jahre Palästina besessen haben, sondern vor allem deshalb, weil die Juden seit diesem Jahre nicht aufgehört haben, den wirklichen Zusammenhang mit Palästina zu suchen.

  12. 1937-11-03 · Heft 690 (3.11.1937) · page 3

    Jahrhunderts begann und für das Volk der Bibel die Rückkehr nach Palästina forderte. Auch Politiker, wie Lord Shaftesbury und Lord Palmerston waren in dieser Richtung tätig. George E11 i o t schrieb den bekannten Roman „Daniel Deronda“, und Lord Byron seine „Hebräischen Melodien“. Alle Juden, die nach Palästina kamen, standen unter dem Schutz der englischen Konsuln. Die Ohowewe-Zion-Bewegung fand in England neuem zu der nationalen Heimstätte des jüdischen Volkes zu machen.

  13. 1930-03-20 · Heft 118 (20.3.1930) · page 1

    Bett und Verpflegung, fl Für Chafüxlm und Tourlstengesellschaften fl beiondcr»Ermäßigungen. fl Für Einzelreise-nd-e kostet die Fahrt: fl nach Palästina und zurttck fl in der III. Klasse inkl. Kabine und Verfl pflegung bloß österr. Schilling 416.—. fl Auskünfte LloydTriestlno, Wien I, Kärntnerring 6 I ■«■■■BBBflMnEBMBMBMBBHni den ist. … Mit besonderer Genugtuung nahm er persönlich die Eröffnung der Hebräischen Universität in Palästina im Jahre 1925 vor. Noch zu seinen Lebzeiten konnte er währnehmen, mit welcher Liebe und Achtung die gesamte jüdische Welt ihm begegnete.

  14. 1936-10-30 · Heft 604 (30.10.1936) · page 1

    Dokument; auch von praktischer Be? deutung geworden.. Es ist die , Voraussetzung des Palästina-Mandats und seiner, völkerrechtlichen Bindungen; es'ist der Grundstein zum jüdischen Aufbauwerk, das wie ein Wunder von der ganzen Kulturwelt angestaunt und gewürdigt-wird. - Zahlreich und schwer sind-die Widerstände, die . sich der Idee. … Geist der Selbstlosigkeit, welcher die Fiojniere beseelt, und die Opferfreudigkeit der in der Zerstreuung lebenden Juden, für welche das Palästina-Werk von großer sittlicher Bedeutung ist, konnten diesen überraschend günstigen Beginn des zionistischen Palästina-!

  15. 1958-04-01 · 4 (Abril, 1958) · p. Seite 5

    Ben Gurion, wie sich der junge Kolonist David kurz nach seiner Ankunft in Palästina nenen wird, wurde — wie viele seiner jüdischen Altersgenossen — in die Auseinandersetzungen der sehr bewegten Zeit der Aufklärung, der Politisierung der Studentenschaft, der grossen sozialen Erschütterungen hineingezogen; er erlebte das Anwachsen einer nach Ausschreitungen und Verfolgungen drängenden antisemitischen Bewegung in Russland. … Darum zog Ben Gurion Anfang des Jahres 1906 die für ihn einzig mögliche Konsequenz und ging als Landarbeiter nach Palästina, wo er infast allen Teilen des Landes in den verschiedensten Siedlungen tätig war. Er darf sich rühmen, der erste jüdische Schomer (Wächter) gewesen zu sein.

  16. 1937-01-08 · Heft 2 (8.1.1937) · page 4

    Argentinien hat einen sehr guten Boden und die Bedingungen für die Landwirtschaft sind dort bedeutend besse1' als in Palästina. Aber in Palästina arbeiten die Juden mit Enthusiasmus und haben Erfolg; freilich nicht die künstlich gemachten Kolonien, sondern die auf der Basis der großen nationalen Idee nach dem System der Selbsthilfe gegründeten." 1936: Weizmann: „Es sollte einen Ort in der Welt geben, in Gottes weiter Welt, wo wir imstande Kein würden, zu leben und entsprechend unserem Wesen uns zu äußern. … In dem Bericht wird gesagt, der Entschluß der Britischen Regierung, ein Jüdisches Nafioualhcim in Palästina zu errichten, sei aus imperialistischen Mo.ivcn heraus zustande gekommen. Das britische Mandat über Palästina sei ein imperialistischer Schachzug gewesen, um den Weg nach Indien zu schützen, das östliche Mittelmeer zu kontrollieren und das Oel von Mossul zu bewachen, welches durch, die Röhrenlinie nach Haifa fließe.

  17. 1930-04-04 · Heft 133 (4.4.1930) · page 1

    Die Unruhen waren keine Revolte gegen die engllcbe Regierung In Palästina* Der Bericht beschiäftigt sich dann <m{ zdondstisclhen Besch wer dem und steilH fest, daß der Beweis nicht geliefert ist. wonach der Muftd von Jerusalem die Unruh e n an«« z ei ißtt habe, um sdch i-n seiuer StöHumg zu behaupten. … Nachdem die Uraruihen ausgebrochen sind, hat der Muifti mi't der Regierung zusiaiwmein gewirkt, um dde Ordnung wieder herzusiteiüen. Dde arabische Exekutive in Palästina hat gleichfalls keinerlei Vorbereitungen fürdas Hervorrufen von Unruhen getroffen. Einige MütgUeder der Exekutive hahen zweifellos sich am der Propaganda unter der umgefoiddeten Bevölkerung beteiiliigt.

  18. 1937-06-18 · Heft 48 (18.6.1937) · page 18

    (KKL-Kommission unter Vorsitz von Dr. Josef Welss nechstlner soeben erfolgten Rückkehr aus Palästina] 16.30 Uhr: Referat Dp. Georg Josephthai; Die Lage In Erez Jsrae! und der Stand der Palästinapolitik Aussprache Zionistische Vereinigung für Deutschland Gruppenverhand Bayern Gruppenverbandstag Sonntag, 20. … Nevitle Chamberlains ist. i'ml wir :Iltissen das Nachtasyl in einem Palästina ablebncn, aus dem Jerusalem und Haifa und das ganze Stück heiausgeschnitten sind, in das Jehoschua die Juden geführt hat.

  19. 1937-11-03 · Heft 690 (3.11.1937) · page 4

    Die Leistungen des Keren Hajessod (Palästina- Gr ündungs-Fonds) ais des Hauptinstrumentes der nationalen Aufbauarbeit in Palästina, sind mir wohl bekannt, und ich bin überzeugt, daß in den kommenden Jahren das jüdische Volk selbst, das bisher sämtlichen Anforderungen, die an es gestellt worden sind, in so mustergültiger Welse entsprochen hat, auch weiterhin alle Klüfte daran wenden wird, um sein Unternehmen zu einem erfolgreichen Abschluß zu bringen. … Singermann. Sodann führte Herr Adolf Böhm folgendes aus: In Palästina wurde uns von der Peel-Kommission das zugesproehen, was wir durch eigene Arbeit uns erworben haben. Die großen Chancen, die nach der Balfour- Deklaration bestanden, bat unser Volk nicht ausgenützt.

  20. 1930-04-01 · 1 (1.4.1930) · p. [Seite]

    Freund der Juden und Verkünder der Deklaration über die Schaffung eines Nationalheims für das jüdische Volk in Palästina, ist am Mittwoch, den 1». März, morgens. im 82. Lebensjahre verstorben. Lord Balfour. der bis zu seinem 81. Lebensjahre öffentlich tätig und von unerschütterlicher Gesundheit war. erkrankte, als er bei seinem Bruder. … Jahrestages der Behörde erlassenen Appell zur Aufbringung von 50000 Pfund zwecks Deckung des Defizits und der laufenden Bedürfnisse nicht so lebhaft war. wie erwartet wurde. 1929 war ein schlechtes Handels- und Börsenjahr. dazu kommt. - daß der Palästina- Notfonds das Interesse absorbiert hat. Viele Spender mußten ihre Beiträge einschränken, andere wiederum gaben edelmütige Zeichen von Opferwilligkeit: es ist zu hoffen, daß auf Grund des Appells etwa 52 000 Pfund aufgebracht sein werden.