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  1. 1910-03-18 · Heft 11 (18.3.1910) · p. Seite 10

    Frankfurt a. M. Es gibt kein besseres Agitations- Mittel für Palästina als Palästina selb. Und wenn alle Juden das Land selbst in seiner paradiesischen Schönheit sehen würden, sie würden — glaube ich — Zionisten werden. … Herr Heß machte gegenüber den Ausfüh rungen des Referenten darauf aufmerksamdaß auch in Palästina Verstöße gegen die Religion Vorkommen, wie er es aus eigener Erfahrung bezeugen könne. Ihm hielt Herr G o i t e i n entgegen, daß jedenfalls in Palästina die Möglichkeit gegeben sei, religiös zu leben, während in der Diaspora das Leben die Beobachtung der Gesetze sehr erschwert, man denke nur an die Schwierig feit der Sabbatbeobachtung.

  2. 1920-09-03 · 25 (3.9.1920) · p. Seite 3

    Der Bodenkauf in Palästina durch Juden soll bei einem offiziell anerkannten, unter der Kontrolle der Zionistischen Organisation stehenden Institut zentralisiert werden. 6. … Palästina wird genug Einwanderer finden. auch .wenn das Geld für die Hebung der produktiven Tätigkeit der Juden in den europäischen Ländern verwendet werden wird.

  3. 1909-08-20 · 34 (20.8.1909) · page 9

    Wir werden Gelegenheit haben, die jüdische Solidarität auf dem Plane zu sehen. So wollen wir wenigstens hoffen! Brief aus Palästina Bestattung des Herrn Aron Vecht in Jaffa (Wir haben bereits in der letzten Nummer einen kurzen telegraphischen Bericht über die Bestattung Aron Vechts veröffentlicht Nachstehend bringen wir den ausführlichen Bericht unseres Jaffaer Korrespondenten.) … Eine große Volksmenge versammelte sich hier zur angekündigten Stunde, um diesem ersten großen Zionisten, der als Toter zur dauernden Niederlassung nach Palästina gekommen ist, die letzte Ehre zu erweisen. Im Hospital hielt in Vertretung des abwesenden Rabbiners Kuk der Dajan Reb Joseph Halevy als erster die Trauerrede.

  4. 1920-08-27 · Heft 59 (27.8.1920) · page 5

    Ein Teil der Lehrer muß auch für eine gewisse Zeit nach 'Palästina geschickt werden, um sich dort zu guten Hebraisten I1cranzubild.cn und sicli vom Geiste des Judentums durchdringen zu lassen. … Außer der Emigration nach Amerika macht sich auch eine Emigration nach Palästina bemerkbar. Diese aber trägt einen ganz anderen Clin rakter. Sie ist nämlich keine j\1s!,ive, sondern eine aktive und reiilt die idenlistlsche jüdische Jugend mit, die in Palästina ein jüdisches Staatswesen zu gründen strebt.

  5. 1905-05-12 · 3 (12.5.1905) · p. Seite 19

    Oertlich ist das leicht. Denn das Hebräische ist die für Palästina unumgänglich notwendige Sprache, ebenso wie es für Osteuropa immer nur ein Kunstprodukt sein wird. Das Jüdischdeutsche muss dort immer mehr zur Kultur- und Literatursprache sich auswachsen, wo es jetzt noch die Volks- und Familiensprache der Juden ist. … Wir müssen die falsche Scham ablegen, die wir dem Jüdischdeutschen gegenüber empfinden, müssen vor allem das dessen Seele mordende Schimpfwort Jargon verbannen und einsehen, dass wir ebenso wie in Palästina mit dem Hebräischen in andern Ländern auf Grund des jüdischen Volksdialekts die nationale Zukunft und die stammestümliche Kultur auf bauen müssen.

  6. 1917-10-12 · Heft 38 (12.10.1917) · p. Seite 5

    Er . warnt zugleich einen jeden vor jenen Menschen, welche in die Häuser gehen, unter seinen Namen herumlaufen, indem er nur auf Verlangen kömwt. Seine Butike ist im 1. Gang Nr. 94." s Wau« wurde Palästina verwüstet?' 4kochi im zehnten Jahrhundert wurde Palästina „Der Garten der Welt" genannt, und neben dem Ackerbau wurden darin die feinsten Industrien gepflegt. … Hermann, Zeit 21). gingen noch als NeujahrsglückwunschÄblösungen ein: Dr. Rosenthal, Bad Homburg 10 Mk.; S. Oppenheim 1 M. für Palästina-Rotstandsaktion. Palästina-N otstands-Aktio n. Dr. med. Rofenthal, Bad Homburg, 10 M.; Salo Rotschild, Sandweg 6a, 10 M.; B.

  7. 1919-10-31 · 41 (31.10.1919) · p. Seite 562

    Betreffs der Forderungen an. die , englische Regierung heißt es darin: Der geographische Begriff Palästina muß nach den tradi ionellen Grenzen festgesetzt werden, und man darf auf keinen Fall zulassen, daß die Grenzen des Landes irgendwie geschmälert werden. … Es ist eine Ironie und beleidigend für uns', wenn man uns sagt: „Palästina gehört euch" und gleichzeitig uns die Grenzen schließt. Aller Boden, der bisher der türkischen Regierung gehört hat, muß jüdischnalionaies Eigentum werden.

  8. 1937-11-05 · Heft 88 (5.11.1937) · page 14

    Freie Hinreise, nach 2jährigcr Tätigkeit auch freie Rückreise. — Ausführliche Bewerbungen, nur auf Luftpostdiinnpapicr, Zeugnisabschriften, Lebenslauf und Paßpboto werden weitergeleitet durch die Jüdische Gemeinde, Berlin SW 19, Lindenstraße 48/50. Ermäßigung der Fernsprechgebühren nach Palästina. Vom 1. November an sind die Gebühren im Gesprächsaustausch mit Aegypten, Irak, Palästina und Syrien um 10 bis 12 RM. je Einheit von drei Minuten Dauer herabgesetzt worden. Sie betragen künftig z. B. mit Palästina 67 RM. Für jede weitere Minute wird ein Drittel mehr erhoben. Gleichzeitig wird die in gewissen Fällen zu erhebende Bcuachrichtigungsgebühr um 1,50 bis 2 RM. ermäßigt.

  9. 1905-07-07 · Heft 27 (7.7.1905) · page 1

    Bodenheimer Der Zionismus erstrebt fQr das jüdische Volk die Schaffung einer öffentlichrechtlich gesicherten Heim- Stätte in Palästina. ..! (Baseler Programm.) Aus der Bewegung Posen. Breslau. Beuthen. Stettin. Mainz. Nationalfond Briefkasten der Redaktion Feuilleton Ararat Von Dr.

  10. 1932-09-15 · 18 (15.9.1932) · p. Seite 276

    Das Zweite, was mir eine besondere Schau der israelitischen Geschichte ermöglichte, ist ein zwanzigjähriges Leben in Palästina. Der alte Orient lebt noch im heutigen, und was wir in den alten Büchern lesen, gewinnt unmittelbare Verständlichkeit durch das, was wir in Palästina täglich um uns erleben.

  11. 1925-03-13 · 11 (13.3.1925) · p. Seite 176

    Benjamin von Tudela ist der erste Vertreter der geographischen Wissenschaft im Judentum. Er wurde durch seine Reise nach Palästina, Mesopotamien, Persien und Ägypten be< rühmt, auf Grund deren er die Geographie um zahlreiche nicht oder nicht mehr gekannte Tatsachen bereicherte. Seine Reise trat er im Jahre 1160 von Saragossa aus an, durchwanderte das südliche Frankreich, Italien, Griechenland, Cypern, Cilicien, Palästina, Mesopotamien, das Kalifat und Persien. Hier trat er über das Indisch-Arabische Meer und die Küstenstädte von Yemen die Rückreise nach Ägypten an, von wo er über Sizilien in die Heimat zurückkehrte.

  12. 1905-04-19 · Heft 16-17 (19.4.1905) · page 1

    Akademisches Arbeitsamt Von Felix Theilhaber Das Blutmärchen Von Simon Grün Aus der Bewegung Der Zionismus erstrebt för das Jüdische Volk die Schaffung einer öffentlichrechtlich gesicherten Heinistä::e in Palästina. (Baseler Programm.) Rundschau Aus Russland Jüdische Massenauswanderung Das Nachtasyl und die A. J. A. Arische Intelligenz Von Beerseba bis Dan ....

  13. 1928-03-29 · Heft 13 (29.3.1928) · page 3

    Hersch absichtlich, daß mit der zunehmenden Einwanderung der Juden nach Palästina und mit der infolge derselben zu verzeichnenden gesteigerten Zivilisation und Verbesserung der wirtschaftlichen Lage der nichtjüdischen Bevölkerung ein Rückgang ln der Geburtenzahl der Nichtjuden eintreten muß und eintreten wird? … Wie wir bereits berichtet haben, wurde der in Brüssel stattgefundenen Tagung der Minoritätenkommission der Union der Völkerbundligen von den Delegierten der jüdischen Ligen in Palästina, Oesterreich, der Tschechoslowakei und Bulgarien ein Memorandum über die letzten Vorgänge in Rumänien überreicht, das bei der im Juli d.

  14. 1934-08-09 · Heft 32 (9.8.1934) · page 5

    Der Verfasser fragt, 1. ob nicht die „Verbeugung", die die „Anerkennung" der von den Zionisten in Palästina geschaffenen areligiösen Tatsachen bedeute, uns zu „Mitschuldigen an dem historischen Verbrechen, das heute in Erez Jisroel geschieht, mache." 2. … Gewiß: ich behaupte, daß die Vorsehung der zionistischen Bestrebung, in Palästina eine nationale Heimstätte für das jüdische Volk zu errichten, durch den Weltkrieg, durch die aus seiner Konstellation hervorgegangene Balfour-Deklaration und durch die Ereignisse der Nachkriegszeit in einer geradezu ins Auge springenden wunderbaren Art zu Hilfe gekommen ist, Ich fciehe daraus die Folgerung, daß wir nicht damit rechnen dürfen, es werde sich der Zionismus als eine vorübergehende Erscheinung erweisen, daß wir vielmehr das jüdische Nationalheim in Palästina und seine notwendigen Rückwirkungen auf die ganze Gola als eine von der Vorsehung dem thoratreuen jüdischen Volk gestellte Aufgabe erkennen müssen, deren Lösung wir nicht ablehnen, sondern beherzt und entschlossen in Angriff nehmen sollen, da wir sonst die Gefahr laufen, daß sie ohne uns und gegen uns, also falsch, gelöst wird und der Sache G'ttes auf Erden, von uns im Stich gelassen, unermeßlichen Schaden zufügt.

  15. 1906-07-06 · Heft 26 (6.7.1906) · p. Seite 2

    .- Der diesen Schwur in jenem heiligen Moment gesprochen, hat Palästina nicht verraten. Palästina war ihm heilig, aber auch sein Volk teuer und lieb. Theodor Herzl sagte: Die Rückkehr der Juden zum Judentum und ins Land ihrer Väter ist die zu ersehnende Station in der Geschichte des Golus; um die Station zu erreichen, inuß man jedoch noch einen großen und langen Weg zurücklegen. … Ihr Judentum war primitiv. — Als Hero Frar^furter Israelitisches FavülsenLüÄ. anerkannten sie Josua den Sohn von Nun, ErobÄer von Palästina.! Nach glücklichen und erfolgreichen Kämpfen gegen Römer und Byzantiner und nachdem eine berbcrische. Nation organisiert war, gründeten diese kriegerischen Juden das erste afrikanische Mich.

  16. 1905-06-07 · 7 (7.6.1905) · p. Seite 54

    Während mein Aufsatz im LITERATURBLATT No. 2—4 sich bereits unter der Presse befand, ging mir ZEITSCHRIFT DES DEUTSCHEN PALÄSTINA-VEREINS Bd. XXVIII, Heft 2 und 3, zu, dlie eine Besprechung meiner Editions des R. Benjamin bringt, aus der Feder des Herrn Prof.

  17. 1921-01-01 · Heft 7 · p. 419 · Der jüdische Wucher und der Judenhaß

    Dem Bekanntenkreise Karl des Großen gehörte ein solcher jüdischer Großkaufmann an, der öfter Palästina zu besuchen und von dort Kostbarkeiten zu bringen pflegte13). Wegen der internationalen Beziehungen sicherlich ließ Karl der Große an der Gesandtschaft, die er im Jahre 787 an den Kalifen Harun al Raschid schickte, auch einen Juden teilnehmen.

  18. 1890-12-15 · Heft 18 (15.12.1890) · p. Seite 7

    Der Correspondent ver ügt über eine beißende Ironie; leider sind seine Bemerkungen nur allzu oft vollständig gerechtfertigt. (Jüdische Urbevölkerung in Palästina.) Der bekannte Arabieiircisende Dr. Eduard Glaser veröffentlicht in der „Allgemeinen Zeitung des Judenthums" seine Ansicht, daß die von der „Hazefirah" in die anderen jüdischen Blätter (auch in die „Selbst- Emancipation") -übergangene Mittheilung von dem jüdischen Araberstamme „wiad el sechur" in Transjordanicn, völlig unbegründet und als Märchen zu betrachten sei. … Wir sind mit dem Namen, seiner fremden Herkunft wegen (trotz des Hebräisch) nicht zufrieden, wünschen aber nun, wo er gewählt ist, daß die Colonisten wirklich Jordanswächter werden sollen. (Unsere Colonisten) in Palästina erweisen sich als tüchtige, ganze Männer. Wie wir in der „Jüdischen Volkszeitung" lesen, brach am 4. v. M. in einem arabischen Dorfe unweit der Colonie „Jessud hamaaleh" ein großes Feuer aus.

  19. 1891-10-09 · Heft 41 (9.10.1891) · p. Seite 4

    . — Joseph Halevy von Paris, der bekannte Gelehrte und Weltreisende, war vor Kurzem in Palästina. Während seines Anfenthaltes in Jerusalem berieth er mit den Spitzen der jüdischen Gemeinde, wie die Lage der Juden in Jerusalem verbessert werden könnte. Es wurde ihm folgende Auskunft, über die er in Paris zu berichten versprach: Es wäre nothwendig, Häuser für die armen Jud en zn bauen nnd die Wohnungen gegen.einen sehr geringen Zins zu ver miethen, eine Leihbank zu wohlthätigen Zwecken gu gründen, die ohne Zinsen leihen würde, und Kolonien, wo junge Leute die Landwirthschaft lernen sollten, um dereinst tüchtige Landwirthe zu werden. — Herr Scheid, der im Aufträge des Barons Rothschild Palästina besucht hat, richtet ein Schreiben an die Redaktion der „Archives isrcrelites", in welchem er die vielfachen günstigen Berichte über die palästinensischen Kolonien als Uebertreibung kennzeichnet. — Nach einer Meldung der „Ephimeris" in Athen ans Korfu hat die Untersuchung betreffs der daselbst stattgehabten antisemitischen Unruhen ergeben, daß das Kind, dessen Tod die Unruhen veranlaßt haben sollte, jüdischer Abstammung war nnd sich bis zu seinem Tode bei jüdischen Verwandten aufhielt.

  20. 1932-01-01 · Heft 3 · p. Seite 249 · Nachwort zum Jüdischen Lexikon [Rezension]

    (Nb.: Die Gesellschaft für Geschichte und Ethnographie in Palästina (Jerusalem) ist überhaupt nicht erwähnt.) GomperSj Samuel — kein Wort, daß G. zunächst die j. Arbeiterbewegung wie überhaupt alle j.