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Ist in Palästina in der Tat eine neue nationaljüdische Kultur entstanden, welche als Anziehungspunkt für die in der Diaspora lebenden Juden wirken und ihnen ein Heim sein könnten, welches sie dort vermissen, wo sie formell Staatsbürger sind? … Wenn das, was heute im Schuiwerk vergeht, weiter fortgesetzt wird, dann schaffen wir in Palästina zwei bis drei jüdische Völker und zwei bis drei jüdische Kulturen, die nicht mehr als die formale, Gemeinsamkeit in der hebräischen Sprache verbindet."
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Nun erhalten wir von einem hervorragenden Techniker Palästinas folgende Zuschrift, Welch« die Mißwirtschaft an dieser Anstalt, welche einst 4er .Stolz des jüdischen Palästina war, schildert: Geehrte Redaktion! Zu Ihrem Artikel in der Nummer vom 26. Mai d. J. über die Zustände am Technikum in Haifa wäre zu bemerken, daß Ihre Angaben Über die Mißwirtschaft und die Unfähigkeit des Herrn Direktors Kaplansky, dieses Institut zu leiten, völlig zutreffen. … Hiermit habe ich Ihnen einen Ausschnitt, leider ist es nur e i n Ausschnitt, der Lage einer der wichtigsten Anstalten in Palästina gegeben. Das.-alles geschieht, well die allmächtige linke Arbeiterpartei einen . Posten für einen ihrer Führer brauchte und die „allgemeinen" Zionisten, wie immer, auch diesmal Ja. und Amen sagten.
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Josef S c h I e s i n g e r (X X F X Jordaniae) besprach die national-kulturelle Frage und wies die Notwendigkeit der nationalen Erziehung in der Diaspora und Palästina nach. Beide Referenten ernteten allgemeinen Beifall der Versammlung. In der anschließenden Debatte zeigte sich erfreulicherweise eine Uebereinstimiming in den wichtigsten Fragen, die gegenwärtig die zionistische Weltorganisation bewegen.
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Sogar die nichtjüdischen Beamten der ausländischen Postanstalten, so führte Redner als merkwürdiges Beispiel an, seien ge- /.willigen, sich im Dienste der hebräischen Sprache zu bedienen. Eine starke Einwanderung nach Palästina müsse gefördert werden; allerdings dürften die Einwanderer sich nicht umstiirzlcrisclien Bewegiingen ansclilicßeu und etwa für fremde Staaten Propaganda machen, sondern sic müßten das türkische Bürgerrecht erwerben und sich als loyale türkische Staatsangehörige fühlen und beweisen.
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Wir setzen un• serem verewigten Führer kein Denkmal aus Erz oder Stein, sondern wir wollen ihm durch den Oelbaumwakl in Palästina, der seinen Namen trägt, ein lebendes Denkmal errichten, das von unserer Liebe und Ver• elirung zu dem großen Toten den späteren Geschlcch• tern Zeugnis abiegen soll.