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…n ein weites, spärlich möblirtes Zimmer, in dessen Mitte ein aufgedecktes Bett an einem Schreibtische steht. Hier sitzt Georg Brandes, von einer mehrmonatlichen schweren Krankheit noch nicht völlig genesen, und liest Correcturen. Mein Gewissen regt sich…
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…9 Litterarisches und Miscellen. 640 Zur Charakteristik der Berliner Judenschaft seien aus des jüdischen Schriftstellers Walter Rathenau (Pseudonym W. Hartenau) Buch „Impressionen" (Verlag von S. Hirzi-Leipzig) folgende Worte aus der Einleitung mitgeteilt:…
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…vellenbuch „Galizien" (4. Auflage) . Fünf Jahre lebte Blumenthal in Berlin und war dort eine Zeitlang Redakteur der von Georg Brandes und Werner Sombart herausgegebenen Zeitschrift „Morgen". Dort lernte er Arthur Landsberger kennen, mit dem gemeinsam er…
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…rlich von der jüdischen Bevölkerung, die ihrer wucherischen Geschäfte halber im Rheinland verhaßt war, abzurücken". Bei Walther Rathenau, der allerdings in einem späteren Bande ausführlich zu würdigen sein wird, fällt Herkner eine — „wahrscheinlich unbewuß…
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…ertwende an beherrscht hätte, so ist das nur ein Zeichen ihrer Unkenntnis. Welchen jüdischen „Kopf" der Zeit außer etwa Theodor Herzl darf man denn liberalistisch nennen? Der „Ismus" Herzls, der nur von politischem Belang war, wurde kulturell durch Acha…