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  1. 1929-11-07 · Heft 99 (7.11.1929) · page 2

    Gedenktag der Balfour-Deklaration kann uns sicherlich nicht so festlich stimmen, wie in den früheren Jahren. Die traurigen Ereignisse in Palästina sind noch in viel zu frischer Erinnerung, als daß sie uns das Verhalten der Palästina-Administration vergessen lassen. … Glauben Sie es mir, Ihrem aufrichtig Ergebenen Balfour.» Palästina-Aussprache im englischen Parlament Am Dionstag, den 29. Oktober, kam es im Unterhaus zu einer kurzen Aussprache über die Lage in Palästina.

  2. 1930-03-27 · Heft 119 (27.3.1930) · page 4

    Nach den letzten Nachrichten haben die Zionisten die Beschlußfassung erwirkt, wonach die Exekutive der Agency bis zur nächsten Sitzung im Oktober aus acht Zionisten und vier Nichtzionisten bestehen solL In der Abendsitzung sprachen R a p p i n und Julius Simon über Koionisationsfragen, Ussischkin über den Bodenraarkt in Palästina. Alle Redner stellten fest, daß Palästina jährlich 50.000 Juden aufnehmen könne, und forderten auf dieser Grundlage die Einleitung einer großen Immigration nach Palästina. .Wichtige Erklärung Macdonalds im Unterhaus London, 24. … In kultureller und konfessioneller Hinsicht verlangt der Sejmklub: Oeffentlichkeitsrecht für Lehrerseminare, allgemeine Schulen und Fachschulen mit herbräischer oder jiddischer Vortragssprache. Thomas Mann in Palästina Jerusalem, 23. März. (J. T. A.) Der deutsche Dichter Thomas Mann ist soeben, aus Kairo kommend, in Palästina eingetroffen.

  3. 1927-11-01 · Heft 87 (1.11.1927) · page 3

    November stattfinden, damit Dr. Weizmann, der gegenwärtig in Palästina weilt, ihm beiwohnen kann. Ehrengast der Veranstaltung wird Lord Baifour sein, von den Persönlichkeiten, die ihr Erscheinen an- . … Weizmann und B i a 1 i k haben die amerikanischenZionisten telegraphisch gebeten, alle Anstrengungen zu machen, um die amerikanischen Beiträge für das Schulbudget zu erhöhen. Britische Gäste in Palästina Je ru sa 1 e m , 28. Oktober. (I.T. A.) Sir James Hope, der ״Denuty Speaker־“ (Vizepräsident) des englischen Unter- Hauses, der gegenwärtig in Palästina weilt, besuchte die Stadt Haifa und die jüdischen Kolonien im Emek Jesreel. ln einem Gespräch mit Pressevertretern sagte er, die jüdische Arbeit in Palästina habe auf ihn einen starken Eindruck gemacht.

  4. 1937-11-03 · Heft 690 (3.11.1937) · page 3

    Jahrhunderts begann und für das Volk der Bibel die Rückkehr nach Palästina forderte. Auch Politiker, wie Lord Shaftesbury und Lord Palmerston waren in dieser Richtung tätig. George E11 i o t schrieb den bekannten Roman „Daniel Deronda“, und Lord Byron seine „Hebräischen Melodien“. Alle Juden, die nach Palästina kamen, standen unter dem Schutz der englischen Konsuln. Die Ohowewe-Zion-Bewegung fand in England neuem zu der nationalen Heimstätte des jüdischen Volkes zu machen.

  5. 1930-12-23 · Heft 101 (23.12.1930) · page 2

    Der neugewählte Abgeordnete von Whitechapel J a m e s H a 11 hat das vom High Commissioner für Palästina Sir John Chancellor erlassene Verbot der Sonntagsarbeit in den Steinbrüchen von Athlit zum Gegenstand folgender Anfrage im Unterhaus gemacht; Ist dem Unterstaatssekretär für die Kolonien bekannt, daß der High Commissioner für Palästina Instruktionen herausgegeben hat, wonach künftig an Sonntagen an dem Hafenbau von Haifa nicht gearbeitet werden soll? … Weiter erklärte Kenworthy, daß nur wenige Führer der Labour-Party bereit seien, der im Weißbuch über Palästina angekündigten Politik ihre Unterstützung zu leihen. (Vor kurzem hat auch Lord Erleigh erklärt, daß mit der Unterstellung der Verwaltung Palästinas unter das Außenamt zu rechnen sei.; ״England und Palästina" Unter diesem Titel erscheint dieser Tage im.

  6. 1937-01-08 · Heft 2 (8.1.1937) · page 4

    Argentinien hat einen sehr guten Boden und die Bedingungen für die Landwirtschaft sind dort bedeutend besse1' als in Palästina. Aber in Palästina arbeiten die Juden mit Enthusiasmus und haben Erfolg; freilich nicht die künstlich gemachten Kolonien, sondern die auf der Basis der großen nationalen Idee nach dem System der Selbsthilfe gegründeten." 1936: Weizmann: „Es sollte einen Ort in der Welt geben, in Gottes weiter Welt, wo wir imstande Kein würden, zu leben und entsprechend unserem Wesen uns zu äußern. … In dem Bericht wird gesagt, der Entschluß der Britischen Regierung, ein Jüdisches Nafioualhcim in Palästina zu errichten, sei aus imperialistischen Mo.ivcn heraus zustande gekommen. Das britische Mandat über Palästina sei ein imperialistischer Schachzug gewesen, um den Weg nach Indien zu schützen, das östliche Mittelmeer zu kontrollieren und das Oel von Mossul zu bewachen, welches durch, die Röhrenlinie nach Haifa fließe.

  7. 1930-04-01 · 1 (1.4.1930) · p. [Seite]

    Freund der Juden und Verkünder der Deklaration über die Schaffung eines Nationalheims für das jüdische Volk in Palästina, ist am Mittwoch, den 1». März, morgens. im 82. Lebensjahre verstorben. Lord Balfour. der bis zu seinem 81. Lebensjahre öffentlich tätig und von unerschütterlicher Gesundheit war. erkrankte, als er bei seinem Bruder. … Jahrestages der Behörde erlassenen Appell zur Aufbringung von 50000 Pfund zwecks Deckung des Defizits und der laufenden Bedürfnisse nicht so lebhaft war. wie erwartet wurde. 1929 war ein schlechtes Handels- und Börsenjahr. dazu kommt. - daß der Palästina- Notfonds das Interesse absorbiert hat. Viele Spender mußten ihre Beiträge einschränken, andere wiederum gaben edelmütige Zeichen von Opferwilligkeit: es ist zu hoffen, daß auf Grund des Appells etwa 52 000 Pfund aufgebracht sein werden.

  8. 1930-04-01 · 1 (1.4.1930) · p. [Seite]

    Arthur James Balfour. der grolle englische Staatsmann und Philosoph, Freund der Juden und Verkünder der Deklaration über die Schaffung eines Siationalheims für das jüdische Volk in Palästina, ist am Mittwoch, den 19. März, morgens. im 82. Lebensjahre verstorben. Lord Balfour. der bis zu seinem 8t. Lebensjahre öffentlich tätig und von unerschütterlicher Gesundheit war. erkrankte, als er bei seinem Bruder. … Jahrestages der Behörde erlassenen Appell zur Aufbringung von 50000 Pfund zwecks Deckung des Defizits und der laufenden Bedürfnisse nicht so lebhaft war. wie erwartet wurde. 1929 war ein schlechtes Handels- und Börsenjahr. dazu kommt, daß der Palästina- Notfonds das Interesse absorbiert hat. Viele Spender maßten ihre Beiträge einschränken, andere wiederum gaben edelmütige Zeichen von Opferwilligkeit: es ist zu hoffen, daß auf Grund des Appells etwa 52 000 Pfund aufgebracht sein werden.

  9. 1919-03-04 · Heft 17 (4.3.1919) · page 2

    Im Gegenteil, die Chancen haben sich in mancher Hinsicht verbessert, und cs sind nur vielversprechende kti- Zeichen zu bemerken.“ Fr erklärte, die Friedcnskonferenz würde nicht auseinandergehen, ohne nicht alles anzuhören, was die Juden vorzubringen hätten, und sie würde ihre Vorstellungen in Erwägung ziehen und danach handeln. Die südafrikanischen Juden für Palästina Wie bereits in Nr. 14 der ״Jüdischen Rundschau“ gemeldet, wurden auf einer Tagung der Kapstadter Zionisten im November vorigen Jahres wiclvtige Resolutionen betreffs Palästina gefaßt. … November 1917 ein Schreiben erhaltet hat, in dem er die Sympathie der britisclien Regierung für die zionistischcn Forderungen, für das jüdische Volk in Palästina eine nationale Heimstätte zu errichten, zum Ausdruck bringt. Sic hegen nun den Wunsch, aucfi unsere Sympathieerklärung zu erhalten.

  10. 1960-05-03 · 1774 (3.5.1960) · p. Seite 3

    Hechler, Kaplan der englischen Gesandtschaft in Wien hatte schon früher durch biblische Berechnung das Jahr 1897 als den Beginn der Rückkehr der Juden nach Palästina angekündigt. Alle poli- Was ist JET-LINE? Schlank und chic! . . . Die Männer schlanker erscheinen lassen — ist die Devise der neuen Modelinie. … Herzl berichtete darüber auf" dem sechsten Zionistenkongress (1903) und schliesslich wurde Uganda sogar als „Nachtasyl“ abgelehnt. Herzl setzte seine Arbeit für ein jüdisches Palästina fort, aber mitten in seiner Arbeit, kaum 44 Jahre alt, starb er und wurde in Wien begraben. Seine Bestrebungen wurden fortgesetzt und 13 Jahre nach seinem Tode wurde dem jüdischen Volk der „Charter” — die Balfour-Deklaration — gegeben.

  11. 1963-08-18 · 2034 (18.8.1963) · p. [Seite 9]

    Herzl las Bücher von Eugen Duehring, dem Theoretiker des Ras senantisemitismu», und seit dieser Zeit beschäftigte er sich mit jüdischen Problemen. Es ist anzunehmen, dass er schon damals über Palästina in der „Albia“ gesprochen hatte. Man nennte ihn dort „Tankred — Fürst von Galiläa und Antiochia“. „Tankred“ hatte sich während der Kreuzzüge bei der Eroberung von Jerusalem beteiligt, und ,Tankred“ war der Couleurname von Herzl. … Er pflegte zu sagen: „Ohne Je- ' rusalem ist Erez Israel nur; Palästina“. Bereits, als er! dem Comité der „Howtwe 1 Zion“ in Odessa Vorstand, i gründete er einen „Fonds für die Wiederherstellung Jerusalems“, wofür er Sammlungen in aller Welt i veranstaltete.

  12. 1919-04-18 · 16 (18.4.1919) · p. Seite 2

    Spendet für den iüahlfond! JÜDISCHE ZEITUNG Das eherne Nationalisierungsgesetz. Palästina und Diaspora. . Es gibt kaum ein besseres. Zeugnis für die ethische Bedeutung der zionistischen Bewegung, als daß unter den Staatsmännern, die in den letzten Jahren die zionistischen Bestrebungen am tatkräftigsten unterstützt haben, sich-gerade drei Philosoohen befinden.