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  1. 1927-11-15 · Heft 91 (15.11.1927) · page 4

    Es ist unzweifelhaft richtig, wenn Birnbaum ausführt, daß ein Bauernzolus besser ist als ein Krämergolus, daß die Schaffung jüdischer Bauernbevölkerungen in der Diaspora in Zukunft Reserven an Palästina abgeben können, und daß die Lage des jüdischen Volkes keine durchgehende Scheidüng zwischen Palästina und Diaspora, keine Beschränkung nur auf Palästina, sondern im Gegenteil ein lneinanderfügen aller notwendigen Tätigkeit erfordert. Aber Birnbaum selbst gibt zu, daß heute nur Palästina als Oebiet für Verländlichung in Betracht kommt, und er übersieht, daß nur eine gelungene Verländlichung in Palästina Antrieb zu ähnlicher Siedlungstätigkeit in anderen Ländern werden kann.

  2. 1929-12-20 · Heft 100 (20.12.1929) · page 4

    Aegypten, das Land der sensationellen Funde, kann enttäuschen, nicht Palästina, dieser spröde Boden, dem nur weniges abgerungen worden ist. Meier Graefe, dem die Spannung der Erwartung immer fatal wurde, hatte in Palästina glückliche Momente. … Kaum. Denn noch hat der Kitsch, der in Palästina, wie überall in der Welt auch, und ln Kolonialländern besonders, produziert wird, niemand irregeführt, oder nur wenige und nicht lange.

  3. 1927-02-18 · Heft 14 (18.2.1927) · page 4

    Die Broschüre ist mit sehr schönen Bildern ausgestattet, die die Arbeit der Frauen- Organisation in Palästina besonders anschaulich hervortreten lassen. Die Broschüre sollte weiteste Verbreitung in den Kreisen der jüdischen Frauen finden. … In einer redaktionellen Note bemerkt ״Jewish Guardian“, es sei doch auffallend, daß der erste Fall einer nichtjüdischen und jüdischen Zusammenarbeit für eine jüdische Sache in Deutschland dieses Pro Palästina-Komitee ist ״welches, den Mitteilungen der Liberalen zufolge, den deutsehen Juden ihre Staatsbürgerschaft zu nehmen sucht“. — So also werden die Ziele des Pro Palästina-Komitees von den deutsch-liberalen Juden im Auslande dargestellt!

  4. 1933-03-07 · Heft 19 (7.3.1933) · p. Seite 94

    Jüdisches Abendheim der Frauen-Arbeitsgemein- Schaft für Palästina in Charlottenburg, Berliner Str. 27. Geöffnet jeden Montag und Donnerstag, abends von 7 bis 10 Uhr. Es ergeht besonders an die jüdische Jugend der Ruf. sich dort häufig einzufinden. … Gorelik, Herzl in seinen Tagebüchern.. . 0.50 Dokumente zur Palästina-Politik 1929/30 . 1.— Das englische Weißbuch Ober Palästina (1930) . . , . 0.50 Dr. Leo Plnsker, Autoemanzipation.0.30 Dr.

  5. 1927-04-22 · Heft 31-32 (22.4.1927) · page 2

    Von ganzem Herzen hoffe und wünsche Ich, daß die Juden Ihr Ziel In Palästina erreichen. Möge Ihnen Ihre Arbeit Glück und Freiheit bringen.“ Masaryk weilte am 15. April in Haifa. Er verließ von hier mit Schiff Palästina, um sich über Kairo nach Athen zu begeben. … Ich interessiere mich jetzt für Palästina auch aus dem Grunde, weil ich ein Werk vorbereite, das sich auf die Legende von Josef und seinen Brüdern stützt. Zum Schluß sei mir noch erlaubt, meinem Wunsche Ausdruck zu verleihen, daß das Land mit so reicher Vergangenheit so schnell wie möglich in ein Land reicher Gegenwart und Zukunft verwandelt werde.“ Eine eigenartige Palästina-Spende ״Jewish Chronicle“ veröffentlicht jetzt das Testament von Herrn Israel Davis, dem Präsidenten der Gesellschaft ״Jewish Chronicle“, der am 21.

  6. 1931-04-24 · Heft 31 (24.4.1931) · page 5

    Bei dieser Gelegenheit fügte Warburg hinzu, daß auch das Eintreten für den Aufbau einer Jüdischen Heimstätte in Palästina keinen Widerspruch zu den patriotischen Pflichten des deutschen Juden bilde. Heute, wo das Judentum in der Welt überall so bekämpft wird, braucht es dringender als je eine gesicherte Heimstätte, wie sie Palästina bilden kann. … Das ״Ohel“-Theater stellt einen neuen Typ des jüdischen Theaters dar. — In Palästina vor sechs Jahren durch Hal6vy, einem Schüler von Stanislawsky und Wachtangoff, ins Leben gerufen, macht es sich zur Aufgabe, eine typisch-palästinensische Theaterkultur zu schaffen.

  7. 1924-11-18 · Heft 92 (18.11.1924) · page 2

    Dem gegenüber steht die koilossale Investition von Kapital und Arbeit in Palästina, die Kultivierung von Oedtand, Ent- Bumpfung und Sanierung von ficberverpesteten Landstrecken, der Bau von modernen Städten und Kulturinstitutionell aller Art in Palästina. … Dies ist ein edler Vorsatz der Azhar-Universität, möge Gott ihn gelingen lassen.“ Diese Neuerung an einer der einflußreichsten arabischen Schulen, an welcher Studenten aus allen Ländern des Islam lernen. Wird sicher auch für das arabische Schulwesen in Palästina von Einfluß sein. Daß einige der arabischen Schulen in Palästina schon heute sehr gut geleitet sind, ging unter andern!

  8. 1927-03-04 · Heft 18 (4.3.1927) · page 4

    Zelens durch ein Schreiben begrüßt Große Begeisterung weckte die fast zweistündige Rede des Generals v. Schoenaich, der Palästina schilderte, wie er es bei einem längeren Aufenthalt erlebte und der mit den Worten schloß: ״Wäre ich Jude, ich würde stolz sein auf die Aufgabe, Palästina wieder aufzubauen.“ Unter großem Enthusiasmus schloß die Versammlung. … Der König gab seiner Hoffnung Ausdruck, daß judenund Araber friedlieh Zusammenleben würden; obwohl er mit Bedauern noch manchen Konflikt zwischen Juden und Arabern in Palästina sehe, sei er doch überzeugt, daß durch weise Führung vieles zugunsten des gesamten Orients gebessert werden könne.

  9. 1928-12-07 · Heft 64 (7.12.1928) · page 10

    Gurion, Generalsekretär der jüdischen Arbeiterorganisationen in Palästina; A. Berlin; J. Baratz; G. Frumkin, Oberrichter; ,M. Glikson, Chefredakteur des „Haaretz"; J. L. Goldberg; Rachel poldberg; N. … Schochat; Dr. J. Thon, Vorsitzender des Jüdischen Natiönalrats in Palästina; S. Tschernichovsky; Lola Warburg-Hah#; Wilfried Israel; A. Zweig. Es ist sehr bedauerlich, daß sich im Ehrenpräsidium der getaufte Jude Max Reinhardt befindet.

  10. 1929-01-08 · Heft 2 (8.1.1929) · page 3

    Aus allen Reden klang die große Sehnsucht nach neuen Lebensformen, nach einer Wirtschaft in Palästina, die dem Wort und Geist der Thora näher ist als das kapitaüstische Wirtschaftssystem Europas. Diese Zeire Misrachi, die mit den Poale Misrachi einen gemeinsamen Band bilden, fühlen sich dürtliaus als Nachwuchsbewegung der tnisraehtsfischen Arbeiterschaft ln Palästina, durchaus als Hüter und Wahrer von deren Interessen gegenüber jeder Form von Bourgeoisie, auch die misrachlstisehe. … Der Amerikaner Charles Crane, bekannt durch <ße Kings-Crame-Kommission, die 1919 im Auftrag WHsons Palästina bereiste und sich gegen die Balfour-Deklaratiba aas* sprach, war im Dezember ln Bethlehem Gast der christlichen Araber und erklärte, er hoffe bei seinem nächsten Besuch in Palästina eine unabhängige arabische Regierung vomrfinden.

  11. 1937-05-04 · Heft 35 (4.5.1937) · page 8

    Marz sprach Hans D a m i d t in der Zionistisehen Ortsgruppe über die „Nationale Bodenpolitik in Palastina". Laasphe i. W. Vor kurzem sprarh Dr. Fritz Ikenberg über das Thema: „Wanderung nach Palästina — Wanderung nach Uebcrsee". … Sie nahm ferner Abschied von Herrn Max Goldsrhmidt, der sich um die Gemeinde in seinem jahrzehntelangen Wirken verdient gemacht hat. Er wandert demnächst nach Palästina aus. Regensburg. Dr. Leopold Künstler (München) sprach in einer Gemeindeversammlung über! „35 Jahre KKL". Anschließend wurde die neue Palästina-Monatsschau des KKL vorgeführt.

  12. 1928-05-16 · Heft 38-39 (16.5.1928) · page 7

    Anschließend schilderte Professor Gotthold Weil, der kürzlich aus Palästina zurückgekehrt ist, die unvergeßliehen, tiefen Eindrücke, die er bei einer Vorstellung des Ohel in Tel-Awiw erhalten hat. … Mai Alexander Rappaport, der1 Begründer der ersten jiddischen Tageszeitung, aer Zeitung ״Frajnd“ in Petrograd, im Alter von 66 Jahren. Er war ein bekannter Zionist. Nach Palästina kam er 1921.

  13. 1928-04-26 · Heft 17 (26.4.1928) · page 13

    Imbers GeÄamtwerk wird zunächst die beiden Gedichtbände „Barkai" enthalten, die das Leben und die Stimmung der Bilu, der ersten Palästina-Pioniere, widerspiegeln. Es folgen die Legendensammlung „Schütze zweier Welten“, „Legenden und Traditionen des jüdischen Volkes“ und die Schriften über hebräischen Mystizismus. … Brandmann ist Absolvent des Petersburger Konservatoriums und der Hochschule für Musik in Wien, Er war einer der Mitbegründer der Oper in Palästina, an welcher er einige Jahre hindurch wirkte. Trotz seiner Jugend bat er die Aufmerksamkeit der jüdischen Musikwelt erregt.

  14. 1929-01-18 · Heft 70 (18.1.1929) · page 10

    Dr. Ernst Müller. — 9. Februar: „Unsere Aufbauarbeit in Palästina". Herr Adolf Böhm. t- 16. Februar; „Unsere Bestrebungen in der Gallith". A. H. Dr. Leo Goldhammer. — Sämt'iche Vorträge beginnen um 8 Uhr abends. … Der KcrüJ Kajcmeth Wien hat bereits von zwei hebräischer, Verla;;:..'lstallen in Palästina „Omanuth" und ,JDwiir L'atrr' die erste Scrienbiicherbestellung durchgeführt, die in den nächsten Tagen eintreffen wird. .Interessenten werden daher die Möglichkeit haben, bei regelmäßiger Zahlung ihre F«ücher in Empfang zu nehmen.

  15. 1927-04-08 · Heft 28 (8.4.1927) · page 5

    Ferner erstattete Herr Freimann einen besonderen Bericht über die Mädchenfarm in Nahalal, die von der kanadischen Hadassah errichtet worden ist. Den zionistischen B e a m t c n in Palästina sprach er seine besondere Anerkennung aus. Die Keren Ha je ssod-k'ara p a g 11 o in Kanada wurde, wie von uns bereits berichtet, am 11. … den russischen Galerien hängen zahlreiche seiner Bilder, und auch das Luxembourg-Museum in Paris besitzt einiger seiner Werke. Pasternak hat vor einigen Jahren Palästina be* sucht; die künstlerische Ausbeute sind eine Reihe Zeichnungen und Gemälde des alten und neuen Palästina, deren Vereinigung zu einem ״Palästina-Album" geplant ist.

  16. 1926-08-10 · Heft 62 (10.8.1926) · page 6

    Die Versuche zu einem solchen Kontakt sind schon über ein Jahr alt, und der Grund dazu ist auf beiden Seiten die bisher unbefriedigende Beziehung zwisehen der westlichen und der östlichen Jugend in Palästina, der Konflikt der Blau-Weiß-Werkstätien mit der Histadruth, Büro: Berliner Zionistische Verc ■mgung, Berlin W 15, Meinekestr. 10. … Der Ab.mnementspreis betragt £ 1,10 bzw. $ 7,50 j&hrl. Verlangen Sie Probermmmoru p. 0. B. 21, Tei-Awiw, Palästina. Tsrsntworüicbei Redakteur! Dr. Siegfried Ktnowiti, Barlin-Haiaas••. Verlag Jüdische Rundschau b m 0 H., Berlin W15.

  17. 1925-09-15 · Heft 73 (15.9.1925) · page 4

    Leute, dje mit den Grundsätzen des Zionismus, mit dem historischen Rechte des jüdischen Volkes auf Palästina, nicht vertraut »lud, billigen es nicht, daß ein Nationalhrim errichtet wird für c|n Volk, welches im Lande eine kleine Minderheit bildet. … „Histadruth' klagt Insbesondere darüber, daß die in "cs £ ' r c letzten Wochen in Palästina abgehaltenen Arbcitcrversam* s Jn2chon lungen von det Administration gestört wurden. | i : (£ | ■-'ui j cr;.lir i l ^rbi orbc

  18. 1929-05-09 · Heft 71 (9.5.1929) · page 10

    Rath, II., Taiborstraße 20a. Eine Jiddische Wochenschrift in Palästina. Der Klub jiddischer Schriftsteller und Journalisten in Tel Aviv hat mit der Herausgabe eines wöchentlich erschenenden 1 Journals in jiddischer Sfcraohe begonnen. Die Hebräisten-Kreise wehren sich gegen die Einpflanzung von jiddischer Sprache und Kultur in Palästina, und betrachten dieses Unternehmen als eine Provokatiön des hebräisch sprechenden Jischww. Jubilaumsband der «Hatekufah».

  19. 1927-02-24 · Heft 2871 (24.2.1927) · p. Seite 3

    Jedes echte Kunstwerk fand in ihm starken Widerhall, jede neue musikalische Erscheinung einen willigen, unvoreingenommenen Lauscher. Seit drei Jahren lebte er in Palästina. Er war gekommen, um am Aufbauwerk der Heimat teilzuhaben. Um leben zu können, wirkte er als Lehrer im Seminar und in Musikschulen.

  20. 1937-03-11 · 10 (11.3.1937) · page 16

    Sabine Kalter, die hervorragende dramatische Altistin, früher jahrelang eines der führenden Mitglieder der Hamburger Oper, zuletzt ständiger Gast der „Covent Garden Opera" in London und anderer ausländischer Bühnen, singt vor ihrem im April in Kairo und Palästina stattfindenden Konzerten ein einziges Mal am 20. März, 20^ Uhr, im Jüdischen Brüderverein, Kurfürstenstrasse 116, im Rahmen einer Veranstaltung der Künstlerhilfe ..und der Winterhilfe der Jüdischen Gemeinde.