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Die arabischen Vertreter haben den Wunsch geäußert, daß die Mandatarmacht in Palästina ein parlamentarisches Regierungssystem einführt. Der Oberkommissar hat diesen Vertretern erklärt, daß verschiedene Gründe gegen die Verwirklichung ihres Wunsches sprechen, besonders Englands Verpflichtungen aus dem Völkerbundsvertrag und die Tatsache, daß Palästina die Wiege von drei verschiedenen Religionen ist. … Bezüglich der wirtschaftlichen Lage erklärte der Oberkonimissar, daß sich die wirtschaftliche Depression, die in Palästina sehr schwer gewesen war, zu mildern scheint und daß nach seiner Meinung die kritische Periode vorüber sei, Prot. Brodetsky: ״Die Aufgaben der Zionisti» sehen Organisation in der Zukunft“; Harry Sacher: ״Die Palästina-Arbeit der Z ionistischen Organisation"; Dr.
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Hauptgegenstand der Verhandlungen bildete ein Vortrag über die zionistische Palästina-Politik von, Leo Motzkin. Ueber das gleiche Thema hat Dr. Elias Auerbach, ein deutscher, in Haifa ansässiger Arzt, seine Anschauungen in einer Broschüre „Palästina als Judenland", niedergelegt.') … Nicht wirksamer glauben diese demonstrieren und Protestieren zu können, als, indem sie sich einer tatkräftigen Rettungsgesellschaft anschließen, die einen.mäßigen Obolus genannt „Schekel" erhebt, und damit einen neuen Heimätgrund für die Verfolgten in Palästina zu erwerben trachtet. Die meisten deutschen Schekelzahler wissen ganz genau, daß auch dieser Hilfsaktion in Palästina enge Grenzen gesetzt sind, ein jüdischer Staat aber in nebelhafte Ferne gerückt ist.
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Es läßt sich ja nicht leugnen, wenn es auch die zionistische Partei nicht wahr haben will, daß ursprünglich bei dem Aufkommen :■ des Zionismus die Parole ausgegeben wurde, daß alle Juden \ der ganzen Welt in Palästina eine neue Heimat finden,, einen \ Judenstaat gründen sollten. Diese Utopie ist ja freilich längst f aufgegeben, teils deshalb, weil Palästina derartige Mafien | nicht beherbergen könnte, ganz abgesehen davon, daß die J Türkei einen solchen Maffenzustrom nicht billigen würde.?
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Bis zum Ausbruch des Weltkrieges unterhielt und subventionierte der Hilfsverein an lünfzig Bildungsanstalten aller Art, Kindergärten, Volks- und Mittelschulen, ein Lehrerseminar und eine Handelsschule mit insgesamt 7000 Schülern in der europäischen Türkei. Palästina, Bulgarien, Rumänien und Griechenland Das Technikum in Haifa (Palästina) ist durch den Hillsverein begründet worden.
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Wolffsohn und unterstützt von Elkan Adler: „Daß der oben erwähnte Kolonisationsplan in erster Linie Palästina und die Nachbarländer in Betracht ziehen solle." b) Eingebracht von I. Zangwill und unterstützt von Lucien Wolf: „Daß diese Versammlung jeden Plan zur Ausführung der Resolutionen 1 und 2 beraten solle, ohne Palästina und die Nachbarländer auszuschließen." * Die vollständige Rehabilitierung Dreyfus' ist nach einer Mitteilung des römischen Berichterstatters des „Temps" im Vatikan mit unverhohlener Freude ausgenommen worden.
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Alfred Paquet, der in der schon oben angeführten Nummer der „Jüdischen Presse" die Auswanderung der polnischen Juden nach Palästina zur Bewahrung ihrer besonderen Nationalität ünempfiehlt. Bekanntlich ist das eine Unmöglichkeit, da die türkische Negierung, gerade infolge der Umtriebe der Zionisten, leider die dauernde Neuansiedelung von Israeliten in Palästina durchaus untersagt hat.
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Durch den Verfasser zu beziehen ist das soeben erschienene Buch: מורה ררך בארץ ישראל וסוריא Der Führer nach und durch Palästina und Syrien Von A. M. Luncz in Jerusalem. 300 Seiten. Preis gut geb 1 Rub. (—3 Frcs) Wiederverkäufe™ Rabatt. Dieser inhaltreicbe und recht practische Rathgeber und Wegweiser ist allen nach Palästina Reisenden — ganz besondersdenruss Auswanderern — aut’s Angelegentlichste zu empfählen, [5166 lm Selbstverläge des Verfass•׳• ist erschienen und durch denselben zu beziehen: MeuHrJUi 7tes Wirken.
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Jerusalem." Eine Reise durch Griechenland, Kleiuasien, Syrien u. Palästina. Von Br. Ludwig August Frankl. 2 Bde. 8. broch. Herabgesetzter Preis 3 Mark. Die Hechte der Israeliten, Athener n.
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„Nach Jerusalem“. Eine Reise durch Griechenland, Kleinasien, Syrien und Palästina. Von Dr. Iduhv. Aug. Frankl. 2 Bünde 8°, broch. Herabgesetzter Treis 3 A!ark.. Israels Geschichte von der Zeit des Bihei- Abschlusses bis zur Gegenwart.
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Catalpgue Rehrew Ilnion College..Cincinnati. 1911,12.Series A, No.4. Gemüsebau und Gewächse in Palästina zur Zeit der Mischnah, Bon Dr. Martin Sälomonski, Rahbiner in Frankfurt a. O. Berlin. M. Poppelauer, 1911. Preis 2,ö0 Mark. . ,'Vnhe.rsuchungen.'.über. die Peschitta zur gesamten hebräischen Bibel.
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. — iJIilfUll* Die Woche. — Dr. Jon Lehmann. Von L. G. — Der Sprachenkonflikt in Palästina und der Hilssverein der deutschen Juden. Von Tr. Alphons I. Sußnipki. — Der Lehrerverbandstag in Breslau vom 2s. bis 30.
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Bis auf einige wenige Punkte ersehen wir aus ihnen, daß der Ger, der Fremde, der sich dauernd in Palästina ansässig gemacht hat, dem Israeliten vollständig gleichgestellt ist. Er hat ebenso wie der Israelit die Pflicht, den Sabbat zu halten (Ex, 20, 10; 23, 12.
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„Am Sukkoth-Feiertag präsentierte man mir einen „echten" Korfu-Ethrog zur Brachah. Warum ausgerechnet griechische Ethrogim, : wo wir in Palästina gute koschere haben? Auf meine Vorstellungen gab man mir zur Antwort, ich möge in die Leopoldstadt gehe n!" „Zum Schluß: Als icli bemerkte, daß der zweite Kantor nach dem Weingebete den Wein nicht trinkt, fragte ich, warum er dies tue. … Rokycana, „Freunde in der Not"; Jaroslav Cisar, der Personalsekretär Masaryks im Kriege, „Masaryk und die amerikanischen Juden"; Hugo Bergmann, „Masaryk in Palästina". Das Buch enthält noch Erinnerungen an Masaryk von Max Brod und Eduard Lederer. Das Werk ist gleichzeitig in deti U scher und in tschechischer Sprache erschienen.
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Nr. 32, S. 384. — Brann, Jüdischer Volks- und Hauskalender. Bambus, Palästina. Joel, Predigten. Nr. 34, S. 407. — Jllustrirtes Jahrbuch. Nr. 36, S. 432. — Kautzsch, Brief. Mandl, Der Bann. Kalender.
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Buchverlag der „Hilfe". S. 227 bei der Schilderung eines Beduinenlagers in Palästina: „Hier mahlt ein Weib auf der Handmühle Mehl, dort streicht ein anderes den ungesäuerten Brotteig als dünnen Fladen, über einen flachen, am Kamelmistfeuer erhitzten.Stein."
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Seine Liebe; zu Zion brachte ihn mit den großen Vereinen in Paris und London zusammen und führte ihn wiederholt' ins heilige Land, von dessen Kolonien einige seinem organisatorischen Talent ihr Entstehen und Bestehen zu verdanken haben. Mit nicht minderem Geschick trat er für den Handel in Palästina ein. Die Erschließung des europäischen Marktes für den Palästinaverein lvar ausschließlich sein Werk. Sein Interesse erstreckte sich aus alle Bestrebungen, die in den letzten Jahren, um bas Judentum nach Innen und Außen zu heben, sich geltend machten.
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Bekanntlich hat er nach dem 10. Kongreß eine längere Reise nach Palästina unternommen,, hatte Gelegenheit und Zeit gehabt, die Verhältnisse und Unterrichtsmethoden im Gymk» nasium zu Jaffa persönlich zu studieren und veröffentlicht nun das Ergebnis seiner Wahrnehmungen und seine Anschauung über das Gymnasium in der soeben erschienenen reichhaltigen Jubirläumsnummer der „Haschiloach".
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Gradnauer ist allerdings neuerdings, dem Zuge des Gros seiner Parteigenossen folgend, auf dem Umwege über die evangelische Religion Dissident geworden. Dabei ist er Wortführer des „Pro-Palästina-Comitee". Bei vielen sozialdemokratischen Reichs- und Landtagsabgeordneten die unzweifelhaft jüdischer Abstammung sind, steht ihre gegenwärtige Konfession nicht fest, da das Parlamentsverzeichnung seit der Revolution keine konfessionellen Angaben mehr bringt.
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Niemand ist in der Lage, schlechteres über Angola oder —, besseres über Palästina zu sagen, als er im Verlaufe der Verhandlungen von dieser Tribüne herab zu hören bekommen wird. Liber ich kann jenes Fraktionsunwesen nicht bitter genug beklagen, das jede Regung einer Bemühung', nnserm Volk zu helfen, umdüstert, verbittert und frustriert.