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Das Palästina- Amt vertritt alle diejenigen Institutionen der zionistischen Bewegung, die in Palästina selbst arbeiten, und die sowohl an Zahl wie an Umfang ihrer Tätigkeit ständig zunehmen. — Ueber den Bericht des Präsidenten Wolffsohn über die Zustände und Beziehungen im ottomanischen Reiche fand in vier geheimen Sitzungen eine erschöpfende Debatte statt. Der Bericht des Vorsitzenden des Palästina- Ressorts, Prof. Dr. Warburg, gab näheren Aufschluss über die Tätigkeit des Vereins Oelbaumspende, der die Wiederaufforstung Palästinas mit Oelbaumwäldern betreibt, des Pflanzungsvereins Palästina, der Palestine Land Development Company, die ihre Tätigkeit auf ihrem ersten Stammgut Kineretli (am Tiberias-See) bereits begonnen hat, und die bis 1.
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Redner verlangte die Gründung von Schulen, da die bestehenden Talmud-Thora-Schulen, die Chedarim, aber auch die Schulen der Alliance Israelite den Bedürfnissen in keiner Weise genügten. In Palästina seien in erster Reihe mittlere und höhere Schulen zu gründen, damit Palästina das werden könne, wozu es berufen sei: das kulturelle Zentrum der türkischen Judenheit. … Warburg, in dem er sehr entschieden der Anschauung entgegentrat, daß die Palästina-Arbeit nur der Propaganda für den Zionismus zu gelten habe, während sie in Wahrheit Selbstzweck sei, die zahlreichen zur Palästina-Debatte gestellten Anträge zur Abstimmung gebracht.
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James Simon das Wort an Herrn Dr. Nathan zur Berichterstattung über seine Reise nach Palästina, von der er soeben zurückgekehrt ist. Herr Dr. Nathan gab eine eingehende Schilderung der Zustände und Ereignisse, die er in Palästina zu beobachten Gelegenheit gehabt hat. … Diese Schulpolitik mit dem Zwecke der Abstumpfung der Gegensätze ist zurzeit durch die zionistische Agitation in Palästina zu einer Unmöglichkeit geworden, sehr zum Nachteil des Judentums, aber auch zum Nachteil des Zionismus, da nunmehr durch den Schulstreit die Gegensätze zwischen religiösem Judentum und Zionismus in Palästina auf das äußerste verschärft worden sind — ein *) Der Kampf um die hebräische Unterrichtssprache an den vom Berliner „Hilfsverein" erhaltenen Schulen in Palästina hat Dimensionen angenommen, die an S t r e i k r c y o 11 e n erinnern.
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Im Eifer des ersten Sturmganges haben alle übersehen, daß Palästina nach seinem politischen, sozialen und ethnischen Bedingungen — ein — typisches Diasporaland ist. Schon heute, wo fast keine Judeneinwanderung in Palästina besteht, nimmt der arabisch-jüdische Konflikt an Schärfe zusehends zu. … Und gerade in diesem Moment, wo das Endziel sich entfernter als je erwiesen hat, sollte der Welt die „Fruchtbarkeit" der Bewegung demonstriert werden. „Zion ist tot, es lebe — die „praktische" Arbeit in Palästina!" . . . Durch Almosen löst der Spießer das Problem der Armut. Durch ein hebräisches Gymnasium in Palästina erkauft sich der Zionismus die Gewissensruhe . . .
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Sein letztes bedeutendes Werk war das „Sammelbuch aller jüdischen Namen in Rußland", veranlaßt durch Stolypins Erlaß an den Synod, daß die Juden keine nichtjüdischen Namen tragen sollen. Hilfskommission 1914 für Palästina. W i e n, IV., F r a n k e n b e r g g a s s e 14. Gedenket der hungernden Brüder im Heiligen Lande! Die Hungersnot in Palästina ist auf das Höchste gestiegen. … Rothschild, Wien, I., Renngasse 3; auf das Konto: „Hilfskommission 1915 für Palästina".
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Auf dem Gebiet der Jugendfürsorge und kulturellen Hebung leiht der Hilfsverein, wo sich die Gelegenheit bietet, seine Mitwirkung.« Auf dem Gebiete des Schulwesens leistet der Verein auch viel Ersprießliches für Palästina. In dem Berichte heißt es: »Der Hilfsverein hat in diesem Jahre in Palästina, wo er zur Zeit die meisten Schulen unterhält, eine Handelsrealschule in Jerusalem und weitere Kindergärten in Beirut, Haifa und Tiberias begründet. … Die Bedeutung der Schule wird darin liegen, immer neue Hausindustrien und Kunstgewerbe in Palästina einzuführen und unter der Bevölkerung zu verbreiten. Eine hervorragende Kraft gewann jetzt die Schule in dem rühmlichst bekannten Maler S.
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Das klingt sehr flau. Deutsches Reich. Die jüdische Technik 111 Palästina. Berlin, den 16. Juni. (Orig.-Korr.) Ueber die bevorstehende Gründung eitler jüdischen Technik in Palästina und die dann: in Verbindung stehende Reise des J)r. … Nathan sah sich daher veranlasst, an den „Israelit" eine Zuschrift zu richten, mit der Aufklärung, dass er nicht die xVbsicht gehabt, den Grundstein für ein Polytechnikum in Palästina zu legen; und daher mit einer Bitte um eine entsprechende Erlaubnis an die türkische .Regierung auch nicht herangetreten sei.
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Während also in allen Weltteilen für zionistische Zwecke beim ärmsten Proletariat abgesammelt wird, denkt der „Praktiker" Herr Wolffsohn vorläufig gar nicht daran, in Palästina praktische Lebensbedingungen für die wirtschaftlich und politisch bedrängten Juden zu schaffen, sondern er will zuerst („der erste Punkt unseres Programmes") die großen jüdischen Massen „werben" und „gewinnen", weiters die großen jüdischen Organisationen für die praktische Arbeit in Palästina „gewinnen". … Der zionistische Führer hat selbst am letzten Sonntag verkündet, daß er entschlossen sei, zu warten, bis ihm Palästina von der Türkei übergeben wird — um nur die zionistischen Fonds zu schützen. Diese Erklärung des zionistischen Leaders ist geradeso zynisch wie die Tätigkeit mancher israelitischer Organisationen.
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Nathan zwei Artikel. Der Gegensatz in Schulfragen, der in Palästina gegenwärtig zutage tritt, wird folgendermaßen beleuchtet: Es sei Lüge, daß in den Hilfsvereinsschulen das Hebräische zurückgesetzt wird. … Ueber den Fortschritt des Baues selbst versendet der Hilfsverein nachstehendes Communique: „Nach Berichten, die an ,das Kuratorium des Jüdischen Instituts für technische Erziehung in Palästina gelangt sind, nimmt der Bau der Anstalten des Instituts in Haifa einen sehr guten Fortgang. Die Mittelschule und das Technikum sind im Rohbau fertiggestellt, die Kuppel des Technikums wird jetzt montiert.
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Eine neue hebräische Zeitung in Safed, Seit kurzem besteht in Safed (Palästina) eine jüdische Buchdruckerei. Die beiden Eigentümer der Druckerei beabsichtigen nun, demnächst ein hebräisches Wochenblatt unter dem Namen „Hagalil* („Galiläa*) herauszugeben. Viele der in den galizischen Städten und Kolonien lebenden hebräischen Schriftsteller haben sich bereit erklärt, an dem neuen Blatte, das in erster Linie die Interessen der jüdischen Bevölkerung in Galiläa pflegen will, mitzuarbeiten. * * * Das Ende einer judenleindlichen arabischen Zeitung. Die antisemitische Zeitung „El-Karmel" in Haifa (Palästina), die, wie bekannt, eine gehässige Agitation gegen die jüdische Einwanderung nach Palästina, wie überhaupt gegen alles Judische betrieb, hat aus Mangel an Abonnenten ihr Erscheinen eingestellt.
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Freilich, wenn momentan eine Massenemigration nach Palästina möglich wäre, würde eine sehr große Zahl von russischen Juden nach Palästina auswandern, aber wenn einmal die Verhältnisse in Rußland sich bessern, ist es sehr fraglich, ob mehr als 20 Prozent dorthin auswandern. AchadHaam ist jetzt wohl für praktische Arbeit in Palästina, aber eine Massenemigration hält er auf sehr lange Zeit nicht für möglich und auch nicht für wünschenswert. Was den Territorialismus betrifft, so hänge seine Zukunft eben davon ab, ob er etwas Praktisches leisten und ein für die Emigrationsbedürftigen geeignetes Land und zwar bald ausfindig machen könnte.
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Die Umwälzung in der Türkei hat unsere Frage zu einer wirtschaftlichen Frage gemacht, die man in folgende Formel fassen kann : „Man muss das notwendige Kapital finden, um Palästina vorzubereiten, eine grosse jüdische Einwanderung aufnehmen zu können." Wenn Ihr wollt. — so ist der Zionismus schon jetzt zu einem Territorialismus geworden, mit dem Vorbehalt, dass das Territorium nur Palästina sein kann. … Auf seine weitere Frage, was ich denn mit meinen Werken tun würde, wenn die Juden einmal in Palästina einen hebräischen Staat gründen würden, meinte ich, dass hoffentlich meine Werke die Juden daran nicht hindern werden, sich in Palästina anzusiedeln und dort meine Werke ins Hebräische zu übersetzen.
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Das Organisationsstatut wurde mit einigen Abänderungsvorschlägen des Dr. Weizman en bloc angenommen. Das Palästina-Referat, Vors. Dr. Bodenheimer eröffnet die Sitzung Dienstag Vormittag. Dr. Alexander Hausmann (Lemberg) erstattet das Eeferat der Palästina-Kommission. … Eedner schlägt nenn Eesölutionen vor, die der neuen Leitung die Eichtlinie für die Palästina- Arbeit vorzeichnen. Der Leitung wird die regste Agitation für die P. L. D. C. zur Pflicht gemacht. Ferner soll die Oelbaumspende mögliehst gefördert werden.
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Die Mehrkosten erwuchsen insbesondere durch den weiteren Ausbau einer Anzahl Institute des Hilfsvereins in Jerusalem, Jaffa, Haifa und Saloniki, umfassende organisatorische Verbesserungen, Heranziehung neuer tüchtiger Lehrkräfte, Einführung des Handfertigkeitsunterrichtes in Palästina etc. Das Gesamtbudget für das Schulwerk belauft sich für das Schuljahr 1911/12 auf rund 200.000 Mark, wovon ca. 155.000 Mark auf Palästina und ca. 45.000 Mark auf die europäische Türkei, Bulgarien, Rumänien, Galizien ^entfallen. … Eigentliche jüdische Ackerbaukolonien, d. h. geschlossene Dorfsiedelungen, wie sie z. B. in Palästina, Südrußland und Argentinien bestehen, gibt es in Nordamerika nur in kleiner Anzahl. Sie befinden sich meist im Staate New Jersey, und die bekanntesten unter ihnen sind die Kolonien W o o d b i n e, Alliance, Rosenhain und Karrael.
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Der Grundzweck, auf dem man bestehen müßte, sei die Erwerbung von Boden in Palästina für das jüdische Volk zum Zwecke der Ansiedelung einer jüdischen Bauernschaft. Hiervon dürfe man nicht abgehen und deshalb spreche sich Eedner gegen eine etwaige Besteuerung des Nationalfonds aus, durch welche ein Teil der Mittel dieses großen nationalen Fondes seinem Zweck entzogen werden könnte. … Die Operationen auf verschiedenen Gebieten haben gute Erfolge erzielt. Die Investierung des Kapitals in Palästina erreicht bereits zirka acht Millonen Francs. Im allgemeinen sei die Tätigkeit der Banken nach vielen Eichtungen hin erweitert worden, die Aussichten für die Zukunft seien. günstig.
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Es genügte höchstens, um beim deutschen Kaiser Wilhelm II. die Audienz und dessen Palästina-Reise und einige konventionelle Redewendungen zu erwirken. Das/wir aber auch alles. Dann kam die ablehnende Haltung des englischen Königs, der sich weigerte, Dr. … Nun gehören alle bisherigen „diplomatischen" Mittedenen in die Rumpelkammer. Es muss hell werden! Das jüdische Volk, das nach Palästina will, wird den Weg zur Befreiung selbst finden. Die Zukunft des jüdischen Volkes wird nicht mehr auf zwei Augen gestellt sein und auch nicht von der Gnade eines Souveräns abhängen.
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Mag die Leitung des Bureaus in Köln oder sonstwo liegen, die Arbeit müsse in Palästina schon jetzt ihren Schwerpunkt finden. Bei der Herrschaft der politischen Richtung werde es in zehn bis zwanzig Jahren keinen Zionismus mehr geben. … Eine scharfe Kritik an der Leitung übten neuerdings die Delegierten Arono av i t z (Palästina), Prof. Dr. W eitzmann (Manchester), Goldberg und Dr. T s e h 1 e n o av (Rußland). Der Hauptredner der Opposition, Dr.
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Eine kleine Minderheit des ersten Kongresses verband mit dem Ausdrucke die Vorstellung einer jüdischen Einwanderung in Palästina unter den Auspizien der Großmächte, die diese Besiedelung des Heiligen Landes als einen Bestandteil des europäischen Staatsrechts anerkennen sollte. … Mit „öffentlich-rechtlich" wie mit „rechtlich gesichert" wollte sie nur sagen, daß die Zionisten den Gedanken abweisen, sich in Palästina einzuschleichen, daß sie nur auf Grund ausdrücklich gewährter gesetzlicher Rechte ottomanische Reichsangehörige werden wollten.
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Der Vortragende ging speziell auf das gegenwärtig bereits bestehende Schulwerk des Hilfsvereines in Palästina ein und entwickelte die Aufgaben, die auf dem Gebiete des Schulwesens in Palästina noch der Lösung harren, und deren allmähliche Verwirklichung der Hilfsverein anzustreben habe. … Nach der Entwicklung, die die Verhältnisse insbesondere in Palästina genommen haben, ist die hebräische Sprache eine lebendige Sprache geworden, das Hauptverständigungsmittel zwischen unseren Glaubensgenossen mit verschiedener Sprache, die aus den verschiedensten Ländern stammen, aus Innerasien, aus Persien, aus Südaiabien und aus Osteuropa, oder Abkömmlinge der spanischen Emigranten sind.
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Blochs Wochenschrift aufgesessen? Eine jüdische Aerzte-Gesellschaft für Palästina. Die kürzlich ins Leben gerufene „Gesellschaft jüdischer Aerzte und Naturwissenschaftler für sanitäre Interessen in Palästina" ist bereits im Begriffe, ihre Tätigkeit im Lande mit der Gründung eines Instituts für bakteriologische und serologische Untersuchungen zu eröffnen. … Ausführlich hat Pines seine Gedanken über unser Judentum in seinem großen Werke „Jaldei ruchi" niedergelegt. 1875 wurde der „Montefiore-Fonds zum Bau von Häusern in Jerusalem" gegründet und Pines zu dessen Leiter bestimmt. So kam er nach Palästina. Auf seine Veranlassung war es.