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  1. 1928-11-22 · Heft 47 (22.11.1928) · page 3

    Was soll man auch dazu sagen, wenn dem geduldigen Papier zugemutet wird, zu verbreiten, daß die Zionisten aus der erstrebten nationalen Kehiila alles Religiöse ausmerzen wollen, daß sie den armen Wiener Juden noch mehr Geld für Palästina erpressen wollen, daß sie aus den Steuergeldern die Hakoah sanieren, die «Morgenzeitung» wieder aufleben lassen wollen; wenn ein ganzer Kübel Unrat auf Palästina, Zionisten und Mlsrachisten ausgegossen, die zionistische Beamtenschaft aufs schmierigste verleumdet wird? Das Pamphlet, von einem Menschen verantwortlich herausgegeben, der sich vor etlicher Zeit unverantwortlich mit derFäischungvon Zertifikaten für Palästina-Emigranten befaßt hat, fügt sich ja würdig in den Rahmen dessen, was bei der Agudah politische Tätigkeit heißt; bei der Agudah, de;en Obermacher | während des Krieges die Juden Polens der preußischen I Knute auszuliefern unternahmen, deren slowakische j Exponenten Weber und H 1 r s c h I e r als Verräter an der jüdischen Sache erst jüngst bei Gericht gebrandmarkt wurden, bei der Agudah, die sich in Palästina sowie überall, wo sie auf den Plan tritt, als Schädling der jüdischen Sache erweist.

  2. 1911-09-08 · 36 (8.9.1911) · p. Seite 2

    Diese Landau, Krehberger und Anin möchten den Zionismus aber als Territorialismus .mit. Palästina, als „Nachtasyl“ betrachten, wobei sie nur die Zeit vom 7. Kongreß (1905) bis heute verschlafen haben. Es muß ihnen gesagt werden: Eure Streiche treffen daneben. … Nehmen wir an, die kolonisatorische Und kulturelle Arbeit in Palästina sei wertlos, sie schaffe nicht einmal Stützpunkte für die Politik, vermehre nicht Zahl und Einfluß der Juden'im Lande, wirke nicht auf das» Judentum in der Diaspora.

  3. 1937-11-19 · Heft 46 (19.11.1937) · page 5

    In seinen Aufzeichnungen finden sich auffallend interessante Enthüllungen, so eine, Seite 100, die der Wiener nationalistischen Führung höchst unangenehm sein dürfte: Herzl hat die Unmöglichkeit des Schlagwortes Jüdisches Volk" auf nationaler Grundlage und die unübersteigbaren Hindernisse in der Schaffung eines Staates in Palästina erkannt Er versuchte — „wo er nur konnte"! — die Schlagworte .jüdisches Volk" und „Palästina" aus dem zionistischen Programm zu entfernen. … Landau hingegen übt an dem Fallenlassen dieser Worte scharfe Kritik; die „starke Hand" Ussischkin-Landau drängte denn auch Herzl zum „jüdischen Volk" und zu „Palästina" zurück. Landau hinwiederum hält heute noch an dem Nationalismus, trotzdem er in Europa und in Palästina so furchtbare Verheerungen angerichtet hat, fest.

  4. 1908-08-28 · Heft 34 (28.8.1908) · p. Seite 2

    Es genügte höchstens, um beim deutschen Kaiser Wilhelm II. die Audienz und dessen Palästina-Reise und einige konventionelle Redewendungen zu erwirken. Das/wir aber auch alles. Dann kam die ablehnende Haltung des englischen Königs, der sich weigerte, Dr. … Nun gehören alle bisherigen „diplomatischen" Mittedenen in die Rumpelkammer. Es muss hell werden! Das jüdische Volk, das nach Palästina will, wird den Weg zur Befreiung selbst finden. Die Zukunft des jüdischen Volkes wird nicht mehr auf zwei Augen gestellt sein und auch nicht von der Gnade eines Souveräns abhängen.

  5. 1899-05-05 · 18 (5.5.1899) · page 3

    Allein es melden sich vielfach Leute mit einem kleinen Capital von 1 bis 2000 fl. beim Verein, die im Lande gar keinen Erwerb mehr finden und nach Palästina auswandrrn möchten, um sich dort anzufiedeln, da sie in Galizien dem vollständigen Ruin entgegengehen. Referent erzählt, daß ganze Ortschaften, wie Mikulince, Brody, Kossow, an den Verein herangetreten sind, er möge ihnen bei der Auswanderung nach Palästina lediglich mit seiner moralischen Intervention helfen. … Der Punkt der Tagesordnung auf „Beförderung von 50 Arbeiterfamilien nach Palästina" will diese Frage wenigstens theilweise lösen. Wie Dr. Salz mittheilt, herrscht auf manchen Colonien ein Arbeitermangel.

  6. 1910-01-07 · Heft 1 (7.1.1910) · p. Seite 6

    Eine kleine Minderheit des ersten Kongresses verband mit dem Ausdrucke die Vorstellung einer jüdischen Einwanderung in Palästina unter den Auspizien der Großmächte, die diese Besiedelung des Heiligen Landes als einen Bestandteil des europäischen Staatsrechts anerkennen sollte. … Mit „öffentlich-rechtlich" wie mit „rechtlich gesichert" wollte sie nur sagen, daß die Zionisten den Gedanken abweisen, sich in Palästina einzuschleichen, daß sie nur auf Grund ausdrücklich gewährter gesetzlicher Rechte ottomanische Reichsangehörige werden wollten.

  7. 1937-08-20 · 27 (20.8.1937) · page 3

    Im allgemeinen lassen sich die Motive der Anhänger des Judenstaats-Gedankens dahin zusammenfassen, 1. daß man in den letzten Ereignissen in Palästina einen Fingerzeig der g—ttlichen Allmacht erblicken und diese Wendung nicht unterschätzen dürfe; das Anfangsstadium kann durch ttes Segen weitgehende Folgen haben. 2. … Die in dieser Frage von der Konferenz einstimmig angenommene Entschließung lautet: »Wir Rabbiner verurteilen den Plan einer Aufteilung Palästinas und verkünden öffentlich, daß Juden der Thora zufolge keinerlei Teilung Palästinas akzeptieren dürfen, Wir erblicken in jeder Zersplitterung unseres Heiligen Landes einen glatten Raub, denn unser Recht auf ganz Palästina gründet sich auf die uns von dem Allmächtigen gegebene Verheißung, durch die uns das Heilige Land als Erbe zugesagt ist, Diese Verheißung umfaßt ganz Palästina, dessen Grenzen in der Bibel genau vorgezeichnet sind, Keine Macht der Welt kann diesen feierlichen Schwur verletzen.

  8. 1910-12-23 · Heft 26 (23.12.1910) · p. Seite 2

    Ihm, der, um ein dichterisches Wort Mickiewicz* anzuwenden, für eine Million fühlte, den die Leiden von Millionen verfolgter Juden niederdrückten, war es klar, daß die jüdischen Volksmassen nur auf ihrem historischen Boden, in ihrem alten Heimatslande glücklich sein können. Und so wurde er einer der tapfersten Pioniere der Palästina-Kolonisation. Gemeinsam mit dem unvergeßlichen Willy Bambus hat er zuerst in Deutschland agitatorisch und publizistisch die zionistische Fahne entfaltet und sowohl die Notwendigkeit als auch Möglichkeit der Errichtung jüdischer Ackerbau-Kolonien in Palästina mit der Macht seiner Persönlichkeit und der Schärfe seiner Feder vertreten.

  9. 1907-04-12 · 15 (12.4.1907) · page 19

    Hirschensohn: Uz und Amalek. A. Hermoni: Eine Pessach-Nacht in Palästina. — J. Lubezky: Der Sijum. — Jehuda Steinberg: Ein Ausspruch. - Dr. Ä. Kaminka: Die Teilung des Schilfmeeres (Gedicht). — D. Wolffsohn: Chamischa-Assar Bi-Sch'wat in Palästina. — Nachrichten. Illustrationen: Die Kischinewer Waisenkinder in Betharif. — Hermann Struck: Blick auf Jaffa. ^~ o o o o o o o -- o o o o o ojj AUS DER BEWEGUNG il o o O O O O 0 )) o o o o o o o Zur Konferenz des A.

  10. 1907-05-17 · 20 (17.5.1907) · page 7

    Sodann gab der Vorsitzende einen Bericht über seine Reise nach Südafrika und Palästina und betonte, welch gute Eindrücke er sowohl aus Südafrika als ganz besonders aus Palästina mit sich genommen habe.

  11. 1915-03-05 · Heft 5 (5.3.1915) · p. Seite 38

    Wir haben uns daher entschlossen, den dringenden Anforderungen, die täglich von nahe und fern an uns ergehen, Folge zu geben und uns an die stets opferwillige Barmherzigkeit unserer Mitbürger mit der Bitte zu wenden, uns zur Schaffung eines Jüdischen Hilfsfonds 1915 vermittelst dessen unseren notleidenden Glaubensgenossen in Polen, Galizien und der Türkei insbesondere in. Palästina, Unterstützung zufeil werden soll, entsprechende Mittel anzuvertrauen. Wir dürfen hoffen, daß wie so oft vordem auch in der heutigen schweren Zeit die Mildtätigkeit unserer deutschen Glaubensgenossen nicht an den Grenzen unseres Vaterlandes Halt machen wird.

  12. 1964-09-04 · 2080 (4.9.1964) · p. [Seite 19]

    Anmeldung im Sekretariat wird gebeten. ve, bestehend aus 14 Persoj nen, wovon 6 Mitglieder für | Palästina zur Vertretung der! Z.O. und zur Verwaltung der 1 dortigen Geschäfte bestimmt : wurden. Als Hauptsitz der Exekutive wurde vom Kon gress London bezeichnet. … Nach jeder Attacke gegen den Zionismus und gegen ein jüdisches Palästina — und Attacken kamen fast ohne Unterbrechung — war G.R.S. in Be. wegung. Alle Arbeitskräfte wurden eingesetzt. Die Mitglieder der Exekutive, unterstützt von der Beamtenschaft, stellten sich entgegen.

  13. 1910-12-09 · Heft 25 (9.12.1910) · p. Seite 10

    Er war der Organisator des Kampfes gegen den Antisemitismus in Deutschland; er war der Hauptwortführer in der Abwehr des Schächtverbotes und der Blutverleumdung; er war ein unermüdlicher Propagator der Palästina- Kolonisation. Es hat in den letzten drei Dezennien keine große philanlropische Aktion im Interesse verfolgter Juden gegeben, an der Dr.

  14. 1911-04-21 · Heft 8 (21.4.1911) · p. Seite 8

    Harkavy schließlich für die überwältigende Kundgebung der Verehrung und Liebe, die ihm seitens der hervorragendsten Vertreter der russischen Judenheit bereitet worden war. Die christlichen Mönche in Palästina hetzen. In Haifa erscheint ein von christlichen Arabern herausgegebenes antisemitisches Blatt „El Karneel". Die Hetzartikel dieser Zeitung bereiten den dortigen Juden mannigfache Schwierigkeiten.

  15. 1897-10-15 · 42 (15.10.1897) · page 20

    Ein weiterer Vorzug dieses Buches ist der Anhang mit einem Abriß der Geographie von Palästina und einer Landkarte. Und da der Preis desselben, um die weiteste Verbreitung zu ermöglichen, so billig gehalten ist — gebunden nur Mark T90 — steht zu erwarten, daß die erste Auflage bald vergriffen sein wird.

  16. 1968-04-05 · 2262 (5.4.1968) · p. [Seite 3]

    gründete im Jahre 1897 die zionistische Wochenschrift .».Die Welt“ (Wien), welche Journalisten in aller Welt beeinflusst hatte, um Zeitschriften herauszugeben, welche Nachrichten über die zionistische Tätigkeit und über Palästina verbreiten sollten, wie auch um den Kampf für die Gleichberechtigung zu stärken und für die Einheit des jüdischen Volkes einzutreten.

  17. 1896-09-18 · 38 (18.9.1896) · page 19

    Hescheles) „Zionismus" (Dr. A. Korkis) „Eine Reise durch Palästina" (Aus der Nachlassenschaft des seeligen A. M. Stern) „Mordechai Noah" (Gerson Bader) „Dr. Herzl's Judenstaal" (Dr.