Mannheim
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19261931
  1. 1927-11-15 · Heft 91 (15.11.1927) · page 4

    Es ist unzweifelhaft richtig, wenn Birnbaum ausführt, daß ein Bauernzolus besser ist als ein Krämergolus, daß die Schaffung jüdischer Bauernbevölkerungen in der Diaspora in Zukunft Reserven an Palästina abgeben können, und daß die Lage des jüdischen Volkes keine durchgehende Scheidüng zwischen Palästina und Diaspora, keine Beschränkung nur auf Palästina, sondern im Gegenteil ein lneinanderfügen aller notwendigen Tätigkeit erfordert. Aber Birnbaum selbst gibt zu, daß heute nur Palästina als Oebiet für Verländlichung in Betracht kommt, und er übersieht, daß nur eine gelungene Verländlichung in Palästina Antrieb zu ähnlicher Siedlungstätigkeit in anderen Ländern werden kann.

  2. 1927-04-22 · Heft 31-32 (22.4.1927) · page 2

    Von ganzem Herzen hoffe und wünsche Ich, daß die Juden Ihr Ziel In Palästina erreichen. Möge Ihnen Ihre Arbeit Glück und Freiheit bringen.“ Masaryk weilte am 15. April in Haifa. Er verließ von hier mit Schiff Palästina, um sich über Kairo nach Athen zu begeben. … Ich interessiere mich jetzt für Palästina auch aus dem Grunde, weil ich ein Werk vorbereite, das sich auf die Legende von Josef und seinen Brüdern stützt. Zum Schluß sei mir noch erlaubt, meinem Wunsche Ausdruck zu verleihen, daß das Land mit so reicher Vergangenheit so schnell wie möglich in ein Land reicher Gegenwart und Zukunft verwandelt werde.“ Eine eigenartige Palästina-Spende ״Jewish Chronicle“ veröffentlicht jetzt das Testament von Herrn Israel Davis, dem Präsidenten der Gesellschaft ״Jewish Chronicle“, der am 21.

  3. 1931-04-02 · Heft 170 (2.4.1931) · page 10

    Ich wollte jedoch für die jüdische Schauspielkunst neue Wege suchen und dachte, dies am besten in Palästina bewerkstelligen zu können. In Palästina ist ein neiies Leben und damit auch ein neuer Lebensstil im Werden begriffen, und diese Entwicklung muß notgedrungen auch in einem bodenständigen Theater ihr Spiegelbild finden. Ich ging nun vor sechs Jahren nach Palästina, mit dem festen Vorsatz, ein Theater zu gründen, das füi Jie künftige Gestaltung einer originell-jüdischen Schauspiel kunst tonangebend sein sollte.

  4. 1928-04-26 · Heft 17 (26.4.1928) · page 13

    Imbers GeÄamtwerk wird zunächst die beiden Gedichtbände „Barkai" enthalten, die das Leben und die Stimmung der Bilu, der ersten Palästina-Pioniere, widerspiegeln. Es folgen die Legendensammlung „Schütze zweier Welten“, „Legenden und Traditionen des jüdischen Volkes“ und die Schriften über hebräischen Mystizismus. … Brandmann ist Absolvent des Petersburger Konservatoriums und der Hochschule für Musik in Wien, Er war einer der Mitbegründer der Oper in Palästina, an welcher er einige Jahre hindurch wirkte. Trotz seiner Jugend bat er die Aufmerksamkeit der jüdischen Musikwelt erregt.

  5. 1926-10-26 · Heft 84 (26.10.1926) · page 3

    Diese Erkenntnis muß propagiert werden, muß sich durchsetzen und muß befolgt werden, Fs gibt heute bereits genügend Möglichkeiten für Vermögens,inlagcn in Palästina, die eine Stärkung unserer Arbeit darstellen, wie Kräftigung unserer Ranken, Erwerb von Obligationen, der Brünnsche Plan der Orangenpflanzungen und worauf hier besonders hingewiesen werden soll —- die Möglichkeit von Rodenerwerb für private Zwecke bei der P. … Es bietet sich hierbei für viele eine Möglichkeit, sich selbst durch private Kapitalsanlage mit Palästina zu verbinden und dadurch auch der von der Wirtschaftskonferenz aufgestellten und notwendigen Forderung Genüge zu leisten.

  6. 1928-02-16 · Heft 7 (16.2.1928) · page 11

    Wie eines Tages Moscheh H a 1 e v i, ein Jünger der „Habiinah" nach Palästina kam, ein Bündel Energie und Wille, wie er innerhalb der Arbeiterschaft die Schauspielschule „Ohel" schuf. Im Lande wurde zum Eintritt in die Schule aufgefordert.