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  1. 1928-03-29 · Heft 13 (29.3.1928) · page 2

    „Wenn man von der Schaffung einer jüdischen Mehrheit spricht, so meint man wohl nicht die gesamte Judenheit, aber doch die Mehrheit der Galuth ij\ Palästina anzusiedeln. “ Weiß Prof. Hersch nichts davon, daß in fast jeder das zionistische Problem behandelnden Arbeit immer wieder ausdrücklich hervorgehoben wird, daß der größte Teil der Judenheit in der Diaspora verbleiben wird, daß nur ein geringer, wohl aber der beste Teil des Diaspora-Judentums nach Palästina übersiedeln wird? … Hersch widerlegt nun diese angeblich unter den Zionisten bestehende Ansicht mit den Argumenten, Palästina habe drei Viertel des Flächeninhaltes der Schweiz, die heute ca. 4 Millionen zählt, Palästina könnte also höchstens 3 Millionen fassen, es würden demnach 12 Millionen in den Galulhländcrn. verbleiben — die Entdeckung Amerikas!

  2. 1920-08-27 · Heft 59 (27.8.1920) · page 5

    Ein Teil der Lehrer muß auch für eine gewisse Zeit nach 'Palästina geschickt werden, um sich dort zu guten Hebraisten I1cranzubild.cn und sicli vom Geiste des Judentums durchdringen zu lassen. … Außer der Emigration nach Amerika macht sich auch eine Emigration nach Palästina bemerkbar. Diese aber trägt einen ganz anderen Clin rakter. Sie ist nämlich keine j\1s!,ive, sondern eine aktive und reiilt die idenlistlsche jüdische Jugend mit, die in Palästina ein jüdisches Staatswesen zu gründen strebt.

  3. 1903-09-01 · Heft 9 (September 1903) · p. Seite 615 - 616 · Berühmte jüdische Weltreisende

    Ein Zeitgenosse von ihm war P et ach ja ben Jakob aus Prag, der von 1175 —1190 von Regensburg durch Polen, Russland, das Chazarenreich, Armenien, Medien, Persien, Babylonien und Palästina reiste und dann über Griechenland zurück kam. Seine Notizen hat sein Landsmann Jehuda ben Samuel, der Fromme, unvollständig und ohne Ordnung aufgezeichnet. … Mit kritischer Schärfe und seltener Beobachtungsgabe bestimmt dieser Geograph die Lage von Jerusalem, die palästinensischen Gewächse usw. Solche Palästinageographen und Palästina-Schriftsteller des Mittelalters waren noch der Kabbaiist B. Jizchak ben R. Joseph aus Aragonien, R. Elia v. Ferrara, der weit bekannte Erklärer der „Mischna" R.

  4. 1919-10-31 · 41 (31.10.1919) · p. Seite 562

    Betreffs der Forderungen an. die , englische Regierung heißt es darin: Der geographische Begriff Palästina muß nach den tradi ionellen Grenzen festgesetzt werden, und man darf auf keinen Fall zulassen, daß die Grenzen des Landes irgendwie geschmälert werden. … Es ist eine Ironie und beleidigend für uns', wenn man uns sagt: „Palästina gehört euch" und gleichzeitig uns die Grenzen schließt. Aller Boden, der bisher der türkischen Regierung gehört hat, muß jüdischnalionaies Eigentum werden.

  5. 1887-05-05 · Heft 18 (5.5.1887) · p. Seite 287

    287 umfassendste Werk über die Flora und Fauna von Palästina, das von Dr. Tristram ist: ein großer Quartband herausgegeben in London im Jahre 1884 von der Palästina-Erforschungs-Gesellschaft.

  6. 1909-12-31 · Heft 50 (31.12.1909) · p. Seite 10

    . - 3 l f- Die Debatte war getragen von der warmen Liebe für das Palästina-Ideal und verfehlte in ihrer Sachlichkeit den Eindruck nicht. Mittwoch. Vormittagssitzung. In der Diskussion über das Palästinaressort ergreift zunächst der bekannte Nationalökonom Dr. … Es müssen aber natürlich auch Stipendien und Dar- ’ lehnskassen geschaffen werden, um jungen türkischen Juden den Besuch höherer Lehranstalten und Universitäten zu ermöglichen. In Palästina sind vor allen Dingen mittlere und höhere Schulen zu gründen, damit Palästina das werden kann, wozu es berufen ist: das kulturelle Zentrum der türkischen Judenheit.

  7. 1928-03-29 · Heft 13 (29.3.1928) · page 3

    Hersch absichtlich, daß mit der zunehmenden Einwanderung der Juden nach Palästina und mit der infolge derselben zu verzeichnenden gesteigerten Zivilisation und Verbesserung der wirtschaftlichen Lage der nichtjüdischen Bevölkerung ein Rückgang ln der Geburtenzahl der Nichtjuden eintreten muß und eintreten wird? … Wie wir bereits berichtet haben, wurde der in Brüssel stattgefundenen Tagung der Minoritätenkommission der Union der Völkerbundligen von den Delegierten der jüdischen Ligen in Palästina, Oesterreich, der Tschechoslowakei und Bulgarien ein Memorandum über die letzten Vorgänge in Rumänien überreicht, das bei der im Juli d.

  8. 1914-04-03 · Heft 14 (3.4.1914) · page 13

    Das Hilfskomitee für die hemenitischen Juden, Berlin, teilt mit, daß bis Ende 1913 für den Häuserban in Palästina Mark 261 681,41 eingegangen sind, hiervon ans Deutschland über Mark 54 000. Weitere große Zuwendungen insbesondere aus Amerika, sind in sichere Aussicht gestellt. … Der Bau weiterer 100 420 Hauser ist für das Jahr 1914 beschlossen worden. Da die Einwanderung der Jemeniten in Palästina noch immer anhält, sind fernere Znwendnngen dringend erforderlich. Zahlstelle: Bankhaus Veit, Selberg u. Eie., Berlin, Postscheckkonto 4396.

  9. 1903-01-01 · Editorial · p. 4

    .: Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur S c h o r r S. Rev.: Palästina für die Juden Ein neuer hebr. Bibelkommentar 12 Tongers Taschen-Albumband Union, österr.-Isr. Kalender 5664 —w.: Dr.

  10. 1903-09-01 · Heft 9 (September 1903) · p. Seite 613 - 614 · Berühmte jüdische Weltreisende

    Er war der erste Europäer, der Asien bereiste und der etwa neun Jahre lang eine Reise von Saragossa aus über Katalonien, die Provence, Italien, Griechenland, den Archipelagon, Rhodos, Cypern und Cilizien nach Syrien, Palästina, Mesopotamien, das Khalifat und Persien unternahm und Küstenstädte, wie Yemen, besuchte, um dann über Egypten und Sizilien nach Kastilien zurückzukehren.

  11. 1935-10-25 · Heft 86 (25.10.1935) · page 7

    Der Hilfsverein stellte seinerseits Mittel für die Kulturarbeit unter den Falaschas zur Verfügung und übernahm mehrere Falaschakinder, die in den Schulen des Hilfsvereins in Palästina und späterhin in Deutschland ausgebildet wurden. Faitlovitch unternahm in der Folgezeit mehrere Reisen nach Abessinien. … Oktober veröffentlichen Sie eine Kritik an einer Bilderserie über das Leben der jüdischer! Jugend in Palästina. In Ihrer Nach- Bemerkung sagen Sie: ״Olfensichtlich ist die Bilderserie aus der Welt des palästinensischen Kindes gemeint“.

  12. 1935-12-16 · 18 (16.12.1935) · p. Seite 146

    Novemlwr sprach im Rahmen der regelmuUigen Gruppenaliende iter Zionistischen Ortsgruppe Dr. Kurl Licht. Mannheim, filier ..England u n «I Palästina“. Ausführlich legte der Re fer« nt flic Interessen Englands als Maiulalarmachl dar. mul wies aul die vielseitigen Aenderungen im vorderen Orient na« h dem Kriege hin. … Der Hilfsverein stellte seinerseits Mittel für die Kulturarbeit unter den Faiaschas zur Verfügung und übernahm mehrere Falaschakinder, die in den Schulen des Hilfsvereins in Palästina und späterhin in Deutschland ausg^bildet wurden. Faitlovitch unternahm in der Folgezeit mehrere Reisen nach Abessinien.

  13. 1919-10-31 · 41 (31.10.1919) · p. Seite 557

    . — Rechtsgleichheit oder Minoritätsschutz. — Max Nordau für ein ungeteiltes Palästina und freie Einwanderung. — Amerika. — Denikin und die französische Regierung. — Sir Aurel Stein. — Eine jüdische Handelskammer in London. — Kriegsmemoiren eines jüdischen Generals. — Zum 50jährigen Bestand der jüdischen Gemeinde in Karlsbad. — Korrespondenzen: Die Reduzierung der Hilfsaktion des Joint Distribution Comitee in Wien. — Mahnruf zur rechten Zeit!

  14. 1934-10-11 · 41 (11.10.1934) · page 6

    So bestehe ein echter Gegensatz nach wie vor zwischen nationalsiidischer und deutschsüdischer Auttassung. während die Teilnahme am Palästina-Ausbau die Geißer nicht zu scheiden brauche. Sv sehr der Palästina-Aufbau auch von E.-V.-Anhängern anerkannt und unterstützt wird, dürfen doch gerade die Gefahren nicht übersehen werden, die dein geistigen und religiösen Bestände des Judentums aus der F'ellachisierung und der Geringschätzung des Religiösen drohen. … Im weiteren Verlaus des Ahends sprachen Alfred Marcus über das „religiöse Leben in Palästina" und Rabbiner Tr. B e r k 0 v i t s über „Jugend und Tradition^ Yfar. bar aber konnte er den Verlust seines Reiches nicht mehr verwinden.

  15. 1908-05-22 · Heft 20 (22.5.1908) · p. Seite 10

    Mai stattgchabten Mitgliederversammlung der hiesigen Misrachi-Gruppe berichtete der Vorsitzende, Herr Hermann Struck, über den Fortgang der Arbeiten für die in Palästina zu gründende Schule, für die Föderation u. a. Es /and dann eine eingehende Besprechung wichtiger Fragen jm Hinblick auf den Deutschen Delegiertentag statt. … Die wirtschaftliche Entwicklung Palästinas: Professor W a r b u r g-Berlin 2. Kulturelle Aufgaben in Palästina: Dr. Schemarja Lewin - Berlin. 3. Debatte. 4. Wählen in das Zentralkomitee und Zentralbureau. München. Der dieser Tage hier verstorbene Arabienforscher Eduard Glaser propagierte eine großzügige Einwanderung der Inden nach den türkischen Ländern, bis 1897 zwischen ihm und Herzl eine erregte Pretzkampagne entstand.

  16. 1909-05-28 · Heft 20 (28.5.1909) · p. Seite 2

    . — Neben den Schulen hat die Alliance 33 Lehrlingsanstalten für 1400 Knaben und Mädchen, außerdem zwei Ackerbauschulen bei Jaffa in Palästina und in Djederda bei Tunis, aus welchen beiden Anstalten 336 jüdische Landwirte hervorge¬ Frarüfikrter WrvÄitWes FamüienAatt. gangen sind. … Der Alliance liegt ferner ob, im Auftrag der Familie Rothschild deren nach außerhalb, namentlich für Palästina Lesttmmte Almosen und Unterstützungen zu überwachen. Die Alliance unterhält weiter auf Kosten von Sir Edward Stern in London eine Klinik init Apotheke in Damaskus.

  17. 1934-01-01 · 1 (1.1.1934) · p. Seite 12

    Es ist in weiteren Kreisen allerdings wohl nicht bekannt, daß dieser Mann Jude war. LLOYD TRI ESTI N O I Express-Verkehr nach Palästina I Abfahrt ab Triest jed. Mittwoch Auskünfte und Platzbelegung Generah Agentur, München, Odeonsplatz I Fernsprecher 27464 eü

  18. 1928-05-04 · 18 (4.5.1928) · p. Seite 250

    In knapper und anschaulicher Weise wird ein Ueberblidk gegeben über das. was in Palästina geworden oder im Werden ist, RUDOLF MOSSE / BUCHVERLAG BERLIN Einen g c % n n d e n Schlaf und damit eine Kräftigung u.Beruhigung dL Nerven erdeten Sie durch den echten jBaldravin' W.

  19. 1891-02-05 · Heft 6 (5.2.1891) · p. Seite 62

    Es gab unter den alexandrinischen Juden viele Handwerker und Künstler, die sogar in einer Art Zunftgenossenschaft organisirt waren; brauchte man in Palästina Künstler für den Tempel, so berief man sie aus der alexandrinischjüdischen Gemeinde. Die Beschäftigung der babylonischen Inden, welche zusammenhängende Landstriche, das Land Israel genannt, bewohnten, war Ackerbau, Handwerke aller Art, und was besonders in einem von Kanalbewässerung abhängigen Lande natürlich ist, sie gruben und reinigten Kanäle, auch betrieben sie Viehzucht, Handel, Schifffahrt und einige Künste.

  20. 1898-02-04 · 5 (4.2.1898) · p. 3 · [Ohne Titel]

    Welch' eine Organisation! Judenstaat, Befreiung, Rückkehr nach Palästina, alles das wurde sogleich aufgegrissen, als ein jüdischer Ofsicier des Verrathes angeklagt war. Und alle, die für die Sache Zions eintraten, kämpften nur scheinbar für eine Ueberzeugung, in Wirklichkeit aber für Dreysus.