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Bemerkungen zur Geographie des alten Palästina. 17 heute Sem uni je südwestl. von Saffurije (צפווי), westlich von Nazareth. — In diesem Dokumente geschieht dieses Ortes zum erstenmal Erwähnung, denn bei Josephus wird er erst während des großen Krieges genannt.
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Bemerkungen zur Geographie des alten Palästina. 25 verschwunden und ist nur in armänischer Form בוטנא oder בטנן erhalten geblieben. 5. בית מקושש An einem anderen Beispiele sei noch gezeigt, wie ur~ sprünglich hebräische Ortsnamen später in aramäischer Übersetzung auftreten.
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563 Der Öltau in Palästina in 9er tannäitischen Zeit. Von Felix Goldmann. Die vorliegende Arbeit ist ein Versuch, Nachrichten aus tannaitischer Zeit, also aus den Berichten der Mischnah1), Tosefta2), der halachischen Midraschim3) und der Barajtöt beider Talmude zu einem einheitlichen Bilde zu vereinigen, das den Ölbau auf palästinensischem Boden zur Zeit der ersten nachchristlichen Jahrhunderte darstellt.
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578 Der Ölbau in Palästina in der tannaitischen Zeit. Ein wichtiger Zweig der Baumpflege, der auch in Palästina in hoher Blüte stand, ist die Veredlung durch Pfropfen1).
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725 Der Ölbau in Palästina in der tannaitischen Zeit. man ein Becken ausgehöhlt hat. Seltener besteht er aus Holz1) oder Metall2). Der Mörser heißt 3מכתשת), der Stößel, der aus Holz oder Stein besteht, 4מדוך).
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20 Der Ölbau in Palästina in der tannaitischen Zeit. sie auch 1לולב) genannt. Der Preßbalken (2(קווה), ebenfalls gewöhnlich aus Holz3), ist mit seinem einen Ende drehbar zwischen den beiden Pfosten befestigt.
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Der Olbau in Palästina in der tannaitischen Zeit. 135 und Blüten, die — wie noch heute1) — schon bei den Alten eine starke medizinische Verwendung fanden2), ist wenig zu sagen3).
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Als zweiter Redner trat Max Nordau auf, der in einer formvollendeten und hinreissenden Rede zur Hilfeleistung für die jüdischen Arbeiter in Palästina aufforderte. Er führte ungefähr Folgendes aus: „Infolge unerhörter Leiden und masslosen Elendes haben vor 20 Jahren jüdische Jünglinge Russland verlassen. Sie sind nach Palästina gezogen, um dort den Boden ihrer- Väter zu cultivieren. Ungeheure Hindernisse stellten sich ihnen in den Weg. Hunger und Durst haben sie gequält, und vor ihren Augen haben sie die sterben sehen, die. ihnen lieb und theüer waren.
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Wir wissen, welcher Weg mit guten Vorsätzen gepflastert ist. Sein Name ist nicht Palästina. Der Weg nach Palästina ist nur mit Gold gepflastert. Mit einigen Worten gesagt, wie es in. den ersten Tagen, in den Tagen des Laurence Oliphant, der „Jewish Chronicle" gethan, ist es das Capital, welches erforderlich ist, das Capital, welches, wie diese Zeitung damals satirisch bemerkte, die einzige erforderliche Eigenschaft ist, die unsere Brüder besitzen. … Wenn Landleute in Russland nahe daran sind, des Hungertodes zu sterben, so hilft ihnen die „Iea" über die Krisis hinweg; wenn sie aber in Palästina des Hungertodes sterben, dank» wird uns niitgetheilt, dass die „Ica" kein Wohlthätigkeits-Bureau ist; höchstens könne sie ihnen helfen, Palästina, zu— verlassen.
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Die türkische Regierung hat den Beschluß gefaßt, alle einschränkenden Maßnahmen abzuschaffen und alle Hindernisse für die Einwanderung und Niederlassung der Juden.in Palästina aufzuheben. An die entsprechenden Instanzen sind die strengsten Befehle ergangen, um dem jüdischen Volk in Palästina, gemäß den Traditionen der Türkei, wohlwollende Behandlung .auf der Grundlage vollkommener . … Ich versichere Sie wiederholt meiner Sympathie mit den Plänen zur Schaffung eines jüdischen religiösen Zentrums in Palästina auf dem Wege einer wohlorganisierten Ein- " Wanderung und Kolonisation. Ich bin fest von der Nützlichkeit der * Niederlassung von Juden in Palästina für das türkische Reich •überzeugt, und ich bin gewillt, dieses Werk unter den Schutz der türkischen Regierung zu nehmen und mit allen Mitteln zu fördern, die mit den Souveränitätsrechten der Türkei übereinstimmen, ohne die Rechte der nichtjüdischen Bevölkerung zu beschränken.
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. — Die unter B. bezeichneten Herren — Delegierte der russischen Vereine zur Beförderung der Kolonisation in Palästina — machten den Mitgliedern des Zentral-Komitees der All. Isr. universelle nachstehenden Antrag, mit der Bitte, demselben ihre prinzipielle Zustimmung und der eventuellen Verwirklichung der geplanten Organisation die wichtige Unterstützung der All. Isr. universelle angedeihen zu lassen: In Erwägung, daß ein starker Bruchteil unserer russischen Glaubensgenossen zur Ansiedlung in Palästina, Syrien und anderen Ländern der asiatischen Türkei entschlossen ist, das bisherige Fehlen jeder Organisation dieses Emigrationswerkes aber schon jetzt ernste Mißstände hervorgebracht hat und für die Zukunft noch ernstere Mißstände hervorzubringen droht, in fernerer Erwägung, daß das Zuströmen Kauflustiger nach Palästina, sowie Privater als Vertreter von Vereinigungen eine den Ankauf fast unmöglich machende, jedenfalls wesentlich erschwerende und so das ganze Kolonisationswerk gefährdende Preissteigerung von Grund und Boden zur Folge hatte, welche nur beseitigt resp. gemildert werden kann, wenn der Bodenankauf von einer Zentralstelle aus erfolgt, in fernerer Erwägung, daß eine große Anzahl relativ Bemittelter nach den genannten Ländern die Auswanderung plant, weil aber ihre Mittel zur Übersiedlung, zum Ankauf und zur Kultivierung eines ihren Bedürfnissen entsprechenden Areals und zum Unterhalt bis zur Ertragsfähigkeit ihres Feldes nicht ausreichen, diesen Plan nur ausführen kann, wenn ein diesem Zwecke geltendes Institut ihnen Vorschüsse (hypothekarische Darlehen) gewährt, in endlicher Erwägung, daß unter unseren russischen Glaubensgenossen das opferbereite Verlangen nach Selbsthilfe, der sehnsüchtige Drang, aus eigener Kraft, durch eigene materielle Leistungen die Ansiedlung russischer Juden in den genannten Ländern zu fördern, sich regt, dieses Verlangen nicht durch unmittelbare Spenden (was das Landesgesetz verbietet) sich betätigen kann, wohl aber durch geschäftliche Beteiligung an einem diesem Zwecke geltenden finanziellen Unternehmen, wird beschlossen: Eine auf Aktien gegründete Bank „Bank für Bodenerwerb in den Ländern der asiatischen Türkei" ins Leben zu rufen, welche zum Zwecke haben soll: H«ft 2. 6
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Die Unzufriedenheit mit den bisherigen Resultaten, sowie die haltlosen Zustände in Palästina legten den Chowewe-Zion-Vereinen den Gedanken nahe, daß sie aus eigener Kraft den großen Anforderungen des Kolonisationswerkes nicht gewachsen sein würden, und daß nur ein inniger Zusammenschluß aller in Betracht kommenden Organisationen, vor allem die tatkräftige Mitarbeit der Alliance Israelite Universelle und des Baron Hirsch, Rettung bringen könnte. Die so entstehende neue Organisation müßte vor allem eine Agrarbank gründen und die Einwanderung nach Palästina regeln. Die Wortführer dieser Idee, der Bialystoker Rabbiner Samuel Mohilewer, der Schriftsteller Schaul Pinchas Rabinowitz (Schefer) aus Warschau und Jehoschua Syrkin aus Minsk reisten anfangs Juli 1891 über Berlin, wo sich ihnen Dr.
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Herr Leven liess keinen Zweifel darüber, dass er ein Freund der jüdischen Colonisation in Palästina sei. Er könne sich aber nicht vorstellen, dass aus den Werken der „Ica" und der „Alliance" so gar grosse Resultate zu erzielen seien. … Gegenwärtig weilt hier Herr Emil May er söhn, Director der „Ica", auf seiner Rückreise aus Palästina. Nach den in Palästina gewonnenen Eindrücken sieht die „Jewish Colonization Association" vorderhand von allen Neugründungen ab und beschränkt sich bloss darauf, die bestehenden Colonien fortzuführen, eventuell das bereits halbfertige Sedjera zu installieren.
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Feldmann, I., Die jemenitischen Juden; Cöln, Hauptbureäu d. Jud. Nationalfonds. Fischer, H. u. G. Guthe, Karte von Palästina; Leipzig. Fishberg, M., Die Rassenmerkmale der Juden; München, Ernst Reinhardt; 6,50. Haefeli, L., Samaria u. Peräa bei Flavius Josephus; Freiburg i. … Marus & E. Weber; 4,00. Preß, I., Die jüdischen Kolonien in Palästina; Leipzig. Saphir, E. u. Krause, Karte d. Landes Israel; Berlin, Jüd. Verlag Saphir, E., Ha-arez; Jaffa. Schüler, A., Der Rassenadel der Juden; Berlin.
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J. in Paris eine Versammlung stattfand, welche die Organisierung des Kolonisationswerkes in Palästina, Syrien und anderen Ländern der asiatischen Türkei zum Zwecke hatte. Unterdessen ist eine Note des Herrn Baron von Hirsch eingegangen, in welcher derselbe seine Bereitwilligkeit ausspricht, einem diesbezüglichen Gesuche zu willfahren und jenem Kolonisationswerke seinen Einfluß und seine Mitwirkung angedeihen zu lassen, falls vorher sich Delegationen nach Konstantinopel zum Zwecke der Verhanlungen mit der türkischen Regierung und nach den in Aussicht genommenen Strichen zur Besichtigung und fachmännischen Auswahl der geeigneten Ländereien begeben haben. … Ob und in welcher Weise eine Zentralisierung des gesamten Kolonisationswerkes in Palästina, Syrien usw. zu schaffen ist. Das Ergebnis der sehr eingehenden Beratung waren folgende einstimmig gefaßten Beschlüsse: 1.
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Wenn unsere Gesinnungsgenossen der ganzen Welt mit der Einführung der Palästina- Esrogim sich ernstlich befassen und wenn dieser Verkauf auf gesunder kaufmännischer Basis organisiert wird, so ist zweifellos, dass unsere palästinensischen Kolonisten! … Alier Vorrat an Esrogim soll von den Kolonisten an eine zionistische Korporation in Palästina (vielleicht -an das »Agronomisch-kuiturtechnisehe Bureau für Palästina" oder an den „Verein zur Wahrung der Interessen der Kolonisten") in Kommission übergeben werden.
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. * Nr. 7 : Thesen zum Referate über : „Eine jüdisch-nationale Ackerbauschule in Palästina/' Von Cultusrath Isidor Gewitsch. I. In Anlehnung an Resolution II des Referates „Lage der jüdischen Colonisten und Arbeiter" am Olmützer Parteitage 1901, welche mit den Worten schliesst: „Dass die Pionniere der zionistischen Bewegung in Palästina bodenfest und sesshaft gemacht werden," nimmt der Bielitzer Parteitag die obligatorische Verpflichtung der österreichischen organisierten Zionisten, für die in Palästina zu errichtende nationale Ackerbauschule zur Heranziehung"deines tüchtigen und bodenständigen Nachwuchses an Colonisten mit allen Kräften zu arbeiten, in Aussicht II'."
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Als den Messias betrachteten sie natürlich Theodor Herzl. Es entstand das Gerücht unter ihnen, dass Palästina schon den Juden gehöre. Man müsse sich nur beeilen, dort Boden zu kaufen, damit andere nicht zuvorkommen. Sie schickten auch nach Bauernart Abgesandte nach Palästina aus. Als einige von diesen nach N. kamen, wandten sie sich an die Zionisten des Ortes und wollten gar nicht glauben, dass Palästina noch nicht den Juden gehöre. Trotzdem fuhr damals eine grössere Anzahl Proselyten nach dem Heiligen Lande ab und liess sich in den jüdischen Kolonien nieder.
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Das; einschlägige Material, soweit es aus jerusalemischer7) und babylonischer8) Gemara sich feststellen ließ, wurde herangezogen. *) Die Landwirtschaft in Palästina zur Zeit der Mischnah. Teil I: Der Getreidebau. Breslau (1894). 2) Versuch einer Technologie und Terminologie der Handwerke in der Mischnah.