Mannheim
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  1. 1934-01-23 · Heft 334 (23.1.1934) · page 4

    Die Mitglieder der Delegation, die infolge ihrer großen A r m u t gezwungen waren, den Weg von Wolhynien nach Warschau zu Fuß zurückzulegen, erklärten, es gebe in Wolhynien einige hundert karäische Landarbeiterfamilien, die in großer Not seien und den Wunsch hätten, sich in Palästina niederzulassen. Die Leiter des Warschauer Palästina-Amtes haben versprochen, die Bitte der Karäer an die Exekutive der Jewish Agency weiterzuleiten. … Die Studentenschaft an den Universitäten Jassy und Czernowitz fordert Numerus clausus für Juden an Mittel- und Hochschulen, die von Temesvär auch für Intelligenz- und Wirtschaftsberufe, andere Gruppen kleiden ihre antijüdischen Forderungen in Worte wie „Sicherung nationalrumänischer Kultur", „gegen religiöse Sekten" usw. Handelsbeziehungen zwischen Bußland und Palästina Aus Jerusalem: Die arabische Tageszeitung „Fa lastin" teilt mit, daß zwischen der russischen Handelsvertretung in Konstantinöpel und einem führenden arabischen Kaufmann in Jaffa erfolgversprechende Verhandlungen über Erweiterung der Handelsbeziehungen zwischen Sowjetrußland und Palästina auf folgender Grundlage geführt werden: Rußland importiert größere Massen Cltrus-Früchte aus Palästina, wogegen Palästina ein entsprechendes Kontingent russischer Waren einführt.