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187519041933
  1. 1929-07-09 · Heft 53 (9.7.1929) · page 1

    Die arabischen Vertreter haben den Wunsch geäußert, daß die Mandatarmacht in Palästina ein parlamentarisches Regierungssystem einführt. Der Oberkommissar hat diesen Vertretern erklärt, daß verschiedene Gründe gegen die Verwirklichung ihres Wunsches sprechen, besonders Englands Verpflichtungen aus dem Völkerbundsvertrag und die Tatsache, daß Palästina die Wiege von drei verschiedenen Religionen ist. … Bezüglich der wirtschaftlichen Lage erklärte der Oberkonimissar, daß sich die wirtschaftliche Depression, die in Palästina sehr schwer gewesen war, zu mildern scheint und daß nach seiner Meinung die kritische Periode vorüber sei, Prot. Brodetsky: ״Die Aufgaben der Zionisti» sehen Organisation in der Zukunft“; Harry Sacher: ״Die Palästina-Arbeit der Z ionistischen Organisation"; Dr.

  2. 1915-11-12 · Heft 46 (12.11.1915) · p. Seite 550

    Bei der Einweihung des neuen Tempels in Charleston sagt der damalige Prediger, Gustav Posnansky, am 19. März 1841: „Dieses Land ist unser Palästina, diese Stadt unser Jerusalem und dieses Gotteshaus unser Tempel". Der Gedanke ist, wenn auch nicht genau in derselben Form, schon früher wiederholt ausgesprochen worden, so von Herder in „Tie Bekehrung der Juden'"), von David Friodländer 1812 in dem Enthusiasmus über das Edikt vom 11. … Juni 1868 sagte er: „Wir heutigen Israeliten träumen nicht länger von einer Wiederaufrichtung des palästinensischen Reiches. Amerika ist unser Palästina; hier ist unser Zion und Jerusalem; Washington und die Unterzeichner der Unabhängigkeitserklärung sind unsere Befreier (deliverers)."

  3. 1875-09-14 · Heft 38 (14.9.1875) · p. [Seite]

    . — Feuilleton: Michel-Angelo. — Vermischtes: Notizen über Palästina und Sorten. «fettende (3Cchltef. Bonn, 8. September. Die Fluth gegen die Äu-en. Wir erhalten folgende Zuschrift: Berlin, 27.

  4. 1885-02-03 · Heft 6 (3.2.1885) · p. [Seite]

    . — Oesterreich-Ungarn: Pest. — Frankreich: Paris.— Rumänien: Bukarest. — Palästina: Jerusalem. - Amerika: New-York. — Marokko: Tanger. — Bonn: Notizen. — Hamburg, Turek: Literarische Notizen. — Feurlleton: Moses Mendelsohn und Sophie Becker. — Vermischtes.

  5. 1914-02-13 · Heft 7 (13.2.1914) · page 1

    Von Rabbiner Tr. Gelles, Lissa. — Die Woche. — Der Sprachenkonflikt in Palästina und der Hilfsverein der Deutschen Juden. Von Alphons I. Sutznitzki. — Prof. I). Dr. August Wünsche. Von Rabbiner Dr.

  6. 1915-12-24 · Heft 52 (24.12.1915) · page 1

    Bei dieser Gesundheit, der jugendlichen Kraft nnd dem Mute, womit die Juden nach der Befreiung aus Aegypten in Palästina ein Volk nach dem andern besiegten und sich in den Besitz des Landes setzten, konnte der Glaube des jüdischen Volkes »nr ein ganz optimistischer lverden; d. h. der Glaube fand seinen Schwerpunkt in der Einheit der Religion und des praktischen Lebens, in einen: religiösen „Diesseits", in der Vollberechtigung des selbständigen Menschen.

  7. 1930-12-15 · 12 (15.12.1930) · page 5

    Fesselnde Reiseberichte über das Leben der Juden in den verschiedensten Ländern (Palästina, Aegypten, Indien, Persien, Argentinien) mit wertvollen ethnologischen Betrachtungen bietet „Von Ghetto zu Ghetto", Reiseberichte und Beobachtungen von E.

  8. 1921-03-18 · 16 (18.3.1921) · page 2

    Daranergibt sich auch unsere Stellungnahme zum Palästinaproblem. Es kann kein Zweifel darüber bestehen, datz Palästina nun einmal eine Rettung für viele unserer Brüder aus geistiger und leiblicher Not bedeutet, und insofern müsten wir dir Aufbauarbeit als Erfüllung des Gebotes der Wohltätigkeit fördern. Und noch ein anderer Grund muß dafür maßgebend fein. Palästina wird der Sammelplatz vieler Juden, die sich naturgemäß mit geistigen und lÄigiösen Dingen beschäftigen. So ist von dort auS ein starker religiöser Impuls zu erwarten, und zugleich für den Liberalismus er» Boden vorhanden, auf dem er segensreiche Arbeit verrichten kann.

  9. 1898-02-04 · Heft 5 (4.2.1898) · p. Seite 2

    Hotel" die erste ordentliche Generalversammlung des vor etwa Jahresfrist begründeten „Palästina". Verein zur Unterstützung jüdischer Bauern", stattgefunden, in welcher der Vorsitzende, Herr Wilhelm Goldschmidt, über das Resultat des verflossenen Jahres Bericht erstattete.

  10. 1900-12-07 · 49 (7.12.1900) · page 2

    Diese versagt uns nimmer, Wissenschaft und Kunst zu üben zum Heile und Nutzen der Menschen; diese gebietet uns, in Recht und Gerechtigkeit die Gewerbe des Lebens zu betreiben. Ja, nach Palästina ziehen wir nicht, die Stämme Israels richten wir nicht auf, wie der Prophet spricht, aber Gott hat uns gegeben, den Völkern sein Recht zu bringen, das Recht auf Erden zu gründen, daß das Heil des Ewigen sei bis an das Ende der Erde.

  11. 1912-05-31 · Heft 22 (31.5.1912) · p. Seite 264

    Buchverlag der „Hilfe". S. 227 bei der Schilderung eines Beduinenlagers in Palästina: „Hier mahlt ein Weib auf der Handmühle Mehl, dort streicht ein anderes den ungesäuerten Brotteig als dünnen Fladen, über einen flachen, am Kamelmistfeuer erhitzten.Stein."

  12. 1930-03-07 · 10 (7.3.1930) · p. Seite 122

    Hier sei nur noch erwähnt, daß Alfred Wieners Studie über „Juden und Araber in Palästina", die mit außerordentlichem Beifall ausgenommen worden ist, zuerst im fünften Heft des „Morgen" w Zedergegeben wurde.

  13. 1933-02-15 · 22 (15.2.1933) · page 7

    Bruno Weil hier in Berlin einen auisehenerregenden Vortrag über die .Gefahren der zionistischen Palästina-Arbeit gehalten hatte, veröffentlichte er, wiederum gemeinsam mit Dr. Weil, diese Arbeit in der „Jüdisch-liberalen Zeitung": sie ist dann später als Broschüre im Philo-Verlag erschienen. —■ Unvergeßlich ist die große Rolle, die er bej der von der Anlialtischen Regierung, von der Stadt Dessau und von der Jüdischen Gemeinde Dessau gemeinsam veranstalteten mehrtägigen Moses Mendelssohn-, Zweihundertjahrfeier spielte.