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Pasmanlk), Junenwanderungen (Leo Goldhammer), Agrar- Kolonisation der Juden in Polen (Dr. 1. Schipper), Palästina (Arthur Felix), Die Sprache der Juden in Palästina (Dr. E. Müller), Jakob Wassermann und seine Juden (Oswald Löbl), l. … Nichtsdestoweniger ist das Buch, namentlich auch der zum Schluß abgedruckte Seminarbericht, ein schönes Zeugnis für die Tätigkeit und Arbeitsfreudigkeit des Vereins „Theodor fierzl". B. B. Palästina, Monatsschrift für die wirtschaftliche Erschliessung Palästinas. 5. jahrgang 1908. München, M 2.50 jährlich. Der vorliegende, von F eli x T h eil habe r redigierte Jahrgang bildet die Fortsetzung der Zeitschrift gleichen Namens, die früher von der zionistischen Palästina* kommission herausgegeben wurde.
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Dann müssen wir in Betracht ziehen., dass es für die Juden in Palästina andere Möglichkeiten gibt als bloss agriculturelle: dass es industrielle Arbeiten gibt, für die sich das Land in hervorragender Weise eignet. … In welchem Verhältnisse werden wirklich geeignete Juden nach Palästina gehen? Die Unterdrücktesten sind nicht das beste Material für eine Staatengründung. Sie müssen die besten Juden nehmen; Palästina bedarf einer grossen Menge von Gehirn.
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Endlich wäre noch das Gebiet der Geographie und Ethnographie kurz zu berühren, aus dem aber nur Schriften über Palästina, das immer mehr m den Vordergrund der Betrachtung rückt, zu erwähnen sind, wie das interessante Buch von W. Bambusi „Palästina, Land und Leute", die französischen Schriften von L. Gautier und B. Guerin über Judäa, die vierte Ausgabe von Baedekers „Palästina und Syrien", S. A. Hirsch's Reisebericht über Palästina, die ausgezeichnete Karte von Conrad Schick über die Umgebung von Jerusalem und endlich die Referate von S.
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Dieser Emigrantenstrom wurde fast ausschließlich nach Amerika abgelenkt, von einer Einwanderung nach Palästina in größerem Stile konnte " damals aus verschiedenen Gründen keine Rede sein. Auch die theoretischen Diskussionen brachten noch keine Klarheit über die Frage Amerika oder Palästina. Von Seiten der jüdischen Notablen wurden allerlei Gründe gegen Palästina geltend gemacht, man berief sich auf die „Alliance", die auf dem Berliner"Kongreß (1878) angeblich Beweise dafür vorgelegt hatte, daß die russischen Juden gar nicht nach Palästina gehen wollten.
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Jetzt gibt es eine Bahn durch ganz Sibirien, und wir haben soeben das Jubiläum des unterseeischen Cabels erreicht. Kann da Palästina seinem Schicksal entgehen? Palästina, der Mittelpunkt der Erde, um welches sich Europa, Asien und Afrika gruppieren! … Das aus dem Spiel gelassene Italien verfünffacht ruhig seine Sehifffahrt nach Palästina'1 und führt eine Danipferlinie ein, während Belgien das Monopol der persischen Zölle übernimmt und seine Beamten in den Haupthäfen des Persischen .
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Wir wissen, welcher Weg mit guten Vorsätzen gepflastert ist. Sein Name ist nicht Palästina. Der Weg nach Palästina ist nur mit Gold gepflastert. Mit einigen Worten gesagt, wie es in. den ersten Tagen, in den Tagen des Laurence Oliphant, der „Jewish Chronicle" gethan, ist es das Capital, welches erforderlich ist, das Capital, welches, wie diese Zeitung damals satirisch bemerkte, die einzige erforderliche Eigenschaft ist, die unsere Brüder besitzen. … Wenn Landleute in Russland nahe daran sind, des Hungertodes zu sterben, so hilft ihnen die „Iea" über die Krisis hinweg; wenn sie aber in Palästina des Hungertodes sterben, dank» wird uns niitgetheilt, dass die „Ica" kein Wohlthätigkeits-Bureau ist; höchstens könne sie ihnen helfen, Palästina, zu— verlassen.
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Stoyanovsky gewidmet, der Araberfrage, überhaupt dem Problem „Palästina und Vorderasien4' der kenntnisreiche Aufsatz von A. Barisac, der Minoritätenfrage, gleichfalls vomi juristischen Standpunkte aus, mehrfach auf Benesch basierend, die Ausführungen des Professors M. … Diesen Gedankengängen gliedert sich die Darstellung über die Maßnahmen Frankreichs im Interesse der armenischen Flüchtlinge organisch an, während Pierre Bonardi in fast ekstatischer Leidenschaft bekennt, wie er — ein Korse — angesichts des wiedererstehenden Palästina in Gedanken an seine verödete Heimatinsel „mit schamroten Wangen'4 dagestanden. Chronikberichte aus Palästina, Briefe von Charles Netter an das Zentralkomitee der Alliance Israelite im Jahre 1869 aus Palästina, die in Heft 4 fortgesetzt werden, Pädagogisches vom Leiter des (Kinderdorfes im Emek, M.
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Redner stellt am Schlüße seines Referates folgende zwei Thesen auf: 1. Bon einer weiteren Einwanderung von Juden in Palästina ist so lange abzusehen, als die „öffentlich-rechtliche Sicherheit" für die dortigen Ansiedlungen nicht gegeben ist. 2. Die ans dein in Palästina gegenwärtig vorhandenen Menschenmateriate zu gründenden Colonien sollen nur auf Grundlage freier genossenschaftlicher Organisation errichtet werden.
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Dieser ist eine gleichzeitig politische, wirtschaftliche und sociale Bewegung, welche die Wiederherstellung, die politische Wiedergeburt der Juden in Palästina bezweckt, um ihr physisches,- intellectuelles und moralisches Gedeihen in Freiheit und Wohlstand zu siehern. .Der Zionismus in seiner jetzigen Form datiert nicht seit dem Erscheinen der Broschüre des Dr. … Im Jahre 1857 versuchte es der berühmte Philanthrop Moses M o n t e f i o r e , zwei jüdische Ackerbau-Colonien in Palästina zu gründen. Es lässt sich schwer feststellen, ob Montefiore an eine Massencolonisation Palästinas durch die Juden dachte.
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Und so sehr sie auch dem Geiste und ihren Zielen nach sich von dem „Schnorrertum", das Palästina vollständig beherrschte, unterschieden, so war doch die Basis dir Kolonisation ungesund und ohne Unterstützungen eine Entwicklung unmöglich. … Tatsächlich standen in London aus Sammlungen etwa 20.000 Pfund zur Verfügung, und der Advokat Dr. Markus Adler reiste zur Besichtigung der Kolonie nach Palästina. Sein Bericht lautete freilich ungünstig, da nach seiner Ansicht unter den augenblicklichen Verhältnissen nichts erreicht werden konnte.
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Sie kann und wird sich aber auf nationaler Grundlage in Palästina entfalten; hier wird die Religion nicht mehr das Ganze des Lebens' umfassen, wohl aber zu einem Bestandteil, ja, zum Mittelpunkt (S. 73) eines umfassenden nationalen Zusammenhanges werden — zum Segen für die Religion selbst, die nun, da sie nicht mehr allein die Sorge um den Fortbestand der Gemeinschaft zu tragen hat, ihr Eigenleben frei entfalten kann. ,,Das moderne Judentum lebt in der doppelten. … Hier aber liegt eine der großen Hoffnungen, die sich an das neue Palästina knüpfen. . . Neue Freude an allen Jüdischen, neue Liebe zur eigenen Gemeinschaft, neue Festigkeit des jüdischen Bewußtseins wird von einem kraftvoll verjüngten Judentum auch auf die Diaspora übergehen.“ Auch wer nicht (wie zu seiner Freude der Berichterstatter) die Auffassung des Verfassers in den wesentlichen Punkten teilt, wird an dieser geistvollen und durchaus Monatsschrift, 66.
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Selbst wenn das Capital vorhanden wäre, so wissen wir alle, wie der Mangel an Arbeitskraft die Entwicklung] selbst solcher Gebiete wie Canada oder Rhodesia hemmt. Palästina besitzt nur eine kleine Bevölkerung von Arabern und Fellajis und wandernden, gesetzlosen, räuberischen Beduinenstämmen. Ist es da wahrscheinlich, dass Arbeitskräfte in ausreichender Menge nach Palästina angezogen würden? Ja, es gibt ein Volk, für dessen Massen Palästina das einzige anziehende Land ist, ein Volk, so niedergebeugt durch jahrhundertelanges Leiden, dass es nur ein Gebiet verlangt, um darin zu arbeiten, um seine eigene Geschichte auszuarbeiten, bewahrt vor den fürchterlichen Verfolgungen, welche seit Jahrhunderten sein Los waren.
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Charles Netter, eines der energischeren Mitglieder des Alliancekomttees, der Gründer von Mikweh-Israel, teilte darauf Rabbi Alkalai mit, daß, in Rücksicht auf die Richtigkeit seiner Darlegungen, die Gesellschaft so gut wie beschlossen hätte, an ein viel größeres Unternehmen in Palästina heranzutreten. Der schwärmerische Alkalai war freudig hingerissen. In Predigten und Flugblättern erklärte er fortwährend die Wichtigkeit der Sache und bewies durch Andeutungen aus der Schrift, dem Talmud und den Midraschim, der Morgenstern der jüdischen Erlösung werde aus Gallien aufgehen. … Es verstrich noch eine Zeitspanne, und Rabbi Alkalai kam zum Beschluß, man könne die Frage der Besiedlung Palästinas nur an Ort und Stelle lösen, in Palästina selbst. Trotz seines hohen Alters, er war schon mehr als siebzig, machte er noch eine Reise nach Erez-Israel. Nachdem er die dortige Lage genau geprüft hatte, kam er zu der Überzeugung, daß nur in Palästina selbst, am Orte der kommenden Arbeit, die Zentrale für Palästinabesiedlung gegründet werden müsse, mit Filialen in der ganzen Welt.
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Wecenstonen. mm פסיקתא והיא אגרת ארץ ישראל מיוחסת לרב. A. u. d. T. Pesikta, die älteste Hagada, redigirt in Palästina von Rab Kahana. Herausgegeben p. p. von Salomon Buber in Lemberg. Lyck 1868. Selbstverlag des Vereins Mekize Nirdamim (L. … Horajot Ende o. 3 die Herrschaft, über Erlaubtes oder Verbotenes zu entscheiden, nicht eingeräumt ist, die aber die Herrschaft über die Menge erringen, indem sie das Wort irr ihrer Gewalt haben. In Palästina dürfte auch der Ursprung der im Talmud nicht selten ihres Inhalts wegen
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Hier geleitet ihn die Liebe, und die Trauer über das Leben seiner Stammesgenossen durchzieht die Dichtung. Die mächtigsten Eindrücke holte er sich aus Palästina. Spät, zu spät kam er hin. Denn was er über das Land der Väter in begeisterter Prosa sagt, lässt erkennen, dass er der jüdischen Poesie noch vieles gegeben hätte. … Noch wenige Augenblicke, und im vollen Sonnenglanze lag vor mir — Palästina! . . ." Er sollte in Palästina viel Enttäuschungen erfahren, musste sehen, wie die irregeleiteten Juden ihm als Ketzer fluchten, und wie der russischpohrsche Rabbi ihn als „Ungläubigen" in Acht und Bann tat.
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Und in der That brach, ohne dass ein ursächlicher Zusammenhang zwischen der Gründung der landwirtschaftlichen Schule und der Kolonisationsbewegung in Palästina zu entdecken wäre, kurze Zeit darauf eine neue Aera für das moderne Judentum an. Weniger als zehn Jahre nach der Gründung von Mikweh-Israel begann der Strom der jüdischen Einwanderer nach Palästina zu fliessen; Herrn Netter war es noch beschieden, der Morgenröte dieser neuen Bewegung beizuwohnen.
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Frankfurt, Kaufmann, 1891, 247 SS., 8. Algermissen, J. L. Schulwandkarte von Palästina zur Zeit Jesu Christi. 1:250,000 4 BI. 4. Aufl. 68,5x60,5 cm. Leipzig, Lang, 1891. Alsberg, Dr. Moritz. Die Rassenmischung im Judenthum. … Frankfurt a. M., Kaufmann, 1891, 37 SS., 8. Baedeker, K. Palästina und Syrien. Handbuch für Reisende. 3. Aufl. Leipzig, Karl Baedeker, CXXVIII u. 445 SS. mit 16 Karten, 44 Plänen und 1 Panorama, 1891, 8.
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. — * * * Die Odessaer „ Gesellschaft zur Unterstützung der Ackerbauer und Handwerker in Palästina" veröffentlicht das folgende Preisausschreiben: Es soll bis zum 1. Juli ein Diplom in Schwarz- Weiss für die Mitglieder der Gesellschaft gezeichnet werden, in dem symbolisch die leitende Idee ausgedrückt wird, die unsere Pioniere in Palästina antrieb und ihnen die Kraft gab, aus Liebe zum Lande unserer Väter alle Unbilden zu ertragen.
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Vor mehr als 30 Jahren forderte Paul de Lagarde, man solle die Donau- und Weichselländer annektieren und die paar Millionen Juden von dort nach Palästina verpflanzen. Ein vorzionistischer Zionist! Damals aber verkündete Bismarck, dass die Deutschen ein „saturiertes Volk" seien und dass der Balkan und der ganze Orient ihm nicht die Knochen eines einzigen hinterpommerschen Grenadiers wert wären. … Deutschland, Deutschland überall! In Amerika, in Afrika, in Kleinasien, Syrien, Palästina bis nach Mesopotamien hinein und weiter hinaus! Dasselbe Lied, nur nach rauheren Noten, singen die Russen. Wie nun, wenn wir heute den Judenstaat in Palästina begründen und morgen die Russen oder die Germanen erscheinen?