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Derselbe ist trotzdem ein nicht zu unterschätzender Beweis des in den sehr zahlreichen Kreisen der jüdischen Ortodoxen Polens schlummernden Bedürfnisses nach Organisation und Anpassung an das wirkliche Leben. Palästina. Das Einwanderungs-Verbot nach Palästina. Jaffa. Bekanntlich wurde infolge des für die Juden geltenden (in der Praxis angewandte? … Der Pascha stellte bei dieser Gelegenheit ausdrücklich fest, .dass die Behauptung, er wäre der jüdischen Einwanderung und Ansiedlung in Palästina abgeneigt, durchaus unzutreffend sei, und berief sich auf das Zeugnis der jüdischen Abgeordneten Carasso Effendi, Nissim Effendi Masliah und des jüdischen Senators Behor Effendi, Aschkenazi, die seine guten Bekannten seien und bezeugen können, dass er den Juden durchaus freundlich gesinnt sei.
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Diese Juden werden ihrem neuen Vaterlande dankbar sein, sie werden mit derselben Begeisterung und Aufopferung wie in Palästina, aber ohne nationale oder politische Ambition auch für Abessinien arbeiten und ihr ganzes Vermögen dem Lande zuführen. … MAI TUCHII/IIJS TABAK, ... soizaries Nr. 5 alle Preise fiel reduziert t Original englische und französische Damen- und Herrenstoffe Was geschieht in Palästina? ~ - Von M. Y. Ben-Gavriel (Jerusalem).
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Wir werden Gelegenheit haben, die jüdische Solidarität auf dem Plane zu sehen. So wollen wir wenigstens hoffen! Brief aus Palästina Bestattung des Herrn Aron Vecht in Jaffa (Wir haben bereits in der letzten Nummer einen kurzen telegraphischen Bericht über die Bestattung Aron Vechts veröffentlicht Nachstehend bringen wir den ausführlichen Bericht unseres Jaffaer Korrespondenten.) … Eine große Volksmenge versammelte sich hier zur angekündigten Stunde, um diesem ersten großen Zionisten, der als Toter zur dauernden Niederlassung nach Palästina gekommen ist, die letzte Ehre zu erweisen. Im Hospital hielt in Vertretung des abwesenden Rabbiners Kuk der Dajan Reb Joseph Halevy als erster die Trauerrede.
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Montefiore on his arrivol in Jerusalem. Englisch und Hebräisch. London 1875. 2 Bambus, W. Palästina, Land und Leute. Rcisesdiilderungen. beriin 1898. > 3 Benjamin von Tudclas Reisen. Aus dem Hebräischen ins Englische Übersekt von A. … Palästina-Handbuch. Die allgemeinen Landes- Verhältnisse. Berlin 4907 45 Wiedemann, A. Die Atnulette der alten Acgypter. Leipzig 1910. ... . 46 Winckler, Dr.
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Uebrigens bleiben viele bedeutende Juden jener Zeit (so z. B. auch Jehitda Halcvi) unerwähnt. Palästina spielt in der arabischen Gesamtscliau nur eine Nebenrolle. Das einzige Kapitel, in dem Palästina in den Mittelpunkt rückt-, ist das Kapitel über die Kren zzüge. … Dies alles ist — wenn auch die Analogie natürlich nicht übertrieben werden darf — von großem Interesse auch für unsere Zeit, wo wieder vom Westen her eine Bevölkerung nach Palästina kommt. Im übrigen werden wir uns bei dieser Dar- Stellung auch bewuBt, wie eng zu jener Zeit Palästina, obwohl sein Charakter, wie die Kreuzznge beweisen, niemals unbestritten moslemisch war, doch mit der arabisch-moslemischen Kultur jener Zeit verbunden war, was ja auch architektonisch und traditionsmäßig im heutigen Bild des Landes noch hervortritt.
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Seite 2 Nr. 26 — 19. Juni 1936 DIE WAHRHEIT Andauernd faitisdke Jfage in Palästina. (Todesstrafe füx J§u/vfilkvev. In den letzten Tagen hat sich die Situation in den Palästina-Unruhen Gefallenen hat die Palä- Palästina abermals in einer Weise verschärft, daß stina-Regierung eine Prämie von je 500 Pfund ausdiejenigen Kreise in allen Lagern, die sich ein gesetzt. ruhig abwägendes Urteil bewahrt haben, von einer Sämtliche arabische Führer, die als Kulmination der Ereignisse sprechen und nunmehr Agitatoren der Streikbewegung und eine Wendung erwarten. … Juni erlassenes Dekret des High bahnen und Autobusse, Brandstiftungen, Zerstörung Commissioner für Palästina bestimmt, daß die von Waldanlagem, Vernichtung von Ernten, Spren- Todesstrafe oder lebenslängliche gungen von Brücken, Durchschneidung von Tele- Kerkerstrafe gegen Aufrührer erlasphondrähten (J e r u s a 1 e m war einen ganzen Tag sen werden kann, die auf den britischen ntBM,„WBmMMWWHW■■■■■■■■■■■ Sicherheitsdienst schießen oder Bom- - ben mit der Absicht werfen, Tod, Ver- €fk%$ Dfll&iAII FflfCffilt letzungen oder Materialschäden zu 1»U1** 1* t* II JJIV II 1,1,11911*111 verursachen.
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Ueber die jemenitischen Juden ist sehr viel geschrieben worden38)/ sie sind wahrscheinlich Proselyten, obwohl sie selbst behaupten, zur Zeit Jeremias aus Palästina ausgewandert zu sein. Der Aufforderung Esras, zurückzukehren, seien sie nicht nachgekommen, weswegen Esra sie verflucht habe.39) Der jüdische Weltreisende Jakob Saphir (1822-1885) hat die Jemeniten eigentlich erst „entdeckt", er beschreibt sie in seinem Buch „Ewen Saphir"40). … Sein Buch, „Jemenica", ist in Leipzig 1934 erschienen. 42) Nach Brauer gibt es im ganzen 45 000 Jemeniten, davon nur 5000 in Palästina. 43) Es gibt einige jem. Gedichte in arab.-hebr. Mischung. E. Brauer, a. a. O., Seite 37. **) So heißt „Wein" bei ihnen gelegentlich „giddusch" nach seiner Hauptverwendung beim Kiddusch.
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Der Verfasser fragt, 1. ob nicht die „Verbeugung", die die „Anerkennung" der von den Zionisten in Palästina geschaffenen areligiösen Tatsachen bedeute, uns zu „Mitschuldigen an dem historischen Verbrechen, das heute in Erez Jisroel geschieht, mache." 2. … Gewiß: ich behaupte, daß die Vorsehung der zionistischen Bestrebung, in Palästina eine nationale Heimstätte für das jüdische Volk zu errichten, durch den Weltkrieg, durch die aus seiner Konstellation hervorgegangene Balfour-Deklaration und durch die Ereignisse der Nachkriegszeit in einer geradezu ins Auge springenden wunderbaren Art zu Hilfe gekommen ist, Ich fciehe daraus die Folgerung, daß wir nicht damit rechnen dürfen, es werde sich der Zionismus als eine vorübergehende Erscheinung erweisen, daß wir vielmehr das jüdische Nationalheim in Palästina und seine notwendigen Rückwirkungen auf die ganze Gola als eine von der Vorsehung dem thoratreuen jüdischen Volk gestellte Aufgabe erkennen müssen, deren Lösung wir nicht ablehnen, sondern beherzt und entschlossen in Angriff nehmen sollen, da wir sonst die Gefahr laufen, daß sie ohne uns und gegen uns, also falsch, gelöst wird und der Sache G'ttes auf Erden, von uns im Stich gelassen, unermeßlichen Schaden zufügt.
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Ausl., I., 727) die Steuerpacht Josephs wirklich in. die Zeit der Syrerherrschaft in Palästina verlegt und die Anwesenheit des jüdischen Pächters in Alexandrien damit erklären will, daß die ägyptische Königin Kleopatra als Mitgift die Nutznießung der Palästinischen Steuern erhalten habe. Aber, trotzdem ist die Sache sehr unwahrscheinlich, und man kann die Erzählung Josephus' nur in die-Zeit verlegen, äM .Palästina noch zu Aegypten gehörte. ' Um ihre Hypothese zu bekräftigen, bezeichnen Halevy und . Vondi Simon II.. als den „unwürdigen" Enkel seines Großvaters Simon I.; der Volksmund hättespäter Simon I. als den Gerechten bezeichnet, um ihn so von seinem „unwürdigen" Enkel, der ebenfalls Simon hieß, zu unterscheiden.
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Joseph Halevy von Paris, der bekamtte Gelehrte und Weltrciscndc, war vor Kurzem in Palästina. Während seines Aufenthaltes in Jerusalem beriech er mit den Spitzen der jüdischen Gemeinde, wie die Lage der Juden in Jerusalem verbessert werden könnte. Es wurde ihm folgende Auskunft, über die er in Paris zu berichten versprach: Es wäre nochwendig, Häuser für die armen Juden zu bauen und die Wohnungen gegen einen sehr geringen Zins zu vermiethcn, eine Leihbank zu wohlthätigen Zwecken zu gründen, die ohne Zinsen leihen würde, und Eolonien, wo junge Leute die Landwirthschaft lernen sollten, um dereinst tüchtige Laichwirthe zu werden. — Herr Scheid, der im Aufträge des Barons Rothschild Palästina besucht hat, richtet ein Schreiben an die Redaktion der „Archives israelites", in welchem er die vielfachen günstigen Berichte über die palästinensischen Eolonien als Ueb ertreibung kennzeichnet. — Nach einer Meldung der „EphimeriS" in Achen aus Korfu hat die Untersuchung betreffs der daselbst stattgehabten antisemitischen Unruhen ergeben, daß das Kind, besten Tod die Unruhen veranlaßt haben sollte, jüdischer Abstammung war und sich bis zu seinem Tode bei jüdischer Verwandten aufhielt.
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. — Joseph Halevy von Paris, der bekannte Gelehrte und Weltreisende, war vor Kurzem in Palästina. Während seines Anfenthaltes in Jerusalem berieth er mit den Spitzen der jüdischen Gemeinde, wie die Lage der Juden in Jerusalem verbessert werden könnte. Es wurde ihm folgende Auskunft, über die er in Paris zu berichten versprach: Es wäre nothwendig, Häuser für die armen Jud en zn bauen nnd die Wohnungen gegen.einen sehr geringen Zins zu ver miethen, eine Leihbank zu wohlthätigen Zwecken gu gründen, die ohne Zinsen leihen würde, und Kolonien, wo junge Leute die Landwirthschaft lernen sollten, um dereinst tüchtige Landwirthe zu werden. — Herr Scheid, der im Aufträge des Barons Rothschild Palästina besucht hat, richtet ein Schreiben an die Redaktion der „Archives isrcrelites", in welchem er die vielfachen günstigen Berichte über die palästinensischen Kolonien als Uebertreibung kennzeichnet. — Nach einer Meldung der „Ephimeris" in Athen ans Korfu hat die Untersuchung betreffs der daselbst stattgehabten antisemitischen Unruhen ergeben, daß das Kind, dessen Tod die Unruhen veranlaßt haben sollte, jüdischer Abstammung war nnd sich bis zu seinem Tode bei jüdischen Verwandten aufhielt.
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Schon in ältester Zeit bestanden zwischen Aethiopien und Palästina Beziehungen. Ein verlassener Stamm Judas, die schwnrzhiürtigen Fnln.sc ha s, wohnen noch heute im Kaiserreich Abessinien. lieber ihre Geschichte in Vergangenheit und Oegemvart wird im nachstehenden berichtet. … II., TABORSTRASSE 413 iilllflltllllllllllllllltllllllfllllllllflfllfllftfflllfffffflffIfliritlffllf^: f Palästina - Reisen 1 2 1. Einzelreiscn jede Woche zu Original- E 2 preisen. S 2. Gesellschaftsreisen zu Purim, zur Makkn- — r biade und zu Ostern, darunter am ~E S.
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Der Hilfsverein stellte seinerseits Mittel für die Kulturarbeit unter den Falaschas zur Verfügung und übernahm mehrere Falaschakinder, die in den Schulen des Hilfsvereins in Palästina und späterhin in Deutschland ausgebildet wurden. Faitlovitch unternahm in der Folgezeit mehrere Reisen nach Abessinien. … Oktober veröffentlichen Sie eine Kritik an einer Bilderserie über das Leben der jüdischer! Jugend in Palästina. In Ihrer Nach- Bemerkung sagen Sie: ״Olfensichtlich ist die Bilderserie aus der Welt des palästinensischen Kindes gemeint“.
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Novemlwr sprach im Rahmen der regelmuUigen Gruppenaliende iter Zionistischen Ortsgruppe Dr. Kurl Licht. Mannheim, filier ..England u n «I Palästina“. Ausführlich legte der Re fer« nt flic Interessen Englands als Maiulalarmachl dar. mul wies aul die vielseitigen Aenderungen im vorderen Orient na« h dem Kriege hin. … Der Hilfsverein stellte seinerseits Mittel für die Kulturarbeit unter den Faiaschas zur Verfügung und übernahm mehrere Falaschakinder, die in den Schulen des Hilfsvereins in Palästina und späterhin in Deutschland ausg^bildet wurden. Faitlovitch unternahm in der Folgezeit mehrere Reisen nach Abessinien.
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All das versetzte sie in helle Begeisterung, und dem Trieb eines naiven Glaubens folgend, verliessen sie in grossen Massen ihr Heimatland und machten sich auf gen Norden bis Tigre, von wo aus sie nach Palästina zu gelangen hofften. Natürlich landen sie, anstatt des Weges nach Jerusalem, nur Not und Elend. Von Krankheiten und Hunger dezimiert, verzichteten sie endlich auf das Unternehmen, Tausende von ihnen gingen zugrunde, der Rest trat den Heimweg an.
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Weiterhin brachte Sir Herbert Samuel zum Ausdruck, daß es nicht schwer sein sollte, in Palästina die Aufnahme für etwa die Hälfte der 100000 jungen Juden aus Deutschland zu sichern, ln anderen Ländern müsse für 10000 bis 12 000 jährlich im Verlauf der nächsten vier Jahre Raum gefunden werden, was auch nicht schwer sein sollte, wenn man sie über eine große Anzahl von Ländern verteilen würde. … Dabei wird berücksichtigt, daß für einen erheblichen Teil unserer Jugend Auswanderung, insbesondere nach Palästina, unausweichlich ist. Die Tätigkeit in der Werkstatt (Pappe, Holz, Metall, Elektrotechnik) und der Gartenbau sollen der Weckung der Freude an kärperlicher Arbeit dienen und eine Beziehung zwischen dem jugendliehen Menschen und dem Arbeitsstoff herstellen.
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Capitain Claude Regnier Cond6r hat soeben ein Werk . über Syrien und Palästina• unter dem Titel ״Heth and Moab“ ver öffentlicht. In demselben beklagt er sich sehr über die Hinder j Hisse die die türkische Regierung absichtlich dem Forscher j in den Weg legt. 3.
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Int Mittelalter ist der erste R. Petachja von Uegeusburg. der 1 \ s7 nach Palästina ging über Kiew, lie Krimm. «las!,and der f’hazaren, Mesopotamien! tmd Syrien. Das Buch ist in England übersetzt und g< drivckt worden. 1 Ihm zunächst stellt R.
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Für die Heb mg der Landeskultur, •die Verbreitung der Bildung ist an einem Punkte des Reiches, in Palästina, soviel der jüdischen Kraft verstattet wurde, selbst unter dem alten Regime, von uns bereits geschaffen worden. Auch, daß die Finanzen des Reiches daraus Profit ziehen können, ist wohl erwiesen.
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Herr Redakteur Prague berichtete' über die frühere Tätigkeit des Pariser Vereins, der neben seiner Mitwirkung bei der Gründung der Kolonie Kastinje auch den Anstoß zu Begründung des „Zentral-Komitees der Choweweh Zion" gegeben habe, das mit der Zeit sich zum Mittelpunkt für alle jüdische Kolonisations-Unternehmungen in Palästina gestalten dürfte. Redner legte die Gründe dar, welche die Pariser Vereinigung nötigten, für längere Zeit in Untätigkeit zu verharren. … Carlo Conigliani hat um sich eine Schar jüngerer' Kräfte vereint, die sich mit ihm für das Ziel, den jüdischen Proletariern Galiziens, Rußlands und Rumäniens ein Asyl in Palästina zu verschaffen, in rastlos tätiger Arbeit einsetzen. In Ancona und Neapel bildeten sich die ersten zionistischen Vereine Italiens, dann folgten Ferrara, Modena, Mailand, Venedig, Turin, Bologna und Rom.