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Nr. 9 DlEKfeELT 217 WELTCHRONIK tiiiiiiiimimimiiiimiiiimimiiniiii Die allgemeine jüdische Palästinafahrt im Frühjahr Das Wiener Palästina-Informationsbureau schreibt uns: Mehrere Gruppen aus allen Ländern bereiten sich für das Frühjahr zu einer Palästina-Reise vor. … Die Anmeldung zur Fahrt erfolgt durch die Ueberweisung der Hälfte des Fahrpreises an den Jüdischen Nationalfonds, Konto Palästina-Informationsbureau, Wien II, Karmeliterplatz 1. Die Teilnahme an der Reise in Palästina und Aegypten ist durch Anzahlung von Kr. 100.— bei der Unionbank Wien, Konto Anglo Palestine Co., Jaffa, für Sachs, anzumelden.
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Auch in Nachlässen dürften sich häufig Werke befinden, die für den Erben nicht den Wert besitzen, den sie für uns und unsere Sache haben. Unteroffizier Walter W.- z. Z, in Palästina. Sven Bedin schreist m Kapitel 18 seines Buches „Bagdad, Babylon, Ninive" über das Ghetto M Bagdad: „tzs riecht geradezu nach Judentum, und es riecht schlecht, obgleich es hier lustiger ist, als in den Basaren der MobarnmOamr.,. … B. nimmt -sich noch gut aus gegen den Unrat des arabischen Viertels. Es gibt auch in Palästina entsetzliche Drecknester, denen durchaus nicht der Geruch nach Judentum anhustet. Mit den türkischen und arabischen Behörden 'will man es sich offenbar nicht verderben, folglich muß der bewährte Allgemeine Zeitung des Judentums Begründet vom Rabbiner Dr, Ludwig Philippson. 5lnter Leitung des Geheimen Regierungsrates Professor Dr.
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Der deutsche C'onsulatsbericht. der im Handelsarchiv zur Veröffentlichung gelangt, bringt die nachstehenden Daten: Palästina wurde im Jahre 1896 besucht; von deutschen, 18 österreichisch-ungarischen, 13 französischen, i englischen, 3 schweizerischen, 2 italienischen und 1 belgischen Geschäftsreisenden. Von fremden Manufacturwaren werden in Palästina etwa dieselben Sorten wie in anderen Gebieten der Türkei gebraucht. Der Antheil an der gesammten Einfuhr stellt sich für England, Frankreich und Deutschland folgendermassen : Im Jahre 1894 18% 1896 Britischer Antheil 15-6% 10-5% 108% Französischer Antheil 17*0% 16-3% 16.6% Deutscher Antheil 7-3% 8-5% 8-9% Die Zunahme des deutschen Antheils soll ihren Grund darin haben, dass die deutschen Kaufleute von den Reisenden, die mit Mustern nach Palästina geschickt werden, die Bedürfnisse der Einwohner und die Marktpreise gründlich studieren lassen und für den Export auf Grund der eingehenden Informationen sich ergiebige Absatzquellen schaffen.
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Geyer aus Lemberg hielt hier kürzlich vor einer tausendköpfigen Zuhörerschaft einen zweistündigen Vortrag über den Zionismus und das hebräische Schulwerk in Palästina. Es wurde einstimmig eine Resolution gefaßt, die dem Actions-Comite das Vertrauen der hiesigen Gesinnungsgenossen und die Billigung seines Vorgehens im palästinensischen Schulstreit ausspricht.
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Von den Vorträgen der letzten Zeit sind insbesondere die Referate der Herren Adolf Böhm („Zionismus und Moderne"), Dr. Paul Weisengrün („Das Verhältnis der Landespolitik zur Palästina-Arbeit^! Architekt Josef Laszk o w i t z („Der jüdische Handwerkerstand in Galizien") und Frau Erna P a t a k („Meine Palästinareise") hervorzuheben. — Der rührige „H e r z 1 k I u b" veranstaltete eine interessante Theatervorstellung, bei welcher A s c h s „Zirickgekimmen" Herzls „Im Speisewagen" und Bedas „Der getaufte Enkel" zur Aufführung gelangten.