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  1. 1930-03-28 · Heft 13 (28.3.1930) · page 2

    Obwohl der zweite Teil der Balfour-Deklaration ausdrücklich anerkennt, daß die Rechte der arabischen Bevölkerung in Palästina nicht beeinträchtigt werden sollen, wurde von den Arabern befürchtet, die Juden wollten als Minderheit die Herrschaft in Palästina an sich reißen und alle Bewohner des Landes zu einer jüdischen Nationalität zwingen. … Die Verwirklichung des National Home und die Durchführung der Balfour-Deklaration wurden dann durch das im Juli 1922 vom Völkerbundrate genehmigte Palästina-Mandat geregelt. Darin wird Großbritannien als Mandatar des Völkerbundes für Palästina bestimmt, gleichzeitig wird ausgesprochen, daß die Mandatarmacht für die Verwirklichung der in der Balfour- Deklaration niedergelegten Prinzipien verantwortlich sein soll.

  2. 1930-03-28 · 13 (28.3.1930) · p. Seite 180

    Jahrhunderts hatte die Idee der Rückkehr der Juden nach Palästina in führenden Persönlichkeiten (George Eliot, Laurent Oliphant u. a. m.) einflußreiche Vorkämpfer gefunden. Benjamin Disraeli (Lord Baconsfield) stand ihr sympathisch gegenüber. … Während des Weltkrieges propagierte das „British Palestine Committee“, dessen Zentrum Manchester war, die Schaffung einer Heimstätte für die Juden in Palästina unter britischer Oberhoheit. Diese Idee fand die Sympathien der damaligen führenden Staatsmänner Englands wie Balfour, Lloyd George, Lord Robert Cecil, des früh verstorbenen Sir Mark Sykes.

  3. 1927-11-08 · Heft 89 (8.11.1927) · page 1

    Die zionistischen Fonds sind die Form, in welcher die jüdische Gesamtheit für den Palästina-Aufbau Steuer leistet. Der Palästina-Aufbau ist eine Angelegenheit der jüdischen Gesamtheit, nicht eine Parteisache der Zionisten. … Die Vorgcschichte der Balfour-Deklaration reiche bis ins Jahr 70 nach Christi zurück, und zwar nicht darum, weil die Juden vor diesem Jahre Palästina besessen haben, sondern vor allem deshalb, weil die Juden seit diesem Jahre nicht aufgehört haben, den wirklichen Zusammenhang mit Palästina zu suchen.

  4. 1960-05-03 · 1774 (3.5.1960) · p. Seite 3

    Hechler, Kaplan der englischen Gesandtschaft in Wien hatte schon früher durch biblische Berechnung das Jahr 1897 als den Beginn der Rückkehr der Juden nach Palästina angekündigt. Alle poli- Was ist JET-LINE? Schlank und chic! . . . Die Männer schlanker erscheinen lassen — ist die Devise der neuen Modelinie. … Herzl berichtete darüber auf" dem sechsten Zionistenkongress (1903) und schliesslich wurde Uganda sogar als „Nachtasyl“ abgelehnt. Herzl setzte seine Arbeit für ein jüdisches Palästina fort, aber mitten in seiner Arbeit, kaum 44 Jahre alt, starb er und wurde in Wien begraben. Seine Bestrebungen wurden fortgesetzt und 13 Jahre nach seinem Tode wurde dem jüdischen Volk der „Charter” — die Balfour-Deklaration — gegeben.

  5. 1963-08-18 · 2034 (18.8.1963) · p. [Seite 9]

    Herzl las Bücher von Eugen Duehring, dem Theoretiker des Ras senantisemitismu», und seit dieser Zeit beschäftigte er sich mit jüdischen Problemen. Es ist anzunehmen, dass er schon damals über Palästina in der „Albia“ gesprochen hatte. Man nennte ihn dort „Tankred — Fürst von Galiläa und Antiochia“. „Tankred“ hatte sich während der Kreuzzüge bei der Eroberung von Jerusalem beteiligt, und ,Tankred“ war der Couleurname von Herzl. … Er pflegte zu sagen: „Ohne Je- ' rusalem ist Erez Israel nur; Palästina“. Bereits, als er! dem Comité der „Howtwe 1 Zion“ in Odessa Vorstand, i gründete er einen „Fonds für die Wiederherstellung Jerusalems“, wofür er Sammlungen in aller Welt i veranstaltete.