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218 »Nr. 0 : DIE3SEELT hinweisen, die Handels- und Industriekreise ihrer Heimatländer auf die großen Entwicklungsmöglichkeiten des Landes aufmerksam machen und für einen regeren kaufmännischen Verkehr ihrer Volksgenossen mit Palästina ein treten. Die „Nachrichten für den Außenhandel des Kgl. Ungarischen Handelsmuseums“ schließen sich nun der Reihe dieser Veröffentlichungen an. … Es wird ferner vorgeschlagen, die Kapitalisten Ungarns und Oesterreichs möchten ihr Augenmerk auf Palästina und Syrien richten, da dort vielfache Möglichkeiten zu günstigen Kapitalsanlagen vor- Desgleichen plaidiert unser Gesinnungsgenosse Herr Fabriksdirektor Ernst V e r m e s in einem längeren Artikel des „Temesväri H i r 1 a p“ für die Anknüpfung von Handelsbeziehungen zu Palästina.
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Von dieser Zeitschrift erscheinen wöchentlich das Literaturblatt mitgerechnet, zwei Bogen, -und zwar an jedem Dienstag regelmäßig. 48» Leipzig, den 28. November 4843» Palästina. Wien. Die Verwaltung der Palästina-Spenden. Fünf Aufforderungen an die HH. Löwen stein u. Kirchheim. London. Der Drucker Jsr. llschkenasi in Jerusalem. — Deutschland. … Gememdewesen und Unwesen. — Personalesronik und Miscell'en. — LB. des Or. Palästina. Wien, 16. Nov. So eben ist uns hier auch das in Nr. 46 erwähnte hebräische Aktenstück der Amsterdamer Verwalter der Palästina-Spenden, zugekommen, und es ist gewiß keine vorgefaßte Meinung, wenn wir sagen müssen, daß die Angelegenheit der Lehren'schen Verwaltungsfrage sich immer mehr verwickelt und mehr und mehr undurchdringlich wird.
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Die Juden Oesterreichs haben einen vollkommen begründeten Anspruch darauf, daß sowohl das Amsterdamer Komite als die Frankfurter Opposition nicht mit Scheinbeweisen, mit Schimpfreden und unverzeihlichen Verdächtigungen mit einander kämpfen; die Juden Oesterreichs, namentlich Mährens, Böhmens, Ungarns und Galiziens sind diejenigen, die trotz des Verbots der kaiserlichen Regierung am meisten zu jenen Palästina- Spenden beisteuern, und diesegroße Schaar der Kontribuenten verdient wohl diese Achtung, die man doch ohnehin der Wahrheit an sich schuldig ist. … Jeder Oesterreicher, d. h. jeder Böhme, Mähre, Ungar, jeder Italiener, jeder Pole und Russe, kurz neun Zehntel der Kontribuenten wußten seit Jahren, daß das Amsterdamer Komite keine Abrechnung der Einnahme geben darf, da in allen jenen Staaten diese Spenden von Regierungswegen streng verboten sind. Eine Rechnungsablage hieße die Palästina-Spenden ganz einstellen und das Kind mit dem Bade ausschütten. Das wußten, wie gesagt, alle Komite's in jenen Ländern, und es war natürlich, daß in der eröffneten Polemik Löwenstein's nicht auf die verlangte Rechnungsablage, sondern aus die Anklage des Misbrauches dieser Gelder , ein Gewicht gelegt und die allgemeinste Teilnahme erweckt wurde.
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J In seinem Schreiben empfiehlt sie Cremieux als Studenten, die ein bedeutsames Projekt zur Errichtung einer jüdischen Heimstätte in Palästina ausgearbeitet haben. Sie würden Gelegenheit haben, ihm persönlich ihren „großen Gedanken" zu entwickeln. Er bittet ihn sodann, die beiden nicht nur mit der üblichen „polnischen Höflichkeit", sondern mit warmem Interesse zu empfangen, denn niemand sei so sehr in der Lage, den Wert *) Hier nicht als Einzelkolonie, sondern als Kolonisation oder selbst Staat zu verstehen. und die Realisierungsmöglichkeiten dieses Projektes richtig zu beurteilen, wie er (Montefiore). … Cremieux hatte somit das Projekt, angesichts der damals auf der Tagesordnung der allgemeinen Weltpolitik stehenden Orientfrage, politisch als zeitgemäß befunden und die Meinung ausgesprochen, daß die Idee einer Judenkolonisation in Palästina nur unter dem Gesichtspunkte der Gesamt-Orientpolitik wertzuschätzen sei, weil sie unbedingt eines europäischen Schutzes (ähnlich vielleicht wie das heutige Mandat) bedürfe.* In diesen wenigen Zeilen merkt man
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Seine ersten Gedanken galten der Wiederkehr der Juden nach Palästina. Er glaubte, daß die politischen Verhältnisse der damaligen Zeit, namentlich die Aufstände der Aegypter gegen die Türkei besonders günstig für die Verwirklichung der Wiederherstellung eines jüdischen Staates in Palästina lägen. Er brachte sogar den Gedanken zum Ausdruck, daß die Juden nicht nur mit dem Geld, sondern auch kämpfend mit Waffen in der Hand sich Palästina wiedererobem könnten. Bald aber gab er diese Ideen auf und seine Blicke wandten sich von Palästina nach einem anderen, politisch weniger umstrittenen und erreichbareren Territorium.
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Kitzingen: Lehrer Mannheim (Dettelbach): Die jüdischen Colonien in Palästina. Krotoschin: Hugo Schachtel (Breslau): Moderne Strömungen im Judenthum. München: Dr. L. Holländer: Ueber Zionismus. … Herbert ßentwich sprach jüngst in einer Massenversammlung aller zionistischen Vereine zu Manchester über das Verhaltenderica gegenüber den jüdischen Colonisten und Arbeitern in Palästina: „Alle Fragen, die uns Zionisten jetzt beschäftigen/ so begann er, „sind geringfügig im Vergleiche mit jener grossen Frage, die jetzt actueü geworden ist, der Frage der jüdischen Colonien in Palästina.
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Redner stellt am Schlüße seines Referates folgende zwei Thesen auf: 1. Bon einer weiteren Einwanderung von Juden in Palästina ist so lange abzusehen, als die „öffentlich-rechtliche Sicherheit" für die dortigen Ansiedlungen nicht gegeben ist. 2. Die ans dein in Palästina gegenwärtig vorhandenen Menschenmateriate zu gründenden Colonien sollen nur auf Grundlage freier genossenschaftlicher Organisation errichtet werden.
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Es konnte den Russen wenig schaden, auf alle Fälle durch kleine Geldunterstützungen und gute Worte sich unter den Juden in Palästina Freunde zu machen. Möglich, daß der Gedanke hierzu mittelbar durch diese lächerliche Affaire des Salomon Plonski eingegeben wurde. Jedenfalls hat die freundschaftliche Anbiederung vonseiten einer mit der Türkei kriegführenden Macht diesmal für die Juden in Palästina keine schlimmen Folgen gehabt Anders im Jahre 1798, als Napoleon seinen Zug nach Ägypten und Syrien unternahm. Die erste französische Republik hatte die Menschenrechte verkündet und die Juden emanzipiert Dadurch hatte sie sozusagen ein Anrecht auf die Dankbarkeit aller Juden der Welt erworben, sogar der palästinensischen, obgleich diesen alle Revolutionen und Emanzipationen und alles, was damit zusammenhing, ein Greuel war.
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Aber aus der Tatsache, daß ,,die historische Wiege des jüdischen Volkes in Palästina stand, folge noch nicht, daß auch das neue Haus des jüdischen Volkes in Palästina erbaut werden müsse. Denn erstens wäre Palästina zu eng dazu, und zweitens würden alle Schätze des so reichen jüdischen Volkes nicht ausreichen, um das Eigentumsrecht auf das Land von seinen jetzigen Herrschern zu erwerben und den Boden von seinen Besitzern abzukaufen“3.
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Lorje brachte es sogar fertig, daß die deutschen und österreichischen Konsuln in Palästina ihm versprachen, die jüdische Siedlung unter ihren Schutz zu nehmen. Er aber war noch immer mit sich nicht zufrieden und meinte, er tue wenig, man müsse noch mehr leisten. … Die Juden taugten nicht zu Erdarbeit, hieß es, der verwahrloste Boden Palästinas könne niemals fruchtbar werden, Palästina sei vor den Beduinen nicht sicher, zur Kolonisierung des Landes wäre das Vermögen eines Krösus erforderlich, der Ackerbau werde die Jugend dem Thorastudium entziehen, werde die Juden zum Freidenkertum, zur Ketzerei verleiten.
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Borträge: Universitäts-Bibliothekar Dr. Hch. Loewe Berlin: Palästina, Land und Leute <mit 50 Lichtbildern). — Sekretär Dr. M. Friedländer-Berlin: Idee und Werk der Alliance. — Rabbiner Dr. … Borträge: Dr. Ad. Pinczower: Das jüdische Volkslied. — Dr. Winter: Palästina in Wort und Bild. — Lehrer Willner: Jüdische Kunst. Bibliothek mit 250 Bänden. Bibliothekar: Lehrer Bach.
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Es konnte den Russen nicht schaden, auf alle Fälle durch kleine Geldunterstützungen und gute Worte sich unter den Juden in Palästina Freunde zu machen. Möglich, daß der Gedanke hierzu mittelbar durch die so ridiküle Affaire des Salomon Plonski eingegeben wurde. Jedenfalls hat die freundschaftliche Anbiederung vonseiten einer mit der Türkei kriegführenden Macht diesmal für die Juden in Palästina keine schlimmen Folgen gehabt. Anders im Jahre 1798, als Napoleon seinen Zug nach Aegypten und Syrien unternahm. Die erste französische Republik hatte die Menschenrechte verkündet und die Juden emanzipiert.
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Es ist bezeichnend, daß zwei Gedichte über Palästina, die in der Sulamith abgedruckt sind, von einem getauften Juden, dem zu seiner Zeit viel gelesenen Österreicher Karl Beck, und von Lord Byron stammen (VIII, 211; IX, 157). Der Gedanke einer etwaigen Rückkehr nach Palästina wird mit Gründen abgewiesen, die schon Mendelssohn in seinen „Anmerkungen zu des Ritters Michaelis Beurteilung der Dohmschen Schrift über die bürgerliche Verbesserung der Juden" angeführt hat.
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Illustrierte Monatsschrift für modernes Judentum. Jahrg. VIII, 12 Nrn. Berlin 1909. 4. Palästina. Monatsschrift für die wirtschaftliche Erschließung Palästinas. Jahrg. VI. 12 Nrn. Berlin 1909. 8. Palästina-Jahrbuch des deutschen evangelischen Instituts für Altertums- Wissenschaft des hl.
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Diese Commission habe in Palästina ein Bureau zu errichten, und Palästina und Syrien behufs Colonisierung zu erforschen. Auch solle es einen Juristen heranziehen, um auf wissenschaftlichem Wege Untersuchungen anzustellen. … Er beantragt folgende Resolution: Mit aufrichtiger Freude habe der Congress Kenntnis genommen von beabsichtigten Erwerbungen in Palästina. — Auch möge gut situierten Juden in Palästina Credit gewährt werden. Er bedauert die Missverständnisse, welche bezüglich der verschiedenen Colonisations-Gesellschaften vorgekommen seien.
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In dieser langen Zeit wurde sie ununterbrochen als Sprache des Gottesdienstes und der Schule, der Literatur und der Wissenschaft gepflegt und weiter entwickelt, bis sie im letzten Jahrhundert zuerst in Osteuropa und dann auf ihrem alten Boden in Palästina wieder zu einer lebenden Sprache auferstand. Neben dem nachbiblischen Hebräisch ist im jüdischen Schrifttum noch ein anderer wichtiger Zweig des semitischen Sprachstammes, das Aramäische, in mehreren wichtigen Dialekten vertreten. … Denn das rabbinische Schrifttum in beiden Sprachen enthält, soweit es in Palästina entstanden ist, zahllose griechische und durch das Griechische gegangene lateinische Lehnwörter, während das in Babylonien entstandene Schrifttum, vor allem der babylonische Talmud, ebenso reich an babylonischen und persischen Lehnwörtern ist Dieses fremde Sprachgut gibt oft überraschende Aufschlüsse bald über Alter, Verbreitung und Bedeutungswandel der Wörter, bald über Lautform und Aussprache.
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Der Delegiertenta^ ist der Ansicht, dass es Pflicht der Zionisten ist, ihr Augenmerk auch den Palästina benachbarten Ländereien zuzuwenden und dahin zu streben, dass die Auswanderung, die bereits jetzt stattfindet, nach diesen Gebieten, z. B. dein unter ägyptischer Herrschaft stehenden südöstlichen Theile des alten Palästina (Wadi el Arisch) gelenkt werde, so lange es nach Palästina in grösserem Umfange hoch dicht ausführbar ist. Der Delegiertentag schliesst sich einstimmig den Protesten der russischen und e n gli s chen Chowewe Zion gegn d a s Verhalten der J.
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Gustav Karpeles: Was haben die Juden für die Cultur der Menschheit geleistet? 13. Dr. Marcuse-Wilna: Ueber Palästina und den Zionismus. 14. Cand. Phil. Pscherhofer: Schopenhauer und das Judenthum. 15. Dr. Simchowitz- Köln: Leopold Zunz und die Wissenschaft des Judenthums. … Hillel und seine Zeit (Referent Lehrer Margolius). 3. Kolonisation in Palästina (Referent cand. dent. Schachtel). Der Verein unterhält einen Lesezirkel mit 11 Zeitungen pro Woche und eine Bibliothek mit ca. 180 Werken populär-wissenschaftlichen und belletristischen Inhalts.