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Jakob-Josef von Polonne, nach Palästina zu gehen. Er, der Apostel der neuen Lehre, war durch seine darstellerische Begabung dazu berufen, Palästina für den Chassidismus zu gewinnen. … Selbst die Sephardim, die sonst den Aschkenasim fernstanden, sahen in den Angekommenen Fortsetzer der jüdischen Mystik und lauschten den chassidischen Vorträgen des R. Mendel. R. Mendel wurde die führende Persönlichkeit in Palästina. Er hatte das Gefühl, von nun ab werde die Lehre des Chassidismus sich von Palästina
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Dem entspricht es denn auch, daß die chassidische Bewegung einige Dokumente aufweist, die nicht nur die Rückkehr nach Palästina, sondern die religiös begründete Rückkehr zur landwirtschaftlichen Tätigkeit, zu einem auf körperliche Arbeit gegründeten, freudigen Gemeinschaftsleben fordern.
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Er achtete dessen nicht und trat die Reise an, aber vom Himmel wurde er daran gehindert, denn ein Echo von Oben verkündete, wenn er nach Palästina kommen würde, müßte auch der Messias kommen, für dessen Ankunft aber die Zeit noch nicht reif sei. Der Baal Schern gab darauf die Reise auf und kehrte heim. … Er verbot, seine Predigten, die von der Zeit herrührten, bevor er in Palästina gewesen, niederzuschreiben, da sie unreif wären. „Wer in Wahrheit ein Jude sein will, der gehe nach Palästina. Mag er noch so viele Hindernisse haben, er beseitige sie und gehe dorthin."
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Lorje brachte es sogar fertig, daß die deutschen und österreichischen Konsuln in Palästina ihm versprachen, die jüdische Siedlung unter ihren Schutz zu nehmen. Er aber war noch immer mit sich nicht zufrieden und meinte, er tue wenig, man müsse noch mehr leisten. … Die Juden taugten nicht zu Erdarbeit, hieß es, der verwahrloste Boden Palästinas könne niemals fruchtbar werden, Palästina sei vor den Beduinen nicht sicher, zur Kolonisierung des Landes wäre das Vermögen eines Krösus erforderlich, der Ackerbau werde die Jugend dem Thorastudium entziehen, werde die Juden zum Freidenkertum, zur Ketzerei verleiten.
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Gedalja aus Semjatitschi, eines Teilnehmers der verunglückten Expedition des R. Jehuda Hachassid nach Palästina (1699), der sich unter der an den ,,Waad arba arazoth"2) von den im Lande Zurückgebliebenen entsandten Delegation befand und eine anschauliche Schilderung der damaligen Verhältnisse Palästinas verfaßte. … Heft 7/8 dieses Jahrgangs. , 4) X u. 310 S. — VIII, 284 u. 12 S. mit einer Karte von Palästina. Göttingen, Vandenhoeck & Ruprecht, 2. Aufl., 1921 u« 22, Grundpreis je 5 M. geb. 7 M. Übersetzung unternimmt es dieses Werk, dem vielumworbenen „ Gebildeten'* unsere heiligen Schriften in einer dem modernen Geschmack und Bedürfnis entgegenkommenden Form darzubieten und ihn zum wissenschaftlichen Verständnis des Alten Testaments im Sinne der herrschenden gelehrten Meinungen zu erziehen.
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So sind in der letzten Zeit bei solchen Gelegenheiten ansehnliche Summen für den Jüdischen Nationalfonds, für die Jemenitensiedelung usvv. gesammelt worden. Ueberhaupt macht sich ein starker Zug nach Palästina bemerkbar und nicht wenige arbeiten auf die Uebersiedelung nach Erez-Israel hin. Einige kräftige, junge Leute sind bereits nach Palästina ausgewandert mit dem festen Entschluß, dort Erdarbeiter zu werden.
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„Nicht für eine Stunde wende ich meine Augen von euch ab," schreibt Rabbi Mendel aus Palästina an seine Chassidim in Rußland, „jeder von euch ist in mein Herz eingegraben." *) Über diese chassidische Jeanne d'Arc habe ich in der jüdisch-russischen Zeitung »Jewrejskaja Starina" ausführlich berichtet. 42»