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  1. 1929-05-24 · 21 (24.5.1929) · p. Seite 328

    Das Gemeindeblatt wird eine Festnummer herausgeben. Kundgebung der Liga für das arbeitende Palästina Berlin, 19. Mai. (JTA.) Die Berliner Ortsgruppe der Liga für das arbeitende Palästina veranstaltete in der Stadthalle, Klosterstraße, eine große öffentliche Kundgebung unter dem Titel: Ein sozialistisches Palästina! … Zum Schluß seiner Ausführungen wies Badt darauf hin, daß wir heute zu den großen Geschehnissen der letzten Jahre, so auch zum Palästinaaufbau, noch nicht die nötige Distanz haben, um ihre große historische Bedeutung voll zu ermessen, und erinnerte in diesem Zusammenhang an den Ausspruch Lord Cecils: Zwei Ereignisse der Nachkriegszeit werden Ewigkeitswert haben: Die Errichtung des Völkerbundes und die Erneuerung des jüdischen Volkes in Palästina. Nach einem Schlußwort des Vorsitzenden sang der Chor hebräisch die Internationale, die die Versammlung stehend anhörte.

  2. 1937-01-01 · 19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935 · p. Seite 454

    Es gibt eine dritte Grundlage, auf die unsere Sache zu stützen ist, und zwar das Wunder, das durch unsere jüdischen Brüder in Palästina geschaffen wurde, die erhabenste Errungenschaft der Juden im Laufe von Jahrhunderten, auf die wir stolz sein können. … Der Glanz Palästinas beruht auf der Art, nicht nur auf der Tatsache seines Aufbaues, auf der Verheißung, die es für die Zukunft der gesamten Menschheit in sich birgt. Das heutige Palästina verspricht, endlich einmal der erschreckenden, sinnlosen Diskrepanz zwischen den prophetischen Lehren und dem jüdischen Leben, zwischen der unaufhörlichen mündlichen Forderung nach Gerechtigkeit und Rechtschaffenheit einerseits und der widerspruchslosen Hinnahme der Ungleichheit und Ungerechtigkeit der Welt

  3. 1929-03-07 · Heft 10 (7.3.1929) · page 6

    Auch an Central Relief erging ein Appell der Rabbinerkonserenz um Weiterleistung der Zuschüsse. Schweiz. Der Bericht der Mandatskommission über Palästina vom Bölkerbnndsrat gutgeheißen. Gens, 5. März. Der Völkerbundsrat hat sich am 4. März mit dem Bericht der Ständigen Mandatskommission des Völkerbundes über Ne britische Verwaltung in Palästinaim Jahre 1928 -befaßt und diesen Bericht billigend zur Kenntnis genommen. Der Rat befaßte sich ferner mit -der Petition der arabischen Exekutive in Palästina, in welcher Ne Einführung einer gesetzgebenden Körpersch-aft aus Grund allgemeiner Wahlen verlangt wird. Der Rat machte sich -den Beschluß der StänNgen Mandatskommission zu eigen, der dahin lautet, -es sei nicht i-hve Sache,, der Mandatarmacht vorzuschreiben, welche Regierungsformen sie zu wählen habe.

  4. 1947-11-10 · 15 (10.11.1947) · p. Seite 6

    Rußland und die USA. nahmen eine gemeinsame Kompromißlösung übgr die Teilung Palästinas an : Der sowjetrussische, Antrag sieht . folgende. Maßnahmen vor: v 'l. Das britische Palästina-Mandat soll am 1. Mai 1948 beendet sein. .2, Alle britischen Truppen sollen, aus Palasti-, na zurückgezogen werden, 3. … Juli' 1948' beendet sein sollv 4. Während dieser Uebefgangsperiode soll Palästina durch eine Sonderkomrnission verwaltet werden, der. drei bis fünf Mitglieder angehören, die von der. Vollversammlung aus den Vertretern der kleineren Staaten ausgewählt Werden soll. ' '5; Diese Sondörkommission soll - dem Sicherheitsrat unterstehen und sich an seine Anordnungen halten. - Zu der.

  5. 1929-12-01 · 4 (12.1929) · p. Seite 147

    Bestellungen durch das Friedhofsamt der Israelitischen Gemeinde, Zeppelin 52041 oder direkt in der Gärtnerei, Eckenheimerlandstrasse 238. m Palästina. Haifa. Zum Zwecke der Erweiterung ihrer Tätigkeit hat die „Palestine Jewish Colonisation Association" (PICA), welche die Rotschildkolonien in Palästina verwaltet, eine weitere Summe von 500.000 Dollars in ihr Budget eingesetzt. — Jerusalem.

  6. 1929-09-19 · Heft 92 (19.9.1929) · page 11

    Allo musikalischen Werke von J, Engel, dem jüdischen Komponisten, welcher in Palästina gestorben ist, wurden dem jüdischen Lehrstuhl an der Universität in Wien übergeben. Die künstlerische Nachlassenschaft des Komponisten umfaßt über 300 musikalische Werke. … Nach einer Bibliographie, die in der Jüdischen National'bibiiothek in Palästina bearbeitet wurde, wurde im Laufe der letzten Zeit eine größere Reihe von Schriften aus dem Deutschen » ins Hebräische übersetzt, darunter Werke von: Bacher, Joseph Haydn, Theodor Herzi, David Hoffmann.

  7. 1929-03-15 · 11 (15.3.1929) · p. Seite 133

    Unser Freund Ludwig Hans hat die Berichterstattung über die politische Lage unter Berücksichtigung des Nationalsozialismus übernommen. Nach dem Bölkerbnndsnmndat fiir Palästina ist die Exekutive dev zionistischen Weltorganisation die unter.der Mandatarmacht England stehende Verwalterin der durch die Balsour-Deklaration garantierten nationalen Heimstätte (national home), solange nicht für diesen Zweck eine besondere Jewisk Agency geschaffen ist. … Zum ersten Mal ist also damit die Möglichkeit gegeben, daß Nichtzionisten gleichberechtigt mit Zionisten Palästina miivenoalten können. Der Vertrag Marshall—Weizmann stützt sich aus die Balsour-Deklaration. Aber keinen! der nichtzionistischen deutschen Teilnehmer darf es verwehrt sein, seine Auffassung von der llnerschütterlichen Bindung zwischen Judentlnn und Deutschtum, wie sie der Cenlratvereiu vertritt, ohne jede Abschloächnng aufrecht zu erhalten.

  8. 1929-12-18 · 51 (18.12.1929) · page 2

    Ter Delegiertentag nahm einstimmig die folgende von den Ziouisten-Reviswnisten eingebrachte Resolution au: „Ter außerordentliche Delegiertentag des zionistischen Landesverbandes für Oesterreich lenkt die Aufmerksamkeit der Zionistischen Exekutive auf die sich täglich verstärkende Propaganda zugunsten eines Parlamentes in Palästina sowie auf die unverantwortlichen Aeußerungen und Verhandlungen verschiedener zionistischer Kreise. Ter Telegiertentag ist der Ansicht, daß es Aufgabe der Zionistischen Executive ist, der Britischen Regierung per stündlich zu machen, daß die überwältigende Mehrheit der zionistischen Bewegung sich niemals damit einverstanden erklären wird, auf die Idee eines Judenstaates und einer jüdischen Mehrheit in Palästina zu verzichten, daß die jüdische öffentliche Meinung hinter dem Baseler Programm, der Balfourdektaration und dem unverkürzten Mandate einheitlich und geschlossen steht, daß die Zionisten beit Kampf um das Endziel nie aufgeben werden." 70. … Wie die Zeitungen aus Bratislava (Preßburg) melden, ist der slowakische Rabbiner Markus Vorhand soeben von einem längeren Studienaufenthalt aus Rom zurückgekehrt, wo er als Gast des Vatikans geweilt und die Archive des Vatikans, die Akten über das letzte jüdische Königreich in Palästina enthalten, studiert hat. Rabbiner Markus Vorhand hat eine Audienz beim Papst gehabt, der ihm die Erlaubnis erteilte, die Akten des Vatikans für sein demnächst erscheinendes wissenschaftliches Werk über das letzte jüdische Königreich zu benutzen.

  9. 1938-02-21 · Heft 735 (21.2.1938) · page 3

    In der Note der „Informazione Dipiomatica“ wird bekanntlich der Judeastaat Palästina strikte abgelehnt. Dagegen; wird vorgesehiagen, daß „irgendwo in der Welt ein jüdischer Staat, errichtet wird, ein Staat im wahren Sinne dieses W’ortes, der in der Lage wäre, auf normalem, diplomatischem Wege und durch Konsularbehörden alle jüdischen Bevölkerungsteile in der Welt zu vertreten und zu schützen''. … Jedenfalls, fährt das Blatt fort, muß das Zugeständnis, daß ein Judenstaat die richtige Lösung füT die Judenfrage sei, als ein Fortschritt angesehen werden, und die britische Regierung sollte dieses Moment bei Behandlung des Themas der italienischen Propaganda in Palästina nicht außer acht lassen. Das Märchen der 500.000 Illegalen Juden Gogas stümperhaftes Revisionsgesetz Na te n, die für das Recht und die Zivilisation kämpfte.“ Nach dieser Auslegung sind die jüdischen Bürger Italiens Bürger minderen Rechtes.

  10. 1927-11-18 · 46 (18.11.1927) · page 5

    Ich werde, sagte Präsident Philippson, kurz unsere Siedlungen in Palästina erwähnen. Tie J.C.A. hat von Anfang an an der großen Siedlungsarbeit des Barons Edmond de Rothschild tellgenommen. Jetzt ist die Verwaltung dieser Kolonien der J.C.A. unterstellt. Tie vor 30 Jahren in Palästina begründeten Kolonien gehören zu den besten im Lande. Gute Resultate haben wir in Polen erreicht. Wir arbeiteten an der Verbesserung der Wirtschaftslage der Juden durch Stützung des Darlehens- und Sparkassensystems.

  11. 1937-11-26 · Heft 704 (26.11.1937) · page 2

    Auch die Porträts von Karl Marx, Rosa Luxemburg, Kurt Eisner, Erich Mühsam, Radek, Trotzki und Litwinow werden mit ekelerregendem Text versehen. Zum Schluß sind einige Abbildungen aus Palästina, sowie die Porträts von Herzl und Weizmann angefügt. Der begleitende Text wirft den Zionisten sowohl Mädchenhandel, als auch Weltherrschaftsge- 1 ü s t e vor.

  12. 1926-12-30 · Heft 2816 (30.12.1926) · p. Seite 2

    Noch lächerlicher ist es, zu vergessen, daß dank den Juden Palästina zuni Schmuckkästchen geworden ist, zur Ausnähme unter den englischen Kolonien, dem einzigen Fleck in unserer Zeit der Zerstörung, wo man baut, schafft und mit Enthusiasmus. lebt, für das England Lob erntet und das sein Prestige erhöht, daß es schließlich auch Mächte gibt, die England um die Geschäftsverbindung beneiden, die es mit dm Zionisten angeinüpft hat.

  13. 1929-08-22 · Heft 88 (22.8.1929) · page 11

    SUMME Vortrag Ab# Goldbergs Aber den Kon* greß in Zürich lieber Einladung des Zionistischen Landes- Komitees hielt der bekannte Zionistenföhrer aus Amerika, Ab. Goldberg, der auf der Durchreise nach Palästina sich in Wien einige Tage aufhielt, einen Vortrag Über den Kongreß in Zürich, an dem er bekanntlich als Vizepräsident des Permanenzausschusses einen bedeutenden Anteil nahm.

  14. 1965-08-27 · 2131 (27.8.1965) · p. [Seite 4]

    Das hat Simons Interesse an der hebräischen Kultur verstärkt Einzelne Werke Achad Haams hat er in englischer Sprache herausgegeben und 1961 eine Aehad-Haam-Biographie verfasst. Vorübergehend lebte Sir Leon im jüdischen Palästina. Einige Zeit war er der Kuratoriums-Vorsitzende der Hebräischen Universität. Schon früher hatte Simon auoh in überseeischen Ländern für die „Freunde der Hebräischen Universität" geworben.