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  1. 1897-07-23 · 8 (23.7.1897) · p. 15 · Einer jüdischen Antisemitin

    Peretz; 11. W. L. Bermann in Palästina von Hemdah Ben-Jehudah; 12. Neues Leben (Gedicht) von L. Borissow; 13. „Nicht durch Kraft, sondern durch Geist" (über die Berliner Palästina-Ausstellung) von Saul Tschernichowsky; 14. Die jüdischen Colonien in Palästina von N. Sloustsch; 15. Genaues^ Verzeichniß der besten zionistischen Schriften von Beth-Zion; 16. Einiges über W. M.

  2. 1901-03-01 · 9 (1.3.1901) · p. 3 · Eine Hilfsaction zugunsten der nothleidenden jüdischen Bevölkerung in Galizien

    Von autoritativer türkischer Seite wurde diesbezüglich erklärt: „Die türkische Regierung befürchtet schon seit Jahren, dass die Israeliten in Palästina eine Art eigener Regierung errichten wollen. Trotz aller Befehle, welche an die betreffenden Behörden ergehen, sich strenge an die Vorschriften zu halten, die für die Dauer des Aufenthaltes israelitischer Pilger nach Palästina erlassen worden sind, gelingt es doch häufig, diese Vorschriften mit Hilfe der landesüblichen Mittel zu umgehen. … Die zionistischen Congresse, auf welchen der türkischen Regierung wegen ihrer Toleranz gegen die Israeliten Lob gespendet wird, rufen bei den leitenden türkischen Kreisen eher die gegentheilige als die beabsichtigte Wirkung hervor, da sich an massgebender Stelle die Ueberzeugung festgesetzt hat, dass die zionistische Bewegung in ihrer späteren Entwicklung politische Ziele in Palästina verfolgen werde." Als illustrierendes Beispiel kann folgende Thatsache dienen : Der Grossvezier Halil Rifaat Pascha hatte die Bemühungen eines seiner politischen Freunde gefördert, der für die Ansiedlung einer Anzahl Israeliten aus Rumänien in Palästina, die seitens reicher Religionsgenossen mit sehr beträchtlichen Mitteln versehen waren, eingetreten war.

  3. 1914-03-13 · 11 (13.3.1914) · p. 256 · David Frischmann

    Ich selbst hielt ursprünglich die Organisation für die Aufgabe der Palästina Land Development Company, doch teilte ich auf Veranlassung der Redaktion dem Nationalfonds, die diesen als Instanz für geeigneter hielt, zu. … Nawratzki, der in seinem grundlegenden Buch „Die jüdische Kolonisation in Palästina", München, 1913, p. 323 ff., die Leitsätze ganz zum Abdruck bringt. Der Kulturabteilung war als Aufgabe 5 zugewiesen die Anstellung von Düngungsversuchen: *) S.

  4. 1926-12-03 · 12 (3.12.1926) · p. Seite 321 · Jubiläums-Aktion des Keren Kajemeth Lejisrael

    Eine schöne Auswahl von Handarbeiten, die von armen jüdischen Frauen in Palästina hergestellt werden, ist in München eingetroffen und gelangt hier zum Verkauf. Die sehr geschmackvollen Arbeiten, insbesondere Blusen, Kinderkleider, Spielhöschen, Deckchen, Taschentücher, Kissenplatten, aus Stoffen von allerbester Qualität hergestellt, mit reicher Handstickerei versehen, sind äußerst dauerhaft, praktisch und preiswert. … Für diejenigen, die angeregt durch Lions Feuchtwangers Werk oder durch Hauffs Novelle Interesse für die Gestalt des Jud Süß gewonnen haben, ein Interesse, das sie nicht nur als Persönlichkeit sondern auch als Typ verdient, wird das vorliegende Buch eine willkommene Anregung bieten. S. Palästina. Eine Fahrt ins gelobte Land. Von Freiherrn v. Schoenaich. Meyers Druckerei, Halberstadt 1926. Das Palästina-Problem beschäftigt die interessierten Köpfe aller Länder und aller Konfessionen.

  5. 1898-06-24 · 25 (24.6.1898) · p. 9 · Ein russischer Schriftsteller über den Zionismus

    Nr 25 j*#nwr Seite 9 „Alle Völker der Erde'sind geradezu verpflichtet, von der Türkei Palästina durch Kauf zu gewinnen und es dem chdischen Volke zu übergeben. Wenn Europa Griechenland in Würdigung seiner classischen Cultur, Poesie und Kunst befreit hat, so ist es nicht weniger verpflichtet, den Juden wieder zu einer staatlichen Heimstätte zu verhelfen; denn die Juden haben dem Erdball drei Weltreligionen geschenkt, die Religion des Judenthums, des Christenthums und des Islam.... … Wachleute entfernten von den einzelnen Häusern die Zeichen. Wasserstraßen in Palästina. Stur wenige Länder sind in Bezug auf natürliche Verkehrsmittel so günstig bedacht, wie Palästina. Vom Norden bei Dan bis an die Südgrenze beim Gebirge Se'ir zieht sich eine gewaltige Wafferstraße gerade durch die Mitte des Landes.

  6. 1868-01-01 · Heft 6 · p. [Seite] · Voltaire und die Juden

    Die Gueber, ehemals beträchtlich, sind in einem Theile des Orient verbreitet, die Banjan existiren nur in Indien und Persien; aber die Juden sind auf der ganzen Erdoberfläche verbreitet, und wenn sie sich sammein sollten, würden sie eine viel zahlreichere Nation bilden, als je in dem kurzen Zeiträume, während sie die Herren von Palästina waren. Fast alle Völker, welche die Geschichte dieses Volkes geschrieben haben, erheben diesen Ursprung durch Wunder.

  7. 1918-01-01 · Heft 10 · p. 484 · Ein jüdischer Ingenieur

    So auch 1886, als er auf Grund der Betrachtung der politischen, nationalen und sozialen Strömungen des damaligen Europas den jetzigen Weltkrieg in seiner barbarischen Furchtbarkeit voraussagte, oder als er, bei derselben Betrachtung, den Gedanken eines jüdischen Staates in Palästina hegte*), bevor Theodor Herzl seinen „Judenstaat" schrieb und wahrscheinlich auch ohne von Pinsker und den nationalen Strömungen bei den Ostjuden etwas zu wissen.

  8. 1926-02-01 · Heft 6 (Februar 1926) · p. 716 · Bemerkungen zur neuen Verdeutschung der Heiligen Schrift [Rezension]

    Zu diesem Zwecke reiste er nach Rom, zum Papste, der den jüdischen Ambassadeur gnädig aufnahm, und bot ihm die Bundesgenossenschaft der Juden gegen den gemeinsamen Feind, die Türken, an. Als Entgelt verlangte er nach dem Siege Palästina und Jerusalem für sein Volk. Ähnliche Versprechungen machte er auch dem König Juan III. von Portugal, während seine Glau- *) Lion Feuchtwanger: Jud Süß.

  9. 1931-01-01 · Heft 3 · p. Seite 231 · [Rezension]

    Zu allen Zeiten sammeln sie Hadern, schachern und wuchern sie; schon im Zeitalter Mosis bestand ihre einzige Wissenschaft in der Kunst des Maklers, des Wucherers (105 Anm. 18); auch in der babylonischen Gefangenschaft bereicherten sie sich durch Geldgeschäfte (248). Josephus’ Zeugnis, zu seiner Zeit hätten die Juden in Palästina keinen Handel getrieben, verdient keinen Glauben (100). Derartige Anschauungen konnten natürlich nur mit Gewaltmitteln der Schriftauslegung und Geschichtsdeutung verfochten werden.

  10. 1920-01-01 · Heft 10 · p. 616 · Neues aus der älteren hebräischen Poesie

    Das veröffentlichte Fragment enthält einen Teil von Jannais „Sabbatordnung" laut einem dreijährigen Pentateuchzyklus, wie er zu Beginn des Mittelalters in Palästina üblich war, aber früh genug durch den einjährigen verdrängt wurde. Der Inhalt der Gebete ist rein halachisch, eine Art poetisches Kompendium zum talmudischen Gesetze, für den Synagogalkultus zubereitet.

  11. 1898-03-25 · 12 (25.3.1898) · p. 2 · Märztage

    Im Aufträge des Congressbureaus wird demnächst eine Pnblication erscheinen, die das größte Interesse aller Zionisten erwecken dürfte. Es ist dies ein Buch über Palästina, worin unter Berücksichtigung der gesammten modernen Literatur eine Darstellung der jetzigen Zustände des Landes gegeben werden soll.

  12. 1902-04-18 · 16 (18.4.1902) · p. 13 · Chad Gadja

    Diese Religion, die zugleich Nationalität war, für viele aber keines von beiden! Ironie der Geschichte: Moses, der Sinai, Palästina, Jesaiah, Ezra, der Tempel, das Exil, die Ghettos and das Martyrium — all das soll nur dazu vorhanden gewesen sein, um den Wiener Witzblättern Gelegenheit zum Witzeln zu geben über die stark gebogenen Nasen der Börsenmakler, auf welchen die- Operngläser ungehalten ruhen könnten?

  13. 1902-04-18 · 16 (18.4.1902) · p. 5 · Josef in Aegypten

    Das Wadi Tumilat, welches der gegenwärtige Süsswassercanal von Cairo nach Suez in der geraden Richtung von Westen nach Osten durchfliesst, war in den Zeiten des pharaonischen Alterthums eine zum Gau Arabia gehörige Landschaft, also das nach Osten vorgeschobenste Stück des selben, durch welche von Morgen her und somit von der Wüste der Landenge von Suez aus, auf der grossen Karawanenstrasse, der Weg von Palästina nach dem Deltagebiete Aegyptens führte. In der Nähe des heutigentages mit der Linie des Suezcanals verschmolzenen Krokodilsees (Birket et-timsach), welcher im Alterthum die Spitze, das heisst den nördlichsten Busen des „Schilfsees" oder des Rothen Meeres bildete, befanden sich Mauern, Festungen und Proviantmagazine mit starken Umwallungen und Besatzungen, um die offene Grenzmark an diesen Stellen zu decken und den unbefugten Einzug und Auszug nach oder von dem eigentlich ägyptischen Gebiete unmöglich zu machen.

  14. 1903-12-25 · 52 (25.12.1903) · p. 15 · Johann Gottfried Herders Stellung zum Judentum

    Nr. 52 „bie w*it Seite 15 Doch erwägend setzt er hinzu: „Schwerlich würde aber der reichen, erwerbsamen Nation das enge Palästina gefallen, wenn ihr nicht zugleich der allgemeine Mittelhandel der alten und neuen Welt zugestanden würde. Für die alte Welt wäre ihr Land dazu wohlgelegen."1) So empfahl Herder den Juden einen kräftigen Nationalismus, den er als die einzige richtige Politik der Juden betrachtete; Grosses hätten die Juden bereits der^Menschheit, der Kultur geleistet, doch im eigenen Lande, auf freiem Boden prophezeit er der Menschheit durch sie noch bedeutende Taten und ihnen die Führung aller Nationen.

  15. 1897-10-01 · 18 (1.10.1897) · p. 11 · Rischon le Zion [Nachricht]

    Es ist gerade kein Traum, daß ein neutraler von den Mächten garantirter Staat in Palästina einen Therl der endgiltigen Lösung der orientalischen Lösung bedeutet." Brtstnos Aypes Mitte August fand hier eine große, jüdische Versammlung behufs Stellungnahme zum Zionismus statt.