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  1. 1935-05-10 · Heft 462 (10.5.1935) · page 1

    A. meldet aus New York: Die Union der Zionisten-Revisionisten in den Vereinigten Staaten hat Professor Albert Einstein voir ein Ehrengericht geladen, weil er auf einer Versammlung der sozialistischen „Liga für das arbeitende Palästina" die Zionisten-Revi- 8ionisten in vehementer Weise beleidigt, sie als Förderer der Bodenspekulation, der Volksausbeutung und der Hetze gegen die Araber hingestellt hat. … Der Völkerbund wolle eine .einheitliche Sprache, ein einheitliches Recht und eine einheitliche Währung herbeiführen. Der Völkerbund war' es auch, der den Juden Palästina ausgeliefert hat. Der Jude Herbert Samuel war der erste Oberkommissar Palästinas gewesen. Alle diese einwandfreien Tatsachen seien unerschütterliche Belege dafür, daß der Völkerbund nichts anderes sei als ein Werkzeug der Juden.

  2. 1922-09-22 · Heft 75 (22.9.1922) · page 7

    Die französische Regierung jeift diiniit, daII sie versteht, wie groll der Wert dieser neuen Kulturstätte ist und da 11 jedes Volk so viel Einfluß in dem ntu entstellenden hebräischen Palästina haben wird, wie es ddt durch Fliege der eigenen Kultur in der )]ibiiotiiek und anderen Kulturinstituten daran beteiligt. … Aber jeder Jude, ja auch jeder Nichtude, der Verständnis bat für die ncucrstelicnde Kulturstätte in Palästina, Sollte dazu beitragen, dem Orient zu helfen durch jüdlsdie Vermittlung jene nbcntlläiidlidicn Kulturscliätze In *Ich aufziuicltmcfi, die ihn nicht unbedingt dazu führen müssen, seine Eigenkultur aufzugeben.

  3. 1938-03-24 · 12 (24.3.1938) · page 14

    Die Abteilung Kultgerät wird von der Museumsleitung weiter ausgebaut und gepflegt, ein grosser holzgeschnitzter Chamikkaleuchter von Nikolaus Braun und ein Sederteller aus .Fayence von Eva Samuel, der palästinensischen Töpferin. ist nur weniges, was aus dieser neuzeitlichen Schau zu nennen, ist. Photos von Aenne Mosbacher (Kassel) ans Palästina sollen der Jugend, die die Räume durchwandert, eine Anregung und die Freude vermitteln, sich in die umfangreichen Sammlungen' des Berliner Museums eingehender zu versenken. … Olga Bioch * Im Jüdischen Museumsverein in Berlin sprach Rabbiner Dr. Samuel (Berlin) über künstlerische Kultur in Palästina. Es waren lebendige Reiseeindrücke, die Dr. Samuel vermittelte. Vieles,, was im Lichtbild vorbeizog, konnte man zum erstenmal bewundern: die Villa Weizmann, die Erich Mendelsohn erbaut hat, seine Landhäuser am Toten Meer, die sich in allem dem Klima und dem Boden, auf dem sie errichtet wurden, anpassen: den Museumsbau üi Tel- Aviv, das.